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San Marino

*** Shopping-Tipp: San Marino

{{Begriffsklärungshinweis}} {{Infobox Staat |NAME = '''Repubblica di San Marino'''
Republik San Marino |BILD-FLAGGE = Flag of San Marino.svg |BILD-FLAGGE-RAHMEN = ja |ARTIKEL-FLAGGE = Flagge San Marinos |BILD-WAPPEN = Coat of arms of San Marino.svg |BILD-WAPPEN-BREITE = 120px |ARTIKEL-WAPPEN = Wappen San Marinos |WAHLSPRUCH = ''„Libertas“''
Latein lat. „Freiheit“ |AMTSSPRACHE = Italienische Sprache Italienisch |HAUPTSTADT = San Marino (Stadt) San Marino |STAATSFORM = Republik |STAATSOBERHAUPT = Capitano Reggente Capitani Reggenti
Antonio Carattoni und Roberto Giorgetti |REGIERUNGSCHEF = |FLÄCHE = 60,57 |EINWOHNER = 30.308 (Stand September 2006) |BEV-DICHTE = 500,4 |WÄHRUNG = Euro |UNABHÄNGIGKEIT = 3. September 301 |NATIONALHYMNE = ''Inno Nazionale della Repubblica'' |ZEITZONE = MEZ (Koordinierte Weltzeit UTC+1) |KFZ-KENNZEICHEN = RSM |INTERNET-TLD = .sm |TELEFON-VORWAHL = +378 |BILD-LAGE = Europe location SMO.png |BILD1 = San marino map.png }} Die '''Republik San Marino''' (Italienische Sprache italienisch ''Repubblica di San Marino'', Beiname: ''La Serenissima'') ist ein Staat in Südeuropa. Er ist vollständig von Italien umgeben und liegt zwischen den Regionen Emilia-Romagna (Provinz Rimini) und Marken (Provinz Pesaro und Urbino), nahe der adriatischen Küste bei Rimini. Den Felskamm Titano Monte Titano krönt die Festung La Guaita. San Marino ist die älteste Republik der Welt mit einer Geschichte, die bis auf das Jahr 301 zurückgeht. Sie ist kein Stadtstaat, sondern besteht aus neun Gemeinden.

Geographie
Die Republik San Marino befindet sich auf der Ostabdachung der Etrusker etruskischen Apenninen. Die Nord-Süd-Ausdehnung von 12 Kilometern wird fast komplett vom Rücken des steil nach Norden abfallenden kalkartigen Titano Monte Titano (756 Meter, ist damit gleichzeitig der höchste Punkt der Republik, der tiefste Punkt ist der Torrente Ausa mit 55 m) durchzogen. San Marino liegt bei 43°56'06" Nord und 12°26'56" Ost. Das Staatsgebiet hat die Form eines unregelmäßigen Vierecks und ist überwiegend hügelig. Es ist 60,57 Quadratkilometer groß und damit kleiner als die Stadt Buxtehude. Die Grenzlänge zu Italien beträgt 39 km. Zwei größere Flüsse entspringen im Staatsgebiet: die Ausa und der Fiumicello. Des Weiteren durchfließen die Flüsse San Marino (Fluss) San Marino und Marano das Land, welches an die beiden italienischen Regionen Emilia-Romagna im Nordosten und Marken im Südwesten grenzt. Am südwestlichen Hang des Titano befindet sich die gleichnamige Hauptstadt San Marino (Stadt) San Marino.

Klima, Flora und Fauna
In San Marino herrscht mediterranes Klima, das durch die Höhenlage etwas kühler ausgeprägt ist als an der nahe gelegenen Küste. Im Sommer liegen die Temperaturen zwischen 20 °C und 30 °C, im Winter zwischen -2 °C und 10 °C. In warmen Sommern klettert das Thermometer auch mal auf 35 °C. Im Winter fällt das Quecksilber gelegentlich unter -5 °C, dann kann es auf dem Monte Titano schneien. Der Regen fällt gleichmäßig über das Jahr verteilt, insgesamt ca. 550 Millimeter pro Jahr. Die steilen Abhänge des Monte Titano sowie die hügelige Landschaft um das Bergmassiv sind relativ dicht bewaldet und tragen die typische Mittelmeervegetation. Sie umfasst sommergrünen Laubwald mit Ahorne Ahorn und Ulmen sowie immergrüne Gehölze mit Steineichen und Kiefern; im immergrünen Buschwald, der Macchie, wachsen Echter Lorbeer Lorbeer-, Myrten-, Lavendel (Gattung) Lavendelsträucher sowie Arbutus unedo Erdbeer- und Olivenbaum Olivenbäume. Bild:Blick_von_san_marino_.jpg left|thumb|Blick von San Marino auf die Apenninen Zur Tierwelt des Landes gehören in erster Linie Arten, die als Kulturfolger des Menschen gelten und als solche auch in der näheren Umgebung von menschlichen Siedlungen anzutreffen sind. Dazu zählen Fuchs (Säugetier) Füchse, Hasen, Igel und Marder. Andere Arten wie zum Beispiel Reh und Wiesel bevorzugen als Lebensraum die deckungsreicheren Waldgebiete. Die Vogelfauna ist artenreich ausgeprägt. Falken brüten in Felsnischen oder auf hohen Bäumen, an Singvögeln sind unter anderem Nachtigall, Pirol (Art) Pirol, Stieglitz, Girlitz (Art) Girlitz und Bluthänfling Hänfling vertreten.

Bevölkerung
Die Bewohner San Marinos sind Italien italienischen Ursprungs. Heute leben in San Marino 83,1 Prozent San-Marinesen und 12 Prozent Italiener. San Marino hat 30.308 Einwohner (Stand September 2006). Davon leben in der Hauptstadt San Marino 4.426. Die größte Siedlung ist Serravalle mit 9.786 Einwohnern. In Borgo Maggiore leben 6.057, in Domagnano 2.890, in Fiorentino 2.267, in Acquaviva 1.862, in Faetano 1.143, in Chiesanuova (San Marino) Chiesanuova 1.034 und in Montegiardino 843 Personen. Weiterhin leben 13.300 Staatsbürger im Ausland, vor allem in Italien, den USA und Argentinien. In San Marino leben 15.424 Frauen (50,9 %). Die Bevölkerungsdichte beträgt 500,4 Einwohner je Quadratkilometer. Die Geburtenrate lag für den Zeitraum 2000 bis 2004 bei 10,6 pro 1.000 Einwohner, die Sterberate bei 6,9 pro 1.000 Einwohner, sodass San Marino auch heute noch eine wachsende Bevölkerung verzeichnet. Die Lebenserwartung bei der Geburt betrug 2004 78,57 Jahre für Männer und 84,95 Jahre für Frauen. Die Landessprache ist Italienische Sprache italienisch. Wegen der starken Fremdenverkehr touristischen Ausrichtung des Staates spricht fast jeder Einwohner eine Fremdsprache fließend (meist Englische Sprache Englisch, Deutsche Sprache Deutsch oder Französische Sprache Französisch). Stark verbreitet ist außerdem, besonders unter den älteren Generationen, ein romagnolischer Dialekt (Romagnol), der aber teilweise auch von dem der nahe gelegenen Marken beeinflusst ist. 92,3 Prozent der Bevölkerung sind Katholische Kirche Katholiken, 3 Prozent gehören keiner Religion an, die restlichen 4,7 Prozent gehören anderen Religionsgemeinschaften an. {| class="prettytable" | valign="top" | {| ! style="background:#efefef;" |         Jahr         ! style="background:#efefef;" | Einwohner |- | 1828 || align="right" | 7.000 |- | 1948 || align="right" | 12.000 |- | 1960 || align="right" | 15.000 |- | 1970 || align="right" | 18.000 |} | valign="top" | {| ! style="background:#efefef;" |         Jahr         ! style="background:#efefef;" | Einwohner |- | 1978 || align="right" | 21.000 |- | 1986 || align="right" | 22.000 |- | 1992 || align="right" | 25.000 |- | 2006 || align="right" | 30.000 |} |} {{Großes Bild|San_marino_panorama_1.jpg|640px|Weitwinkelblick von San Marino zur Adria}} {{Großes Bild|San_marino_panorama_2.jpg|1120px|Weitwinkelblick von San Marino nach Norden}}

