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Tirol

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{{Dieser Artikel|behandelt Tirol als Region in Mitteleuropa, andere Bedeutungen finden sich unter Tirol (Begriffsklärung).}} Bild:Gesamttirol.png Europaregion.html" title="thumb thumb|Die historische Region Tirol, welche die heutige [[Europaregion Tirol-Südtirol/Alto Adige-Trentino darstellt.html" title="Die historische Region Tirol, welche die heutige [[Europaregion">thumb|Die historische Region Tirol, welche die heutige [[Europaregion Tirol-Südtirol/Alto Adige-Trentino darstellt">Die historische Region Tirol, welche die heutige [[Europaregion">thumb|Die historische Region Tirol, welche die heutige [[Europaregion Tirol-Südtirol/Alto Adige-Trentino darstellt Bild:Tirol Wappen.PNG right|thumb|Tiroler Wappen '''Tirol''' ist eine Region in Mitteleuropa, die sich vom Westen Österreichs bis in den Norden Italien Italiens erstreckt. Seit jeher zeichnet sich Tirol durch seine Dreisprachigkeit aus: (deutsche Sprache Deutsch, italienische Sprache Italienisch und ladinische Sprache Ladinisch). Ursprünglich unter einer Herrschaft, wurde Tirol nach dem Untergang des Habsburger Vielvölkerstaates Österreich-Ungarn nach dem 1. Weltkrieg durch den Vertrag von St. Germain Friedensvertrag von St. Germain auf zwei Staaten aufgeteilt: # Tirol (Bundesland) Bundesland Tirol - Nordtirol und Osttirol zur neuen Republik Deutschösterreich bzw. später Republik Österreich; # Der Süden zu Italien (heute: autonome Region Trentino-Südtirol): Provinz Bozen - Südtirol zusammen mit Provinz Trient - Trentino (''Welschtirol'').

Geographie
Landschaftlich ist Tirol durch die Alpen geprägt. Tirols höchste Berge sind der Ortler (3905 Meter über Adria m Ã¼. A) und die Königspitze in Südtirol, der Großglockner (3798 Meter über Adria m Ã¼. A) in Osttirol und die Wildspitze in den Ötztaler Alpen in Nordtirol gelegen. Die Entwässerung erfolgt in Nord- und Osttirol über Inn, Drau und Lech, welche alle in die Donau münden. Südtirol und Trentino werden hauptsächlich von der Etsch und ihren Nebenflüssen, entwässert. Die Teilung des Landes erfolgte fast genau an der Wasserscheide. Die Region Tirol grenzt im Norden an Bayern (Deutschland), im Westen an Vorarlberg (Österreich) und den Schweizer Kanton Graubünden, im Südwesten an die Lombardei, im Süden und Südosten an Venetien (beides Italien) und im Osten an Salzburg und Kärnten (beide Österreich).

Geschichte
Image:Karte Tirol.jpg thumb|270px|Karte von Tirol (1888) Das Gebiet von Tirol ist seit Jahrtausenden besiedelt. Die ersten Siedler tauchten vor ungefähr 10.000 Jahren, also gleich nach der Eiszeit, auf und wurden um etwa 4.000 v. Chr. durch Ackerbau treibende Völker ersetzt. Von dieser Zeit zeugen der Fund der Gletschermumie Ötzi und einige andere Ausgrabungen in allen Teilen Tirols. Tirol verfügte damals schon über eine Bergbaukultur. Die älteste Verhüttung wurde in der Nähe von Brixlegg gefunden und stammt aus dem frühen 4. Jahrtausend v. Chr. In den folgenden Jahrtausenden wurden weitere Abbaustellen vor allem für Kupfer errichtet. Der Kupferabbau führte zu einem blühenden Handel, was vor allem die reichen Grabbeigaben in der Urnenfelderzeit (ca. 1400-900 v. Chr.) beweisen. Das damalige Handelsnetz reichte von der Nordsee bis zum Mittelmeer. Die Zeit ab ca. 450 v. Chr. bis zur römischen Invasion wird als La-Tène-Zeit bezeichnet. In dieser Zeit siedelten in den Tiroler Alpen Völker, die in den umliegenden Gebieten oft von Kelten verdrängt worden sind. Diese meist Illyrer illyrischen Völker, die zwischen dem Comer See(lat. Larius, ital. Lario) und Kärnten lebten, wurden von den Römern als Räter bezeichnet. Die Kultur bezeichnen Historiker nach den beiden wichtigsten Fundorten als die Fritzens-Sanzeno-Kultur. Sie verfügte über Weinfässer, die später von den Römern übernommen wurden und über ein eigenes Alphabet.

