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Schwandorf

*** Shopping-Tipp: Schwandorf

{{dieser Artikel|behandelt nicht den Ortsteil Schwandorf (Neuhausen) Schwandorf von Neuhausen ob Eck}} {{Infobox Ort in Deutschland |Art = Stadt |Wappen = Wappen_Schwandorf.jpg |lat_deg = 49 |lat_min = 20 |lon_deg = 12 |lon_min = 7 |Lageplan = |Bundesland = Bayern |Regierungsbezirk = Oberpfalz |Landkreis = Schwandorf |Höhe = 366 |Fläche = 123.76 |Einwohner = 28148 |Stand = 2006-09-30 |PLZ = 92421 |Vorwahl = 0 94 31 |Kfz = SAD |Gemeindeschlüssel = 09 3 76 161 |Straße = Spitalgarten 1 |Website = [http://www.schwandorf.de/ www.schwandorf.de] |Bürgermeister = Helmut Hey |Bürgermeistertitel = Oberbürgermeister |Partei = SPD }} '''Schwandorf''' ist eine Große Kreisstadt im gleichnamigen Landkreis Schwandorf im Regierungsbezirk Oberpfalz in Ostbayern.

Geografie


geografische Lage
Schwandorf ist im Herzen der Oberpfalz. Geologisch betrachtet liegt die Stadt an der Schnittstelle von vier Senken; in der Schwandorfer Bucht. Von Nord nach Süd durchzieht die Naab das Stadtgebiet und auch die Oberpfalz. Die Natur hat hier im Naabtal eine breite Ebene geschaffen. Die Ränder der Ebene sind von Eisen-Sandsteinhöhen umgeben. Als Insel erhebt sich der Kreuzberg aus der Ebene. Einst lag dieser weit vor den Toren der Stadt, heute ist er von der Siedlung umringt und der Berg ragt als "grüne Insel" aus dem "Häuser-Meer".

Stadtgliederung
In die bis 1972 kreisfreie Stadt Schwandorf wurden folgende Gemeinden eingegliedert:

= durch Vertrag vom 1. Juli 1972
= * Gemeinde Ettmannsdorf bestehend aus den Ortsteilen Dachelberg, Egidienberg, Ettmannsdorf, Löllsanlage, Obersitzenhof und Sitzenhof * Gemeinde Fronberg bestehend aus den Ortsteilen Fronberg, Irlaching, Irrenlohe und Münchshöfe * Gemeinde Haselbach bestehend aus den Ortsteilen Dauching, Haselbach, Irlbach, Matthiaszeche und Moserhütte * Gemeinde Krondorf bestehend aus den Ortsteilen Krondorf und Richt * Gemeinde Kronstetten bestehend aus den Ortsteilen Bössellohe, Charlottenhof, Freihöls, Holzhaus, Kronstetten, Lindenlohe und Prissath * aus der Gemeinde Alberndorf die Ortsteile Höflarn, Nattermoos und Niederhof

= durch Bürgerentscheid zum 1. Juli 1972
= * aus der Gemeinde Pittersberg die Ortsteile Distlhof und Kreith

= durch Regierungsbeschluß vom 1. Juli 1976
= * Gemeinde Göggelbach mit den Ortsteilen Göggelbach, Krainhof und Naabsiegenhofen

= durch Regierungsbeschluß vom 1. Mai 1978
= * Gemeinde Bubach bestehend aus den Ortsteilen Auhof, Bubach, Doblergut, Kreuzbügerl, Strengleiten und Waltenhof. Bereits zum 1. Januar 1970 schloß sich die Gemeinde Wiefelsdorf bestehend aus den Ortsteilen Altenried, Neuried, Strießendorf, Wiefelsdorf und Wöllmannsbach der Gemeinde Bubach an. * Gemeinde Dachelhofen bestehend aus den Ortsteilen Büchelkühn, Dachelhofen, Lange Meile und Neuwolferlohe * Gemeinde Klardorf bestehend aus den Ortsteilen Klardorf, Oberweiherhaus, Stegen, Unterweiherhaus und Zielheim * Gemeinde Naabeck bestehend aus den Ortsteilen Naabeck, Spielberg und Ziegelhütte * Gemeinde Neukirchen bestehend aus den Ortsteilen Bügerlhof, Grain, Haarhof, Hartenricht, Kager, Krumbach, Kremlengenfeld, Neukirchen, Schneckenberg und Siegenthann

= durch Anschluß vom 1. Januar 1979
= * aus der Gemeinde Büchheim der Ortsteil Kapflhof