Geschichte
Die Geschichte San Marinos geht bis auf das 4. Jahrhundert zurück; aus den Anfängen sind hauptsächlich Mythos Mythen und Sagen übermittelt, die aber heute als authentisch gelten.

Die Anfänge
Bild:Marino als steinhauer.png thumb|Marinus bei seiner Arbeit als Steinhauer Um das Jahr 300 soll Marinus, ein Steinhauer aus Rab, einer Kroatien kroatischen Insel, als Bauarbeiter ins damals aufstrebende Rimini gekommen sein. Noch bevor im Jahr 303 unter Kaiser Diokletian die letzte und wohl auch schlimmste Christenverfolgung in Italien begann, flüchtete Marinus als Christ auf den nahe gelegenen Berg Titano. Nach und nach gesellten sich weitere Verfolgte zu ihm und so bildete sich eine erste christliche Gemeinschaft auf dem Titano. Als offizielles Gründungsdatum wird heute der 3. September 301 angegeben. Als sich die Lage 311 mit dem Toleranzedikt von Nikomedia beruhigte, wurde Marinus vom Bischof von Rimini, Gaudenzio, zum Diakon ernannt und bekam von einer zum Christentum konvertierten römischen Patrizierin namens Donna Felicissima den Titano geschenkt. Nach dem Tod ihres Namenspatrons im Herbst 366 begründete sich San Marino als Republik auf dessen letzte Worte: „Relinquo vos liberos ab utroque homine“ („Ich lasse euch frei von jedem anderen Menschen zurück.“). Bild:San_Marino_La_Cesta_o_Fratta.jpg thumb|Einer der drei Wehrtürme des Monte Titano Bild:Monte_titano.PNG thumb|right|Monte Titano von der anderen Seite Der erste echte Beweis für das Vorhandensein einer Gemeinschaft auf dem Berg Titano stammt von Eugippius, der in seiner um das Jahr 511 vollendeten ''Vita Sancti Severini'' auch von einem Mönch auf eben jenem Berg berichtete und das Gebiet schon damals als ''San Marino'' bezeichnete. Spätere Dokumente wie das ''Feretranisches Urteil Feretranische Urteil'' aus dem Jahr 885 zeugen von einem organisierten und stolzen öffentlichen Leben. Schon laut dieses Urteils konnten Nachbarbischöfe keine Ansprüche auf san-marinesisches Land durchsetzen. In den ersten Jahrhunderten war der beste Schutz gegen Feinde die Tatsache, dass kaum einer die kleine Gemeinschaft kannte. Trotzdem wurde im 10. Jahrhundert mit dem Bau von Befestigungsanlagen begonnen. Bestätigungen dafür finden sich in einer Urkunden des Mittelalters und der Frühen Neuzeit Urkunde König Berengar II. Berengars II. aus dem Jahr 951 und in einer Päpstliche Bulle Bulle Papst Honorius II. (Papst) Honorius' II. von 1126. 1371 schrieb Kardinal Anglico, dass die Stadt „auf einem sehr hohen Felsblock liegt, auf dessen Gipfel drei riesige Burgen emporragen“. Im Laufe der Zeit wurden diese drei Burgen weiter ausgebaut und die Wasserversorgung autarkisiert, indem riesige Zisternen zum Speichern von Regenwasser in den Stein geschlagen wurden. Unterhalb des Regierungspalastes findet man noch heute Zisternen, die zwischen 1472 und 1478 entstanden sind.

Aufstieg der friedlichen Republik
Um das Jahr 1200 war aufgrund der stetig wachsenden Bevölkerung eine Gebietsvergrößerung nötig. Zwei nahe dem Berg gelegene Schlösser mitsamt Ländereien wurden daher gekauft. San Marino war zu jener Zeit bereits eine Stadtrepublik mit eigenen Gesetzbüchern. Das älteste handgeschriebene Gesetzbuch stammt aus dem Jahr 1295. In den folgenden 300 Jahren wurden die juristischen Regelwerke immer weiter präzisiert; das sechste und letzte Gesetzbuch, das am 21. September 1600 veröffentlicht wurde, zeugt mit seinen 6 Büchern und 314 Rubriken von detaillierter legislativer Tätigkeit. Die Gesetze wurden durch einen Rat der Familienoberhäupter, dem ''Arengo'', in Auftragnahme des Volkes erlassen. So stand auf Mord und Verrat die Todesstrafe. Selbst das im übrigen Europa während des ausgehenden Mittelalters noch übliche Entsorgen von Schmutzwasser und Müll auf öffentlichen Wegen stand unter Strafe. Zum Schutz der Republik gab es schon zu jener Zeit ein perfekt ausgebildetes Heer – jeder Mann zwischen 14 und 60 Jahren konnte zum Kriegsdienst herangezogen werden. 1243 wurden erstmals – in Anlehnung an das altrömische Consulat Konsularprinzip – zwei „Capitani Reggenti“ für jeweils sechs Monate als gemeinsames Staatsoberhaupt gewählt. Dies ist so bis heute beibehalten worden.

