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St. Gallen

*** Shopping-Tipp: St. Gallen

{{Dieser Artikel|behandelt die Stadt St. Gallen. Für weitere Bedeutungen siehe St. Gallen (Begriffsklärung)}} {{Infobox Ort in der Schweiz| NAME_ORT = St. Gallen| GEMEINDEART = Stadt| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde St. Gallen.png| BILDPFAD_WAPPEN = Coa stgallen.svg| PIXEL = 140px| KANTON = St. Gallen| ISO=CH-SG| BEZIRK = St. Gallen (Wahlkreis) Wahlkreis St. Gallen| BFS = 3203| PLZ = 9000-9029| CH-X=254310| CH-Y=746265| HÖHE = 675| FLÄCHE = 39.41| EINWOHNER = 70'316| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2005| WEBSITE = www.stadt.sg.ch| }} '''Sankt Gallen''' (fr. ''St-Gall'', it. ''San Gallo'', rät. ''Sogn Gagl'') ist eine Stadt in der Schweiz und die Hauptstadt des gleichnamigen Kanton (Schweiz) Kantons Kanton St. Gallen Sankt Gallen. Die durch den irischen Mönch St. Gallus Gallus im 7. Jahrhundert gegründete Stadt '''Sankt Gallen''' zählt 70'316 Einwohner (27,2% Ausländer) (Ende 2005). Mit rund 700 m ü.M. ist St. Gallen eine der höher gelegenen Städte der Schweiz.

Geographie
St. Gallen besteht nebst der alten Stadtgemeinde (bis 1798 freie Reichsstadt und Republik St. Gallen) aus den ursprünglichen Dörfern und Weilern Bruggen, Hafnersberg, Heiligkreuz, Kräzern, Krontal, Lachen, Neudorf, Notkersegg, Riethüsli, Rotmonten, St. Fiden, St. Georgen, Sittertal, Tablat und Winkeln. Sie gehörten zu den Gemeinden Straubenzell und Tablat SG Tablat und wurden 1918 in die Stadt eingemeindet. Die Stadt liegt zwischen zwei parallel verlaufenden Hügeln, dem Rosenberg im Norden und dem Freudenberg im Süden. Das Tal, das auf einer Ost-Westachse liegt, wird im Westen durch die tiefe Sitterschlucht begrenzt, im Osten fliesst die Steinach aus der Stadt heraus Richtung Bodensee. Vom Freudenberg, der mit den Drei Weieren ein beliebtes Naherholungsgebiet ist, kann man bei günstiger Sicht den kompletten Bodensee, das Thurgau sowie den Süden Deutschlands sehen. Wegen der speziellen Topografie der Stadt wird St. Gallen auch die Stadt der Tausend Treppen genannt, da viele Treppen den Freuden- als auch Rosenberg hinauf führen.

Stadtgliederung
Die Stadt teilt sich heute in drei Stadtkreise, ''West'', ''Centrum'' sowie ''Ost'', welche wiederum in Quartiergruppen und Quartiere eingeteilt sind.

=Kreis West
= Der Stadtkreis West erstreckt sich von ''Lachen'', ''Schoren'' bzw. ''Haggen'' bis nach ''Winkeln'' und ''Gründenmoos''.

=Kreis Zentrum
= Das Zentrum streckt sich vom ''Rosenberg'' in die Innenstadt bis nach ''St. Georgen'' beziehungsweise ''Riethüsli''.

=Kreis Ost
= Der Stadtkreis Ost beginnt bei ''St. Fiden'' und erstreckt sich in Richtung ''Rotmonten'' wie auch ''Notkersegg'' sowie ''Neudorf''.

