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Teutoburger Wald

*** Shopping-Tipp: Teutoburger Wald

Bild:Blick-über-den-Teutoburger-Wald2.JPG right|thumb|300px|Blick vom [[Hermannsdenkmal auf dem Teutberg in Richtung Nordwesten über den Teutoburger Wald]] Bild:Externsteine Gesamtansicht.jpg thumb|300px|[[Externsteine nahe Horn-Bad Meinberg]] Bild:Hockendes weib.jpg right|thumb|300px|Der Felsen [[Hockendes Weib in den Dörenther Klippen]] Bild:Teutoburgerwald profil.jpg right|thumb|300px|Geologisches Profilschema des Teutoburger Waldes Der '''Teutoburger Wald''', der heute nur noch selten bei seinem alten Namen '''Osning''' genannt wird, ist ein bis {{Höhe|446}} hoch aufragender Mittelgebirgeszug in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen in Deutschland. Bekannt ist der Teutoburger Wald insbesondere durch die so genannte Varusschlacht Schlacht am Teutoburger Wald. Er ist auch Standort des Hermannsdenkmals und den Natur-Attraktionen der Externsteine und der bizarren Felsformationen der Dörenther Klippen mit dem Hockendes Weib Hockenden Weib, die jeweils zahlreiche Touristen aus dem In- und Ausland anlocken.

Geographie, Geologie und Geomorphologie
Der Teutoburger Wald erstreckt sich von Hörstel im Nordwesten, südlich an Ibbenbüren und Osnabrück vorbei und über das Bielefelder Stadtgebiet nach Südosten zum Eggegebirge bei Horn-Bad Meinberg. Er ragt als Faltengebirge zusammen mit dem Wiehengebirge weit in die Norddeutsche Tiefebene hinein. Bis auf den relativ kurzen Abschnitt südlich von Osnabrück, der zu Niedersachsen gehört, liegt der Teutoburger Wald in Nordrhein-Westfalen. Der Hauptkamm des Teutoburger Walds, in dem der Barnacken (446 Normalnull m. ü. NN.) den höchsten Berg darstellt, wird vom Osning-Sandstein aus der Unterkreide gebildet. Ein Teil des Mittelgebirges, der sich süd-südöstlich von Bielefeld rund um den Ebberg (309 m) befindet, wird übrigens noch heute ''Osning'' genannt. Das Gebirge fällt in Richtung Nordwesten nahezu kontinuierlich ab, bis es südöstlich von Hörstel etwa am Lagerberg (128 m) seine niedrigste Stelle erreicht und ungefähr dort endet. Der mittlere Abschnitt des Teutoburger Walds ist ein Bestandteil der Wasserscheiden in Deutschland Weser-Ems-Wasserscheide. Sein äußerster Südosten, in welchem sich der Lippische Wald und der eben genannte Barnacken befindet, ist ein Teil der auf langer Strecke durch Deutschland verlaufenden Wasserscheiden in Deutschland Rhein-Weser-Wasserscheide.

Name
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde im Zuge des beginnenden deutschen Nationalismus und der "Hermann-Verehrung" der ''Osning'' in ''Teutoburger Wald'' umbenannt. ''Teutoburg'' soll dabei etwa ''"Volksburg"'' bedeuten (vgl. Teutonen). Diese Etymologie ist jedoch falsch. Die Varusschlacht - auch als „Schlacht am Teutoburger Wald“ (''saltus Teutoburgiensis'') bekannt - fand neuen Erkenntnissen zu Folge möglicherweise nicht im heute so bezeichneten Gebiet statt, sondern höchstwahrscheinlich im etwas weiter nördlich gelegenen Wiehengebirge bei der Ortschaft Bramsche#Kalkriese Kalkriese.