Kampf um Unabhängigkeit
Die in San Marino eigentlich friedlich zusammenlebenden Ghibellinen und Guelfen wurden durch die in Italien Mitte des 13. Jahrhunderts herrschende Zwietracht zwischen Kirche und Kaiser erstmals gegeneinander aufgehetzt, was dazu führte, dass die kaisertreuen Ghibellinen die Guelfen verbannten. Dass der größere Teil der Bevölkerung Ghibellinen war, lag wohl auch an der Tatsache, dass sich San Marino in den vorangegangenen Jahrhunderten immer und immer wieder gegen die Nachbarbischöfe verteidigen musste, die mal nur Steuern forderten und mal das gesamte Gebiet erobern wollten. Der Konflikt gipfelte in der Exkommunikation der San-Marinesen im Jahr 1247 durch Papst Innozenz IV. Zwei Jahre später wurden sie zwar in Perugia davon wieder losgesprochen, aber der Friede zwischen den Bürgern San Marinos kehrte nicht wieder ein, und in den nächsten 100 Jahren sollten drei weitere Exkommunikationen folgen. Bild:Bonifatius_viii_papst.jpg thumb|120px|left|Papst Bonifatius VIII. Die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts war für San Marino eine schwere Zeit. Die unter Gewaltherrschaft der Familie Malatesta stehende guelfische Republik Rimini versuchte San Marino einzunehmen, und nur ein Bündnis San Marinos mit dem Ghibellinen Guido von Montefeltro und später seinem Sohn Federico konnte San Marino retten. Die Kämpfe dauerten trotzdem bis 1299. Als ob das noch nicht genug gewesen wäre, gab es in der Folgezeit weitere Versuche, San Marino zu unterwerfen. 1291 versuchte der Kanoniker Teodorico die San-Marinesen dem Papst zu unterwerfen und diesem steuerpflichtig zu machen. Dies konnte nur mit dem Urteil des damals berühmten Rechtsgelehrten Palamede aus Rimini, der in diesem Fall beauftragt war, den Streit zu schlichten, verhindert werden. Nur fünf Jahre später, 1296, versuchten die Stadtvögte Feretrani das Gebiet für sich zu vereinnahmen. Doch auch hier half das Urteil Palamedes, denn dieses wurde auf Anfrage der San-Marinesen bei Papst Bonifatius VIII. nochmals für rechtskräftig erklärt. Er erkannte damit die volle Souveränität und Freiheit San Marinos an. Doch auch in der Folgezeit versuchten es die angrenzenden Regionen immer wieder, San Marino zu erobern – jedes Mal ohne Erfolg. Als im Jahr 1303 einige Botschafter der feretranischen Kirche gefangen genommen wurden, nachdem sie auf san-marinesisches Territorium eingedrungen waren, flammte der Konflikt wieder auf. Die Kämpfe dauerten bis 1320, als San Marino dank seines exzellent ausgebildeten Heeres den Bischof Uberto zum Frieden zwingen konnte. Die Feinde San Marinos erkannten nun, dass das Territorium kriegerisch nicht einzunehmen war und versuchten es mit Diplomatie. Der Republik wurden kirchliche Vergebung und Steuerfreiheit für Eigentum außerhalb des Territoriums und weitere Rechte wie das Handelsrecht angeboten. Dafür wurde verlangt, einige in San Marino untergekommene Flüchtlinge aus Urbino auszuliefern. Dies wurde abgelehnt, und so gab es weitere Feindseligkeiten vor allem mit der Familie Malatesta bis zum Ende des 14. Jahrhunderts. Als aber eben jene Familie unter Sigismondo Malatesta Sigismondo Pandolfo Malatesta 100 Jahre später sowohl beim Papst als auch beim König in Ungnade fiel, nutzten die San-Marinesen die Gunst der Stunde, unterzeichneten am 21. September 1461 ein Bündnis mit der Kirche und nahmen den Krieg wieder auf. 1463 endete der Krieg zugunsten der San-Marinesen und Papst Pius II. sprach der Republik die drei Schlösser Fiorentino, Montegiardino und Serravalle zu. Im gleichen Jahr schloss sich auch das Schloss Faetano freiwillig der kleinen Republik an. Dies war der letzte Krieg und auch die letzte Territoriumsvergrößerung San Marinos. Bild:Cesareborgia.jpg thumb|Cesare Borgia Zwar fiel 1503 Cesare Borgia, der damalige Herzog von Valence und Sohn von Papst Alexander VI., in die Republik ein und errichtete eine Gewaltherrschaft, diese dauerte jedoch nicht lange, da Borgias Heer während eines gleichzeitigen Aufstandes im Herzogtum Urbino – an dem sich auch San-Marinesen beteiligten – vernichtend geschlagen wurde.

Abstieg und neuer Stolz
Bild:San_Marino_constitution_1600.jpg thumb|left|Verfassung Am 8. Oktober 1600 trat eine neu ausgearbeitete Verfassung in Kraft, deren Grundzüge sich noch in der heutigen Verfassung wiederfinden. Auch zu jener Zeit mussten sich die San-Marinesen immer wieder gegen Eroberer zur Wehr setzen. Im Jahre 1602 wurde ein Schutzvertrag mit der Kirche unterzeichnet, der schließlich 1631 in Kraft trat. Trotz dieses Erfolges ging es San Marino in dieser Zeit nicht gut. Berühmte Persönlichkeiten wanderten aus, adlige Familien starben aus und das kulturelle Niveau sank in den folgenden Jahrzehnten. Erst eine erneute Eroberung des Landes ließ den Nationalstolz der San-Marinesen wieder aufleben. Am 17. Oktober 1739 fiel Kardinal Giulio Alberoni, der damalige päpstliche Legat (Botschafter) Legat von Romagna, in die Republik ein. Die San-Marinesen wandten sich auch diesmal an den Papst, der den Kardinal Enrico Enriquez nach San Marino schickte, um über die dortige Lage zu berichten. Aufgrund seiner Aussagen befahl der Papst Kardinal Alberoni den Rückzug aus San Marino, und so war die Republik schon ein halbes Jahr später, am 5. Februar 1740 wieder frei. Als Napoléon Bonaparte Napoléon ab 1796 nach und nach die Vorherrschaft über die gesamte italienische Halbinsel erlangte und sich verschiedene Republiken gründeten, schlossen die San-Marinesen sogleich Handelsabkommen mit diesen, um ihre Verbundenheit mit Napoléon zum Ausdruck zu bringen. Es wird berichtet, dass Napoléon während der italienischen Kampagne seinen Truppen befahl, an den Grenzen zur Republik San Marino halt zu machen und sie nicht zu überschreiten – der Korse war nach eigenem Bekunden ein Bewunderer des Kleinstaates, der niemals jemand anderem untertan gewesen war. In Siegerlaune bot er den San-Marinesen an, sie für ihre historische Unbeugsamkeit mit zwei Kanonen, mehreren Fuhren Getreide und einer territorialen Erweiterung bis zum Meer zu belohnen. Die selbstbewusst-zurückhaltenden San-Marinesen ließen die historische Chance, ihr Land zu vergrößern, die andere, bedeutendere Nationen niemals ausgeschlagen hätten, unbeachtet; wohl wissend, dass sie mit ihren Nachbarn nie wieder in Frieden leben würden. Auch die Kanonen schickten sie wieder zurück. Nur die Getreideladung fand als friedfertiges Geschenk Napoléons ihre Gnade. Nach der Niederlage des napoleonischen Frankreichs wurde auf dem Wiener Kongress 1815 festgelegt, dass in Italien die vornapoleonische Ordnung wieder hergestellt werden sollte – somit erlangten nicht nur die spanischen Bourbonen den Süden der Halbinsel und die Habsburger den Norden zurück, sondern auch San Marino blieb frei.