=Übersicht aller Quartiere
= {| cellpadding="3" cellspacing="0" border="1" style="border: gray solid 1px; border-collapse: collapse;" |---- bgcolor="#AAAAAA" ! '''Kreis''' ! '''Quartiergruppe''' ! '''Quartier''' |----- valign="top" | rowspan = "13" |Kreis West | rowspan = "7" | Winkeln |Hafnersberg |----- |Breitfeld - Gründenmoos |----- |Winkeln Nord - Industrie |----- |Winkeln Süd |----- |Gübsensee |----- |Chräzeren |----- |Altenwegen |----- valign="top" | rowspan = "5" |Bruggen |Sittertobel |----- |Bruggen - Zürcherstrasse |----- |Boppartshof - Hinterberg |----- |Haggen - Oberstrasse - Langweid |----- |Moos - Waldacker - Lerchenfeld |----- |Lachen |Vonwil - Lachen - Schoren |----- valign="top" | rowspan = "10" |Kreis Centrum | rowspan = "2" |Rosenberg |Hölzli - Joosrüti |----- |Rosenberg - Kreuzbleiche |----- |Riethüsli |Riethüsli |----- valign="top" | rowspan = "3" |St. Georgen (St. Gallen) St. Georgen |St. Georgen - Bernegg |----- |St. Georgen - Bach |----- |Stuelegg - Rüti |----- valign="top" | rowspan = "2" |Innenstadt |St.Leonhard-Ost |----- |Altstadt |----- |St.Jakob |St.Jakob |----- |Linsebühl - Dreilinden |Linsebühl - Dreilinden |----- valign="top" | rowspan = "8" |Kreis Ost |Rotmonten |Rotmonten |----- |[http://www.heiligkreuzquartier.ch Langgass - Heiligkreuz] |Langgass - Heiligkreuz |----- |St. Fiden |St. Fiden - Krontal |----- valign="top" | rowspan = "3" | Notkersegg |Notkersegg |----- |Kurzegg - Rank |----- |Hub - Schaugentobel |----- valign="top" | rowspan = "2" |Neudorf |Achslen - Wilen |----- |Stephanshorn - Zil - Kesselhalden |}

Geschichte


Gründung der Stadt
Bild:Sankt Gallen Stumpf 1548.jpg Johannes Stumpf.html" title="thumb thumb|Darstellung der Stadt St. Gallen in der Chronik von [[Johannes Stumpf, 1548.html" title="Darstellung der Stadt St. Gallen in der Chronik von [[Johannes Stumpf">thumb|Darstellung der Stadt St. Gallen in der Chronik von [[Johannes Stumpf, 1548">Darstellung der Stadt St. Gallen in der Chronik von [[Johannes Stumpf">thumb|Darstellung der Stadt St. Gallen in der Chronik von [[Johannes Stumpf, 1548 Die Anfänge der Siedlung Sankt Gallen gehen auf den irischen Mönch St. Gallus (* um 550; † 620 oder 640) zurück, der 612 am Fluss Steinach (Bodensee) Steinach eine Einsiedlerklause errichtete. Nach seinem Tod entwickelte sich die Klause rasch zu einer Wallfahrtsstätte.

Gründung der Abtei Sankt Gallen
Bild:St.Gallen_-_Kathedrale_-_001.jpg thumb|St. Galler Stiftskirche im Winterkleid Um etwa 720, also hundert Jahre nach dem Tod Gallus', gründete der Alemannische Priester Otmar von St. Gallen Othmar zu Ehren Gallus am Wallfahrtsort eine Abtei und gab ihr den Namen ''Sankt Gallen'' (siehe: Fürstabtei St. Gallen). Sankt Gallen wurde zu einer Zufluchtstätte für irische Gelehrte und Künstler, welche in ihrer Heimat von den Wikingern sowie den Dänen verfolgt wurden. Es wurden weitere Orte oder Kirchen nach Gallus benannt. Ein sehr bemerkenswerter Originalplan eines Klosters (so genannter St. Galler Klosterplan), der in der ehemaligen Stiftsbibliothek St. Gallen Stiftsbibliothek von St. Gallen aufbewahrt wird und um 820 entstand, vermittelt eine akkurate bildliche Darstellung des idealen Klosters mit allen dazugehörigen Details. Hier befindet sich auch der bedeutendste frühmittelalterliche Bestand von Originalurkunden im gesamten Bereich nördlich der Alpen. Allein aus dem 9. Jahrhundert sind fast 600 Urkunden erhalten. Sankt Gallen liegt am Jakobsweg von Rorschach nach Einsiedeln.

Reformation
Ab 1526 führte der damalige Bürgermeister und Humanist Vadian Joachim von Watt (Vadian) die Reformation in St. Gallen ein. Die Stadt gehörte 1529 zu den Vertretern der protestantischen Minderheit (Protestation zu Speyer Protestation) am Reichstag zu Speyer. Ihre Bürgerschaft forderte die ungehinderte Ausbreitung des evangelischen Glaubens.