Geschichte


Allgemeine Geschichte
Erstmals schriftlich erwähnt wurde Schwandorf 1006 als "Suanicondorf". Vorgeschichtliche Funde z.B. ein Angelhaken aus der Bronzezeit oder Urnengräber aus der Urnenfelderzeit (1200 bis 800 v.Chr.) im Postgarten lassen eine deutlich frühere Besiedlung vermuten. Bereits 1234 war der Ort Sitz eines wittelbachischen herzoglichen Amtes. Im Jahre 1286 war Schwandorf bereits Sitz eines Dekans und somit auch in kirchlicher Sicht Mittelpunkt auf dem Nordgau. Am 5. Januar 1299 erhielt der Markt eine städtische Verfassung, aber erst ab 1446 lassen sich vollständige Stadtrechte nachweisen. Während des Landshuter Erbfolgekriegs wurde die Stadt 1504 fast vollständig zerstört. Ab 1505 bis zur Bayerischen Einigung 1777 gehört die Stadt zum Herzogtum Pfalz-Neuburg. Trotz der geografischen Landlage im Herzogtum war die Stadt wirtschaftlich weiterhin im Mittelpunkt und es entstanden in dieser Zeit die meisten heute noch erhaltenen Bauwerke. Am 12. Dezember 1859 eröffnete die Bahnlinie Nürnberg-Schwandorf-Regensburg. 1863 mit der Eröffnung der Bahnstrecke nach Weiden war Schwandorf Eisenbahnknotenpunkt. Nachdem Schwandorf 1920 kreisfrei geworden war, blieb sie es bis zum Jahre 1972. Im Zuge der Verwaltungsreform wurde Schwandorf dem neugeründeten Großlandkreis eingegliedert, erhielt den Sitz des Landratsamtes und die Bezeichnung Große Kreisstadt.

Leben an der Naab
Die Naab als der wichtigste Lebensquell für die Stadt dürfte auch Ursache für deren Gründung gewesen sein. Hier in der flachen Schwandorfer Bucht teilt sie sich in drei Arme und wird so niedrig, daß eine bequeme Furt durch das Wasser möglich ist. Bereits zur Römerzeit war die Naab ein wichtiger Handelsweg von Süd nach Nord sowohl auf dem Land- als auch auf dem Wasserweg. Der Kreuzungsbereich von Straße und Wasser bot sich für eine Siedlung geradezu an. Bereits 1158 ist eine Schiffslände bezeugt. Salz und Eisen gehörten zu den wichtigsten Handelsgütern. Mit Hilfe von Salz wurden die Fische der Naab zur Handelsware. Man bewirtschaftete zudem zahlreiche natürliche und künstliche Weiher. Der Fischreichtum und dessen Verwaltung veranlaßten die Einführung eines Fischmeisteramts auf dem Nordgau, dessen erste Belege sich aus dem 13. Jahrhundert finden lassen. Karpfen, Brachse, Schleie, Zander, Aal, Waller, Barbe, Nase, Barsch und Hecht lassen sich noch heute angeln. Einst waren die Flußkrebse so zahlreich, daß sie mit Händen gefangen werden konnten und in Schubkarren zum Markt gebracht wurden. Die Wasserkraft und damit der Antrieb von Mühlen gehört zu den weiteren Lebensgrundlagen, die die Stadt aus der Naab bezog. Heute treibt die Wasserkraft im Stadtgebiet keine Getreidemühle mehr an. Lediglich Strom wird noch erzeugt. Auch die Frachtschifffahrt ist längst eingestellt. Kanu und Kajak haben den Platz eingenommen. Die Teichwirtschaft stellt immer noch einen Wirtschaftsfaktor dar, während die Flußfischerei in die Hände von Sport- und Angelvereinen übergegangen ist. Im Stadtgebiet speisen folgende Bäche die Naab mit Wasser: Fensterbach, Els, Rotha, Haselbach mit Irlbach, Göggelbach, blauer Entengraben und Martelgraben.