Italienische Einigung
Während es in der Phase des Risorgimento in allen italienischen Landesteilen zu Freiheitsbewegungen kam, bot die freie Republik San Marino Flüchtlingen Asyl an. Nach der Niederwerfung der Revolutionen von 1848/49 flüchtete Giuseppe Garibaldi nach San Marino und erhielt 1861 auch die san-marinesische Staatsbürgerschaft. Nachdem es sowohl in Sizilien als auch in Norditalien Volksabstimmungen gab und sich beide Teile mit überwältigender Mehrheit für einen Anschluss ans Königreich Sardinien-Piemont ausgesprochen hatten und der Kirchenstaat schon von piemontesischen Truppen bis auf die heutige Region Latium eingenommen wurde, wurde am 17. März 1861 schließlich das neue Königreich Italien ausgerufen. San Marino als von jeher freie Republik wollte nie an der Einigung Italiens teilnehmen und blieb daher souverän. Der spätere Ehrenbürger Abraham Lincoln schrieb dazu an die Capitani Reggenti: „''Obgleich Ihr Staatsgebiet klein ist: Ihr Staat ist einer der meistgeehrten der Geschichte''“. Schon am 22. März 1862 schloss die Republik weitreichende Verträge mit dem Königreich ab, die San Marino und das Königreich Italien als gleichberechtigte Partner festschrieben. Diese Konvention wurde am 27. März 1872 erneuert. 1865 schaffte San Marino als erster europäischer Staat die Todesstrafe ab.

Faschismus und Zweiter Weltkrieg
Bild:San_marino_zweiter_weltkrie.jpg thumb|Neutralität Bis 1906 wurden die 60 Mitglieder des Parlaments auf Lebenszeit ernannt und in Eigenregie nachbesetzt. Ab diesem Jahr wurden politische Wahlen eingeführt, die die Demokratie eigentlich stärken sollten. Mit dem Wahlrecht verbanden sich aber schon 1923 negative Folgen für die Demokratie. Nachdem bereits am 1. April 1923 die beiden ersten Faschismus faschistischen Capitani Reggenti ihr Amt antraten, erreichte die faschistische Partei (''Partito Fascista Sammarinese'') bei den Wahlen am 4. April 1923 die absolute Mehrheit. Die Republik stellte später trotz der Nähe zum italienischen Diktator Benito Mussolini keine Soldaten für das italienische Heer, und da sich die faschistische Regierung San Marinos trotz allem der Neutralität verpflichtet sah, blieb die Republik im Zweiter Weltkrieg Zweiten Weltkrieg offiziell neutral. 1941/42 schafften es oppositionelle Kräfte erstmals wieder, ins Parlament einzuziehen, was dem antifaschistischen Widerstand Auftrieb verlieh. Am 28. Juli 1943 löste sich die san-marinesische faschistische Partei schließlich auf – drei Tage nach Mussolinis Sturz. San Marino nahm in der Folgezeit bis zu 100.000 Flüchtlinge auf. Trotz der Neutralität und der Markierung des Staatsgebietes durch riesige weiße Kreuze warfen Vereinigtes Königreich britische Bomber am 26. Juni 1944 mehrere hundert Bomben über San Marino ab, wodurch 60 Menschen starben und Hunderte verletzt wurden. Später gab die britische Regierung zu, dass dieser Angriff vollkommen ungerechtfertigt war. Im September 1944 kam es nochmals zu Gefechten um San Marino, als deutsche und alliierte Truppen um das Gebiet kämpften. Am 19. September schließlich konnte die 8. Britische Armee das Gebiet einnehmen. Die Alliierten blieben bis November 1944 in San Marino, unter anderem, um bei der Rückführung der vielen Flüchtlinge zu helfen.

Nachkriegszeit
Da durch den Sturz der faschistischen Regierung sowohl Verfassung als auch Gesetzgebung unangetastet blieben, gab es nach dem Ende des zweiten Weltkrieges nur wenige grundlegende politische Veränderungen in der Republik: So wurde 1960 das aktive und 1973 das passive Wahlrecht für Frauen eingeführt. Eine oft vergessene Tatsache ist, dass die Republik von 1947 bis 1957 und nochmals von 1978 bis 1986 von einer linken Volksfront unter Einschluss der Partito Comunista Sammarinese Kommunisten regiert wurde. Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts mäßigte sich die kommunistische Partei und nannte sich ''progressiv-demokratische Partei''. Sie regiert zusammen mit den führenden Partito Democratico Cristiano Sammarinese Christdemokraten noch heute. Seit Ende der 1950er Jahre nahm der Tourismus eine immer größere Rolle in San Marino ein. Im Jahr 2005 besuchten über 2 Millionen Touristen den Staat mit seinen gut 30.000 Einwohnern. Die Steuereinnahmen stiegen, sodass seit 1975 die gesamte medizinische Versorgung kostenlos angeboten werden kann. Heute fließen 60 Prozent der Einnahmen der Republik direkt oder indirekt durch den Tourismus ins Land. Die meisten Touristen kommen für Tagesausflüge von den Touristenzentren der nahen Adriatisches Meer Adria, beispielsweise von Rimini und Pesaro. Die Republik – seit 1992 auch Mitglied der Vereinte Nationen Vereinten Nationen – ist vollkommen schuldenfrei.