Die Zwei Goldenen Zeitalter
Der wirtschaftliche Aufschwung der Stadt St. Gallen begann in der Reformationszeit mit der Textilindustrie. Ab dem 15. Jahrhundert war die Stadt St. Gallen das Zentrum einer immer blühenderen Leinenindustrie, die um 1714 mit einer Jahresproduktion von 38'000 Tüchern ihren Höchststand erreichte. Damals stickten gegen 30'000-40'000 Frauen in der ganzen Ostschweiz und dem nahen Vorarlberg für die St. Galler Stickerei -Exporteure. Der Erfolg der St. Galler Textiliindustrie beruhte dabei auf drei Faktoren: Arbeitsteilung im Verlagssystem (Anbau, Spinnen, Weben, Färben, Bleichen, Kämmen durch jeweils spezialisierte FachhandwerkerInnen), Zentralisierung der hochwertigen Arbeiten mit staatlicher Qualitätsprüfung in der Stadt sowie dem Fernhandel durch Grosskaufleute. In der Mitte des 18. Jahrhunderts trat dann die erste Stickereikrise ein (Tiefpunkt: Jahresproduktion von 11'000 Tüchern), welche durch die sich im Ausland mächtig entwickelnde Konkurrenz, und noch mehr durch die von Peter Bion 1721 eingeführte Baumwollindustrie bedingt war. St. Gallen konnte jedoch bald eine führende Rolle bei der Mechanisierung der Textilindustrie einnehmen, was im 19. Jahrhundert zu einer zweiten, ungeahnten Blüte der Stickereiindustrie führte. Am Anfang des 19. Jh. wurden in St. Gallen die ersten Stickmaschinen entwickelt. Die Maschinen machten die Stickerei zu einer Heimindustrie, die der armen Landbevölkerung einen Zusatzerwerb bot. Um 1910 war die Stickereiproduktion mit 18 Prozent der grösste Exportzweig der Schweizer Wirtschaft und über 50(!) Prozent der Weltproduktion kamen aus der Gallusstadt. In der Ostschweiz lebte rund ein Fünftel der Bevölkerung von der Textilindustrie. Die Einwohnerzahl der Stadt St. Gallen mehr als verdreifachte sich von 11234 im Jahre 1850 auf 37869 im Jahre 1910; um 1900 hatte nur noch Genf eine grössere Bevölkerungsdichte als St. Gallen. Der Erste Weltkrieg und die Weltwirtschaftskrise kurz danach liess dann die St. Galler Stickerei zum zweiten Mal in eine grosse Krise schlittern. Erst nach 1950 setzte eine leichte Erholung der Stickerei-Industrie ein. Leistungsstarke Stickautomaten machen diese heute zu einem hoch spezialisierten Zweig der Textilindustrie. St. Galler Stickereien gehören dabei nach wie vor zu den meist gefragten Materialien für Kreationen der Pariser Haute Couture. Bis heute sind Relikte aus der einstigen wirtschaftlichen Blüte der Stadt St. Gallen sichtbar: *Am sonnigen Rosenberg stehen die herrschaftlichen Villen der damaligen Gross-Kaufleute, während auf der schattigen Freudenbergseite die eng aneinander stehenden Arbeitersiedlungen zu finden sind. *Die künstlich angelegten drei Weiern dienten damals als Wasserspeicher für die Textilindustrie und sind heute ein Naherholungsgebiet geworden. *Viele Gebäude schmücken sich mit prachtvollen Erkern verziert mit Reliefs, welche zeigen, wo der Kaufmann auf der Welt herumgekommen war. *Die bekannte Universität St. Gallen wurde 1898 – in der Hochblüte der St.Galler Stickerei – als "Handelsakademie" gegründet.

Politik
Bild:StGallenAltstadt.jpg thumb|St.Galler Altstadt im Klosterviertel Die Legislative der Stadt ist das Stadtparlament (früher Grosser Gemeinderat), dessen 63 Mitglieder alle vier Jahre vom Volk gewählt werden. Das Stadtparlament trifft sich monatlich zu öffentlichen Sitzungen. Der aus fünf Mitgliedern bestehende Stadtrat bildet die Exekutive und wird ebenfalls für jeweils vier Jahre gewählt.

