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Saalfeld/Saale
*** Shopping-Tipp: Saalfeld/Saale
{{Dieser Artikel|beschreibt die Stadt Saalfeld/Saale. Für weitere Orte mit dem Namen Saalfeld siehe Saalfeld (Begriffsklärung).}}
{{Infobox Ort in Deutschland
|Art = Stadt
|Wappen = Wappen_Saalfeld.PNG
|lat_deg = 50 |lat_min = 39 |lat_sec = 0
|lon_deg = 11 |lon_min = 22 |lon_sec = 0
|Lageplan =
|Bundesland = Thüringen
|Landkreis = Saalfeld-Rudolstadt
|Höhe = 235
|Fläche = 44.72
|Einwohner = 27861
|Stand = 2006-06-30
|PLZ = 07301–07318
|Vorwahl = 03671
|Kfz = SLF
|Gemeindeschlüssel = 16 0 73 077
|Gliederung = 14 Stadtteile
|Adresse = Markt 1 07318 Saalfeld/Saale
|Website = [http://www.saalfeld.de/ www.saalfeld.de]
|Bürgermeister = Matthias Graul
|Partei = parteilos
}}
Bild:Saale_Saalfeld.JPG thumb|[[Saale in Saalfeld]]
'''Saalfeld/Saale''' ist eine Stadt in Thüringen. Sie ist die Kreisstadt des Landkreis Saalfeld-Rudolstadt Landkreises Saalfeld-Rudolstadt im Südosten des Bundeslandes und liegt in einem etwa 250 km² großen Verdichtungsgebiet mit 75.000 Einwohnern, zu dem unter anderem auch die Städte Rudolstadt und Bad Blankenburg gehören. Die drei Städte kooperieren im Rahmen des „Städtedreiecks Saalebogen“, der eine Stadtfusion anstrebt, miteinander. Saalfeld liegt an der Saale in der Mitte des Saalebogens. Südwestlich der Stadt beginnt das Thüringer Schiefergebirge. Bekannteste Sehenswürdigkeit sind die Feengrotten, des Weiteren besitzt die Stadt Bedeutung als Eisenbahnknoten. Saalfeld ist als Mittelzentrum mit Teilfunktionen eines Oberzentrums eingestuft. Es bildet gemeinsam mit Rudolstadt ein Doppelzentrum.
Geografie
Saalfeld liegt im Tal der Saale, die der Stadt einst ihren Namen gab, in etwa 235 Metern Höhe. Südwestlich der Stadt beginnt das Thüringer Schiefergebirge mit über 500 Meter hohen Bergen am Stadtrand. In südlicher Richtung liegt das Tal der Saale bzw. ihrer Nebenflüsse Loquitz und Sormitz. Diese Täler sind tiefe, enge Täler, die landschaftlich sehr reizvoll sind. Darüber hinaus liegt im Südosten der Stadt das Talsperrensystem „Saalekaskade“, welches sich entlang der Saale bis nach Bad Lobenstein erstreckt und mit der Bleilochtalsperre und der Talsperre Hohenwarte die größten Talsperren Thüringens und zwei der größten Talsperren Deutschlands beinhaltet. Östlich der Stadt beginnt die Orlasenke, eine fruchtbare, breite Talsenke, die sich bis zur 35 Kilometer östlich gelegenen Stadt Triptis erstreckt. Nördlich von Saalfeld die Vordere Heide, der südwestlichste Ausläufer des Thüringer Holzlandes mit dem 481 Meter hohen Kulmberg, dem Hausberg der Stadt, auf welchem sich ein Stahlfachwerkturm befindet, von dem aus man das gesamte Umland überblicken kann. Nordwestlich verlässt die Saale die Stadt; dort liegen auch die Nachbarstädte Rudolstadt und Bad Blankenburg, der Beginn des Schwarza (Saale) Schwarzatals.
Die Stadt selbst liegt am westlichen, dem Bergufer der Saale. Die Altstadt liegt auf einem Hügel unweit des Flusses. Sie ist von weiteren Wohngebieten umgeben, während auf der östlichen Seite der Saale rund um den Bahnhof Saalfeld Industrie- und Gewerbeflächen dominieren. Hier liegt auch der Ortsteil Gorndorf mit dem Plattenbaugebiet der Stadt.