Römerzeit
Im Jahr 15 v. Chr. wurde das Gebiet von den Römischen Feldherren Drusus und Tiberius erobert und auf die Römisches Reich römischen Provinzen Rätien und Noricum aufgeteilt. Meran, Bozen und der äußerste Süden des Landes gehörten zur Provinz Venetia et Histria. In dieser Zeit übernahmen die in Tirol lebenden illyrischen Stämme das Vulgärlatein und verbanden es mit ihrer eigenen Sprache. Daraus wurde dann das noch heute gesprochene Rätoromanisch. Tirol profitierte zu dieser Zeit vor allem durch den römischen Fernhandel, der durch die Errichtung von befestigten Straßen wie der Via Claudia Augusta begünstigt wurde. Als Siedlungsgebiet war Tirol für die Römer aber nicht attraktiv, was die wenigen Städte beweisen. Die bekannteste römische Stadt auf Tiroler Gebiet war die Stadt Aguntum, die sich in der Nähe von Lienz befand. In der Spätantike (ab 476 n. Chr.) gehörte Tirol zum (italischen) Reich der Ostgoten. Nach dessen Zusammenbruch (550/553) erfolgte von Norden her die Einwanderung der Bajuwaren Baiern.

Mittelalter
Seither gehörte der weitaus größte Teil Tirols zum Herzogtum Bayern. Die neue bayerisch-italienische Grenze lag unmittelbar südwestlich von Bozen. Eppan, Kaltern und Salurn blieben italienisch, das Fassatal wurde bayerisch. Die Christianisierung erfolgte durch die Bischöfe von Brixen und Trient. Der Grenzverlauf blieb auch während der Karolingerzeit und der Ottonenzeit unverändert. 1027 trennte Kaiser Konrad II. (HRR) Konrad II. zwecks Sicherung der Brennerroute das südlich angrenzende Bistum Trient von Italien ab und schlug es dem deutschen Reichsteil zu. In der Folge fiel auch das Etschtal zwischen Meran bzw. Bozen im Norden und Deutschmetz (Mezzocorona) im Süden an Bayern. Im 12. Jahrhundert entstand im südlichen Teil des Herzogtums die Grafschaft Tirol, ausgehend von Tirol (Südtirol) Schloss Tirol bei Meran. Die Tirol#Grafen von Tirol Grafen von Tirol waren zunächst Vogt Vögte der Bischöfe von Brixen und Trient, erweiterten aber ihr Land bald auf Kosten der Bischöfe und konkurrierender Adelsfamilien, wie der Egno von Eppan Eppaner und machten sich von ihnen wie auch vom bayerischen Herzog unabhängig (Absetzung Heinrich der Löwe Heinrichs des Löwen 1180). 1228 traten sie die Saalforste an die Wittelsbacher ab; diese Gebiete gehören noch heute dem Freistaat Bayern. 1253 wurden sie von den Grafen von Görz (Meinhardiner) beerbt, nach dem Aussterben ihrer männlichen Linie 1335 kam das Land abwechselnd an die Luxemburger und an die Wittelsbacher. 1363 vermachte die Tochter des letzten Meinhardiners, Margarete (Tirol) Margarethe von Tirol (Margarethe Maultasch) ihr Land dem Habsburger Rudolf IV. (Österreich) Rudolf IV. Zum Zeitpunkt des Übergangs an die Habsburger war die Grafschaft Tirol ein geschlossenes Territorium mit etwa der heutigen Größe. Das Unterinntal unterhalb von Schwaz gehörte allerdings weiterhin zu Bayern, das Zillertal zu Salzburg. Brixen und das Pustertal waren bischöfliche Territorien bzw. Teil der Grafschaft Görz. Dafür war das Montafon tirolisch. Unter den Habsburgern hatte das Gebiet große strategische Bedeutung, da es nicht nur an vielen wichtigen Alpenpässen Anteil hatte, sondern auch eine Landbrücke in ihre Vorderösterreich alemannischen Besitzungen darstellte. 1406, im Zuge der habsburgischen Erbteilungen wurde es wieder zu einer eigenen Herrschaft, in der die Landstände, zu denen in Tirol auch die Großbauern gehörten, bedeutende Mitspracherechte hatten. Friedrich IV. (Tirol) Friedrich IV. verlegte seine Residenz nach Innsbruck, das von da an Meran überflügelte.