Naturpark-Status
Große Teile des Teutoburger Walds gehören zu - zwei - verschiedenen Naturparks: * Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald-Wiehengebirge im nordwestlichen Teutoburger Wald und Wiehengebirge: :INFO: Teils trägt dieser Park auch noch die zusätzliche Bezeichnung '''Osnabrücker Land''' bzw. er läuft namentlich unter '''Terra Vita'''. * Naturpark Eggegebirge und südlicher Teutoburger Wald zwischen Bielefeld und Diemeltal

Besiedelungsgeschichte
Das schmale Kammgebirge des Teutoburger Walds war (wie auch Wiehengebirge Wiehen- und Wesergebirge) im Wesentlichen wohl nicht besiedelt. In diesen Gebirgen wurden aber Burgen errichtet, wobei besonders gern in die Ebene vorspringende Bergkuppen ausgenutzt wurden. Aber auch wenn diese auf den Kammhöhen errichtet wurden, waren sie nur wenige Kilometer vom besiedelten Flachland entfernt, hatten gute Verbindung dorthin und konnten leicht erreicht werden. Von den Burgen der "Rhein-Weser-Germanen" (vgl. Cherusker) wurden (laut G. Mildenberger) um Christus Geburt die Grotenburg (am Hermannsdenkmal) sicher, die Burgen Burg Babilonie Babilonie, Amelungsburg und Hünenburg (bei Hedemünden) wahrscheinlich und die Burgen Tönsberg, Büraburg, Amöneburg, Dünsberg und Hohensyburg möglicherweise benutzt. Eine weitere Burg war die Löwenburg (Lämershagen) Löwenburg bei Lämershagen, eine südöstlich von Bielefeld bzw. östlich des Ebbergs gelegene Siedlung.

Berge
'''Welcher ist der höchste Berg?''' Das Problem bei der Festlegung des höchsten Berges im Teutoburger Wald ist die Tatsache, dass dieser langgestreckte Gebirgszug im Südosten direkt in das Eggegebirge übergeht, so dass auf den ersten Blick nicht eindeutig ersichtlich ist, welcher Berg der höchste ist bzw. welcher Berg zu welchem Gebirge gehört. Diesbezüglich werden teils auch noch Lippischer Velmerstot Lippischer- und Preußischer Velmerstot erwähnt, die aber geologisch gesehen zum Eggegebirge gehören, denn im Tal des Silberbachs, der in Südwest-Nordost-Richtung über Veldrom nach Leopoldstal verläuft, geht der Teutoburger Wald fließend in das von dort in Richtung Süden verlaufende Eggegebirge über. Weil sich der Barnacken ({{Höhe.html">Dörenberg ({{Höhe 331.2}}),_der sich südlich von Osnabrück befindet. Die höchste Erhebung in seinem Nordwestteil ist der Leederberg ({{Höhe|202}}), weil alle Erhebungen, die sich von ihm aus betrachtet weiter nordwestlich liegen, niedriger als dieser sind. Der Leederberg befindet sich westlich von Leeden rund 450 m östlich der Bundesautobahn 1 A 1. Image:Donoperteich.jpg thumb|Donoper Teich bei Hiddesen Image:Teutoburgerwald.jpg thumb|Blick auf den Hermannsberg Image:Herbst im Teutoburgerwald.jpg thumb|Herbst im Teutoburger Wald Bild:Herrmann-von-Vorne2.JPG thumb|Das [[Hermannsdenkmal auf dem Teutberg]] '''Bergübersicht:''' * Barnacken ({{Höhe|446}}) * Langenberg (Teutoburger Wald) Langenberg ({{Höhe|418}}) * Stemberg ({{Höhe|402}}) - mit naher Ruine Falkenburg und Externsteinen * Bielstein (Teutoburger Wald) Bielstein ({{Höhe|393}}) - mit Sendeanlage * Teutberg ({{Höhe|386}}) - mit Hermannsdenkmal, ehemaliger ''Grotenburg'' und Ringwall * Hermannsberg ({{Höhe|364}}) - teils auch ''Großer Hermannsberg'' genannt * Großer Ehberg ({{Höhe|340}}) * Tönsberg ({{Höhe|334}}) * Dörenberg ({{Höhe|331.2}}) - mit ''Hermannsturm'' (Aussichtsturm) * Auf dem Polle ({{Höhe|320}}) * Hengeberg ({{Höhe|316}}) * Grafensundern ({{Höhe|314}}) - mit Fernsehturm oder Sendeanlage * Große Egge ({{Höhe|312}}) * Ebberg ({{Höhe|309}}) - mit einem Bismarckturm (''Eiserner Anton'' genannt; Aussichtsturm) * Hankenüll ({{Höhe|307}}) * Bußberg ({{Höhe|306}}) * Hollandskopf ({{Höhe|306}}) * Hünenberg ({{Höhe|302}}) - mit Hünenburg Bielefeld, Fernseh- und Aussichtsturm * Johannisberg (Teutoburger Wald) Johannisberg ({{Höhe|291}}) - mit ''Luisenturm'' (Aussichtsturm) * Barenberg ({{Höhe|269}}) * Großer Freeden ({{Höhe|269}}) * Wedeberg ({{Höhe|258}}) * Timmer Egge ({{Höhe|254}}) * Hülsberg ({{Höhe|254}}) * Steinegge ({{Höhe|266}}) - mit Fernmeldeturm Dissen (inklusive Aussichtsplattform) * Hohnangel ({{Höhe|262}}) * Kahler Berg (Bielefeld) ({{Höhe|248}}) * Hüggel ({{Höhe|226}}) * Westerbecker Berg ({{Höhe|235}}) * Borgberg ({{Höhe|225}}) * Liener Berg ({{Höhe|225}}) * Beutling ({{Höhe|220}}) - mit Aussichtsturm * Leederberg ({{Höhe|202}}) * Lammersbrink ({{Höhe|192}}) - mit ''Varusturm'' (Aussichtsturm) * Dörenther Klippen ({{Höhe|159}}) * Birgter Berg ({{Höhe|131}}) * Lagerberg ({{Höhe|128}})