Nachbargemeinden
Angrenzende Gemeinde Gemeinden sind Rudolstadt, Arnsgereuth, Kamsdorf, Kaulsdorf (Saale) Kaulsdorf, Saalfelder Höhe und Unterwellenborn.
Stadtgliederung
Zu Saalfeld gehören die Stadtteile:
{|
|-
| width="250" valign="top" |
* Altsaalfeld
* Aue am Berg
* Beulwitz
* Crösten
* Garnsdorf
* Gorndorf
| width="250" valign="top" |
* Graba
* Köditz
* Obernitz
* Remschütz
* Südstadt
* Wöhlsdorf
|}
Geschichte
Bild:Blankenburger Tor Saalfeld.jpg thumb|Das Blankenburger Tor in Saalfeld
Saalfeld wurde im Jahre 899 erstmals urkundlich erwähnt und gehört damit zu den ältesten Gründungen Ostthüringens. Als 1071 ''(andere Angabe: 1074)'' der Kölner Erzbischof Anno II. hier ein Benediktinerkloster gründete, entwickelte sich der Ort schnell zum kirchlichen Machtzentrum des östlichen Thüringens. Über die Gründung des Klosters berichtet der Geschichtsschreiber Lampert von Hersfeld, der mehrere Wochen im Saalfelder Kloster verweilte. Schon 1180 erhielt Saalfeld als vierter Ort in Thüringen das Stadtrecht. 1363 wurde die Stadtmauer errichtet, ein erstes Rathaus gab es 1389.
Bei der Erfurter Teilung 1572 gelangte Saalfeld an Sachsen-Weimar (Herzogtum) Sachsen-Weimar, 1603 an Sachsen-Altenburg und 1673 an Sachsen-Gotha. Zwischen 1680 und 1735 war die Stadt Residenz der Herzöge von Sachsen-Saalfeld, welches nach 1735 zum Herzogtum Sachsen-Coburg-Saalfeld wurde. Nachdem die Linie Sachsen-Gotha und Altenburg (Fürstenhaus) Sachsen-Gotha und Altenburg 1825 ausgestorben war, kam Sachsen-Gotha zu Sachsen-Coburg-Saalfeld (deshalb umbenannt zu Sachsen-Coburg und Gotha (Herzogtum) Sachsen-Coburg und Gotha), das dafür Saalfeld und den größten Teil Sachsen-Hildburghausens an Sachsen-Meiningen abgab. Friedrich (Sachsen-Altenburg) Friedrich von Sachsen-Hildburghausen wird Herzog des wiedergegründeten Sachsen-Altenburg.
Bei Saalfeld fand am 10. Oktober 1806 das Gefecht bei Saalfeld statt, welches mit einem Sieg der 14.000 französischen Soldaten über das 9.000 Mann starke Heer der Preußen endete.
Nach dem Ersten Weltkrieg werden die Monarchien abgeschafft und der neue Freistaat Thüringen gegründet. Saalfeld wurde nun die Kreisstadt des Landkreis Saalfeld Landkreises Saalfeld, der noch bis 1994 bestand. Vorher war die Stadt bereits seit 1868 der Verwaltungssitz des Kreis Saalfeld (Sachsen-Meiningen) Kreises Saalfeld im Herzogtum Sachsen-Meiningen, der jedoch einen wesentlich anderen Gebietszuschnitt als sein Nachfolger hatte.
In der Zeit von 1936 bis 1945 war Saalfeld Garnisionsstadt der Wehrmacht. Die Stadt wurde bei Bombardements gegen Ende des zweiten Weltkriegs beschädigt, Angriffsschwerpunkt waren hierbei die umfangreichen Eisenbahnanlagen. 1994 wurden die Kreise Saalfeld und Rudolstadt zum Landkreis Saalfeld-Rudolstadt zusammengelegt, dessen Kreissitz Saalfeld wurde.
Eingemeindungen
Am 6. April 1994 wurde Beulwitz eingemeindet.