Neuzeit
1500, mit dem Stammland der Görzer, fielen auch Lienz und das Pustertal an Habsburg und wurden mit Tirol vereinigt (strategische Landbrücke von Wien nach Mailand). Nachdem mit dem Verzicht Herzog Siegmund (Tirol) Siegmunds 1490 das Land wieder an die Hauptlinie zurückgefallen war, wurde Innsbruck sogar Residenz Maximilian I. (HRR) Kaiser Maximilians I.. Mit dem Gewinn der Herrschaften Kufstein, Kitzbühel und Rattenberg (Tirol) Rattenberg von Bayern wurde das Gebiet abgerundet. Die Reformation ging über Tirol sehr oberflächlich hinweg, nur die Bergleute neigten den Lehren der Täufer zu. Im Jahre 1525 geriet Tirol in den Sog der deutschen Bauernkriege. Der Aufstand in Tirol wurde von Michael Gaismair angeführt, wurde allerdings nach zwei Monaten wieder niedergeschlagen. 1564 wurde Tirol mit Vorderösterreich an Ferdinand II. (Tirol) Ferdinand, den jüngsten Sohn Ferdinand I. (HRR) Ferdinands I. übergeben, der aber aufgrund seiner morganatische Ehe morganatischen Ehe mit Philippine Welser keine erbberechtigten Nachkommen hatte. Nach seinem Tod herrschten mehrere Statthalter aus habsburgischem Hause, von denen einer, Leopold V. (Habsburg) Leopold V. von Habsburg, sich erneut zum Landesherren aufschwingen konnte. Diese Nebenlinie starb aber mit seinem jüngeren Sohn Sigismund Franz (Tirol) Sigismund Franz schon wieder aus. Im späten 16. und in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts kam es zu den letzten Änderungen der Bevölkerungsstruktur bis 1919, die vor allem durch die Gegenreformation verursacht wurden. In dieser Zeit verstärkte sich der italienische Einfluss im Trentino, was zum einen durch die Besetzung der Pfarreien mit italienischen Priestern und zum anderen durch die Zuwanderungen aus der Po-Ebene herbeigeführt wurde. Durch diese Entwicklung entstanden die heute bekannten deutschen Sprachinseln und die noch heute gültige deutsch/italienische Sprachgrenze. In der Region rund um den Reschenpass wurde die rätoromanische Sprache endgültig verdrängt, was vor allem durch die Feindschaft mit den meist protestantischen Rätern im Unterengadin herbeigeführt wurde. Tirol blieb im Gegensatz zu anderen Gebieten des Deutschen Reiches vom 30-jährigen Krieg fast vollständig verschont. Es kam nur in den Gemeinden Leutasch und Seefeld in Tirol Seefeld zu größeren Plünderungen. 1703 im Spanischen Erbfolgekrieg stießen die Bayern nach Tirol vor, erlitten aber an der Pontlatzer Brücke (bei Landeck) eine Niederlage und wurden aus dem Land getrieben. 1796/1797 griffen die Franzosen zum ersten Mal Tirol an und besetzten einige Ortschaften. Die Tiroler Landesverteidigung konnte sie wieder vertreiben. Bild:20 02 1810-die-erschiessung-von-andreas-hofer-in-mantua 1.jpg Mantua.html" title="thumb thumb|left|240px|Die Erschießung von Andreas Hofer in [[Mantua am 20. Februar 1810.html" title="left|240px|Die Erschießung von Andreas Hofer in [[Mantua">thumb|left|240px|Die Erschießung von Andreas Hofer in [[Mantua am 20. Februar 1810">left|240px|Die Erschießung von Andreas Hofer in [[Mantua">thumb|left|240px|Die Erschießung von Andreas Hofer in [[Mantua am 20. Februar 1810 Mit dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 wurden die Bistümer Brixen und Trient, die ohnehin unter Tiroler Oberhoheit gestanden hatten, offiziell dem Land angegliedert. 1805, nach der Niederlage gegen Napoléon Bonaparte Napoleon, musste das Land wieder an Bayern abgetreten werden. Die Abtretung wurde im Friede von Pressburg Frieden von Pressburg am 26. Dezember 1805 festgelegt.

