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Santiagoorden
*** Shopping-Tipp: Santiagoorden
Bild:CreuSantiago.png thumb|Santiagoorden.
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Bild:Knight Santiago.png thumb|Santiagoorden.
Bild:Libro del Fundador de la Orden de Santiago. Monasterio de Ucles .Cuenca. España..jpg thumb|Santiagoorden.
Bild:Ordem Santiago (purple).svg thumb|Santiagoorden.
Bild:Saintjamesconquistador.JPG thumb|Santiagoorden.
Bild:Ucles Cuenca España Monasterio y Castillo. Ucles. Cuenca Spain. Monastery Headquaters of Sant James Order..jpg thumb|Santiagoorden.
Der '''Santiagoorden''' war einer der großen, spanischen Ritterorden, der 1170 von König Alfons VIII. (Kastilien) Alfonso VIII. gestiftet und von Papst Alexander III. (Papst) Alexander III. durch eine Bulle am 5. Juli 1175 bestätigt wurde. Sein Ursprung ist nicht ganz eindeutig festzustellen - gelegentlich wird Rodrigo ArÃas als Gründer bezeichnet, aber es scheint, daß bevor er durch Alfonso VIII. formell institutionalisiert wurde, König Ferdinand II. (León) Fernando II. de León den Rittern die Stadt Cáceres (Spanien) Cáceres in der spanischen Extremadura übertragen hatte, die er in seinem Kampf gegen die Mauren aufzugeben befürchtete.
Die Ritter des Santiagoordens akzeptierten die Gelübde der Armut und Gehorsam und organisierten sich ausnahmslos nach den Regeln des Heiligen Augustinus anstelle der Zisterzienserregeln. Die Mitglieder waren nicht zur Keuschheit verpflichtet, sondern konnten heiraten (einige ihrer Gründer waren verheiratet). Die Bulle Papst Alejandro III. empfahl ihnen jedoch das Zölibat. In den Gründungsstatuten des Ordens heißt es präzise: „''In ehelicher Keuschheit ohne Sünde lebend, ähnelnen sie den ersten Eltern, weil es besser ist zu heiraten, als zu verbrennen.''“ Die Ehefrauen der Ritter galten im Santiagoorden sogar als Ordensmitglieder.
In der frühen Phase sahen die Ritter im Schutz der Pilger nach Santiago de Compostela ihre Hauptaufgabe. Der Heilige Jakob, der Schutzheilige der Pilgerschaft nach Santiago wurde zum Matamoros, zum Maurentöter. Infolgedessen nannte sich der Orden anfangs auch „''Santiago vom Schwert''“. König Alfonso VIII. schenkte ihnen 1174 Uclés, das seitdem Hauptquartier des Ordens wurde, 1211 Mora und Mira, später vereinigt mit Osa, Montiel und Alfambra. Zeitweilig unterhielt der Orden in Mértola im portugiesischen Alentejo sein Hauptquartier. Später als die Reconquista in Portugal beendet war, trennte sich, wie beim Calatravaorden auch, der portugiesische Zweig ab, der sich stärker seinem König zu Gehorsam verpflichtet sah.
Die Ritter von Santiago nahmen an der Reconquista im Raum Teruel und Castellón (Provinz) Castellón teil und kämpften 1212 in der Schlacht bei Las Navas de Tolosa. Die leonesisch-kastilischen Monarchen übertrugen ihnen Ländereien und Privilegien, die dem Orden erlaubten, große Regionen Andalusiens und Murcias zu besiedeln. Neben den Einnahmen, die der Orden aus seinen landwirtschaftlichen Gütern und Viehherden bezog, erzielte er Brücken-, Markt- und Wegezölle, Pachtzinsen und genoß Steuerfreiheit.
