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Slowakische Sprache

*** Shopping-Tipp: Slowakische Sprache

{{Infobox Sprache| Sprache= Slowakisch (slovenÄ?ina)| Länder= Slowakei, USA, Kanada, Vojvodina, Ungarn, Rumänien, Tschechien, Australien, Ukraine, Kroatien, Westeuropa | Sprecher= 6 Millionen | Klassifikation=* Indogermanische Sprachen *: Slawische Sprachen *:: Westslawische Sprachen| KSprache= Slowakisch| Amtssprache=Slowakei, Europäische Union | ISO1= sk | ISO2B= slo| ISO2T= slk| SIL= [http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=SLO SLO] }} '''Slowakisch''' (slowakisch ''slovenÄ?ina'') wird von etwa 5 Millionen Slowaken in der Slowakei und etwa einer Million Auswanderer in Nordamerika gesprochen. Kleinere Sprachgruppen gibt es heute noch in Ungarn, Rumänien, Serbien, Tschechien, Kanada und den USA. Seit dem 1. Mai 2004 ist es eine der Amtssprachen der Europäische Union Europäischen Union. Slowakisch gehört – ebenso wie Tschechische Sprache Tschechisch, Polnische Sprache Polnisch, Kaschubische Sprache Kaschubisch und Sorbische Sprache Sorbisch – zu den westslawischen Sprachen. Slowaken und Tschechen verstehen sich relativ problemlos, allerdings tun sich jüngere Tschechen, die nach der Trennung der Slowakei und Tschechien sprachlich sozialisiert worden sind, schon deutlich schwerer.

Geschichte
Das Slowakische entstand im 10. Jahrhundert nach dem Untergang des Großmährisches Reich Großmährischen Reiches aus der Sprache der ''slověne'' (ausgesprochen etwa [slowäne](offenes e) oder [slowene] (mittleres e)), das heißt der Bevölkerung dieses Reichs (siehe unter Slawen), in Form von mehreren Dialekten. Vom 10. bis zum 19. Jahrhundert wurde im Königreich Ungarn (dessen Bestandteil die Slowakei im 11. Jahrhundert geworden war) als Amts- und Literatursprache vorwiegend Latein verwendet. Außerdem wurde zum Teil Deutsche Sprache Deutsch und Ungarische Sprache Ungarisch verwendet. Daneben begann vor allem das Bürgertum der Slowakei im 13. Jahrhundert 13. und 14. Jahrhundert, die eigene Sprache als (parallele) Amtssprache zu verwenden, wobei man allerdings schon bald (am Ende des 14. Jahrhunderts) dazu überging, in dieser Funktion und später auch als Literatursprache das Tschechische Sprache Tschechische einzusetzen. Die Gründe hierfür waren anfangs vor allem, dass es sich um eine bereits "fertige" Schriftsprache eines verwandten Landes mit einer berühmten Universität in Prag handelte, im 15. Jahrhundert auch der Einfluss tschechischer Hussiten in der Slowakei und später auch der Einfluss tschechischer protestantischer Emigranten in der Slowakei. Die tschechischen Texte wurden aber sehr oft (bewusst oder unbewusst) mit slowakischen Elementen versehen (so genanntes slowakisiertes Tschechisch, siehe auch Žilina). Im mündlichen Gebrauch wurden natürlich weiterhin die jeweiligen slowakischen Dialekte verwendet. Obwohl es schon im 16. Jahrhundert Versuche gab, eine slowakische '''Schrift'''sprache zu etablieren, wurde die erste richtige Schriftsprache erst 1787 von Anton Bernolák auf der Grundlage des westslowakischen Dialekts aus der Umgebung von Trnava festgelegt. Die heutige slowakische Schriftsprache wurde in den 1840er Jahren des 19. Jahrhunderts von Ľudovít Štúr auf der Basis eines mittelslowakischen Dialektes festgelegt (siehe Nationale Wiedergeburt der Slowaken). Die Tatsache, dass die Sprache erst so relativ spät kodifiziert wurde, ist verantwortlich dafür, dass das slowakische Formensystem einfacher ist als das tschechische. Seit dem 1. Mai 2004 ist Slowakisch eine der Amtssprachen in der EU.

