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Soziologie

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Die '''Soziologie''' (Kunstwort aus dem lateinischen ''socius'' = „Gefährte“ und dem griechischen λóγος, ''lógos'' = „Wort“, „Rede“, „Argument“, „Lehrsatz“) beschreibt und erklärt den Aufbau und die Entwicklung der Gesellschaft (Soziologie) Gesellschaft. Sie beschäftigt sich grundsätzlich mit den Phänomenen, die aus dem Zusammenwirken der Mensch#Soziologie Menschen entstehen.

Gegenstand
Die Soziologie ist eine Sozialwissenschaften Sozialwissenschaft, die sich nicht auf einzelne Themengebiete (wie etwa die Politikwissenschaft oder die Wirtschaftswissenschaften) festgelegt hat, sondern den Anspruch erhebt, mit einer Reihe von soziologischen Methoden und Theorien das soziale Zusammenleben in Gemeinschaften und Gesellschaften zu erforschen und zu beschreiben. Dazu fragt die Soziologie nach dem Sinn und den Strukturen des Soziales Handeln sozialen Handelns (Handlungstheorie) sowie nach den damit verbundenen Wertvorstellung Werten und soziale Norm Normen. Sie untersucht zum einen die Gesellschaft als Ganzes, zum anderen ihre Teilbereiche: Soziales System soziale Systeme, Institutionen, Gruppen oder Organisationen. Zugleich befasst sie sich mit dem sozialer Wandel sozialen Wandel, dem diese unterliegen. Der wissenschaftliche Anspruch der Soziologie kommt in Max Webers Definition einer Verstehen verstehenden und zugleich Erklärung erklärenden Soziologie (§ 1, ''Wirtschaft und Gesellschaft'') zum Ausdruck. Demnach ist Soziologie "''eine Wissenschaft, welche Soziales Handeln soziales Handeln deutend Verstehen verstehen und dadurch in seinem Ablauf und seinen Wirkungen Ursache ursächlich Erklärung erklären will''". Eine hochkomplexe Aufgabe - man verstehe und erkläre nur einmal die sozialen Handlungen auf Pierre-Auguste Renoirs berühmtem Gemälde ''Le Bal au Moulin de la Galette'' von 1876; Gegenstand der Soziologie wäre auch noch die Frage, was die Tatsache, dass es Kunstsoziologie gemalt, ausgestellt und bewundert wird, über das soziale Zusammenleben verrät, d.h. welche Rolle Kunst in der jeweiligen Gesellschaft spielt und was darunter jeweils zu verstehen ist. Konkrete Themen, mit denen sich die Soziologie beschäftigt, sind beispielsweise Sozialstrukturen, Arbeit (Sozialwissenschaften) Arbeit, Migration, Geschlechterforschung Geschlechter, Soziales Netzwerk soziale Netzwerke, Medien, Sexualität, Alltagskultur Alltag und Lebenswelt. Für viele dieser Themen haben sich spezielle Soziologien etabliert (s.u.), andere - wie etwa die allgemeine Frage nach den Wechselwirkungen von Handeln und Struktur - sind Thema der allgemeinen Soziologie. Soziologische Fragestellungen überschneiden sich häufig mit solchen der Sozialpsychologie, anderer Sozialwissenschaften und mit denen der Philosophie und der übrigen Geisteswissenschaften, aber z.T. auch mit solchen der Naturwissenschaften, z.B. der Neurobiologie.

Geschichte
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1798-1857 Als eigenständige Wissenschaft gibt es die Soziologie erst seit Ende des 19. Jahrhunderts. Ihre Entstehungsgeschichte ist eng mit der Entwicklung der bürgerliche Gesellschaft bürgerlichen Gesellschaft im Europa des 19. Jahrhunderts sowie mit der fortschreitenden Industrialisierung verbunden. Vorläufer der Soziologie sind in der Geschichtswissenschaft, der Nationalökonomie, aber auch im Journalismus und in den Polizeiwissenschaft Policeywissenschaften zu sehen. Denker in der Mitte des 19. Jahrhunderts wie Karl Marx werden heute als auch soziologische Klassiker betrachtet. Ihr namensgebender Begründer war Auguste Comte. Die Soziologie im heutigen Sinne wird jedoch insbesondere auf Max Weber und Emile Durkheim zurückgeführt. Doch hatten auch schon ältere Autoren Werke stark soziologischen Charakters geschrieben, etwa Xenophon im 4. Jahrhundert v. Chr., Polybios etwa zwei Jahrhunderte später, Ibn Khaldun im 14. Jahrhundert, Giambattista Vico anfangs des 18. Jahrhunderts und Adolph Freiherr Knigge ausgangs des 18. Jahrhunderts. '''Siehe den Hauptartikel: Geschichte der Soziologie'''