Politik
Bild:Regierungspalast.jpg thumb|Regierungspalast Die Staatsoberhäupter sind zwei kollegial halbjährig amtierende – vom Parlament gewählte – Regierungsräte (Capitani Reggenti). Amtseinführung ist jeweils am 1. April und 1. Oktober eines Jahres. Vom 1. Oktober 2006 bis zum 31. März 2007 amtieren Antonio Carattoni und Roberto Giorgetti. Die alte Institution des ''Arengo'', ursprünglich die Versammlung sämtlicher Familienoberhäupter, übertrug ihre Machtbefugnisse später dem ''Consiglio Grande e Generale'' (Großer und Allgemeiner Rat). Heute wird die Gesamtheit der Wahlberechtigten als Arengo bezeichnet und wird zweimal pro Jahr am Sonntag nach der Amtseinführung der ''Capitani Reggenti'' einberufen. Die Bürger von San Marino haben dabei die Gelegenheit, dem Consiglio Grande Vorschläge und Gesuche von allgemeinem Interesse zu unterbreiten. Die Legislative gesetzgebende Gewalt wird vom Consiglio Grande e Generale ausgeübt, dessen 60 Mitglieder von der Bevölkerung auf fünf Jahre gewählt werden. Er genehmigt den Staatshaushalt und ernennt die Capitani Reggenti. Die Regenten sind die Oberhäupter des Staates und der Exekutive, sie bleiben sechs Monate im Amt und werden am 1. April und 1. Oktober eines jeden Jahres feierlich eingesetzt. Nach der Wahl im Juni 2001 regierte eine Koalition aus Christdemokraten (Partito Democratico Cristiano Sammarinese PCDS) und Sozialisten (Partito Socialista Sammarinese PSS) das Land. 2005 fusionierten die Sozialisten und die ex-kommunistischen ''Demokraten'' (Partito dei Democratici PD) zur ''Partei der Sozialisten und Demokraten'' (Partito dei Socialisti e dei Democratici PSD). Die Neukommunisten (Rifondazione Comunista Sammarinese RCS) und die der Friedensbewegung zuzurechnende Linkspartei ''Zona Franca'' vereinbarten ein Wahlbündnis; bei der Parlamentswahl am 4. Juni 2006 traten sie als ''Vereinigte Linke'' (Sinistra Unita) an. Bei dieser Wahl gab es folgende Stimmverteilung (in Klammern Anzahl der Mandate): * Christdemokraten (PDCS): 32,9 % (21) * Sozialisten und Demokraten (PSD): 31,8 % (20) * Alleanza Popolare dei Democratici Sammarinesi per la Repubblica Volksallianz (AP): 12,1 % (7) * Vereinigte Linke (Sinistra Unita): 8,7 % (5) * Sozialdemokraten (NPS): 5,4 % (3) * Noi Sammarinesi (NS): 2,5 % (1) * Popolari Sammarinesi: 2,4 % (1) * Nationalisten (AN): 2,3 % (1) * Sammarinesi per la Libertà (SpL): 1,8% (1) Die Wahlbeteiligung lag bei 71,8 %. Sieben der 60 aktuellen Parlamentarier sind Frauen (Anteil: 11,7 %). Seit August 2006 regiert eine Mitte-Links-Koalition aus PSD, Volksallianz und Vereinigter Linke. Bild:San marino flagge.jpg thumb|Flagge San Marinos Die Exekutive exekutive Gewalt liegt beim ''Congresso di Stato''. Er besteht aus zehn Ministern (''Segretari di Stato'') für # Äußere und politische Angelegenheiten; # Innere Angelegenheiten und Zivilschutz; # Finanzen, Haushalt, Wirtschaftsplanung und Beziehungen zu dem staatlichen Amt für Philatelie und Numismatik (A.A.S.F.N.: Azienda Autonoma Filatelica e Numismatica); # Industrie, Handwerk und Wirtschaftskooperation, Post und Telekommunikation; # Öffentlichen Unterricht, soziale Anlegenheiten, Kultur und Justiz; # Fremdenverkehr, Handel und Sport; # Gesundheitswesen und soziale Sicherheit; # Gebiet, Umwelt und Landwirtschaft; # Arbeit und Kooperation; # Beziehungen zu den Gemeinderäten (''Giunte di Castello'') und zu dem staatlichen Dienstleistungsunternehmen(''Azienda Autonoma di Stato per i Servizi'') und zu dem staatlichen Versorgungsunternehmen (''Azienda Autonoma di Stato di Produzione''). Die Zusammenfassung von Kultur und Justiz mag ungewöhnlich wirken, die Justiz in San Marino ist aber praktisch vernachlässigbar. Selten ist überhaupt mehr als eine Person inhaftiert. Die Judikative judikative Gewalt geht vom ''Consiglio dei XII'' (Rat der 12) aus. Er wird vom Consiglio Grande e Generale für die Dauer einer Legislaturperiode gewählt und ist ein verwaltungsrechtliches Organ sowie die höchste gerichtliche Instanz der Republik. Zwei Beauftragte der Regierung (''Sindaci di Governo'') vertreten den Staat vor Gericht sowie in Streitigkeiten über Finanz- und Vermögensangelegenheiten. Das Staatsgebiet von San Marino ist in neun ''Castelli'' (Gemeinden) unterteilt, die den alten Kirchspielen entsprechen. Jedes Castello hat einen von den Einwohnern gewählten Gemeinderat (''Giunta'') unter dem Vorsitz eines auf fünf Jahre gewählten ''Capitano''. Die Gewerkschaften sind im Dachverband ''Centrale Sindacale Unitaria'' organisiert. Die Republik San Marino unterhält derzeit diplomatische und konsularische Beziehungen zu über siebzig Staaten. Die diplomatischen Vertretungen der Republik im Ausland haben meist den Rang von Konsulaten oder Generalkonsulaten (z. B. das Generalkonsulat in Frankfurt am Main, ein Honorarkonsulat in München). San Marino ist Mitglied zahlreicher internationaler Organisationen, darunter der Vereinte Nationen UNO, der United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization UNESCO, des Europarats, des Internationaler Währungsfonds Internationalen Währungsfonds (IWF), des Internationaler Gerichtshof Internationalen Gerichtshofes, der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Welttourismusorganisation und selbst der Internationale Walfangkommission Internationalen Walfangkommission. Die Republik unterhält auch offizielle Beziehungen zur Europäische Union Europäischen Union - wenngleich sie kein Mitgliedstaat der EU ist - und nimmt an der KSZE Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa teil. Die Beziehungen zwischen San Marino und Deutschland sind frei von Problemen. Der deutsche Botschafter in Italien ist auch in San Marino akkreditiert; der Staatssekretär im san-marinesischen Staatssekretariat für Äußeres ist als Botschafter in Berlin akkreditiert. Die konsularischen Beziehungen werden vom deutschen Generalkonsulat in Mailand wahrgenommen. Eine besondere politische Bedeutung für Deutschland erlangt San Marino durch die wohlwollende Unterstützung, die es deutschen Kandidaten im Zusammenhang mit Wahlen zu den verschiedensten Gremien im Bereich der Vereinten Nationen gewährt. Außenwirtschaftlich wird San Marino statistisch Italien zugeordnet; gesonderte Daten zu den Handelsbeziehungen zwischen den Ländern liegen daher nicht vor. ''Siehe auch'' Capitano Reggente Liste aller Capitani Reggenti ab 1900

Verteidigung
Siehe San-Marinesische Streitkräfte

Verwaltungsgliederung
Bild:San_Marino.png right|313px|thumb|Gemeinden San Marinos San Marino ist in neun ''Castelli'' geteilt, die gleichzeitig auch eigenständige Gemeinden sind. ''San Marino (Stadt) San Marino'' ist die Hauptstadt der kleinen Republik. Weltberühmte Denkmäler, wie der Regierungspalast (''Palazzo Publico'') und die drei Burgen, vielfältige Museen und ein einzigartiges Panorama, machen aus dieser Stadt ein Touristenzentrum mit vielen Millionen Besuchern im Jahr. In den über 1.000 Geschäften der kleinen Stadt kann man fast alles kaufen. Im März 2006 lebten hier 4.407 Menschen. Der Name des ''Castello Acquaviva'' stammt von einer wichtigen Quelle, die sich am Fuße des Montecerreto befindet, einem Berg, der mit einem Pinienwald bedeckt ist. Der Sage nach befindet sich hier die Grotte, die dem heiligen Marino als erster Zufluchtsort diente. In diesem Bezirk befindet sich eine der weltweit besten Motocross-Bahnen und talabwärts am Ufer des Baches San Marino befindet sich das wichtige Industriezentrum ''Gualdicciolo''. Im März 2006 lebten 1.812 Menschen in Acquaviva. Bild:Borgo_maggiore.jpg left|thumb|Borgo Maggiore Das Dorf ''Borgo Maggiore'', nördlich zu Füßen des Monte Titano liegend, hieß früher ''Mercatale'' (Marktort) und ist auch heute noch einer der wichtigsten Märkte San Marinos. Mit einer Seilbahn kommt man von hier aus direkt auf den Monte Titano in die Stadt San Marino. Im März 2006 lebten 6.061 Menschen hier. Borgo Maggiore ist somit der zweitgrößte Ort San Marinos. Das ''Castello Chiesanuova (San Marino) Chiesanuova'' (''Neukirche'') im Südwesten der Republik trat samt Gebiet 1320 freiwillig San Marino bei. Bis in das 16. Jahrhundert hieß das Gebiet ''Busignano''. Die Wirtschaft dieser kleinen Gemeinde mit 1.029 Einwohnern (März 2006) ist stark landwirtschaftlich geprägt. Chiesa Nuova trägt als Castello auch den Namen ''Penna Rossa'' (rote Feder) und führt eine rote Feder im Wappen. ''Domagnano'' ist ein kleines Dorf, das schon zu Zeiten der Römer besiedelt war. Von hier aus kann man wunderbar den Monte Titano und das Meer fotografieren. 2.865 Menschen lebten im März 2006 in Domagnano. Es trägt als ''Castello'' auch den Namen ''Montelupo'' (Wolfsberg) und führt im Wappen einen weißen Wolf vor einem grünen Berg. Die Gemeinde ''Faetano'' trat samt Gebiet 1463 der Republik bei. Mit 1.132 Einwohnern (März 2006) zählt Faetano zu den kleineren Castelli, beheimatet dafür aber viel Grün und einen großen See. ''Fiorentino'', mit 2.245 Einwohnern (März 2006) im Süden der Republik liegend, ''Montegiardino'', die kleinste Gemeinde mit 818 Einwohnern, und ''Serravalle'', mit 9.714 Einwohnern das größte ''Castello'', wurden allesamt 1463 erobert. In ''Serravalle'' liegt die größte Stadt des Landes, ''Dogana'', das Einfallstor zu Italien. ''Siehe auch'': Liste der Gemeinden in San Marino