Grammatik
Slowakisch ist eine stark flektierende Sprache mit sechs grammatischen Kasus Fällen. ''Hauptartikel Slowakische Grammatik''

Aussprache
Grundregeln: * Im Slowakischen wird grundsätzlich die erste Silbe betont. * Die mit dem „Dĺžeň“ (= Verlängerungszeichen) gekennzeichneten Buchstaben (á, é, í, ó, ú, ý, ĺ, Å•) werden lang ausgesprochen. Die beiden seltenen Konsonanten ĺ und Å• sind dabei deutlich lang auszusprechen. Lange und betonte Silben fallen nicht notwendigerweise zusammen, das heißt es gibt auch unbetonte Längen. * Die mit dem „MäkÄ?eň“ (= Weichheitszeichen) gekennzeichneten Buchstaben (Ä?, ň, ľ, Å¥) werden weich ausgesprochen, das heißt in der Regel mit einem Anklang an ein j hinter dem Konsonanten artikuliert. In der Phonetik ist dies als Palatalisierung bekannt und bezeichnet die Aussprache eines Konsonanten mit zum harten Gaumen angehobener Zungenmitte. Ferner werden mit diesem diakritischen Zeichen Zischlaute bezeichnet (Ä?, dž, Å¡, ž). Verwirrenderweise wird der MäkÄ?eň bei Großbuchstaben und bei kleinen Ä?, dž, ň, Å¡, ž stets als ˇ, nach kleinen Ä?, ľ, Å¥ meist als zum Buchstaben gehörende Allograph allographische Variante des Apostrophs ’ geschrieben. : Vor e und i werden d/l/n/t palatalisiert ausgesprochen, das heißt mit einem Anklang an ein j hinter dem Konsonanten artikuliert. Die Zunge geht dabei zum vorderen Gaumen. Von dieser Regel gibt es eine Reihe von Ausnahmen, vor allem in Fremdwörtern (zum Beispiel wird das Wort ''telefón'' wie auf Deutsch ausgesprochen), aber auch in einer kleineren Gruppe einheimischer Wörter wie ''teraz'' „jetzt“. Die meisten Buchstaben werden ausgesprochen wie im Deutschen. Anders gesprochen werden (zum Teil aufgrund der vorstehend genannten Grundregeln): {| class="prettytable" |- class="hintergrundfarbe6" ! colspan=4 | Aussprache der slowakischen Laute ! Aussprache im Deutschen mit Beispielen |- | á, é, í, ó, ú, ý | {{IPA|[aË?], [É›Ë?], [iË?], [É”Ë?], [uË?], [iË?]}} | langes a, e, i, o, u, i | '''á'''no, pekn'''é''', slovn'''í'''k, m'''ó'''da, kult'''ú'''ra, nov'''ý''' | W'''ah'''rheit, M'''äh'''ne, L'''ie'''be, englisch '''a'''ll, H'''uh'''n, L'''ie'''be |- | ä | {{IPA|[æ]}} oder {{IPA|[É›]}} | sehr offenes e oder einfach ä | p'''ä'''Å¥ | ungefähr wie K'''ä'''lte in Norddeutschland |- | ô | [u̯o] | uo | st'''ô'''l | zusammengesprochenes uo, ein Diphthong |- |- | c | {{IPA|[ʦ]}} | stimmloses tz, z | '''c'''eruzka | z ('''Z'''immer) |- | dz | {{IPA|[Ê£]}} | stimmhaftes dz, z | me'''dz'''a | italienisch organi'''zz'''are, griechisch '''dz'''ügos |- | Ä? | {{IPA|[ʧ]}} | stimmloses tsch | sle'''Ä?'''na | tsch (deu'''tsch''') |- | dž | {{IPA|[ʤ]}} | stimmhaftes dsch | '''dž'''em | dsch ('''Dsch'''ungel) |- | s | {{IPA|[s]}} | stimmloses s | '''s'''lovník | wei'''ß''' |- | z | {{IPA|[z]}} | stimmhaftes s | '''z'''oÅ¡it | wie '''z'''ero im Englischen, Ro'''s'''e in Teilen des deutschsprachigen Raums |- | Å¡ | {{IPA|[ʃ]}} | stimmloses sch | '''Å¡'''kola | sch ('''Sch'''ule) |- | ž | {{IPA|[Ê’]}} | stimmhaftes sch | '''ž'''ena | französisch gara'''g'''e |- | Ä? | {{IPA|[ÉŸ], [dʲ]}} | palatalisiertes (weiches) d | '''Ä?'''akujem | ungefähr wie in Na'''dj'''a |- | Å¥ | {{IPA|[c], [tʲ]}} | palatalisiertes (weiches) t | robi'''Å¥''' | ungefähr wie in Ka'''tj'''a |- | ň | {{IPA|[ɲ], [nʲ]}} | palatalisiertes (weiches) n | de'''ň''' | französisch Avi'''gn'''on, spanisch '''ñ ''' oder ungenau wiedergegeben Ta'''nj'''a |- | ľ | {{IPA|[ÊŽ], [lʲ]}} | palatalisiertes (weiches) l | uÄ?ite'''ľ''' | wie '''gli...''' im Italienischen oder '''ll''' im kontinentaleurop. Spanisch |- | l | {{IPA|[É«]}} | hartes l | neutra'''l''' | l mit stark gesenkter Zungenmitte (ähnlich wie in zahlreichen deutschen Dialekten, z. B. Schweizerdeutsch oder Kölsch (Sprache) Kölsch) |- | r | {{IPA|[r]}} | immer Zungen-r | '''r'''yba | '''r'''eden (Zungen-r) |- | v | {{IPA|[v]}} | stimmhaftes w | '''v'''áza | w ('''W'''asser) |} Noch zu beachten: * '''e''' und '''o''' sind im Gegensatz zum Deutschen immer etwa halboffen * '''v''' wird am Ende der Silbe wie ein bilabiales '''u''' [u̯] ausgesprochen, zum Beispiel dievÄ?a [Ä?ieu̯Ä?a] * '''h''' wird ''immer'' ausgesprochen (nicht wie gähnen) und nähert sich im Silbenauslaut an das '''ch''' * '''ck''' = '''c''' + '''k''' (''nicht'' wie Ha''ck''e, sondern wie er'''zk'''atholisch) * '''sch''' = '''s''' + '''ch''' (''nicht'' wie '''Sch'''ule, sondern wie bi'''ssch'''en) * '''sp''' = '''s''' + '''p''' (''nicht'' wie '''sp'''eziell, sondern wie Ra'''sp'''el) * '''st''' = '''s''' + '''t''' (''nicht'' wie '''St'''unde, sondern wie Wur'''st''') * '''eu''' = '''e''' + '''u''' (''nicht'' wie '''Eu'''ropa, sondern wie Mus'''eu'''m)