Wappen
Das Wappenschild ist geteilt: Oben der goldene pfälzische rot gekrönte Löwe auf Schwarz. Unten von Silber und Blau geweckt mit einem schwarzen Stiefel belegt. Das Schwandorfer Wappen ist bis auf den Stiefel mit dem der nahe gelegenen Stadt Amberg identisch. Das älteste bekannte Siegel der Stadt Schwandorf stammt aus dem Jahr 1552 und wird im Bay. Hauptstaatsarchiv in München verwahrt. Das älteste Wappen der Stadt Amberg stammt um das Jahr 1350 und wird mit den Rauten der Grafen von Bogen und dem Welfenlöwen, der später zum pfälzischen Löwen wurde, bezeichnet. Am 5. Januar 1299 hat Herzog Rudolf I. (Pfalz), der Stammler genannt, (geboren 1274, Regent 1294, gestorben 1319) [aus dem Hause Wittelbach und Bruder des späteren König und Kaiser Ludwig IV. (HRR) der Bayer] Schwandorf die selben Rechte und Pflichten verliehen, wie er sie vorher (1294) seiner geliebten Stadt Amberg verliehen hat. Seit dieser Zeit sind offenbar das Stadtrecht, das Siegel und die Fahne beider Städte gleich. Wie nun zur Unterscheidung der Stiefel in das Schwandorfer Wappen kam ist ungeklärt. Hierüber berichten lediglich verschiedene Sagen.

Namensdeutung
Das Toponym Schwandorf ist schwer zu deuten. Das Bestimmungswort Schwan hat sicher nichts mit dem gleichnamigen Tier zu tun, wie die humanistischen Übersetzer ins griechische Cycnocomeus vermuten. Die ältesten Belege verweisen eindeutig auf das Wortfeld des Schweines. Die Ortsnamenforschung bringt sie mit dem Personennamen Sweinikko in Verbindung, in dem als Wortwurzel ahd. swein = Hirt, Knecht steckt. Schwandorf ist also als Hirtendorf zu verstehen, an dessen Anfang ein Träger des Namens Sweinikko oder Sweinikka gestanden haben könnte. Der Ortsname verweist mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die agrarischen Anfänge der Siedlung. Nicht auszuschließen ist auch ein Bezug zu den Markgrafen von Schweinfurt, in deren Herrschaftsraum das Naabtal im 10. Jahrhundert lag; sie können mit dem nahen Lindenlohe in direkte Verbindung gebracht werden. Eine Deutung aus dem deutschen Wortschatz heraus erscheint jedenfalls näher liegend als aus dem Slawischen, was durchaus erwogen wird. Für den deutschen Bezug spricht vor allem das Grundwort -dorf, auch wenn es bei den Toponymen deutsch-slawische Mischbildungen gibt. Das Grundwort verweist auf eine Ortsgründng der Ausbauphase des karolingisch-ottonischen Zeitalters. Schwandorf wurde also gewiß nicht erst zum Zeitpunkt der Erstnennung gegründet. Es bestand damals bereits, allerdings nicht allzu lange. Der Ort gehört keinesfalls zur Ursiedlung, es gibt ältere Orte schon im unmittelbaren Umfeld. Schwandorf gehört in eine frühe Ausbauphase noch vor der Jahrtausendwende.

Politik


Stadtrat
* CSU: 16 Sitze * Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD: 12 Sitze * ÖDP: 1 Sitz *Freie Wähler FW: 1 Sitz

Städtepartnerschaften
* Libourne (Frankreich) * Sokolov (früher Falkenau) (Tschechien)

Patenstadt
*1959 übernahm die Stadt Schwandorf die Patenschaft für die aufgrund der Beneš-Dekrete aus ihrer Heimat Vertreibung vertriebenen deutschen Bewohner der Stadt und des Kreises Landkreis Falkenau an der Eger Falkenau an der Eger im Sudetenland, heute Sokolov.

Verkehr


Straßenverkehr
* Unmittelbare Lage an der Bundesautobahn 93 A 93 als wichtige Nord-Süd-Verbindung zwischen ''Autobahndreieck Dreieck Hochfranken'' Bundesautobahn 72 A 72 und ''Autobahndreieck Dreieck Holledau'' Bundesautobahn 9 A 9. Durchgängige Verkehrsachse Berlin - Leipzig - Hof (Saale) Hof - Weiden - Regensburg - München (3 Anschlussstellen im Stadtgebiet: '''Schwandorf-Nord (Fronberg)''', '''Schwandorf-Mitte''' und '''Schwandorf-Süd (Klardorf)). * Entfernung zur Bundesautobahn 6 A 6 '''Amberg-Ost''' - Nürnberg - Heilbronn ist 12 km über Bundesstraße 85 B 85. Es wurde bereits das Teilstück Autobahndreieck Dreieck Oberpfälzer Wald (bei Pfreimd - Bundesautobahn 93 A 93) der Bundesautobahn 6 A 6 bis Grenzübergang Waidhaus (Pilsen - Prag) fertig gestellt. Lückenschluß Bundesautobahn 6 A 6 '''Amberg-Ost''' bis Pfreimd voraussichtlich 2008/2009 * Bundesstraße 15 B 15 Landshut - Regensburg - Hof (Saale) Hof als weitere wichtige Nord-Süd-Verbindung * Bundesstraße 85 B 85 (teilweise 4-spuriger Ausbau) Nürnberg - Amberg - '''Schwandorf''' - Cham (Oberpfalz) Cham - Passau als wichtige Ost-West-Verbindung