Wirtschaft
Bild:Muenze_san_marino_2e.png thumb|San-marinesische 2-Euro-Münze San Marino besitzt keine Bodenschätze. Die Nutzung der Staatsfläche erfolgt vor allem land- und forstwirtschaftlich, auch wenn sie rückläufig ist, da die Bevölkerung ständig wächst. Bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts lebten die San-Marinesen vor allem von Landwirtschaft, Viehzucht und dem Abbau von Steinen aus den einheimischen Steinbrüchen. Seitdem gibt es auch in San Marino einen steten Aufschwung von Handwerk und Handel, aber auch der Industrie – auch bedingt durch den starken Zustrom von Touristen - jedes Jahr besuchen mehr als 2 Millionen Touristen die kleine Republik (2005: 2.107.092). Angebaut werden in San Marino Getreide, Wein, Olivenbaum Oliven und Obst; verbreitet ist außerdem die Rinder- und Schweinezucht. Die wichtigsten Erzeugnisse der Handwerksbetriebe und mittelständischen Industrie sind Keramikprodukte, Fliesen, Möbel, Süßwaren, Liköre, Anstrichmittel Farben und Lacke, Textilien (Seide) und Kleidung Bekleidungswaren. Exportiert wird vor allem Wein und Wolle, kunsthandwerkliche Produkte und Briefmarken. Durch den Verkauf san-marinesischer Briefmarken, die 10 Prozent zum Bruttonationaleinkommen beitragen und durch weitere touristische Einnahmen finanziert sich der Staat: Direkt und indirekt kommen 60 Prozent der Devisen durch den Fremdenverkehr Tourismus ins Land, Steuern werden fast keine erhoben. Importiert werden hauptsächlich Fertigprodukte und Konsumgüter, aber auch Gold für die vielen Goldschmiede und Juweliere. Das jährliche Durchschnittseinkommen liegt bei 8.580 Euro. 52 Prozent der Bevölkerung arbeiten im Dienstleistungssektor, 41 Prozent in der Industrie und 7 Prozent im primären Sektor. Haupthandelspartner des Landes ist Italien. Die Währung war bis zur Europäische Wirtschafts- und Währungsunion Europäischen Währungsunion die italienische Lira. Zusätzlich zu den italienischen Münzen prägte San Marino seit 1972 nach einer 34-jährigen Unterbrechung auch wieder eigene Münzen (''san-marinesische Lire''), die den gleichen Wert wie die italienischen Lire hatten. Später wurden auch Goldmünzen geprägt, die aber nur auf dem san-marinesischen Staatsgebiet gültig waren. Seit dem 1. Januar 2002 gilt auch in San Marino der Euro. San Marino gibt dabei San-marinesische Euromünzen eigene Euromünzen mit landesspezifischer Rückseite heraus. Anders als viele andere Zwergstaaten ist San Marino kein Steuerparadies. Italien leistet Ausgleichszahlungen dafür, dass die Republik ihre Unabhängigkeit wirtschafts- und finanzpolitisch nicht zu sehr ausnutzt und so ihre Souveränität nicht zum Schaden Italiens gebraucht. Die neun im Lande tätigen Banken sind hauptsächlich auf das Binnengeschäft fokussiert. Internationale Transaktionen werden durch italienische Banken abgewickelt.

Verkehr
San Marino verfügte bis 1944 über eine eingleisige Eisenbahn, die die Hauptstadt mit dem Italien italienischen Eisenbahnnetz verband. Auf dem Gebiet der Republik gab es sechs Bahnhöfe: ''Dogana'', ''Serravalle'', ''Domagnano'', ''Valdragone'', ''Borgo Maggiore'', ''San Marino''. Nach den Bombardierungen des Zweiter Weltkrieg Zweiten Weltkriegs wurde die Bahnstrecke abschnittsweise zerstört und stillgelegt. Siehe Artikel: Eisenbahn Rimini - San Marino. Eine 1,5 km lange Seilbahn verbindet San Marino (Stadt) San Marino mit Borgo Maggiore. Jede Gemeinde (''Castello'') verfügt über einen Omnibus Busdienst für den Nahverkehr. Es bestehen auch stündliche internationale Busverbindungen zwischen der Hauptstadt San Marino (Stadt) San Marino und Rimini, die in jedem Gemeindehauptort und bei Dogana Halt machen. Das Straßennetz dehnt sich auf 220 km aus. Eine gebührenfreie Autobahn verbindet die Staatsgrenze bei ''Dogana'' mit Borgo Maggiore. Es ist auch eine zweispurige Umgehungsstraße um die Stadt San Marino (Stadt) San Marino vorhanden, am Fuße des Titano. Durch das Straßennetz von San Marino sind Häfen, Flughäfen und Bahnhöfe der Region Emilia-Romagna leicht erreichbar. Eine Schnellstraße verbindet San Marino mit dem 24 km entfernten Rimini. Die Vorschriften für den Straßenverkehr ähneln denen Italiens. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit für die Autobahnstrecken in der Republik ist 110 km/h (In Italien sind es 130 km/h). Man muss auch die Kreisverkehre beachten, denn in San Marino haben diejenigen Vorfahrt, die von rechts hineinkommen ("rechts vor links") und nicht diejenigen, die schon im Kreisverkehr sind.