Die rhythmische Kürzung
Die als „rhythmische Kürzung“ bekannte Regel ist für das Slowakische charakteristisch. Gemäß dieser Regel dürfen im Slowakischen zwei lange Silben nicht aufeinander folgen. Wenn zwei lange Silben aufeinander folgen sollten, wird meistens die zweite gekürzt, zum Beispiele: *''krátky'' – normalerweise würde das „y“ auch ein mit Dĺžeň geschrieben werden (Adjektivendung ''-ký''), also ''*krátký'', was aber durch die rhythmische Kürzung vermieden wird, denn ''krá'' ist schon eine lange Silbe *''biely'' – hier ist ''bie'' schon eine lange Silbe (''-ie-'' ist nämlich ein Diphthong), somit kommt bei „y“ kein Dĺžeň vor *und so weiter. Es gibt allerdings auch eine Reihe von Ausnahmen, so etwa die Possessivadjektive auf ''-í'' (z. B. ''vtáÄ?í / vtaÄ?í'' „zum Vogel gehörig“), Substantive mit den Suffixen ''-ie'' (z. B. ''prútie'' „Reisig“) u. a. m., außerdem wird die Endung der 3. Person Plural auf ''-ia'' nie gekürzt. Die Menge der Ausnahmen nimmt jedoch im Alltagsgebrauch und entsprechend bei jeder Neukodifizierung der Sprache ständig ab. So hieß es z. B. noch vor 15 Jahren ''píšúci'' (schreibend), ''mliekáreň'' (Molkerei), ''kamzíÄ?í'' (zur Gemse gehörend), seit etwa 1997 jedoch bereits ''píšuci, mliekareň, kamziÄ?í'' usw.