Schienenverkehr
* in Nord-Süd-Richtung: Bahnlinie Regensburg - '''Schwandorf''' - Hof (Saale) Hof * in Ost-West-Richtung: Bahnlinie Nürnberg - Amberg - '''Schwandorf''' - Furth im Wald. * in Regensburg bzw. Nürnberg besteht Anschluß an InterCity IC-und InterCityExpress ICE-Verbindungen

Wirtschaft
* In Schwandorf werden rund 11.700 Sozialversicherung sozialversicherungspflichtige Beschäftigte gezählt. * Im Bereich des produzierenden Gewerbes stellt das verarbeitende Gewerbe einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Hier sind die wichtigsten Arbeitgeber insbesondere in der Druckindustrie und in der Automobilzulieferung zu finden. * Zahlreiche gesunde Handwerksbetriebe bilden einen stabilen Faktor in der Schwandorfer Wirtschaft. Auch der Dienstleistungssektor ist in Schwandorf stark ausgeprägt. * Schwandorf ist das wichtigste Einzelhandel Einzelhandelszentrum im Landkreis

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Die Felsenkeller an der Straße zwischen der Kernstadt und dem Ortsteil Fronberg sind Veranstaltungsort verschiedener künstlerischer und kultureller Ereignisse.

Museen
*Stadtmuseum *Oberpfälzer Künstlerhaus (OT Fronberg)

Bauwerke
*Schloss Fronberg *Pfleghof *Marktplatz mit Glockenspiel und Mönchsbrunnen *Blasturm, Rest der Stadtbefestigung, Wahrzeichen Schwandorfs *Katholische Pfarrkirche St. Jakob, 1400 errichtet *Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau vom Kreuzberg. Sie wurde bei einem Bombenangriff 1945 völlig zerstört und in einer modernen Stilrichtung wieder aufgebaut *Spitalkirche (profaniert) *Katholische Filialkirche St. Johannes Baptist (OT Kronstetten) *Katholische Filialkirche St. Salvator (OT Naabsiegenhofen) *Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul (OT Wiefelsdorf)

Parks
*Stadtpark

Medien
*Lokalredaktion Der neue Tag *Lokalredaktion Mittelbayerische Zeitung *Lokalredaktion Wochenblatt