Einwohnerentwicklung
Entwicklung der Einwohnerzahl ''(ab 1960 31. Dezember)'':
{| border="1" cellpadding="2" cellspacing="0"
| valign="top" width="33%" |
'''1833 bis 1950'''
* 1833 – 4.604
* 1890 – 9.801
* 1905 – 13.242
* 1910 – 14.347
* 1925 – 17.960
* 1933 – 19.148
* 1939 – 22.903
* 1946 – 26.387
* 1950 – 27.673
| valign="top" width="33%" |
'''1960 bis 1997'''
* 1960 – 26.876
* 1970 – 33.643
* 1981 – 34.256
* 1984 – 33.586
* 1985 – 33.614
* 1994 – 32.349
* 1995 – 31.922
* 1996 – 31.983
* 1997 – 31.489
| valign="top" width="33%" |
'''1998 bis 2005'''
* 1998 – 30.299
* 1999 – 29.868
* 2000 – 29.511
* 2001 – 29.060
* 2002 – 28.759
* 2003 – 28.393
* 2005 – 27.918
|}
: Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik
1 29. Oktober
2 31. August
Politik
Wappen
Blasonierung: „In Grün zwei gegeneinandergekehrte, aufgerichtete silberne Fische (Barben) und zwei silberne sechsgezackte Sterne, die einzeln in halber Höhe neben jedem Fisch angeordnet sind.“
Städtepartnerschaften
Saalfeld unterhält Städtepartnerschaft Städtepartnerschaften mit:
* Stains (Frankreich) seit 1964
* Sokolov (Falkenau an der Eger) (Tschechien) seit 1974
* Kulmbach (Bayern) seit 1988
* Samaipata (Bolivien) seit 1996
* Zalewo (Saalfeld) (Polen) seit 2001
Städtedreieck „Saalebogen“
Die Städte Saalfeld/Saale, Rudolstadt und Bad Blankenburg arbeiten seit 1997 als Städteverbund „Städtedreieck am Saalebogen“ zusammen. Eine Diskussion über einen möglichen festen Zusammenschluss der drei Städte zu einer neuen großen Stadt verlief in der Öffentlichkeit schnell im Sande. Auf Verwaltungsebene werden jedoch sinnvolle mögliche Teilkooperationen weiter diskutiert.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
Image:Rathaus Saalfeld.JPG thumb|Rathaus
Bild:Stadtkirche_Saalfeld.JPG thumb|Stadtkirche
Bild:Saaltor Saalfeld.jpg thumb|Das Saaltor in Saalfeld
* Hoher Schwarm
* Stadttore
* Innenstadt („Steinerne Chronik Thüringens“)
* Johanneskirche (Saalfeld) Johanneskirche
* Park und Villa Bergfried
* Rathaus
* Markt-Apotheke (Saalfeld) Markt-Apotheke, um 1180 erbauter Gotik gotischer Wohnturm, früherer Sitz des Stadtvogts. Bis zur Enteigenung war sie im Besitz der Familie Arndt.
* Schlösschen Kitzersteins
* Kulmberg (Stahlfachwerk-Aussichtsturm nahe Saalfeld mit Blick über die Stadt und das Saaletal sowie die Orlasenke)
* Stadtmuseum im ehemaligen Franziskanerkloster
* Ehemaliges Residenzschloss (beherbergt heute das Landratsamt)
* Katholische Kirche ''Corpus Christi''
* Gertrudiskirche in Graba
Naturdenkmäler
Bedeutendste Sehenswürdigkeit sind die „Feengrotten“, ein ehemaliges Alaunschieferbergwerk, in dem die Natur ein faszinierendes Wunderwerk aus Tropfsteinen und vielfarbigen Mineralen geschaffen hat. Durch die nachträgliche Anlage von kleinen Wasserbecken in der Grotte wirken die Farben und Spiegelungen besonders effektvoll. Im Guinness-Buch der Rekorde sind sie als „die farbenreichsten Schaugrotten der Welt“ vermerkt. Die Feengrotten sind auch eine der ältesten touristisch erschlossenen Höhlen der Welt. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg haben hier Führungen stattgefunden.