Tourismus
Fast alle bewaldeten Berge des Teutoburger Walds laden mit einem ausgedehnten Wegenetz zum Wandern ein. Zumeist über seinen Hauptkamm führt der Hermannsweg, einer der deutschen Fernwanderwege.

Literatur
*Fritz Mielert: ''Urväterland''. (Teutoburger Wald) L. Holzwarth-Verlag. Bad Rothenfelde. 1927

Weblinks
{{Commons|Teutoburger Wald}}
- Informationen zum Wandern auf dem Kamm des Teutoburger Waldes
- Informationen rund um die Urlaubs- und Freizeitregion Teutoburger Wald Teutoburger Wald Tourismusmarketing
- www.biostation-gt-bi.de/artenschutz/html/b-teutoburger-wald.html Großlandschaft Teutoburger Wald
- Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald, Wiehengebirge, Osnabrücker Land (Terra Vita)
- Naturpark Eggegebirge und südlicher Teutoburger Wald
- Geologie um Bad Iburg mit Informationen
- BfN Landschaftssteckbrief Bielefelder Osningkamm
- BfN Landschaftssteckbrief Werther-Oerlinghausener Osning-Vorberge
- BfN Landschaftssteckbrief Osnabrücker Osning
- BfN Landschaftssteckbrief Südliches Osningvorland Kategorie:Mittelgebirge Kategorie:Gebirge in Europa Kategorie:Gebirge in Deutschland Kategorie:Geographie (Nordrhein-Westfalen) Kategorie:Waldgebiet in Deutschland Kategorie:Waldgebiet in Europa Kategorie:Ostwestfalen-Lippe Kategorie:Tecklenburger Land {{Koordinate Artikel|51_53_44_N_8_48_49_E_type:landmark_region:DE-NI/DE-NW|51° 53′ 44" n. Br., 8° 48′ 49" ö. L.}} {{Navigationsleiste Regionen in Nordrhein-Westfalen}} da:Teutoburgerskoven en:Teutoburg Forest eo:Teutoburger Wald es:Bosque Teutónico fi:Teutoburgin metsä fr:Forêt de Teutberg ko:토ì?´í† ë¶€ë¥´í?¬ 숲 nl:Teutoburgerwoud pl:Las Teutoburski pt:Floresta de Teutoburgo ru:ТевтобургÑ?кий леÑ? sv:Teutoburgerskogen

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