Persönlichkeiten


Söhne und Töchter der Stadt
* Johann Casimir Röls (* 4. März 1646; + 8. Februar 1715 in Augsburg), Dr. theol. et phil. von 1708 bis 1715 Weihbischof von Augsburg; Titularbischof von Amykae * Johann Philipp Röls (* 29. Januar 1659; + 7. Mai 1723), wurde als Zisterzienserpater Rogerius am 15. April 1698 zum Fürstabt in Kaisheim gewählt. * Johann Leonhard Röls (getauft 10. Juli 1663; + 11. September 1748 in Donauwörth); wurde als Benediktinerpater Amandus am 19. Februar 1691 zum Abt des Klosters Hl. Kreuz in Donauwörth gewählt. Er wird als zweiter Gründer des Klosters bezeichnet. * Joseph Fiertmair (* 18. Februar 1702; + 24. Juni 1738 in Rottenburg); war Schüler von Cosmas Damian Asam und wurde zum bedeutendsten Rokokobaumeister im Südschwarzwald * Andreas Strobl (* 23. Januar 1703; + 30. März 1758 in Agar/Indien); Jesuit, Missionar in Indien, Lehrer des Fürsten Jai Singh II. und Leiter der Sternwarte, veranlaßt den Bau einer Kirche in Delhi. * Johann Georg Holzbogen (* 15. August 1727; + 7. September 1775); Hofkomponist des bayerischen Herzog Clemens Franz; Geigenvirtuose * Konrad Max Kunz, der Komponist der Bayernhymne, wurde am 29. April 1812 im Blasturm geboren. Gestorben am 3. August 1875 in München als Dirigent des Opernchors am Münchner Nationaltheater. * Caroline Maximiliane Freiin von Spiering verheiratete Gräfin von Holnstein aus Bayern und 2. Ehe Freifrau Künsberg von Fronberg (* 8. Mai 1815; + 24. Juli 1859), Sie wurde von Joseph Karl Stieler im Auftrag von König Ludwig I. von Bayern gemalt und das Bild hängt in der Schönheitengalerie im Schloß Nymphenburg bei München * Georg Escherich (* 4. Januar 1870; † 26. August 1941 in Isen), und Gründer der ''Organisation Escherich'' * Karl Leopold Escherich (* 18. September 1871; + 21. November 1951 in Kreuth am Tegernsee), Dr. med. und Dr. phil, Zoologe und bedeutender Insektenforscher * Pauline Eigner-Püttner (* 5. März 1872; + 5. November 1960 in Bad Aibling); Kunstmalerin und Ehefrau von Walter Püttner * Josef Hiltl (* 30. August 1889; + 20. April 1979 in Regensburg) war von 1951 bis 1979 Weihbischof von Regensburg; Titularbischof von Constantine * Augustin Rösch (*11. Mai 1893; + 7. November 1961 in München); Jesuitenprovinzial, Widerstandskämpfer und Mitglied des Bayerischen Senats * Franz Sales Gebhardt-Westerbuchberg (* 29. Januar 1895; + 17. Februar 1969 in Westerbuchberg/Übersee am Chiemsee); Kunstmaler, ausgezeichnet mit mehrern Kulturpreisen * Friedrich Gebhardt Pseudonym Eugen Oker (* 24. Juni 1919; + 14. März 2006 in München); Schriftsteller, Spielekritiker, Autor zahlreicher Rundfunk und Fernsehsendungen im Bayerischen Rundfunk, Ausgezeichnet mit mehreren Literaturpreisen * Emilia Müller (* 6. Februar 1929) ist seit 29. November 2005 Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten in der Bayerischen Staatsregierung. * Stefan Mickisch (* 5. Juli 1962); Pianist, Einführungsvorträge bei den Bayreuther Festspielen, ausgezeichnet mit mehreren Kulturpreisen. * Anja Utler (* 24. Juli 1973); Lyrikerin, zahlreiche Auszeichnungen

Braunkohleabbau
In der Nähe von Schwandorf wurde Braunkohle im Tagebau gefördert und in einem nahegelegenen Kraftwerk verbrannt. Das Kraftwerk wurde inklusive seiner beiden je 235 Meter hohen Kamine am 19. Februar 2005 gesprengt.

Sonstiges
*Pierre Brice (* 6. Februar 1929 in Brest, Frankreich) Winnetou-Darsteller ist mit der in Schwandorf geborenen Hella Krekel verheiratet. *In der Nacht vom 16. Dezember 16. auf den 17. Dezember 1988 steckte der 19-jährige Auszubildende Josef Saller, Mitglied der Neonazi Organisation Nationalistische Front, aus rassistischen Gründen in der Schwandorfer Innenstadt ein Haus in Brand, in dem vorwiegend Türken wohnten. Vor Gericht sagte der 19-jährige Täter: "Ich hasse Ausländer." Durch den Brandanschlag verloren vier Menschen ihr Leben. Arbeiter Osman Can (49). Ehefrau Fatma (43), Sohn Mehmet (11) und der Akustiker Jürgen Hübener (47) verbrannten bzw erstickten.[http://www.geocities.com/brandanschlag/terror/tat.html Bericht vom Brandanschlag] * Papst Benedikt XVI. Joseph Ratzinger geboren am 16. April 1927 ist seit dem 19. März 2006 Ehrenmitglied des 1874 gegründeten Josefi-Verein Schwandorf. Die Ehrenurkunde wurde am 29. März 2006 vom Vorsitzenden Josef Andree bei einer Audienz in Rom überreicht.