Soziologische Theorien in Konkurrenz
Soziologische Theorien folgten nie nur ''einem'' Paradigma, d.h. sie folgten wissenschaftlich nie nur einer bestimmten Denkweise. Dies liegt an ihrem nicht zu unterschätzenden theoretischen Schwierigkeitsgrad – ihr Gegenstand ist hochkomplex. Hinzu kommt: Bereits ''Methodologie methodologisch'' verbietet sich meist das - oft klärende - Experiment; die anstatt seiner mögliche Befragung erbringt aber grundsätzlich schwere Interpretationsprobleme: Interviewer werden auch angeschwindelt. Auch erscheinen je nach den konkreten Fragen die Paradigmata unterschiedlich erfolgversprechend, wenn es darstellungslogisch ‚einfach‘ und sachlich schnell oder kostensparend gehen soll. Um zwei Erkenntnistheorie erkenntnistheoretische Hauptansätze zu unterscheiden (die auch nicht frei von weltanschaulichen Motiven gewählt werden): (1) Gehen Theorien axiomatisch davon aus, dass ''einzelne Akteure sozial handeln'' (pauschal: „die Menschen machen die Gesellschaft“), und man könne von daher alle soziologischen Fragen anpacken, so brauchen sie eine solide biologische, anthropologische und besonders eine Biosoziologie biosoziologische Fundierung zu so hochkomplexen personalen Handlungsgrundlagen wie den „Willen“ oder die „Rationalität“ eines Akteurs. Sie haben weiterhin das Zusatzproblem, dass Soziales Handeln sozial handelnde Akteure ''sowohl'' handelnde Subjekte ''als auch'' Objekte des sozialen Handelns anderer Akteure sind – anders als die forschenden Subjekte in den „Naturwissenschaften“ (vgl. dazu die „selbsterfüllende Prophezeiung“). (2) Gehen Theorien stattdessen von (axiomatisch zu Grunde gelegten) ''überpersönlichen Einheiten'' aus, pauschal: „''nicht die Einzelnen geben den Ausschlag''“, (z.B. von Einheiten wie den einzelnen „Gesellschaft (Soziologie) Gesellschaften“, den sechs „Residuum (Pareto) Residuen“, den ‚vier grundsätzlich möglichen‘ „Kommunikationsweisen“, den beiden „Gender Geschlechtern“ oder „der einen Menschheit“), so müssen je deren Sozialphilosophie sozialphilosophische Ausgangsdefinition wasserfest (axiomatisch völlig fundiert) sein, und sie haben im Einzelfall oft äußerst schwierige Abgrenzungsprobleme zwischen z.B. „Kollektiven“, „Motiven“, „Systemtheorie Systemen“, „Frau“/„Mann“ oder „Menschen“/„Nichtmenschen“ zu meistern. Kein Wunder also, dass es eine ganze Anzahl in ihrer Herangehensweise grundsätzlich unterschiedlicher soziologischer Theorien gibt (''siehe unten'' die Beispiele unter „Makrosoziologie“ und „Mikrosoziologie“), zumal, da ''bei eingeschränkten Fragestellungen'' im soziologischen Alltag Forscher sehr unterschiedlicher Wissenschaftstheorie wissenschaftstheoretischer Ausrichtung – dank eines in der Soziologie entwickelten umfangreichen mathematischen bis sozialhistorischen Methodenbaukastens – ähnliche bis gleiche (so Verlässlichkeit verlässliche wie Gültigkeit gültige) Befunde erheben. Beruflich kommen viele Soziolog/inn/en also auch gut damit zuwege, dass sie auf einen eignen Epistemologie epistemologischen Standpunkt in der „Soziologie“ ganz verzichten und notfalls einem Methoden- oder Axiomen-Mix zuneigen.