Stadtrat
Die fünf Mitglieder des Stadtrates sind je für eine Direktion zuständig. Die Aufteilung für 2005 wurde am 2. November 2004 festgelegt und sieht wie folgt aus. Thomas Scheitlin und Nino Cozzio wurden am 24. September 2006 in einer Ersatzwahl gewählt. {| style="border:1px solid black" cellpadding="2" ! Stadtrat !! Partei !! Direktion |-- | Thomas Scheitlin || FDP || Inneres und Finanzen |-- | Nino Cozzio || CVP || Soziales und Sicherheit |-- | Elisabeth Beéry Siegwart || SP || Bau und Planung |-- | Fredy Brunner || FDP || Technische Betriebe |-- | Barbara Eberhard-Halter || CVP || Schule und Sport |}

Stadtpräsident
Der aktuelle Stadtpräsident ist Thomas Scheitlin (FDP).

Parteien
Die letzten Wahlen fanden am 26. September 2004 statt (zweiter Wahlgang 31. Oktober). Sie ergaben folgende Sitzverteilung: {| style="border:1px solid black" cellpadding="2" ! ! Christlichdemokratische Volkspartei CVP ! Sozialdemokratische Partei der Schweiz SP ! Freisinnig-Demokratische Partei FDP ! Schweizerische Volkspartei SVP ! Grüne Partei der Schweiz Grüne ! Evangelische Volkspartei EVP ! PFG ! Total |-- | '''Stadtparlament''' || 12 || 17 || 13 || 11 || 7 || 2 || 1 || 63 |-- | '''Stadtrat''' || 2 || 1 || 2 || - || - || - || - || 5 |-- | '''Stadtpräsident''' || - || - || 1* || - || - || - || - || 1* |-- | '''Total''' || 14 || 18 || 15 || 11 || 7 || 2 || 1 || 68 |} (*)Stadtpräsident ist auch Mitglied des Stadtrates

Verkehr
Bild:Vbsg_bus.jpg Verkehrsbetriebe der Stadt St. Gallen thumb|Bus der [[Verkehrsbetriebe der Stadt St. Gallen|VBSG.html" title="VBSG.html" title="thumb|Bus der [[Verkehrsbetriebe der Stadt St. Gallen|VBSG">thumb|Bus der [[Verkehrsbetriebe der Stadt St. Gallen|VBSG">VBSG.html" title="thumb|Bus der [[Verkehrsbetriebe der Stadt St. Gallen|VBSG">thumb|Bus der [[Verkehrsbetriebe der Stadt St. Gallen|VBSG Die Stadt St. Gallen wurde 1856 mit der Eröffnung der Strecke St. Gallen Winkeln–St. Gallen der Sankt Gallisch-Appenzellische Eisenbahn Sankt Gallisch-Appenzellischen Eisenbahn erstmals bahnmässig angeschlossen. Der Hauptbahnhof St. Gallen ist für die Ostschweiz zentral. Von St. Gallen aus sind das Rheintal, der Bodenseeraum, Appenzell, und die Zentralschweiz gut mit der Bahn erreichbar. St. Gallen ist auch das Zentrum der S-Bahn St. Gallen. Der Flughafen Zürich ist eine Stunde entfernt. Der nächste Flughafen ist der Flughafen St. Gallen-Altenrhein, von welchem vor allem Flüge nach Wien fliegen. Neben dem Hauptbahnhof verfügt St. Gallen über drei Bahnhof Bahnhöfe der Schweizerische Bundesbahnen Schweizerischen Bundesbahnen, St. Gallen St. Fiden, St. Gallen Bruggen und St. Gallen Winkeln sowie den Bahnhof St. Gallen Haggen der Schweizerische Südostbahn AG Südostbahn. Daneben verbinden die Appenzeller Bahnen (2006) Appenzeller Bahnen St. Gallen mit Speicher AR Speicher und Trogen AR Trogen sowie Gais AR Gais und Appenzell (Ort) Appenzell. Die Stadt verfügt über ein dichtes Busnetz der Verkehrsbetriebe der Stadt St. Gallen (VBSG). In der Stadt fährt auch die Bergbahn Mühleggbahn ins Naherhohlungsgebiet Drei Weieren. Bis 1957 verfügte St. Gallen zudem über eine Trambahn, die Trambahn der Stadt St. Gallen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Kirchen
*Im Stiftsbezirk befindet sich die Abtei St. Gallen Stiftskirche St. Gallus und Othmar, heute auch Kathedrale des Bistums St. Gallen. *Die reformierte Kirche St. Laurenzen in der Innenstadt wurde 1851 Neugotitisch umgebaut, im Kern stammt dieses Bauwerk von 1413-1422. *In der Irervorstadt befinden sich zwei weitere reformierte Kirchen, die Pfarrkirche St. Mangen mit romanischem Kern und die Kirche St. Katharina des ehemaligen Dominikanerinnenklosters. *In der nordöstlichen Vorstadt steht die Katholische Kirche St. Fidelis, welche von Johann Ferdinand Beer 1777 im Barock Barockstil errichtet wurde. *Die reformierte Kirche in Heiligkreuz ist ein Neubarock neubarocker Bau mit Jugendstileinflüssen, erbaut von den einheimischen Architekten Curjel und Moser.