Bildung und Forschung


Döpfer Schulen gGmbH
*Private Berufsfachschule für Physiotherapie, Ergotherapie, Rettungsassistenz und Altenpflege, Klosterstraße 19 *Fachhochschule für Physiotherapie und Ergotherapie, Klosterstraße 25

Grundschulen
*Gerhardinger Grundschule, Kirchengasse 3-7 (www.gerhardingerschule.de) *Lindenschule, Siemensstraße 2 (www.lindenschule.gmxhome.de) *Grundschule Büchelkühn, Lange Straße 10 *Grundschule Ettmannsdorf, Hammerstraße 1 *Grundschule Fronberg, St.-Andreas-Straße 3 *Grundschule Klardorf-Bubach, Zielheimer Straße 21 (www.gs-klardorf-bubach.de) *private Grundschule Döpfer, Klosterstraße 19 (www.grundschule.doepfer-schulen.de)

Grund- und Hauptschulen
*Kreuzbergschule, Rachelstraße 21 *Schule Dachelhofen, Dachelhofer Straße 138 (www.vs-dachelhofen.de)

Realschulen
*Mädchenrealschule St. Josef, Dominikanerinnenstraße 1 (www.mrsdom.de) *Konrad-Max-Kunz-Realschule, Senefelderstraße 14 (www.kmk-rs.de)

Gymnasien
*Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium, Kreuzbergstraße 20 (www.c-f-g.de) *Staatl. Fachoberschule und Berufsoberschule, Glätzlstraße 29 (www.fos-bos-schwandorf.de)

weitere Schulen
*Berufliches Schulzentrum Oskar-von-Miller, staatl. Berufsschule, Glätzlstraße 29 (www.bsz-sad.de) *Sonderpädagogisches Förderzentrum Schwandorf, St.-Vitalis-Straße 18 (www.sfz-schwandorf.de) *Berufschule zur sonderpädagogischen Föderung, Haus des Guten Hirten, Ettmannsdorfer Straße 131 (www.hdgh.de) *Berufsfachschule für Krankenpflege im St.-Barbara-Krankenhaus, Steinberger Straße 24 *Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe, Peter Hiebl gGmbH, Dresdner Straße 9 *berufliches Fortbildungszentrum der Bay. Wirtschaft (bfz) gGmbH, Bahnhofsplatz 5 *Kolping-Bildungswerk, Förderung der Berufsbildung, Friedrich-Ebert-Straße 36 *Kath. Bildungswerk im LAndkreis Schwandorf e.V., Höflingerstraße 11 *Musikschule Schwandorf, Spitzwegstraße 22 *Volkshochschule Schwandorf, Brauhausstraße 9

Galerie
Bild:Friedrich-Ebert-Straße.JPG|Friedrich-Ebert-Straße in der Altstadt Bild:Bahnhofplatz_Schwandorf.JPG|Bahnhofplatz Bild:Wendelinplatz_Schwandorf.JPG|Wendelinplatz Bild:Naabuferstraße_Schwandorf.JPG|Naabuferstraße Bild:Adenauer_Brücke_Schwandorf.JPG|Die Adenauer Brücke von der Innenstadt aus Bild:Marktplatz_Schwandorf.JPG|Marktplatz

Quellen
* Schwandorf in Geschichte und Gegenwart, Stadtchronik in 2 Bänden, 2001 * Berühmte Schwandorfer Persönlichkeiten, Begleitschrift zur Ausstellung im Jubiläumsjahr 2006, bearbeitet von Franz Sichler und Alfred Wolfsteiner * Schwandorf 1000 Jahre Geschichte an der Naab, Alfred Wolfsteiner, 2006 * Chronik und Topographie von Schwandorf, Joseph Pesserl, 1865, in: Verhandlungen des Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg, auch: Nachdruck 1989 * Stadtadressbuch Schwandorf, Ausgabe 2007 * Schwandorf: Der lange Weg vom Dorf zur Stadt; Festvortrag von Prof. Dr. Alois Schmid, Ludwig-Maximilian-Universität München vom 22. Juli 2006 anläßlich des 1000 jährigen Stadtjubiläums

Weblinks

- Schwandorf: Historische Spurensuche - Die Junge Pfalz in Bayern (Haus der Bayerischen Geschichte) * {{HdBG GKZ|9376161}} * Stadtgeschichtliche Aufsätze unter [http://www.weingaertner-schwandorf.de/2.html]
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Schwandorf}} Kategorie:Ostbayern Kategorie:Schwandorf en:Schwandorf nl:Schwandorf (stad) no:Schwandorf pl:Schwandorf ru:Швандорф Diese Kategorie beschäftigt sich mit Orten, Einrichtungen und Personen aus der Stadt Schwandorf. Kategorie:Landkreis Schwandorf Kategorie:Europa nach Ort Kategorie:Deutschland nach Ort Kategorie:Bayern nach Ort Kategorie:Ort als Thema

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[Der Artikel zu Schwandorf stammt aus dem Nachschlagewerk Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Dort findet sich neben einer Übersicht der Autoren die Möglichkeit, den Original-Text des Artikels Schwandorf zu editieren.
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