Kultur
Bild:San marino wache.jpg thumb|Guardia del Consiglio Grande e Generale Bild:Basilica_ del_Santo.jpg thumb|Basilica del Santo, 19. Jh. Bild:La_Rocca_o_Guaita.jpg thumb|La Rocca o Guaita Bild:La_Rocca_o_Guaita2.jpg thumb|La Rocca o Guaita (1. Turm) von La Cesta o Fratta (2. Turm) aus Die Kultur San Marinos ist durch seine Geschichte und den Freiheitswillen der San-Marinesen geprägt. So finden jedes Jahr Mittelaltertage statt und die Einführung der ''Capitani Reggenti'' ist jedes halbe Jahr eine große Zeremonie. Eine wichtige Rolle dabei spielt die ''Guardia del Consiglio Grande e Generale'' (''Wache des Großen und Allgemeinen Rates''). Gegründet nach der Befreiung von Giulio Alberoni 1740 sind auch heute noch diese freiwillig dienenden San-Marinesen in historischen Uniformen für den Schutz der Staatsoberhäupter und des Parlaments zuständig und gestalten zusammen mit allen wichtigen weltlichen und geistlichen Bürgern San Marinos die Feierlichkeiten zur Einführung der neuen Regierungskapitäne. Dabei wird natürlich auch die Nationalhymne gespielt, die von Federico Consolo, einem san-marinesischen Violine Violinisten und Komponisten geschrieben wurde. Das besondere ist, dass diese 1894 als solche bestimmte Nationalhymne keinen Text hat und daher auch einfach nur ''Inno Nazionale'' (ital. ''Nationalhymne'') genannt wird. Die Blütezeit san-marinesischer Musik war das 17. Jahrhundert, als beispielsweise Francesco Maria Marini da Pesaro seine ''Concerti Spirituali'', eine Sammlung von 27 Konzerten, hier verfasste. Auch zum Nationalfeiertag am 3. September herrscht Volksfeststimmung und Traditionen stehen im Vordergrund. So veranstaltet das seit 1295 bestehende san-marinesische Armbrustschützen-Korps „I balestrieri“ Vorführungen. In der Stadt San Marino gibt es zahlreiche Museum Museen. So befindet sich im Palast ''Pergami Belluzzi'' ein Staatsmuseum (''Museo di Stato'') mit tausenden Ausstellungsstücken zur Geschichte San Marinos: Fundstücke historischer Ausgrabungen, historische Dokumente, Münzen und Gemälde. Der sogenannte „Zweite Turm“ beherbergt ein ''Museum für antike Waffen'' (''Museo delle Armi Antiche''), das mit mehr als 1500 Ausstellungsstücken die Waffengeschichte vorrangig des 15. bis 17. Jahrhunderts zeigt. Weiterhin findet man viele private Museen wie eines der größten Ferrari-Museen mit 25 Original-Fahrzeugen, Motoren, Jahrbüchern und Studien. Auch die größte öffentliche Sammlung von Carlo Abarth Abarth-Fahrzeugen mit über 30 Exemplaren befindet sich dort. Zu beachten sind in San Marino ferner ein Museum mit modernen Waffen des Erster Weltkrieg Ersten und Zweiter Weltkrieg Zweiten Weltkriegs, ein Wachsfigurenkabinett mit nachgestellten Szenen der Geschichte der Republik und ein Foltermuseum. Weitere Sehenswürdigkeiten sind vor allem die Kirche San Francesco und die im Jahre 1836 im neoklassischen Stil erbaute Basilika San Marino mit den Reliquien des Schutzheiligen Marinus sowie der Palazzo del Governo, der toskanisch-gotische Regierungspalast an der Piazza della Libertà. Von den Festungen, die im 11. und 13. Jahrhundert auf den drei Gipfeln des Monte Titano angelegt worden sind, hat man einen weiten Blick zum Meer und ins italienische Landesinnere.

Bildung
In San Marino gibt es eine zehnjährige Schulpflicht, die sich in fünf Jahre Primarschule, drei Jahre untere Sekundarschule und zwei Jahre obere Sekundarschule unterteilt. Zur Erlangung der Hochschulreife muss die Schule drei weitere Jahre besucht werden. Alternativ existiert die Möglichkeit, eine zweijährige Berufsausbildung zu absolvieren. San Marino besitzt seit 1985 eine kleine Universität, die ''Università degli Studi di San Marino''. Das dazugehörige ''Internationale Zentrum für Semiotik semiotische und Kognition kognitive Studien'' wurde 1988 vom berühmten italienischen Autor Umberto Eco gegründet. Er lehrte an der Universität bis 1995. Bereits vor Gründung der Universität gab es die privat initiierte, von der Regierung unterstützte ''Accademia Internazionale delle Scienze'' (AIS San Marino), die aber ihre Aktivitäten später mehr ins Ausland verlegte.

Fernmeldewesen


Post
Was den Briefwechsel mit dem Ausland anbelangt, wendet die Republik italienische Postleitzahlen an, die so verwendet werden, als wären die Postämter San Marinos Ämter der benachbarten italienischen Provinz Rimini. Für den nur geringfügigen republik-internen Briefwechsel hat die san-marinesische Verwaltung eigene Postleitzahlen bestimmt. Diese Leitzahlen werden jedoch kaum verwendet, vor allem seit 1997, als die Revision der Postleitzahlen für die neuen in Italien 1992 gebildeten Provinzen zur Abschaffung der einzigen bis dahin erhalten gebliebenen Postleitzahl für die Republik (47031) führte. Seither hat jede Ortschaft eine eigene Postleitzahl. Die italienischen Postleitzahlen sind: *47890 San Marino (Stadt) San Marino *47891 Dogana *47892 Acquaviva *47893 Borgo Maggiore *47894 Chiesanuova (San Marino) Chiesanuova *47895 Domagnano *47896 Faetano *47897 Fiorentino *47898 Montegiardino *47899 Serravalle Alle diese Leitzahlen sind für die Ortschaften in der entsprechenden Gemeinde gültig. Lediglich in der Gemeinde Serravalle sind zwei Postämter tätig: Serravalle (47899) und Dogana (47891). Die letzte ist für die Ortschaften auf der Landschaft der Gemeinde Serravalle verantwortlich, die bei der Staatsgrenze an der Landstraße nach Rimini (Dogana, Falciano, Galazzano, Gualdicciolo, Rovereta, Valdragone) liegen, während das Postamt Serravalle für den gleichnamigen Hauptort und seine Ortschaften verantwortlich ist.

Fernsprechamt und Internet
Das Fernsprechamt von San Marino ist vollautomatisiert und in das italienische Netz integriert, sowohl was die innere als auch die internationale Verbindung anbelangt. Das innere Netz wird durch Telecom Italia gemäß einer Konvention mit San Marino geführt und wird durch ''Telecom Italia San Marino S.p.A.'' garantiert, einer staatsrechtlichen Gesellschaft von San Marino, die dem Konzern Telecom Italia angehört. 2005 waren 13.014 Hauptverbindungen tätig, 32.535 Internetanschlüsse im Betrieb, 8 elektronische Zentralen, 223 öffentliche Telefone, 47 davon in Telefonzellen; 2002 gab es 16.800 Handys. Alle Staatsämter, -verwaltungen, -betriebe und halbstaatlichen Dienste sind durch Glasfasernetz miteinander verbunden. Ein Internet-Provider, ''Intelcom'', ist auch vorhanden. 2004 existierten 1.763 Internet-Hosts. Am 2. August 2005 gab es 6.393 Benutzer mit Internetanschluss, davon 1.326 mit ADSL-Anschluss und 5.067 mit Dial-up-Anschluss. Von den ADSL-Benutzern waren 80% Unternehmen. Im August 2004 gab es 683 ADSL-Abonnenten und 3.566 Dial-up-Abonnenten. ''Intelcom'' ist ein Zentrum zur Aufsicht und zur Abgabe von Internetadressen und -Domains. Es führt das Suffix .sm und ist Mitglied von ISOC und ICANN.