Theater
*Im ''Konzert und Theater St.Gallen'' werden Opern, Operetten, Ballett, Musicals und Schauspiele aufgeführt. *Das ''Figurentheater St.Gallen'' zeigt Stücke für Kinder und Erwachsene. *Die ''Kellerbühne'' - das Kleinkunsttheater in St.Gallen.

Museen
*''Stiftsbibliothek'' *''Historisches und Völkerkundemuseum'' (Sammlungen zur regionalen Frühgeschichte, Stadtgeschichte, Volkskunst, Kulturgeschichte sowie völkerkundliche Sammlungen aus aller Welt) *''Kunstmuseum'' (Malerei und Skulpturen des 19. und 20. Jahrhunderts) *''Kunsthalle St. Gallen'' (nationale und internationale moderne Kunst) *''[http://www.visarteost.ch Projektraum exex]'' (zeitgenössische Kunst) *''Naturmuseum St. Gallen Naturmuseum'' (naturkundliche Sammlung) *''Museum im Lagerhaus'' (schweizerische naive Kunst und art brut) *''Textilmuseum'' (historische Spitzen, Stickereien und Gewebe) *''Lapidarium der Stiftskirche'' (Bausteine des 8. bis 17. Jahrhunderts) *''Point Jaune museum'' (Mail Art, Postpostismus)

Musik
*Das ''Sinfonieorchester St. Gallen'' gibt neben dem Dienst im Stadttheater zahlreiche sinfonische Konzerte in der Tonhalle. Auch Gastkonzerte und Kammerkonzerte sind in der Tonhalle zu hören. Chefdirigent seit 1996 ist Jiří Kout. *Die ''Grabenhalle'' ist Schauplatz vieler Rock/Indie/Alternative/Reggae-Konzerte.

Bauwerke
Bild:St.Gallen_-_Luftbild_-_001.jpg thumb|Luftbild der Stadt St. Gallen *''Altstadt'' *''Drei Weieren (künstliche Weiher aus der Hochblüte der Textilindustrie mit Jugendstil-Badehaus Badehäusern; Anfahrt mit der Mühleggbahn von 1893) *''Stiftsbezirk'' mit ''Stiftsbibliothek St. Gallen Stiftsbibliothek'' und ''Stiftskirche'' (UNESCO-Weltkulturerbe) *''Wegelin & Co. Bank Wegelin'', die älteste Kreditinstitut Bank der Schweiz, gegründet 1741. *''Tröckneturm Schönenwegen''; der Turm wurde 1828 erbaut und in seinem Inneren wurden frisch gefärbte Stoffbahnen zum Trocknen aufgehängt. *''Reformierte Kirche Linsebühl'', ein imposanter Neurenaissancebau aus dem Jahr 1897 *''Universität St. Gallen'' (HSG; Wirtschafts- und Rechtsuniversität mit einem hervorragenden Ruf im deutschsprachigen Raum), gegründet 1898. *''Stickereibörse'', prachtvolles Gebäude mit dem Handelsgott Hermes auf dem Dach. *''Volksbad'', das zweitälteste Hallenbad der Schweiz aus dem Jahre 1906. Das erste Hallenbad der Schweiz stand und steht in Winterthur. Neu und einzigartig zur damaligen Zeit war die gewölbte Betondecke über dem Schwimmbecken nach dem System des französischen Bauingenieurs François Hennebique. *''Katholische Kirche St. Martin'' im Stadtteil Bruggen; die 1936 erbaute Betonkirche war für die damalige Zeit hochmodern. *1992 erhielt die Stadt St. Gallen den Wakkerpreis.