Dialekte
Das gesprochene Slowakisch zerfällt in zahlreiche Dialekte. Diese lassen sich jedoch in 3 Hauptgruppen unterteilen: * Ostslowakische Dialekte in den Regionen SpiÅ¡ (deutsch ''Zips''), Å ariÅ¡ (deutsch ''Scharosch''), Zemplín (Landschaft) Zemplín (deutsch ''Semplin'') und Abov (deutsch ''Abaujwar'' oder ''Neuburg''), * Mittelslowakische Dialekte in den Regionen Liptov (deutsch ''Liptau''), Arwa (Landschaft) Orava (deutsch ''Arwa''), Turz Turiec (deutsch ''Turz''), Tekov (deutsch ''Barsch''), Hont, Novohrad (deutsch ''Neuburg'' oder ''Neograd''), Gemer (deutsch auch ''Gömör'') und des historischen Komitats Zvolen (deutsch ''Altsohl'') * Westslowakische Dialekte in der Region Kysuce und den Komitaten Bratislava (deutsch ''Preßburg''), Esztergom (deutsch ''Gran''), Komárno (deutsch ''Komorn''), Nitra (deutsch ''Neutra''), TrenÄ?ín (deutsch ''Trentschin''). Für eine genauere Beschreibung der Regionen siehe Liste traditioneller Regionen der Slowakei.

Unterschiede zwischen dem Slowakischen und dem Tschechischen


Lautsystem
Das Slowakische und das Tschechische unterscheiden sich vor allem durch einige lautliche Entwicklungen. Eigene slowakische Laute, die es im Tschechischen nicht gibt, und die teilweise auch graphisch anders dargestellt werden, sind das ä, die Diphthonge ia/ie/iu und ô, das dz, das dž, sowie das ľ (zur Aussprache dieser Laute siehe oben). Wie im Tschechischen können l und r als Vokale auftreten, im Slowakischen gibt es dazu noch einen Unterschied zwischen langem und kurzem r oder l. (tschech.: vrba [vrba], slowak.: vŕba [vr:ba], dt.: Weide). Die Lautassimilierung sowie eine Art "liaison" bei der Aussprache ist (zumindest in der Schriftsprache) im Slowakischen viel deutlicher ausgeprägt als im Tschechischen.