Tiroler Volksaufstand
Image:Tirol 1808.png thumb|200px|Tirol unter bayerischer Herrschaft 1808 1809 entlud sich der Widerstand gegen die bayerische Politik unter dem Grafen Maximilian von Montgelas im '''Tiroler Volksaufstand''', der von Andreas Hofer, Josef Speckbacher und Pater Joachim Haspinger angeführt wurde. Der Volksaufstand wurde auch vom konservativen Klerus unterstützt, aber vor allem vom österreichischen Hof in Wien zuerst aufgestachelt, dann aber im Stich gelassen. Die entscheidende Niederlage erlitten die Österreicher und Tiroler bei Wörgl am 13. Mai. In Folge kamen Teile des Landes vorübergehend an Italien und an die Illyrische Provinzen Illyrischen Provinzen Frankreichs; 1814 wurde das Land aber wiedervereinigt und kam zurück an den Habsburger Vielvölkerstaat Österreich. Das seit alters Salzburger Zillertal fiel mit Salzburg 1805 an Österreich und 1810 an Bayern. (Wohl) 1814 kam es (innerhalb Österreichs) an Tirol. Es gab jedoch auch kleinere Erfolge der Tiroler, wie z.B. im "Giggler Tobl", wo die Frauen und Kinder des Paznauntal Paznauns mit Steinlawinen und anderen primitiven Waffen die Bayern aus ihrem Tal hielten.

Teilung in Nord- und Südtirol
1919, im Friedensvertrag von St. Germain, kam das Gebiet südlich des Brennerpass Brenners an Italien. Italien hatte ungeachtet der viel weiter südlich verlaufenden deutsch-italienischen Sprachgrenze die Wasserscheide zwischen Mittelmeer und Schwarzes Meer Schwarzem Meer als seine Nordgrenze beansprucht, die anderen Alliierten hatten diesem Punkt zugestimmt, nicht zuletzt um das politisch instabile Italien an sich zu binden (siehe Londoner Geheimverträge). Seither ist das Land Tirol geteilt; auch weitere Versuche nach dem Zweiter Weltkrieg Zweiten Weltkrieg, zumindest den Gebietsteil mit deutschsprachiger Bevölkerung wieder an das österreichische Tirol anzugliedern, scheiterten; im Gegenzug konnte 1948 und 1972 (1. und 2. Autonomiestatut) eine – seither noch bedeutend ausgebaute – Autonomie für Südtirol erreicht werden (Gruber-De Gasperi-Abkommen). Heute hat Tirol wieder eine schwache eigene Organisationsform als Europaregion (Euregio) gefunden. ''Zur detaillierten Geschichte nach 1919, siehe Bundesland Tirol (Bundesland) Tirol, Geschichte Osttirols und Geschichte Südtirols