Mit dem Ende bzw. der Verlangsamung der Reconquista sah sich der Santiagoorden in interne Kämpfe bzw. die Bürgerkriege der Adligen im Königreich Kastilien verwickelt. Insbesondere Erbfolgefragen führten in Kastilien immer wieder zu Erbteilungen und neuen Rivalitäten, die nicht selten auf dem Schlachtfeld zwischen den christlichen Adligen ausgetragen wurden. Zur gleichen Zeit fühlte sich der Orden durch sein immenses Vermögen verpflichtet, die Ansprüche der Krone zu unterstützen. Unter dem Einfluss dieser internen Kämpfe und rivalisierenden Cliquen besaßen die Großmeister häufig nicht die ausreichende Würde. Der Orden war durch Skandale diskreditiert, so daß beim Tode des Großmeisters Alonso de Cárdenas 1499 die katholische Könige Katholischen Könige eine Bitte an den Heiliger Stuhl Heiligen Stuhl richteten, die gerechte, göttliche Vorsehung möge die Skandale abstellen in einer Zeit, in der der Krieg gegen das maurische Königreich Granada große Lasten von der Krone fordere. Deshalb erbaten sie vom Papst Alejandro III. in Erwägung zu ziehen, ihnen die großmeisterliche Verwaltung des Ordens als Kompensation für ihre großen Opfer für den katholischen Glauben zuzubilligen. Er entsprach ihrer Bitte im gleichen Jahr durch eine Bulle, in der er ihnen die hohe Würde der Verwaltung des Santiagoordens übertrug. Tatsächlich waren Isabella I. (Kastilien) Isabella I. und Ferdinand II. (Aragón) Fernando II. nicht länger gewillt, dem Hochadel in Gestalt der Ritterorden beträchtliche finanzielle und militärische Macht zu überlassen. Diese wollten sie ihrer Kontrolle unterstellen. Skandale kamen da gerade recht. Der nicht eben in ehelicher Treue lebende König Fernando, dessen Bereitschaft zur Lüge von seinen Zeitgenossen hervorgehoben wurde, war sicher keine tugendhaftere Alternative zu den zeitgenössischen Hochadligen im Santiagoorden.
Nach dem Tode Fernando II. folgte Kaiser Karl V. (HRR) Karl V. ihm in der Verwaltung nach. Papst Hadrian VI. vereinigte 1523 die Großmeisterwürde von Calatrava-, Alcántara- und Santiagoorden auf die Krone Spaniens. Bis dahin wurde der Großmeister des Santiagoordens aus dem Rat der dreißig gewählt, so genannt, weil er aus dreißig Rittern bestand, die zwischen den Gourverneuren und Komtureien ausgewählt wurden.
Die Ordenstracht des Santiagoordens bestand aus einem weißen Augustinermantel mit aufgenähtem roten Kreuz und Muschel als Symbol der Pilgerschaft nach Santiago. Ihr Zeichen ist das rote Flammenschwert, das an vielen Stellen auf dem Jakobsweg zu sehen ist.
Großmeister des Ordens von Sant'Iago waren:
* D. Pedro Fernández
* D. Fernando DÃaz
* D. Sancho Fernández
* D. Gonzalo RodrÃguez
* D. Suero RodrÃguez
* D. Fernando González
* D. Pedro Arias
* D. GarcÃa González
* D. MartÃn Peláez
* D. Fernán Pérez
* D. Pedro González
* D. Rodrigo Yánez
* D. Paio Pérez Correia
* D. Gonzalo RuÃz Girón
* D. Pedro Núñez
* D. Gonzalo Martel
* D. Pedro Fernández
* D. Juan Osórez
* D. Diego Muñoz
* D. GarcÃa Fernández
* D. Vasco RodrÃguez
* D. Vasco López
* D. Alonso Meléndez
* D. Fradique Alonso
* D. GarcÃa Ã?lvarez
* D. Gonzalo MejÃa
* D. Fernando Osórez
* D. Pedro Fernández
* D. Rodrigo González
* D. Pedro Muñoz
* D. GarcÃa Fernández
* D. Lorenzo Suárez
* D. EnrÃque von Castilla
* D. Ã?lvaro de Luna
* D. Juan II. von Castilla
* D. Alonso von Castilla
* D. Beltrán de la Cueva
* D. Juan Pacheco
* D. Alonso de Cárdenas
* D. Rodrigo ManrÃquez
* D. Fernando II. von Aragón
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''Siehe auch:''
Ritterorden, Alcántaraorden, Orden von Calatrava, Orden von Montesa, Orden von San Jorge de Alfama, Ritterorden von Avis, Christusorden, Deutscher Orden, mesta
Kategorie:Ritterorden
Kategorie:Spanische Geschichte
bg:СантÑ?го (орден)
ca:Orde de Sant Jaume
en:Order of Santiago
es:Orden Militar de Santiago
fr:Ordre de Santiago
it:Ordine di Santiago
no:Santiago-ordenen
pl:Zakon Santiago
pt:Ordem de Santiago
ru:Орден СантьÑ?го
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[Der Artikel zu Santiagoorden stammt aus dem Nachschlagewerk Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Dort findet sich neben einer Übersicht der Autoren die Möglichkeit, den Original-Text des Artikels Santiagoorden zu editieren.
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