Wortschatz
Der Wortschatz ist bis auf die lautlichen Differenzen zum großen Teil mit dem tschechischen identisch. Unterschiede betreffen im Wesentlichen die folgenden Bereiche: a) Fremdwörter sind im Tschechischen oft bewusst durch eigene Bildungen ersetzt worden, im Slowakischen aber gebräuchlich (vergleiche ''Sekunde'' = ts. ''vteřina'' = sl. ''sekunda'', ''Januar'' = ts. ''leden'' = sl. ''január'', ähnlich auch die anderen Monatsnamen, ''Grammatik'' = ts. ''mluvnice'' = sl. ''gramatika'' usw., dt. ''Flasche'' = ts. ''láhev'' = sl. ''fľaša;''); b) im Slowakischen gibt es eine kleine Zahl ungarischer Wörter, die im Tschechischen fehlen, vergleiche ''Nachricht'' = sl. ''chýr'', ungar. ''hír'', und Wörter der im Karpatenraum siedelnden Hirten, vergleiche ''Schafskäse'' = sl. ''bryndza'' (dies ist aus dem Rumänische Sprache Rumänischen übernommen, wo es einfach ''Käse'' heißt); c) gewisse Bereiche des Grundwortschatzes (zum Beispiel dt.''sprechen'' = ts. ''mluvit'' = sl. ''hovoriť''; dt.''ja(wohl)'' = ts. ''jo'' = sl. ''hej'', dt. ''falls, wenn'' = ts. ''jestli'' = sl. ''ak''; dt. ''auf Wiedersehen'' = ts. ''nashledanou'' = sl. ''dovidenia''). Die Ähnlichkeiten gehen zum größeren Teil darauf zurück, dass das Tschechische vom 15. bis 18. Jahrhundert in weiten Teilen der Slowakei als Schriftsprache gebräuchlich war. Im 19. Jahrhundert entfernte sich die neue slowakische Schriftsprache (zum Teil auch bewusst) vom Tschechischen, in dieser Zeit wurden auch einzelne Wörter aus Dialekten in die Schriftsprache übernommen. Außerdem wurde vor allem in der Biologie eine eigene wissenschaftliche Terminologie gebildet. In der Zeit des gemeinsamen Staates Tschechoslowakei näherten sich die Sprachen wieder an. Von 1918 bis in die 1930er Jahre gingen die tschechoslowakischen Behörden von der Fiktion einer "tschechoslowakischen" Sprache aus, de facto wurde in dieser Zeit das Slowakische bewusst an das Tschechische herangeführt. Nachdem sich in den dreißiger Jahren deutlicher Widerstand gegen diese Politik gewandt hatte, wurde sie nach 1945 nicht wieder aufgenommen. Doch waren bis zum Ende der Tschechoslowakei terminologische Kommissionen bestrebt, den Fachwortschatz beider Sprachen möglichst ähnlich zu halten. Zur heutigen Ähnlichkeit des Wortschatzes der beiden Sprachen hat vor allem seit den sechziger und siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts die gegenseitige Erreichbarkeit durch Rundfunk, Film und Fernsehen in beiden Teilen der Tschechoslowakei beigetragen. Auf diese Weise kamen alle Bürger mit beiden Sprachen in Berührung. Seit der Staatstrennung ist eine erneute Entfernung zu beobachten. So haben Jugendliche heute oft Probleme, die jeweils andere Sprache zu verstehen.

Grammatik
Große Unterschiede gegenüber dem Tschechischen bestehen hinsichtlich der Deklination (Grammatik) Deklinations- und Konjugation (Grammatik) Konjugationsendungen in der Grammatik, die im Allgemeinen im Slowakischen viel regelmäßiger und einfacher sind. Das Slowakische hat ursprünglich wie das Tschechische sieben grammatikalische Kasus Fälle besessen, aber während das Tschechische den Fall Vokativ (Fall für Anreden von Personen) aktiv verwendet, ist er im Slowakischen weitgehend außer Gebrauch gekommen. Er ist fast immer durch den Nominativ ersetzt, weicht aber in einigen Sonderfällen (meist alte Wörter wie zum Beispiel: ''syn'' -> ''synku'', oder ''kmotor'' -> ''kmotre'') ab. Schon seit einigen Jahren wird er nicht mehr in den Grammatiken aufgeführt. Ein anderer Unterschied besteht darin, dass auf dem Gebiet der Slowakei zahlreiche, zum Teil sehr unterschiedliche Dialekte gesprochen werden, während die Bedeutung der Dialekte in Tschechien stark zurückgegangen ist.