Liste der Herrscher von Tirol
'''Grafen von Tirol''' Bild:Südtirol Wappen.PNG thumb|Südtiroler Wappen * Albert (Tirol) Albert Mitte 11. Jh. (?) *1028-1140 Albert I. (Tirol) Albert I. *1140-1165 Albert II. (Tirol) Albert II., ab 1141 Graf von Tirol *1165-1180 Berthold (Tirol) Berthold, ab 1141 Graf von Tirol *1180-1190 Heinrich I. (Tirol) Heinrich I. *1202-1253 Albert III. (Tirol) Albert III. '''Grafen von Görz-Tirol''' *1253-1258 Meinhard I. *1257-1295 Meinhard II. *1295-1310 Otto (Tirol) Otto *1310-1335 Heinrich von Kärnten Heinrich II. *1335-1363 Margarethe (Tirol) Margarethe '''Luxemburger''' *1335-1341 Johann Heinrich (Luxemburg) Johann Heinrich '''Wittelsbacher''' *1341-1361 Ludwig V. (Bayern) Ludwig *1361-1363 Meinhard III. '''Habsburger''' *1363-1365 Rudolf IV. (Österreich) Rudolf IV. *1365-1386 Leopold III. (Habsburg) Leopold III. *1386-1395 Albrecht III. (Österreich) Albrecht III. *1386-1406 Wilhelm von Habsburg Wilhelm '''Habsburgische Nebenlinien in Tirol''' ''Ältere Tiroler Linie'' *1402-1439 Friedrich IV. (Tirol) Friedrich IV. ''mit der leeren Tasche'' *1439-1490 Siegmund (Tirol) Siegmund ''der Münzreiche'' ''Ferdinand II. von Tirol und habsburgische Statthalter'' *1564-1595 Ferdinand II. (Tirol) *1602-1618 Maximilian III. (Habsburg), Statthalter ''Jüngere Tiroler Linie'' *1619-1632 Leopold V. (Habsburg), Statthalter, ab 1626 Landesfürst *1646-1662 Ferdinand Karl (Tirol) Ferdinand Karl *1663-1665 Sigmund Franz (Tirol) Sigismund Franz

Wirtschaft
Der Tourismus stellt einen wichtigen Wirtschaftszweig dar. Allein der österreichische Teil von Tirol verzeichnet mehr Gästenächtigungen (43 Millionen) als ganz Griechenland.
Die gesamte Tiroler Region verfügt aber auch über moderne Industrieansiedlungen, die sich vor allem durch Swarovski, die Planseewerke und Sandoz Kundl in Nordtirol, durch Seilbahnbauer Leitner, die Bergsportgruppe Oberrauch und die Südtiroler Speckerzeuger einen Namen gemacht hat. Südtirol ist zudem für seine sonnenverwöhnte Tal- und Gebirgslandschaft, seinen Wein und für seinen Obstanbau bekannt. Das gesamte Gebirgsland Tirol ist im Allgemeinen ein sehr wohlhabendes Land, dennoch gibt es zwischen den Landesteilen in Italien und in Österreich auch wirtschaftliche Unterschiede: Die deutlich reicheren Regionen sind Südtirol und das Trentino, die zugleich die wohlhabendsten Provinzen Italiens sind. Das Pro-Kopf-Einkommen liegt hier um 36 Prozent über dem EU-Schnitt, während das Pro-Kopf-Einkommen im österreichischen Nord- und Osttirol (nur) um 13 Prozent darüber liegt. Dies ist vor allem auf den wesentlich höheren Anteil Südtirols und des Trentino am Tourismus zurückzuführen. Die Arbeitslosenstatistik sieht für die beiden Provinzen in Italien wesentlich günstiger aus: Südtirol und das Trentino haben mit 2-3 Prozent Arbeitslose an der Gesamtbevölkerung fast Vollbeschäftigung. In Nord- und Osttirol dagegen liegt die Arbeitslosenquote bei ca. 6 Prozent, was wiederum auf den zweisaisonalen (Sommer und Winter) Tourismus, der in Nord- und Osttirol wesentlich stärker präsent ist, zurückzuführen ist. Aber auch im Bundesland Tirol liegt die Arbeitslosigkeit unter dem österreichischen Durchschnitt.

Kultur
Die Staatsgrenze, die Tirol durchzieht, ist weder eine Sprach- noch eine Kulturgrenze. Unterschiede in den Kulturen Tirols sind wenig festzustellen. Beispielsweise wird in allen Landesteilen das Schützenwesen (Schützenvereine) mit jährlichen Umzügen (Schützenkompanien) und Festen gepflegt.