Parks
Bild:Schweizerflaggen St. Gallen.JPG thumb|Multergasse * ''Wildpark Peter und Paul'' * Stadtpark beim Theater * Kantonsschulpark * Kreuzbleichepark

Panorama
{{Großes Bild|St.Gallen_-_Panorama_-_001.jpg|800px|Panoramabild von St. Gallen}}

Regelmässige Veranstaltungen
*OLMA, die traditionelle Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung im Herbst sowie zahlreiche weitere Veranstaltungen der Olma Messen St. Gallen * OpenAir St. Gallen im Sittertobel *Kinderfest, was ursprünglich ein Produkt der Textilindustrie war, ist heute ein Zusammenkommen vieler Sankt Galler mit einem Umzug und Darbietungen verschiedener Schulhäuser. Es findet alle 3 Jahre statt. * Das St.Gallen Symposium lockt jedes Jahr Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft an die Universität St.Gallen. Das St. Gallen Symposium findet im Jahr 2007 vom 31. Mai bis 2. Juni in seiner 37. Ausführung statt und wird vom International Students’ Committee (ISC) organisiert. Das Thema der kommenden „3 Tage im Mai“ lautet "The Power of Natural Resources". Im Jahr 2002 wurde vom ISC im Auftrag des Bundesrates die internationale Föderalismuskonferenz durchgeführt. * New Orleans Jazz Festival, St. Galler Fest, Gassenfest, sind alljährliche Veranstaltungen, die in den Gassen der Altstadt stattfinden. *Römpel-Feuer, in der Nacht vor Silvester gehen in der alten Gemeinde Straubenzell (heute St.Gallen W) die maskierten Römpler um. Mit Lärm und dem "Römpel", einer Puppe, die Schrecken einflössen soll, versuchen sie aufs neue Jahr alles Böse, personifiziert in der Sagengestalt des schwarzen Rappensteiners, zu verscheuchen. Das Römperfeuer, der Höhepunkt des Brauches, findet jeweils am Abend des 30. Dezember hinter der St.Martins-Kirche Bruggen statt.

In St. Gallen geborene Persönlichkeiten
*Clemens Allenspach, Politiker *Benedikt Burgauer, Theologe und Reformator *Tranquillo Barnetta, Profi-Fussballer *Robert Curjel, Architekt *Kurt Derungs, Begründer der Landschaftsmythologie bzw. Landschaftsethnologie *Johannes Duft, Stiftsbibliothekar, Mediävist *Ruth Dreifuss, Politikerin *Ernst Ehrenzeller, Historiker *Paola Felix, Sängerin und Moderatorin *Kurt Früh, Filmregisseur *Kurt Furgler, Politiker *Trudi Gerster, Märchenfee der deutschsprachigen Schweiz *Heinrich Greinacher, Physiker *Georg Gsell, Barockmaler *Paul Guldin, Astronom und Professor für Mathematik in Graz und Wien *Bärbel Inhelder, Entwicklungspsychologin *Christoph Keller, Schriftsteller *Niklaus Meienberg, Schriftsteller und Journalist *Walter Mittelholzer, Luftfahrtpionier *Albert Sebastian Ösch, Maler *Joachim Rittmeyer, Schweizer Kabarettist *Walter Roderer, Kabarettist, Komiker *Ernst Rüdin, Arzt, Psychiater und Rassenhygieniker *Paul Scherrer, Physiker *Adolf Schlatter, evangelischer Theologe *Augustin Schurff, Physiker und Mediziner *Hieronymus Schurff, Jurist *Renato Tosio, Ehemaliger Profi-Eishockey-Torwart *Regina Ullmann, Dichterin *Joachim von Watt (Vadian), Humanist, Mediziner und Gelehrter *Georg Joachim Zollikofer, Kirchenliederdichter