Die slowakische Schrift und ihre diakritischen Zeichen
''und so schreibt man sie im Web und in der :'' {| class="prettytable" |--class="hintergrundfarbe6" ! Groß !! Unicode !! Beschreibung ! Klein !! Unicode !! Beschreibung |- |Ã? ||&#193;||A mit Akut dĺžeň||á ||&#225;||a mit Akut dĺžeň |- |Ä ||&#196;||A Umlaut||ä ||&#228;||a Umlaut |- |ÄŒ ||&#268;||C mit Hatschek mäkÄ?eň||Ä? ||&#269;||c mit Hatschek mäkÄ?eň |- |ÄŽ ||&#270;||D mit Hatschek mäkÄ?eň||Ä? ||&#271;||d mit Hatschek mäkÄ?eň |- |É ||&#201;||E mit Akut dĺžeň||é ||&#233;||e mit Akut dĺžeň |- |Ã? ||&#205;||I mit Akut dĺžeň||í ||&#237;||i mit Akut dĺžeň |- |Ľ ||&#317;||L mit Hatschek mäkÄ?eň||ľ ||&#318;||l mit Hatschek mäkÄ?eň |- |Ĺ ||&#313;||L mit Akut dĺžeň||ĺ ||&#314;||l mit Akut dĺžeň |- |Ň ||&#327;||N mit Hatschek mäkÄ?eň||ň ||&#328;||n mit Hatschek mäkÄ?eň |- |Ó ||&#211;||O mit Akut dĺžeň||ó ||&#243;||o mit Akut dĺžeň |- |Ô ||&#212;||O circumflex||ô ||&#244;||o circumflex |- |Å” ||&#340;||R mit Akut dĺžeň||Å• ||&#341;||r mit Akut dĺžeň |- |Å  ||&#352;||S mit Hatschek mäkÄ?eň||Å¡ ||&#353;||s mit Hatschek mäkÄ?eň |- |Ť ||&#356;||T mit Hatschek mäkÄ?eň||Å¥ ||&#357;||t mit Hatschek mäkÄ?eň |- |Ú ||&#218;||U mit Akut dĺžeň||ú ||&#250;||u mit Akut dĺžeň |- |Ã? ||&#221;||Y mit Akut dĺžeň||ý ||&#253;||y mit Akut dĺžeň |- |Ž ||&#381;||Z mit Hatschek mäkÄ?eň||ž ||&#382;||z mit Hatschek mäkÄ?eň |- |} siehe dazu auch unter :Sonderzeichen#Slowakisch Slowakische Sonderzeichen