Gliederungen der Soziologie


Gliederung nach der Ebene sozialer Phänomene
Eine häufig vorzufindende Unterteilung der Soziologie unterscheidet zwischen * dem Ausgangspunkt von ganzen Gesellschaften als Einheiten (Makrosoziologie) und * dem Ausgangspunkt des sozialen Handelns und Interagierens der Akteure (Mikrosoziologie).
Unzufrieden mit dieser Epistemologie wissenschaftstheoretisch strengen Alternative sind Vertreter eines als ''Mesosoziologie'' bezeichneten Blicks auf intermediäre Ebenen (Betonung des "Hin und Her") und eines neuerdings als ''Makro-Mikro-Soziologie'' bezeichneten Blickes, der prozessanalytisch Einseitigkeiten ausschließlicher Makro- und Mikro-Betrachtung zu überwinden beansprucht (Betonung des "weder - noch").

=Makrosoziologie (Gesellschaft, Kollektiv, Struktur, System)
= *Marxistische Soziologie *Strukturalismus *Funktionalismus *Strukturfunktionalismus *Kritische Theorie *Systemtheorie *Kulturtheorie Image:social-network.png soziales Netzwerk right|340px|thumb|Eine Visualisierung eines [[soziales Netzwerk|sozialen Netzwerks.html" title="sozialen Netzwerks.html" title="right|340px|thumb|Eine Visualisierung eines [[soziales Netzwerk|sozialen Netzwerks">right|340px|thumb|Eine Visualisierung eines [[soziales Netzwerk|sozialen Netzwerks">sozialen Netzwerks.html" title="right|340px|thumb|Eine Visualisierung eines [[soziales Netzwerk|sozialen Netzwerks">right|340px|thumb|Eine Visualisierung eines [[soziales Netzwerk|sozialen Netzwerks

=Mikrosoziologie (Akteur, Individuum, Handeln)
= *Konfliktsoziologie *Symbolischer Interaktionismus *Situationsdynamik: ''If men define situations as real, they are real in their consequences'' (Thomas-Theorem); zumal in der Soziale Rolle soziologischen Rollentheorie werden auch situative Rollen behandelt. *Phänomenologische Soziologie *Methodologischer Individualismus (insbesondere Rational-Choice-Theorie) *Figurationssoziologie (umstritten) *Ethnomethodologie

=Mesosoziologie
= Dieser Begriff ist weniger ausdefiniert und umschreibt z.B. die Soziologie der Institutionen, Rituale und Organisationen (Organisationssoziologie).

=Makro-Mikro-Soziologie
= Hier wird für den Ansatz von Norbert Elias, die Figurationssoziologie (auch Prozesssoziologie), eine über die Akteuranalyse hinausgehende strömungsstrukturelle ("figurative") Grundlegung beansprucht, die jedoch makrosoziologische Reifizierungen der „Gesamtgesellschaft“ ablehnt.

Allgemeine Soziologie und spezielle Soziologien
Schließlich lassen sich Themenbereiche der Soziologie auch danach unterscheiden, ob sie der allgemeinen Soziologie zuzurechnen sind, also generelle Gültigkeit beanspruchen, oder ob es sich dabei um Themen einer speziellen Soziologie handelt.

=Allgemeine Soziologie
= Der ''Allgemeinen Soziologie'' werden die für das Fach wichtigen theoretischen Ansätze und auch Sachgebiete wie das Verhältnis von Akteur und Gesellschaft bzw. Person und sozialem System, sowie die Struktur und der Wandel von Gesellschaften bzw. sozialen Systemen zugerechnet. Themen der Allgemeinen Soziologie sind u.a. soziales Handeln, soziale Interaktion, Tausch (Soziologie) sozialer Tausch, sozialer Wandel, soziale Mobilität, Sozialstruktur , soziale Ungleichheit, Macht, Herrschaft, Elite, Soziale Gruppe Gruppen, soziale Rollen, Soziale Klasse Klasse, Sozialisation, Methoden der Empirie empirischen Empirische Sozialforschung Forschung. Bild:Lochkarte02.jpg Lochkarte.html" title="thumb thumb|left|Eine Hollerith-[[Lochkarte
- vor der computergestützten Auswertung das Alltagsutensil der quantitativen Forschung.html" title="left|Eine Hollerith-[[Lochkarte">thumb|left|Eine Hollerith-[[Lochkarte
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- vor der computergestützten Auswertung das Alltagsutensil der quantitativen Forschung '''Soziologische Methoden''' Um eine der Soziologie angemessene Methode Methodik wurde seit den Anfängen der Disziplin im sogenannten Methodenstreit gerungen. Das methodische Instrumentarium der Soziologie lässt sich wie folgt gliedern: :::::*Empirische Sozialforschung :::::**Quantitative Methoden :::::**Qualitative Methoden :::::**''Mixed Methods'' :::::**Historisch-komparative Methoden

