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Tilithigau
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Der '''Tilithigau''' (auch Gau Tilithi; Wikanafelde, Wikanafeldistan, Zigilde) war eine mittelalterliche Gaugrafschaft; sie lag im Raum Leine/Oberweser-Schauenburg zwischen Salzhemmendorf Lauenstein, Lauenau, Bad Münder am Deister Münder und Hameln[Franz Anton Blum(1805): Geschichte des Fürstenthums Hildesheim, Wolfenbüttel, S. 72 f.] und gehörte zu den Schwerpunkten des Familienbesitzes der Billunger.
Grafen im Tilithigau war:
* Hermann Billung, † 27. März 973 in Quedlinburg, 936 ''princeps militiae'', 940 Graf im Wetigau, 953, 961 und 966 ''procurator regis'' in Sachsen, 965 Graf im Tilithigau und im Marstemgau, 956 ''marchio'' (Markgraf), 961 Dux (Herzog) in Sachsen, gründet das St. Michaeliskloster in Lüneburg, dort auch begraben (Billunger)
* Widekind I. von Schwalenberg Widekind I., † 1137, Graf im Tilithigau, Marstemgau (bis 1124) und Wetigau, nennt sich ab 1127 Graf von Schwalenberg
Quellenangaben
Weblinks
- Widekind I. bei Genealogie-Mittelalter
Kategorie:Gau
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