Normierungstexte
Die slowakische Sprache wird vom Jazykovedný ústav Ľudovíta Å túra SAV (Sprachwissenschaftliches Ľudovít-Å túr-Institut der Slowakischen Akademie der Wissenschaften) reguliert, normiert und kodifiziert. Die jeweils aktuellen Auflagen folgender 4 Werke sind per Gesetz für jeglichen offiziellen Gebrauch der Sprache absolut verpflichtend: Doruľa, Ján et al. (spätere Auflagen von KaÄ?ala J. - PisarÄ?íková M. et al. redigiert): ''Krátky slovník slovenského jazyka'' [Kurzwörterbuch der slowakischen Sprache] (Abk. KSSJ; dies ist ein Äquivalent des deutschen Duden - Deutschen Universalwörterbuchs): *1. Auflage: Veda, Bratislava, 1987 *2. Auflage: Veda, Bratislava, 1989 *3. Auflage: Veda, Bratislava, 1997 *4. Auflage: Veda, Bratislava, 2003, Online-Version: [http://slovnik.juls.savba.sk/?lang=en] diverse Autoren: ''Pravidlá slovenského pravopisu'' [Regeln der slowakischen Rechtschreibung] (Abk. PSP; dies ist ein Äquivalent des deutschen Duden Rechtschreibwörterbuchs): *1. Auflage: Státní nakladatelství, Prag, 1931 *1. ("2") Auflage: Matica slovenská, (?)Martin, 1940 *1. ("3") - 11. ("13") Auflage: Vydavateľstvo SAV, Bratislava, 1953 - 1971 *1. ("14") Auflage: Veda, Bratislava, 1991 *2. ("15") Auflage: Veda, Bratislava, 1998 *3. ("16") Auflage: Veda, Bratislava, 2000 Kráľ, Ã?bel: ''Pravidlá slovenskej výslovnosti'' [Regeln der slowakischen Aussprache] (Abk. PSV; dies ist ein Äquivalent des deutschen Duden Aussprachewörterbuchs): *1. Auflage: SPN, Bratislava, 1984 *2. Auflage: SPN, Bratislava, 1988 *3. Auflage: SPN, Bratislava, 1996 *4. Auflage: Matica slovenská, Martin, 2005 RužiÄ?ka, J. et al.: ''Morfológia slovenského jazyka'' [Morphologie der slowakischen Sprache] (Abk. MSJ), Vydavateľstvo SAV, Bratislava, 1966, Online-Version [http://www.juls.savba.sk/msj/]

Einsprachige Großwörterbücher
*Anton Bernolák Bernolák, Anton: ''Slowár Slowenskí, ÄŒesko-LaÅ¥insko-Ňemecko-Uherskí, seu Lexicon Slavicum Latino-Germanico-Ungaricum auctore Antonio Bernolák'' [Slowakisches Tschechisch-lateinisch-deutsch-ungarisches Wörterbuch, seu ...] I-VI, Ofen (heute Budapest), 1825 - 1827 *Jánošík, A, Jóna, E.: ''Slovník spisovného jazyka slovenského'' [Wörterbuch der slowakischen Schriftsprache], Matica slovenská, Martin, Bd. I (A-J) erschien 1946-1949 (dies sollte das erste einsprachige Großwörterbuch des Slowakischen werden, nach der Wiederherstellung der Tschechoslowakei nach dem 2. Weltkrieg wurde sein Erscheinen jedoch ausgesetzt) *Peciar, Å .: ''Slovník slovenského jazyka'' [Wörterbuch der slowakischen Sprache], Vydavateľstvo SAV, Bratislava, Bd. I - VI, 1959 - 1968, (Abk. SSJ; dies ist ein Äquivalent des deutschen Großes Wörterbuch der deutschen Sprache Großen Wörterbuchs der deutschen Sprache), Online-Version: [http://slovnik.juls.savba.sk/?lang=en] *K. Buzássyová – A. JaroÅ¡ová et al.: ''Slovník súÄ?asného slovenského jazyka'' [Wörterbuch der gegenwärtigen slowakischen Sprache], Veda, Bratislava, Bd. I (A-G) erschien 2006/2007 (Abk. SSSJ; weitere 7 Bd. sollen voraussichtlich in 2-jährigen Abständen folgen; dies ist praktisch eine völlige Neubearbeitung des vorstehend genannten Wörterbuchs) *''Historický slovník slovenského jazyka'' [Historisches Wörterbuch der slowakischen Sprache], Veda, Bratislava, Bd. I - VI (A - V) erschien 1991 - 2005 (ltz. Bd. VII soll 2007 erscheinen; dieses Wörterbuch ist ein Wörterbuch der slowakischen Sprache aus der Zeit vor dem Ende des 18. Jahrhunderts) *''Slovník slovenských náreÄ?í'' [Wörterbuch der slowakischen Dialekte], Veda, Bratislava Bd. 0 (Einleitung; 1980), Bd. I (A-K; 1994), Bd. II (L-P; 2006)

Textsammlungen
Beim Free Translation Project liegen zahlreiche Übersetzungen (Englisch-Slowakisch) aus dem Bereich freier Software vor: http://www.iro.umontreal.ca/contrib/po/HTML/team-sk.html ''Siehe auch:'' Sprache