=Spezielle Soziologien
= ''Spezielle Soziologien'' - informell auch ''Bindestrichsoziologien'' genannt - befassen sich mit den Strukturen und Prozessen gesellschaftlicher Teilsysteme oder institutioneller Bereiche der Gesellschaft. Zu den wichtigsten speziellen Soziologien gehören Arbeitssoziologie, Familiensoziologie, politische Soziologie. Durch die zunehmende Differenzierung (Soziologie) Differenzierung auch der Soziologie selbst bilden sich laufend weitere spezielle Soziologien. '''Ausführliches gibt hier die Liste spezieller Soziologien.'''

Reine und angewandte Soziologie
Obwohl der Unterschied zwischen einer reinen Theorie und ihrer Anwendung in vielen Wissenschaften gemacht wird und in den Bereich alltäglicher Vorverständnisse auch der Soziologie gehört, gibt es hier einen strengen und einen laxen Gebrauch. Im strengen Sinne hat Ferdinand Tönnies zwischen einer axiomatisch abgestützten und begrifflich entfalteten "reinen Soziologie" und einer von dorther ausgehenden "angewandten Soziologie" unterschieden, bei der diese Begriffe Deduktion deduktiv an historische soziale Prozesse angelegt werden. Im ersten Fall bewegt man sich nach ihm also im "Reich der Ideen", im zweiten im "Reich der Wirklichkeit". Im laxeren Sinne wird "angewandte Soziologie" die Anwendung der Theorie auf Fragen genannt, die z.B. als Forschungsauftrag an das Fach herangetragen werden. Der Erfolg einer soziologischen Theorierichtung ist dabei nicht nur von ihrer intellektuellen Tüchtigkeit und wissenschaftlichen Bedeutung abhängig, sondern - Wissenschaftssoziologie wissenschaftssoziologisch gesehen - durchaus auch von der Nachfrage nach soziologische Beratung soziologischer Beratung durch den Markt (Ökonomie) Markt beziehungsweise durch die Politik, selten aber nachhaltiger auch durch Massenbewegung (Soziologie) soziale Bewegungen. Hier wird in der Soziologie am meisten in den Bereichen der Marktforschung Markt- und Demoskopie Wahlforschung verdient, was die Entwicklung der quantitativen Methoden (Statistik) und der an die Naturwissenschaften angelehnten Theorieansätze relativ begünstigt - die Fragen sind meist eingeschränkt und auf die allernächste Zukunft bezogen; ''ceteris paribus''-Bedingungen können also vorausgesetzt werden, ohne die Ergebnisse stark zu beeinträchtigen. Hier kam es (zuerst in den USA, seit den späten 1940er Jahren auch in Deutschland) zur Gründung von Umfragefirmen und Meinungsforschungsinstituten. Einige spezielle Teilgebiete (Militärsoziologie Militär-, Medizinsoziologie Medizin-, Sportsoziologie Sport- und Katastrophensoziologie) sind auch auf soziologische Beratung eingestellt, nicht aber mehr die Industriesoziologie, seit ab den 1970er Jahren das Fach in Deutschland aus den wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultäten (Fachbereichen) in die philosophischen hinüber gewandert ist; die Organisationssoziologie wird vor allem in den USA verfolgt. Eine beratende Funktion kommt oftmals auch der Rechtssoziologie zu, die u.a. im Vorfeld geplanter Gesetze Wirkungs- und Evaluationsforschung betreibt; sie kann auch in Bereichen mit 'weichen' Rechtsverhältnissen (Arbitragen, "Treu und Glauben", "nach Billigkeit billigem Ermessen") für eine Strukturierung sorgen. Sozialräumliche Strukturen werden zu Planungszwecken von der Stadtsoziologie untersucht. Diktaturen lehnen eine vor allem die Mentalität der Bevölkerung berücksichtigende und darüber Auskunft gebende Soziologie ab; bei besonderem (dann oft geheimem) Beratungsbedarf erlauben auch sie vorübergehend soziologische Fragestellungen (beispielsweise in der Deutsche Demokratische Republik DDR der 1980er Jahre im Bereich der angewandten Stadtsoziologie Stadt- und Jugendsoziologie).

