W i l l k o m m e n   b e i   [ www.mauspfeil.com ]
 
 







          

 

Wörterbuch der Bedeutung
<<Zurück
Bitte wählen Sie einen Buchstaben:
A, Ä | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O, Ö | P | Q | R | S | T | U, Ü | V | W | X | Y | Z | 0-9

Suchen:

(Groß-/Kleinschreibung wird nicht unterschieden)

Shopping-Bestseller-Suche:   
 Klicken Sie hier, um zur Shopping-Mall zu gelangen

Google


Subsistenzwirtschaft

*** Shopping-Tipp: Subsistenzwirtschaft

Als eine '''Subsistenzwirtschaft''' wird eine Wirtschaftsform bezeichnet, die in der Regel in größeren, regionalen Einheiten auf die Selbstversorgung und Erarbeitung des Lebensunterhaltes ausgerichtet ist, dabei jedoch keineswegs in sich Autarkie autark sein muss. Der Aspekt der Vernetzung spielt eine wichtige Rolle. Zur Subsistenzwirtschaft zählen das Betreiben von Ackerbau und Viehzucht zu Zwecken der Selbstversorgung, aber auch zum Teil komplexe Strukturen von Güterproduktion und Dienstleistungswesen, nach innen weitgehend ohne Tausch auskommend. Dies ist weniger einem Mangel an Markt Vermarktungsmöglichkeiten zuzuschreiben, als vielmehr einem Wertemodell, in dem das Ziel von Produktion nicht in Geld bzw. Kapital liegt, sondern in der Versorgung mit allem Lebensnotwendigen an sich. Im Rahmen der Subsistenzwirtschaft werden nach Möglichkeit auch alle Produktionsfaktoren wie Werkzeuge und Saatgut selbst erstellt oder produziert. Subsistenzwirtschaften sind ein global zu findendes Phänomen. In Europa gab es bis ins 19. Jahrhundert Subsistenzwirtschaft. Ihr Niedergang begann mit der Industrialisierung der Produktions- und Arbeitsverhältnisse. Subsistente Wirtschaftsweisen haben sich jedoch bis heute in Form von Schattenwirtschaften erhalten. In den Bruttonationaleinkommen Bruttosozialprodukten der Länder werden sie nicht erfasst. Vor allem in den agrarisch geprägten Ländern Osteuropas, Südostasiens, Afrikas und Lateinamerikas stammen jedoch bis zu 80% der Lebensgrundlagen der ländlichen Bevölkerung nach wie vor aus Subsistenzproduktion. Ein großer Teil der Frauenarbeit gehört nach wie vor zur Sphäre der Subsistenzwirtschaft und wird deshalb von der herrschenden Volkswirtschaftslehre nicht erfasst. Vor allem der Ökofeminismus hat den Einfluss der selbst- und familienversorgenden Arbeit auf die Gesamtwirtschaft erforscht und das Bewusstsein für die Bedeutung dieses Wirtschaftsbereiches zu wecken versucht. Bekannte Ökofeministinnen sind Maria Mies und Vandana Shiva. Auf der Suche nach Alternativen zu den „zerstörerischen“, wachstumsorientierten Wirtschaftsweisen des Kapitalismus und des Sozialismus wurden Subsistenzansätze seit den 1960er Jahren weltweit wieder populärer. ''Siehe auch:'' Subsistenz, Nachhaltigkeit, Ovambos, Cash Crops, Alternative Ökonomie, John Seymour, Hauswirtschaft

Weblinks

- Subsistenz - Abschied vom ökonomischen Kalkül - Einführender Grundlagentext Kategorie:Wirtschaftsordnung ca:Agricultura de subsistència en:Subsistence agriculture es:Agricultura de subsistencia simple:Subsistence agriculture

*** Shopping-Tipp: Subsistenzwirtschaft




[Der Artikel zu Subsistenzwirtschaft stammt aus dem Nachschlagewerk Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Dort findet sich neben einer Übersicht der Autoren die Möglichkeit, den Original-Text des Artikels Subsistenzwirtschaft zu editieren.
Die Texte von Wikipedia und dieser Seite stehen unter der GNU Free Documentation License.]

<<Zurück | Zur Startseite | Impressum | Zum Beginn dieser Seite