Literatur
* Peter Rehder (Hrsg.): ''Einführung in die slavischen Sprachen'', ISBN 3-534-06150-0 * Yvonne Tomenendal-Wollner: ''SlovenÄ?ina neu - Slowakisch für Anfänger und Fortgeschrittene (Verlag oebv&hpt, 2005)'', ISBN 3-209-03181-9

Siehe auch
{{ |sk|Slowakisch}} {{Wiktionary auf|sk|Slowakisch}} {{Wikibooks auf|sk|Slowakisch}} {{Wikiquote auf|sk|Slowakisch}} {{Wikisource auf|sk|Slowakisch}}

Weblinks

- Eine ausführliche Darstellung der slowakischen Deklination - auf Englisch
- Die slowakischen Wörterbücher "Slovník slovenského jazyka" und "Krátky slovník slovenského jazyka" (siehe oben)
- Wörterbuch DE->SK, SK->DE, EN->SK, SK->EN
- Offizielles slowakisches Sprachkorpus (noch ziemlich neu; englisch)
- Russian-Slovak Parallel Corpus
- Eine recht gute Darstellung der Geschichte der slowakischen Sprache
- Vereinfachte Übersicht der slowakischen Grammatik urspr. für die Peace Corps (slowakisch und englisch)
- alle notwendigen Details zur slowakischen Schrift, UniCode, HTML, Adobe, ISO, CodePage... {{Slawische Sprachen}} Kategorie:Slowakische Sprache ! Kategorie:Einzelsprache Kategorie:Europäische Sprache af:Slowaaks an:Idioma eslobaco ar:لغة سلوÙ?اكية ast:Eslovacu be:СлавацкаÑ? мова bg:Словашки език br:Slovakeg bs:SlovaÄ?ki jezik ca:Eslovac cs:SlovenÅ¡tina csb:SÅ‚owacczi jãzëk el:Σλοβακική γλώσσα en:Slovak language eo:Slovaka lingvo es:Idioma eslovaco et:Slovaki keel eu:Eslovakiera fi:Slovakki fr:Slovaque frp:Slovaco gl:Lingua eslovaca he:סלובקית hr:SlovaÄ?ki jezik hsb:SÅ‚owakšćina hu:Szlovák nyelv id:Bahasa Slowakia io:Slovakiana linguo it:Lingua slovacca ja:スロãƒ?キア語 ka:სლáƒ?ვáƒ?კური ენáƒ? ko:슬로바키아어 kw:Slovakek li:Slowaaks lij:Lengua slovacca lt:Slovakų kalba mk:Словачки јазик nl:Slowaaks nn:Slovakisk sprÃ¥k no:Slovakisk sprÃ¥k oc:Eslovac pl:JÄ™zyk sÅ‚owacki pms:Lenga slovaca pt:Língua eslovaca ro:Limba slovacă ru:Словацкий Ñ?зык ru-sib:Словацкой говор se:Slovákiagiella sh:SlovaÄ?ki jezik simple:Slovak language sk:SlovenÄ?ina sl:SlovaÅ¡Ä?ina sr:Словачки језик sv:Slovakiska th:ภาษาสโลวัà¸? tr:Slovakça uk:Словацька мова vi:Tiếng Slovak zh:斯洛ä¼?克语 Kategorie:Slawische Sprache Kategorie:Einzelsprache als Thema Kategorie:Europäische Sprache Kategorie:Kultur (Slowakei) Sprache cs:Kategorie:SlovenÅ¡tina en:Category:Slovak language fr:Catégorie:Langue slovaque ko:분류:슬로바키아어 nn:Kategori:Slovakisk sprÃ¥k oc:Categoria:Lenga eslovaca ru:КатегориÑ?:Словацкий Ñ?зык sk:Kategória:SlovenÄ?ina

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