Bedeutende Soziologinnen und Soziologen
Eine Liste der bedeutendsten soziologischen Denker (in alphabetischer Reihenfolge)
'''siehe auch die ausführliche Liste von Soziologinnen und Soziologen''':Bild:Emile Durkheim.jpg Émile_Durkheim.html" title="thumb thumb|right|[[Émile Durkheim
(1858-1917).html" title="right|[[Émile Durkheim">thumb|right|[[Émile Durkheim
(1858-1917)">right|[[Émile Durkheim">thumb|right|[[Émile Durkheim
(1858-1917) {| class="prettytable" |- | '''A''' | Theodor W. Adorno |- | '''B''' | Pierre Bourdieu, Ernest Burgess |- | '''C''' | Manuel Castells, Dieter Claessens, Auguste Comte, Charles Horton Cooley, Lewis Coser |- | '''D''' | William Edward Burghardt Du Bois W. E. B. DuBois, Émile Durkheim |- | '''E''' | Norbert Elias |- | '''F''' | Michel Foucault |- | '''G''' | Harold Garfinkel, Anthony Giddens, Erving Goffman, Ludwig Gumplovicz |- | '''H''' | Jürgen Habermas, George C. Homans, Patrick Hunout |- | '''L''' | Paul Lazarsfeld Paul F. Lazarsfeld, Niklas Luhmann |- | '''M''' | Bronislaw Malinowski, Karl Mannheim, Karl Marx, Marcel Mauss, George Herbert Mead, Robert K. Merton, Charles Wright Mills |- | '''P''' | Vilfredo Pareto, Talcott Parsons, Robert Ezra Park Robert Park |- | '''S''' | Helmut Schelsky, Alfred Schütz, Georg Simmel, Theda Skocpol, Pitirim Sorokin, Herbert Spencer, William Graham Sumner |- | '''T''' | W. I. Thomas, Ferdinand Tönnies, Alain Touraine |- | '''W''' | Immanuel Wallerstein, Lester Frank Ward, Max Weber |- |}

Literatur


Einführungen
* Dieter Claessens Claessens, Dieter/Tyradellis, Daniel: ''Konkrete Soziologie. Verständliche Einführung in soziologisches Denken'', Opladen: Westdt. Verlag 1997 Dem Untertitel völlig gerecht werdend, wird hier in die typisch soziologische Problemsicht, -behandlung und Denkweise anhand konkreten und gut poinierten Materials der Sozialstruktur Deutschlands eingeführt. *Lewis A. Coser, ''Masters of Sociological Thought'', 1970, ISBN 1577663071. Eine glänzende Einführung in die soziologischen Klassiker. * Wolfgang Eßbach Eßbach, Wolfgang: ''Studium Soziologie.'' Fink (UTB), Paderborn 1996. ISBN 3-8252-1928-3 Überblick über die Entstehungsgeschichte der Soziologie, ihre heutigen Anwendungsfelder, das Soziologiestudium und wichtige Grundbegriffe. * Anthony Giddens Giddens, Anthony. ''Soziologie.'' 2. Aufl. Graz: Nausner&Nausner, 1999. (Übers. aus d. Engl.) ISBN 3-901402-22-5 Standardwerk im englischsprachigem Raum. * Hans Joas Joas, Hans (Hg.): ''Lehrbuch der Soziologie''. 2. Aufl., Frankfurt/Main (Campus) 2003. ISBN 3-593-36765-3. Widmet sich den Themenbereichen der soziologischen Forschung und arbeitet dabei jeweils neben der soziologischen Perspektive den aktuellen Kenntnisstand heraus. * Dirk Kaesler Kaesler, Dirk (Hrsg.): ''Klassiker der Soziologie''. 2 Bde. Erstausgabe Beck, München 1999. Band I: Von Auguste Comte bis Alfred Schütz. 5.Aufl. Beck, München 2006. ISBN 3-406-54749-4; Band II: Von Talcott Parsons bis Anthony Giddens. 5.Aufl. Beck, München 2007. ISBN 3-406-42089-3 Behandelt im ersten Band die Generation von Soziologen, die vor 1900 geboren wurden, die als Klassiker der Soziologie international gelten. Im zweiten Band werden jene soziologischen Klassiker behandelt, die nach 1900 geboren wurden. Alle soziologischen Klassiker werden erstens in ihrem Leben und dem zeitgenössischen Kontext, zweitens in ihrem Werk und deren wichtigsten Begriffen, und drittens in ihrer Wirkung auf das zeitgenössische soziologische Denken und auf die gegenwärtige internationale Soziologie dargestellt. Diese beiden Bände helfen, die Klassiker kurz zu rekapitulieren und in einen historischen Zusammenhang zu stellen. * Dirk Kaesler Kaesler, Dirk (Hrsg.): ''Aktuelle Theorien der Soziologie''. Beck, München 2005. ISBN 3-406-52822-8 Fundierter Überblick über aktuelle Entwicklungen soziologischer Theorien. * Heinz Maus Maus, Heinz: „Einführung in die Soziologie“. In: ''Jahrbuch für Soziologiegeschichte 1992''. Opladen: Westdeutscher Verlag 1994, S. 199-240, mit einer Einleitung von Georg Ahrweiler: „Bemerkungen zum Fragment von Heinz Maus: ‚Einführung in die Soziologie‘“, S. 195-197 Unorthodoxer Ansatz im Umfeld der Kritische Theorie Kritischen Theorie * Heiner Meulemann Meulemann, Heiner: Soziologie von Anfang an. Eine Einführung in Themen, Ergebnisse und Literatur'', VS Verlag für Sozialwissenschaften 2001, ISBN: 3531137425. Die Fokussierung auf wissenschaftliche ''Ergebnisse'' unterscheidet dieses Buch angenehm von manchen anderen Einführungen. * Annette Treibel Treibel, Annette: ''Einführungskurs Soziologie 3. Einführung in soziologische Theorien der Gegenwart''. 6. Aufl. VS Verlag (UTB), Wiesbaden 2004. ISBN 3-8252-8070-5 Teil des Einführungskurses in die Soziologie in vier Bänden. In diesem Band werden die soziologischen Theorien in ihrer Struktur aufgearbeitet und vorgestellt. Gleichzeitig zieht die Autorin Verbindungslinien, um das Geflecht der unterschiedlichen Ansätze transparenter zu machen.

