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Vinschgerbahn
*** Shopping-Tipp: Vinschgerbahn
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|-
| Länge || 60,40 km
|-
|Spurweite || Normalspur
|-
| Maximale Steigung || 28 ‰
|-
| Kleinster Radius || 200 m
|-
| Betriebsart || Dampf / Dieselelektrisch
|-
| Eröffnung || 1. Juli 1906
|-
| Höchster Punkt || 998 m ü. d. M. Mals
|-
| Tiefster Punkt || 302 m ü. d. M. Meran
|-
| Betreiber || SAD
|-
| Bemerkungen || kein Betrieb 1992–2005
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Bild:Vinschgaubahn_01.jpg thumb|left|Stadler GTW im Bahnhof Mals
Die im lokalen Dialekt '''Vinschgerbahn''' genannte '''Vinschgaubahn''' (ital. ''Ferrovia della Val Venosta'') ist eine normalspurige Bahnstrecke durch den Vinschgau von Meran nach Mals in Südtirol. Die Strecke, die das Tal der Etsch erschließt, war ursprünglich als Teilstück einer Alpentransversale westlich des Brennerpass Brenners geplant.
Geschichte
Die ''Vinschgaubahn'' (alte Schreibweise: '''Vintschgaubahn''') wurde 1898 als staatlich garantierte normalspurige österreichische Privatlokalbahn konzessioniert, im Juli 1906 eröffnet und gleichzeitig mit der Lokalbahn Bozen-Meran von den Österreichische Bundesbahnen österreichischen Staatsbahnen in Betrieb genommen. Sie sollte über den Reschenpass ins Inntal und weiter bis Landeck an der Arlbergbahn geführt werden. Die Teilung Tirols nach dem Erster Weltkrieg Ersten Weltkrieg verhinderte die Verwirklichung dieses Projekts, wenn auch vereinzelte Bautätigkeiten im Raum Landeck bereits durchgeführt waren. Auch eine Verknüpfung mit der Rhätische Bahn Rhätischen Bahn war mit dem Projekt der Ofenbergbahn angedacht.
Ab 1918 wurde die Bahnstrecke von den Italienischen Staatsbahnen Ferrovie dello Stato FS betrieben, die den Betrieb im Jahr 1989 einstellten. Den Personenverkehr übernahmen Autobusse des Südtiroler Automobildienstes SAD. Die Unzufriedenheit der lokalen Bevölkerung, aber auch der Touristen, mit der Zunahme des Straßenverkehrs im Vinschgau ließ jedoch die Stimmen, die nach einer Wiederinbetriebnahme der Bahn riefen, nie ganz verstummen.
Bild:Vinschgaubahn_04.jpg thumb|left|Am Ufer der Etsch bei Naturns
1999 ging die Bahnstrecke in den Besitz des Landes Südtirol über, in den Jahren 2000 bis 2004 wurde sie unter der Führung der STA Südtiroler Transportstrukturen AG im Auftrag des Landes generalsaniert. Obwohl der Oberbau (Eisenbahn) Oberbau der Strecke auf voller Länge erneuert werden musste, erwies es sich als vorteilhaft, dass die Gleisanlagen in den Jahren zuvor nicht abgetragen wurden. Einerseits waren noch keine Grundstücke anderen Verwendungen wie dem Straßenbau zugeführt worden, anderseits war die Bahn nie ganz aus dem Bewusstsein der Bevölkerung verschwunden. Weiters wurden die historischen Bahnhofs- und Haltestellengebäude originalgetreu restauriert und, wo notwendig, durch neue Bauwerke in einheitlichem modernen Design ergänzt. An mehreren Bahnhöfen werden Fahrrad-Verleihstationen eingerichtet.
Betrieb
Bild:Vinschgaubahn_02.jpg left|thumb|Der Bhf. Mals wurde als Umsteigeknoten zu den regionalen Buslinien gestaltet
Der Personenverkehr ist nach Abschluss der Sanierung unter Betriebsführung der SAD Nahverkehr AG (Verkehr) und der SBA (Südtiroler Bahnanlagen GmbH – Infrastruktur) am 5. Mai 2005 wieder aufgenommen worden, dabei werden acht neue Diesel-Niederflurtriebwagen der Bauart Stadler GTW eingesetzt. Das Betriebskonzept wurde von einer Schweizer Firma erarbeitet. Die Wiedereinführung des Güterverkehrs ist jedoch vorläufig nicht vorgesehen.
Ab der Eröffnung verkehrte die Bahn im Stundentakt bei vorerst unveränderten Autobusfahrplänen im Vinschgau. Während dieser als Probebetrieb bezeichneten Phase wollte man Erfahrungen im Betrieb sammeln und allfälliges Verbesserungspotential erkennen. Seit Herbst 2005 verkehren werktags zusätzlich Eilzüge, die bis Schlanders nur in den wichtigsten Stationen halten. Seit Mitte Dezember 2006 fahren die meisten dieser Eilzüge sogar bis Bozen.
Bild:Vinschgaubahn_03.jpg thumb|right|Ein Triebwagen verlässt Mals in Richtung Meran
Rollmaterial
*8 dieselelektrische Stadler GTW
*Die letzte erhaltene, 1882 gebaute Dampflokomotive dieser Bahnstrecke FS 899.006 (ex kkStB 294 kkStB 294.09 ex Bozen-Meraner-Bahn „2 Meran“) war einige Zeit in Turin als Denkmal aufgestellt, befindet sich aber heute im italienischen Eisenbahnmuseum in Pietrarsa bei Neapel (derzeit nicht öffentlich zugänglich).
Literaturhinweise und Weblinks
* Offizielle Festschrift zur Wiedereröffnung: Zukunft bewegt! Die Vinschgerbahn Meran - Mals, Eigenverlag Eisenbahnarchiv Tirol 2005
- Homepage der Vinschgerbahn
- Homepage der STA Südtiroler Transportstrukturen AG
- Artikel von Südtirol online über die Wiedereröffnung
- GTW.CH | STA Vinschgerbahn
- Artikel über die Reschenscheideckbahn Mals-Landeck
- Link zur Originaldampflok 899.006
Galerie
Bild:VinschgerbahnAusfahrtMalsAlt.jpg|Zustand des Geleises beim Ausgang des Bahnhofes Mals in den Jahren, in denen kein Betrieb durchgeführt wurde.
Bild:VinschgerbahnBahnhofMalsAlt.jpg|Bahnhof Mals in der Zeit des Stillstandes
Bild:VinschgerbahnKehrtunnelMarlingAlt.jpg|Kehrtunnel bei Marling in den Jahren des Stillstandes
Bild:VinschgerbahnRemiseMeranAlt.jpg|Zustand der Remise im Bahnhof Meran während des Stillstandes der Vinschgerbahn
Bild:SouthTyrolMap020307.jpg|Übersicht bestehende und aufgelassene Eisenbahnlinien in Südtirol
{{Navigationsleiste Bahnen in Südtirol}}
Kategorie:Bahnstrecke in Italien
Kategorie:Verkehr (Südtirol)
it:Ferrovia della Val Venosta
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[Der Artikel zu Vinschgerbahn stammt aus dem Nachschlagewerk Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Dort findet sich neben einer Übersicht der Autoren die Möglichkeit, den Original-Text des Artikels Vinschgerbahn zu editieren.
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