Wichtige Persönlichkeiten
* Reimmichl (Volksdichter) * Felix Mitterer (Dramatiker) * Max Weiler (Maler) * ''Siehe auch:'' Liste bekannter Tiroler

Europaregion Tirol-Südtirol/Alto Adige-Trentino
Aufgrund der Gemeinsamkeiten wurde auf Basis 1998 die Europaregion Tirol-Südtirol/Alto Adige-Trentino gegründet. Mit Hilfe der Euregio will man die Zusammenarbeit zwischen Tirol, Südtirol und Trentino durch grenzüberschreitende Initiativen und Projekte fördern. Es finden nicht nur gemeinsame Landtage statt, sondern auch das gemeinsame kulturelle und politische Leben wird vertieft. Dank der Europäische Union Europäischen Union verschwinden die politischen Grenzen in Europa, insbesondere zwischen den Gebieten Tirols, immer mehr (Grenzposten und Grenzkontrollen gibt es de facto schon seit Jahren nicht mehr). Darüber hinaus trägt der Euro als gemeinsame Währung zusätzlich zum wirtschaftlichen Zusammenwachsen der gesamten Region bei.

Siehe auch
{{Wiktionary|Tirol}} {{Commons|Category:Tirol|Tirol}} {{Wikinews|Portal:Tirol|Tirol}} {{Wikisource|Tirol}}