Nachschlagewerke
* Günter Endruweit Endruweit, Günter, und Gisela Trommsdorff (Hrsg.): ''Wörterbuch der Soziologie''. 2. Aufl. Lucius&Lucius, Stuttgart 2002. ISBN 3-8252-2232-2 Eine kundige Übersicht im Handbuchcharakter mit zahlreichen Mitarbeiter/inne/n. * Karl-Heinz Hillmann Hillmann, Karl-Heinz: ''Wörterbuch der Soziologie'', 4. Aufl. Stuttgart (Kröner) 1994. ISBN 3-520-41004-4 "Der Klassiker" unter den soziologischen Wörterbüchern. Ca. 2500 Einträge, reichhaltige Literaturangaben. * Dirk Kaesler und Ludgera Vogt (Hrsg.): ''Hauptwerke der Soziologie''. 2. Aufl. Stuttgart (Kröner) 2007. ISBN 978-3-520-39602-0 Dieses bewährte Nachschlagewerk erschließt 107 Hauptwerke der internationalen Soziologie. Mit chronologischem Werkverzeichnis, Sachregister und Titelregister.

Siehe auch
*{{Wiktionary|Soziologie}} *{{Wikibooks|Soziologische Klassiker}} *Portal:Soziologie *Liste soziologischer Artikel *Liste von Soziologinnen und Soziologen *Portal:Soziologie/Liste bahnbrechender soziologischer Publikationen Liste bahnbrechender soziologischer Publikationen