Siehe auch
*{{Portal|St. Gallen|Übersicht zu den Artikeln über die Stadt und den Kanton St. Gallen}} * Bratwurst * OLMA - Ostschweizerische Land- und Milchwirtschaftliche Ausstellung * Stiftsarchiv St. Gallen * Fussballclub FC St. Gallen FC St. Gallen (FCSG) * Fussballverein Brühl St. Gallen SC Brühl St. Gallen * Vadian Joachim Vadian (Joachim von Watt) * St. Galler Stadt Miliz Gesellschaft * Universität St. Gallen Universität St. Gallen HSG * Journalistenschule St. Gallen * Kantonsschule am Burggraben Kantonsschule am Burggraben St. Gallen * Gerichtsherrenstand im Thurgau Ehemaliges Mitglied des Gerichtsherrenstandes im Thurgau

Literatur
* Thomas Hürlimann: ''Fräulein Stark'' ISBN 325060075X (Zentraler Bestandsteil dieses Romans ist die Stiftsbibliothek sowie die Klassengesellschaft St. Gallens in den 1950er-Jahren) * Elisabeth Gerter: "Die Sticker" ISBN 3293003133

Weblinks
{{Commons|Category:Sankt Gallen|{{PAGENAME}}}}
- Offizielle Website der Stadt St. Gallen
- Offizielle Statistik der Stadt St. Gallen
- St. Gallen Symposium
- 360°-Panorama-Ansichten von St. Gallen
- Livecam auf das Kloster und den Klosterplatz von St. Gallen {{Navigationsleiste Wahlkreis St. Gallen}} Kategorie:St. Gallen Kategorie:Ort in der Schweiz Kategorie:Ort im Kanton St. Gallen Kategorie:Schweizer Gemeinde Kategorie:Hauptort eines Kantons (Schweiz) Kategorie:Reichsstadt als:St. Gallen (Stadt) cs:St. Gallen da:Sankt Gallen en:St. Gallen eo:Sankt-Galo es:San Galo fr:Saint-Gall it:San Gallo la:Sanctogallum (urbs) nl:Sankt Gallen (stad) no:Sankt Gallen pl:Sankt Gallen (miasto) pt:San Gallo ro:St. Gallen ru:Санкт-Галлен scn:San Gallu simple:St. Gallen sv:Sankt Gallen {{Index-Portal|Geographie|Europa|Schweiz}} {| style="background:transparent;" | width="50%" style="vertical-align:top" |
Bild:St.Gallen-coat of arms.svg 40px|left
'''Artikel über den Kanton
St. Gallen'''
'''Geografie und Natur'''
{| style="background-color:#f8f8ff;" | valign="top" | Bild:Toggenburg bei Starkenbach.jpg 60px|Toggenburg || {{Portal:St. Gallen/Geographie}} |}
'''Sehenswürdigkeiten'''
{| style="background-color:#f8f8ff;" | valign="top" | Bild:Convent of St Gall.jpg 60px|Stiftskirche von St. Gallen || {{Portal:St. Gallen/Sehenswürdigkeiten}} |}
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'''Kultur'''
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'''Geschichte'''
{| style="background-color:#f8f8ff;" | valign="top" | Image:Ueberfall Kloster Mariaberg.jpg 60px|Appenzeller und St. Galler zerstören das Kloster Mariaberg bei Rorschach 1489 || {{Portal:St. Gallen/Geschichte}} |}
'''Persönlichkeiten'''
{| style="background-color:#f8f8ff;" | valign="top" | Bild:Vadian - 002.png 60px|Vadian || {{Portal:St. Gallen/Personen}} |}
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{| style="background-color:#f8f8ff;" | valign="top" |Bild:Stadler_Gtw.jpg 60px|S-Bahn St. Gallen || {{Portal:St. Gallen/Verkehr}} |}
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{| style="background-color:#f8f8ff;" | valign="top" | Bild:Fcsg_1881.jpg 60px|FC St. Gallen im Jahr 1881 || {{Portal:St. Gallen/Sport}} |}
|- | width="100%" style="vertical-align:top" colspan="2"| {{Vorlage:Navigationsleiste Regionenportale}} {{Alle_Portale}} |} Kategorie:Portal (Schweiz) St. Gallen Kategorie:Sankt Gallen (Kanton) Kategorie:Sankt Gallen (Kanton) Kategorie:Ort als Thema Kategorie:Europa nach Ort Kategorie:Schweiz nach Ort

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