Weblinks

- Europaregion Tirol
- Tirol Atlas f. Nord-, Ost- und Südtirol, ohne Trentino
- Tiroler Nachrichten
- Informationen zum Urlaubsland Tirol
- Website der Tiroler Landesregierung
- www.geschichte-tirol.com Kategorie:Region in Europa Kategorie:Reichsgrafschaft Kategorie:Weltliches Fürstentum Kategorie:Geschichte Tirols Kategorie:Österreichisches Kronland als:Tirol bar:Tiroi br:Tirol en:Tyrol es:Tirol fi:Tiroli fr:Tyrol it:Tirolo ja:ティロル la:Tyrolum lt:Tirolis nl:Tirol no:Tirol pl:Tyrol (kraina historyczna) ru:Тироль sk:Tirolsko (spolková krajina) sl:Tirolska Beachte: Diese und die Kategorie für die Landeshauptstadt bitte nicht zu Geographie einsortieren! ''(Siehe auch Definition :Kategorie:Österreich nach Bundesland hier)'' Kategorie:Österreich nach Bundesland als:Kategorie:Tirol cs:Kategorie:Tyrolsko en:Category:Tyrol fr:Catégorie:Tyrol he:קטגוריה:טירול ja:Category:ãƒ?ロル州 nl:Categorie:Tirol ru:КатегориÑ?:Тироль {| width="100%" style="background:#BB0000; border:solid 1px #BB0000;color:white;" cellspacing="0" cellpadding="0" |-valign="top" | style="padding:15px" | '''Servus im Portal Tirol!'''
Der Einstieg in die Geographie, Geschichte, Kultur, Politik und Wirtschaft des Bundeslandes und seiner Landeshauptstadt Innsbruck.
|Bild:Portal_Tirol.png 500px |} {| width="100%" style="background:#FFFFFB; border:solid 2px #BB0000;padding:10px" cellspacing="0" cellpadding="5" |-valign="top" | {{Portal-head3|2px|BB0000|Verwaltung und Gliederung}} Image:Goldenes Dachl Innsbruck 2005.jpg 100px|right|Innsbruck, Goldenes Dachl '''Städte:''' Innsbruck - Kufstein - Schwaz - Lienz - Landeck - Hall in Tirol - Wörgl - Imst - Kitzbühel - Wattens - Rattenberg (Tirol) Rattenberg - Vils (Stadt) Vils '''Bezirke des Bundeslandes Tirol''' Bezirk Landeck Landeck - Bezirk Reutte Reutte - Bezirk Imst Imst - Innsbruck - Bezirk Innsbruck Land Innsbruck-Land - Bezirk Schwaz Schwaz - Bezirk Kufstein Kufstein- Bezirk Kitzbühel Kitzbühel - Bezirk Lienz Lienz '''Gemeinden:''' Liste der Gemeinden in Tirol '''Stadtteile der Landeshauptstadt:''' Amras - Arzl (Innsbruck) Arzl - Hötting - Hungerburg - Igls - Innenstadt - Mühlau (Innsbruck) Mühlau - Pradl - Reichenau (Innsbruck) Reichenau - Vill - Wilten {{Portal-head3|2px|BB0000|Geografie}} Image:Plansee.jpg 150px|right|Plansee '''Regionen:''' Tiroler Unterland - Tiroler Oberland - Außerfern - Osttirol '''Gebirge:''' Karwendel - Brandenberger Alpen - Kitzbüheler Alpen - Wetterstein - Miemingerkette - Lechtaler Alpen - Kaisergebirge - Zillertaler Alpen - Stubaier Alpen - Ötztaler Alpen - Hohe Tauern - Silvretta - Venet (Gebirgsmassiv) Venetmasiv - Verwallgruppe - Samnaungruppe - Kaunergrat - Nordkette - Karnische Alpen - Tannheimer Berge '''Wichtige Berge:''' Wildspitze - Großglockner - Großvenediger - Galzig - Wilder Kaiser - Valluga - Arlberg '''Täler:''' Achental - Alpbachtal - Brixental - Drautal - Inntal - Iseltal - Kaunertal - Lechtal - Ötztal - Paznauntal - Pitztal - Sellraintal - Stanzertal - Stubaital - Tannheimer Tal - Wattental - Wipptal - Zillertal '''Pässe''': Arlberg - Reschenpass - Brennerpass - Bielerhöhe - Felber Tauern - Gerlospass - Fernpass - Timmelsjoch - Achenpass - Lofer - Pass Thurn - Kühtai '''Flüsse und Wasserfälle''' Alpbach - Brandenberger Ache - Drau - Faggenbach - Inn - Isel - Lech - Melach - Ötztaler Ache - Pitzbach - Ruetz - Sanna (Inn) Sanna - Sill - Wildschönauer Ache - Ziller (Fluss) Ziller '''Seen:''' Achensee - Egelsee (Tirol) Egelsee - Hechtsee - Heiterwanger See - Hintersteiner See - Längsee (Tirol) Längsee - Maistaller Lacke - Pfrillsee - Pillersee - Plansee - Stimmersee - Thiersee {{Portal-head3|2px|BB0000|Geschichte, Politik und Religion}} Bild:Domstjakobinnsbruck.JPG 100px|right|Dom St. Jakob '''Geschichte:''' Tirol Geschichte Gesamttirols - Friedrich IV. (Tirol) - Hexenhammer - Landlibell - Meinhardiner - Geschichte Matreis in Osttirol Geschichte Matreis - Geschichte Osttirols - Schlacht am Bergisel; Andreas Hofer '''Historische Bauwerke:''' Goldenes Dachl - Helblinghaus (Innsbruck) Helblinghaus - Hofkirche (Innsbruck) Hofkirche - Hofburg (Innsbruck) Hofburg - Rathaus (Innsbruck) - Triumphpforte - Wiltener Basilika '''Burgen und Schlösser''' Burg Heinfels - Burg Laudegg - Festung Kufstein - Schloss Ambras '''Politik:''' Für Innsbruck Bürgerliste für Innsbruck - Die Grünen (Österreich)#Tirol Grüne Alternative Tirol - SPÖ Tirol - Transitforum Austria Tirol - Rudi Federspiel - Hannes Gschwentner - Eva Konrad - Eva Lichtenberger - Herwig van Staa - Eduard Wallnöfer Georg Willi - Hilde Zach '''Religion:''' Canisianum (Innsbruck) - Diözese Innsbruck - Stift Wilten {{Portal-head3|2px|BB0000|Kultur und Wissenschaft}} Bild:Defregger Kinder beim Kirschenessen.jpg |100px|right|Defregger: ''Kinder beim Kirschenessen'' '''Kulinarisches''':Tiroler Graukäse, Tiroler Gröstl '''Tradition und Brauchtum:''' Pradler Ritterspiele - Tiroler Schützen - Schemenlaufen '''Kunst, Schauspiel und Musik:''' Tiroler Landestheater Innsbruck '''Musik:''' Bluatschink - Sabine Kapfinger - Zillertaler Schürzenjäger '''Künstler:''' Franz Defregger - Albin Egger-Lienz - Helmut Rehm '''Literatur:''' Hans Augustin - Christoph W. Bauer - Norbert Gstrein - Heinz D. Heisl - Felix Mitterer - Helmuth Schönauer - Raoul Schrott '''Museen und Sammlungen:''' Tiroler Landesmuseum - Tiroler Museumsbahnen - Tiroler Volkskunstmuseum - Zeughaus (Innsbruck) '''Bildung und Wissenschaft:''' Fachhochschule Kufstein - Management Center Innsbruck - Medizinische Universität Innsbruck - Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik Tirol Private Universität Tirol (UMIT) - Universität Innsbruck - Universitätsbibliothek Innsbruck - {{Portal-head3|2px|BB0000|Wirtschaft und Verkehr}} Bild:Zillertalbahn Jenbach 01.jpg |200px|right|Zillertalbahn '''Wirtschaft:''' Swarovski - Bank für Tirol und Vorarlberg - TIWAG - Stadtwerke Kufstein '''Verkehr:''' Flughafen Innsbruck - Innsbruck Hauptbahnhof - Wörgl Hauptbahnhof - Arlbergbahn - Außerfernbahn - Brennerbahn - Mittenwaldbahn - Stubaitalbahn - Zillertalbahn; Arlberg Schnellstraße - Brenner Autobahn (Österreich) Brenner Autobahn - Europabrücke - Inntal Autobahn '''Medien''':Tiroler Tageszeitung {{Portal-head3|2px|BB0000|Sport}} Bild:Bergisel-N.jpg 200px|right|Bergisel-Schanze '''Vereine:''' Fußball: FC Wacker Tirol - FC Kufstein - Sportverein Innsbruck SV Innsbruck - Innsbrucker AC - FC Wacker Innsbruck FC Wacker Innsbruck (hist.); Eishockey: HC Innsbruck - Sonstige: Hypo Tirol Volleyballteam Innsbruck Hypo Tirol Volleyball - Papa Joe's Tyrolean Raiders '''Veranstaltungen:''' Dolomitenmann - Ötztal-Radmarathon - Vierschanzentournee - Olympische Winterspiele 1964 - Olympische Winterspiele 1976 - Montafon-Arlberg-Marathon '''Veranstaltungsorte:''' Bergiselschanze - Kufstein Arena '''Sportler (Auswahl):''' Michael Baur - Gerhard Berger - Christoph Bieler - Dietmar Constantini - Stephan Eberharter - Andreas Felder - Markus Gandler- Werner Grissmann - Michael Hadschieff - Hansi Hinterseer - Martin Höllwarth - Anton Innauer - Kurt Jara - Josef Jennewein Pepi Jennewein - Roland Kirchler - Armin Kogler - Friedrich Koncilia - Hellmut Lantschner - Alois Lipburger - Andreas Linger - Günther Mader - Andreas Molterer Anderl Molterer - Heini Messner- Christian Pravda - Markus Prock - Benjamin Raich - Anton Sailer Toni Sailer - Karl Schranz - Leonhard Stock - Klaus Sulzenbacher - Martin Tauber - Ernst Vettori - Andreas Widhölzl {{Portal-head3|2px|BB0000|Tirol in s Schwesterprojekten}} {{Portal-sisters|c=Category:Tirol|k=Tirol|q=Tirol|n=Kategorie:Tirol}} | width="35%" |
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Koordination bitte über Diskussion:Tirol (Bundesland) Tirol. Hilfreich sind die Beobachtungslisten für Spezial:Recentchangeslinked/ :Beobachtungsliste/Innsbruck Innsbruck und Spezial:Recentchangeslinked/ :Beobachtungsliste/Tirol (Bundesland) Land.
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'''Bild des Monats''': Bild:Musikpavillon mit Kiefern.jpg 200px|center
Der Innsbrucker Hofgarten (Innsbruck) Hofgarten ist ein denkmalgeschützter Park. Am Rande der Altstadt gelegen grenzt er an Hofburg, Kongresshaus und Tiroler Landestheater. Seit ihrem rund 600jährigen Bestehen erfuhr die 10 ha große Parkanlage die Wandlung vom Augebiet über Renaissance- und Barockgarten bis zur Gestaltung im Englischen Landschaftsstil seit ca. 150 Jahren.
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'''Projekt und Mitarbeit:''' Hier bietet sich Platz zur Vorstellung neuer Projekte. Neue Miterbeiter sind jederzeit willkommen. Fragen und Anregungen werden auf der Portal Diskussion:Tirol Diskussionsseite entgegengenommen. ''Mitarbeiter:'' * * (Osttirol)
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