Weblinks

- Was ist Soziologie
- Soziologie-Lexikon mit über 2000 Einträgen
- 50 Klassiker der Soziologie
- Ausführliche Einführung in die Soziologie
- Studienfachbeschreibung Soziologie des CHE Centrum für Hochschulentwicklung und der Zeit
- Universität Bielefeld, Einzige Universität in Deutschland mit einer Fakultät für Soziologie. Sehr großes Lehrangebot.
- DGS - Deutsche Gesellschaft für Soziologie
- BDS - Berufsverband Deutscher Soziologinnen und Soziologen
- GESIS - Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen e.V.
- ESA - European Sociological Association
- ISA - International Sociological Association
- Weblog "Soziologie und ihre mediale Aufmerksamkeit" schreibt über soziolog.Artikel in Zeitungen, Radio und TV Kategorie:Soziologie {{Link FA|ar}} {{Link FA|he}} af:Sosiologie an:Soziolochía ar:علم الاجتماع ast:Socioloxía az:Sosiologiya bg:СоциологиÑ? bs:Sociologija ca:Sociologia ceb:Sosyolohiya co:Sociologia cs:Sociologie cy:Cymdeithaseg da:Sociologi el:Κοινωνιολογία en:Sociology eo:Sociologio es:Sociología et:Sotsioloogia eu:Soziologia fa:جامعه‌شناسی fi:Sosiologia fr:Sociologie fur:Sociologjie fy:Sosjology gl:Socioloxía he:סוציולוגיה hr:Sociologija hu:Szociológia ia:Sociologia id:Sosiologi io:Sociologio it:Sociologia ja:社会学 ka:სáƒ?ციáƒ?ლáƒ?გიáƒ? ko:사회학 ku:Civaknasî ky:СоциологиÑ? la:Sociologia lad:Sosiolojiya lb:Soziologie li:Sociologie lt:Sociologija lv:SocioloÄ£ija mk:Социологија ms:Sosiologi mt:SoÄ‹joloÄ¡ija nds:Soziologie nl:Sociologie nn:Sosiologi no:Sosiologi oc:Sociologia os:Социологи pl:Socjologia pt:Sociologia rm:Sociologia ro:Sociologie ru:СоциологиÑ? sc:Sotziologia scn:Socioluggìa sh:Sociologija simple:Sociology sk:Sociológia sl:Sociologija sq:Sociologjia sr:Социологија su:Sosiologi sv:Sociologi ta:சமூகவியலà¯? th:สังคมวิทยา tpi:Sosiolosi tr:Toplum bilimi uk:СоціологіÑ? ur:معاشریات vec:SocioÅ‚ogia vi:Xã há»™i há»?c xh:ISosioloji yi:ס×?ציעליז×? zh:社会学 {{Index-Portal|Wissenschaft}}
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Thematische Gliederung I
*'''Mikrosoziologie''' (Individuum, Interaktion, Handeln) **Symbolischer Interaktionismus **Theorie der rationalen Entscheidung **Phänomenologische Soziologie **Konfliktsoziologie **Figurationssoziologie **Ethnomethodologie *'''Makrosoziologie''' (Kollektiv, Gesellschaft, System, Struktur) **Funktionalismus **Strukturalismus **Strukturfunktionalismus **Marxistische Soziologie **Kritische Theorie (auch Frankfurter Schule) **Systemtheorie | valign="top" width="33%" |
Thematische Gliederung II
*'''Empirische Sozialforschung''' **Qualitative Methoden **Quantitative Methoden *'''Historische Soziologie''' *'''Spezielle Soziologien''' ''siehe'' '''Liste spezieller Soziologien''' *'''Thematische Stichworte mit exemplarischen Weiterleitungen'''
Soziale Interaktion und Alltag#Soziologische Betrachtung Alltagsleben - Gender Studies Geschlecht und Sexualität - Medizinsoziologie Krankheit und Alterssoziologie Alter - Familiensoziologie Familie, Ehe#Soziologische und psychologische Komponenten Ehe und Gemeinschaft#Soziologische Theorie i. e. S. Privatleben - Kriminalsoziologie Devianz und Verbrechen - Ethnosoziologie Ethnizität und Rassismus Rasse - Sozialstruktur Schichtung und Klassenstruktur - Organisationssoziologie Moderne Organisationen - Arbeitssoziologie Arbeits- und Wirtschaftssoziologie Wirtschaftsleben - Macht, Staatssoziologie Staat, Polemologie Krieg - Öffentliche Meinung Massenmedien und Soziales Milieu populäre Kultur - Bildungssoziologie Bildung und Erziehungssoziologie Erziehung - Religionssoziologie Religion - Stadtsoziologie Städte und Urbanität - Revolutionen und soziale Bewegungen - Sozialer Wandel globaler Wandel und Umweltsoziologie Umweltkrise | valign="top" width="33%" |
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[Der Artikel zu Soziologie stammt aus dem Nachschlagewerk Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Dort findet sich neben einer Übersicht der Autoren die Möglichkeit, den Original-Text des Artikels Soziologie zu editieren.
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