Rundfunk und Fernsehen
''San Marino Rtv'', die öffentliche Rundfunkanstalt, führt einen Fernseh- und Radiosender. San Marino Rtv wurde im August 1991 von ''Eras'' (Ente per la Radiodiffusione Sammarinese), dem san-marinesischen Funkmeldewesen, in paritätischer Mitarbeit von Radiotelevisione Italiana RAI-Radiotelevisione Italiana gegründet. Die ersten Rundfunksendungen wurden ab 27. Dezember 1992 ausgestrahlt und am 25. Oktober 1993 wurde das 24-Stunden-Programm eingeführt. Am 24. April 1993 begannen die ersten Fernsehprobesendungen, ein knappes Jahr später, am 28. Februar 1994, die regelmäßigen Fernsehsendungen. Im Juli 1995 trat der Fernsehsender der Eurovision bei. Der Fernsehsender kann auch in Italien empfangen werden, im Gebiet zwischen Venedig, Bologna und der Adriatisches Meer Adriaküste. Es gibt weiterhin noch zwei Privatfunksender auf UKW. 1997 gab es ca. 16.000 Rundfunk- und ca. 9.000 Fernsehapparate. Im Gebiet der Republik können auch die Italien italienischen Rundfunksender empfangen werden.

Presse
Die zwei wichtigsten san-marinesischen Tageszeitungen sind ''La Tribuna Sammarinese'' und ''San Marino Oggi''. Der ''Corriere di Informazione Sammarinese'' und der ''Resto del Carlino'' werden zwar in Italien verfasst, enthalten aber Informationsseiten über San Marino.

Sport
Der beliebteste Sport in San Marino ist Fußball. Die international bekannteste Sportveranstaltung des Landes war bis dato der in Imola (Italien) stattfindende Großer Preis von San Marino Große Preis von San Marino in der Formel 1. Dieser entfällt jedoch ab 2007.

Fußball
''Siehe auch Fußball in San Marino'' Obwohl San Marino gerade einmal 30.000 Einwohner hat, gibt es eine nationale Meisterschaft, organisiert vom Verband FSGC (''Federazione Sammarinese Giuoco Calcio'', gegründet 1931) mit 15 Teams. Dabei treten die Teams in der ersten Phase der Meisterschaft in zwei Gruppen mit sieben beziehungsweise acht Teams gegeneinander an. Jeweils die drei besten Teams nehmen dann an einer Endrunde teil. Der san-marinesische Meister nimmt sogar an der 1. Runde der Qualifikation zum UEFA-Pokal teil. Ein San-marinesische Fußballnationalmannschaft san-marinesisches Nationalteam gibt es seit 1986. Das erste Spiel gegen das kanadische Olympia-Team verlor man 0:1. Das erste offizielle Spiel als Nationalmannschaft in der Fédération Internationale de Football Association FIFA bestritt die san-marinesische Elf am 14. November 1990 gegen die Schweizer Fussballnationalmannschaft Schweiz in der Qualifikation für die Fußball-Europameisterschaft 1992 Europameisterschaft 1992 – San Marino verlor 0:4. Ein Höhepunkt der san-marinesischen Fußballgeschichte war die 1:0-Führung gegen Englische Fußballnationalmannschaft England am 17. November 1993. Nach nur acht Sekunden erzielte Davide Gualtieri das schnellste Tor in der Länderspielgeschichte. Allerdings verlor San Marino auch dieses Spiel (1:7). Die höchste Niederlage kassierte die Mannschaft in einem EM-Qualifikationsspiel im ''Stadio Olimpico (San Marino) Stadio Olimpico'' in Serravalle gegen Deutschland am 6. September 2006 mit einem 0:13. Die Mannschaft besteht fast ausschließlich aus Amateuren, derzeit (2006) gibt es mit Andy Selva nur einen Vollprofi, der in der dritten italienischen Liga spielt. Das Nationalteam hat bisher nur einmal überhaupt gewonnen: Am 29. April 2004 konnte unter dem Trainer Giampaolo Mazza die Liechtensteiner Fussballnationalmannschaft Liechtensteiner Fußballnationalmannschaft in einem Freundschaftsspiel 1:0 geschlagen werden. Außerdem verzeichnet die Statistik Unentschieden Remis gegen Liechtenstein, Lettische Fußballnationalmannschaft Lettland und die Türkische Fußballnationalmannschaft Türkei. Dagegen stehen 73 Niederlagen. In der FIFA-Weltrangliste steht die Mannschaft San Marinos im Februar 2007 auf Platz 196 (von 199). Am 7. Februar 2007 gelang der San Marinesischen Nationalmannschaft in einem Qualifikationsspiel der Europameisterschaft 2008 gegen Irland das erste Länderspiel-Tor in einer Qualifikation bzw. außerhalb eines Freundschaftsspiels. Manuel Marani schaffte in der 86. Minute für San Marino den Ausgleich zum 1:1. Letztendlich verlor die Mannschaft dann doch wegen eines irischen Tores in der 4. Minute der Nachspielzeit (Endstand 2:1).

Motorsport
Bild:Circuit Imola.png thumb|Grand-Prix-Strecke ''Autodromo Enzo e Dino Ferrari'' in Imola Zwischen 1981 und 2006 fand 100 Kilometer nordwestlich von San Marino in Autodromo Enzo e Dino Ferrari Imola der Großer Preis von San Marino Große Preis von San Marino der Formel 1 statt. 1980 wurde der Großer Preis von Italien Große Preis von Italien von Autodromo Nazionale Monza Monza nach Imola verlegt. Aufgrund vieler Beschwerden wurde diese Entscheidung aber schon ein Jahr später wieder rückgängig gemacht. Um trotzdem nicht auf Imola und somit das Heimspiel Ferraris verzichten zu müssen, wurde der Große Preis von San Marino ins Leben gerufen, der entsprechend seit 1981 regelmäßig in Imola durchgeführt wurde. Im Rennkalender für das Jahr 2007 wurde das Rennen zusammen mit dem Großer Preis von Europa Großen Preis von Europa, dem zweiten Deutschlandrennen, gestrichen. Der San-Marinese Manuel Poggiali, mit Wohnsitz in Chiesanuova, wurde 2001 und 2003 Motorrad-Weltmeister.

Literatur
* Fabio Foresti: ''Quella nostra sancta libertà. Lingue, storia e società nella Repubblica di San Marino.'' Biblioteca e ricerca. Quaderni della Segretaria di Stato per la Pubblica Istruzione, Affari Sociali. Istituti Culturali e Giustizia 6. Aiep, San Marino 1998. ISBN 88-86051-66-2 * Günter Weitershagen: ''San Marino und die Einführung des Euro.'' Libertas Paper. Bd 33. Libertas, Sindelfingen 2000. ISBN 3-921929-37-7 * Friedrich Kochwasser: ''San Marino. Die älteste und kleinste Republik der Welt.'' Erdmann, Herrenalb im Schwarzwald 1961.

Weblinks
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- Webseite von San Marino (italienisch)
- Website des Außenministeriums von San Marino (englisch/italienisch)
- Webseite des Consiglio Grande e Generale (italienisch)
- Webseite der Guardia del Consiglio Grande e Generale (italienisch und englisch)
- Webseite der Federazione Balestrieri Sammarinesi (italienisch und englisch)
- Webseite der Università degli Studi
- Länderlexikon des Auswärtiges Amt Auswärtigen Amtes {{Koordinate Artikel|43.9350000_N_12.4488888_E_type:country_region:SM_scale:100000|43°56'06 N 12°26'56 O}}
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