* Bohlenwand (Schiefer-Steilwand im engen Saaletal südlich von Saalfeld)
Sport
Es gibt den auf Landesebene erfolgreichen Saalfelder Leichtathletik-Verein, die Fußballvereine VfL 06 Saalfeld und FC Lokomotive Saalfeld sowie den Sportverein 1. SSV Saalfeld.
Wirtschaft und Infrastruktur
Die Wirtschaft Saalfelds wird von Klein- und Mittelstandsbetrieben dominiert, die fast das gesamte Branchenspektrum abdecken. Der größte Arbeitgeber der Stadt ist die ''Samag Saalfelder Werkzeugmaschinen GmbH'', ein Maschinenbauunternehmen mit 400 Mitarbeitern. Das zweitgrößte Unternehmen in Saalfeld ist die ''Trumpf Medizin Systeme GmbH'' mit etwa 280 Mitarbeitern, die medizinische Geräte herstellt.
Historisch bedeutend ist auch die Maxhütte Unterwellenborn im Nachbarort Unterwellenborn, in der viele Saalfelder Arbeit fanden und finden. Sie firmiert heute als ''Stahlwerke Thüringen'' und beschäftigt etwa 650 Mitarbeiter.
Ein weiteres bekanntes Unternehmen aus der DDR-Zeit war der Schokoladenhersteller Rotstern. Heute wird die Süßwarenindustrie der Stadt durch die ''Feengrotten Schokoladenmanufaktur'' repräsentiert. Des Weiteren gibt es in der Stadt eine große Brauerei, die Bier der Marke ''Saalfelder'' produziert.
Verkehr
'''Straße'''
Saalfeld ist über die Bundesstraßen Bundesstraße 85 85 (Weimar–Kronach) und Bundesstraße 281 281 (Eisfeld–Gera) an das Bundesstraßennetz angebunden. Nahe der Stadt verlaufen auch die Bundesstraße 88 B 88 (Ilmenau–Jena) und die Bundesstraße 90 B 90 nach Hof (Saale) Hof. Eine Ortsumgehung als Schnellstraße nördlich der Stadt ist bereits teilweise fertiggestellt. Sie ist Teil des Ausbaus der B 85/B 281 Rudolstadt–Saalfeld–A 9 AS Triptis. An das Autobahnnetz ist die Stadt nicht angebunden, der Bau einer Zubringerautobahn zur A 71 nach Arnstadt wurde diskutiert, dann aber wieder verworfen. Stattdessen wird der Bau der Bundesstraße 90n Saalfeld–Stadtilm–A 71 geplant. Zur Bundesautobahn 9 A 9 sind es 35 km nach Osten, die Bundesautobahn 4 A 4 verläuft 40 Kilometer nördlich und die Bundesautobahn 71 A 71 30 Kilometer westlich von Saalfeld.
'''Eisenbahn'''
Saalfeld ist ein Eisenbahnknotenpunkt. Die Stadt verfügt über den Bahnhof Saalfeld als wichtigsten Knotenpunkt Ostthüringens. Von hier besteht per ICE/IC Anschluss an Jena, Leipzig und Berlin im Norden und Bamberg, Nürnberg und München im Süden. Regionalexpresse verkehren von Saalfeld nach Erfurt, Gera und Bayreuth und Regionalbahnen nach Arnstadt, Naumburg (Saale) Naumburg, Lichtenfels (Oberfranken) Lichtenfels, Gera, Bad Lobenstein–Blankenstein (Saale) Blankenstein und über Rottenbach (Thüringen) Rottenbach nach Katzhütte. Die Bahnstrecke nach Sonneberg über Probstzella wurde 1997 stillgelegt und die Bahnstrecke nach Hof (Saale) Hof 1945 von der innerdeutschen Grenze unterbrochen. Sie wird heute nur noch bis Blankenstein befahren, der fünf Kilometer lange Abschnitt im Grenzgebiet (Höllentalbahn) ist stillgelegt, allerdings ist ein Wiederaufbau in der Diskussion.
Medien
Saalfeld verfügt als eine der wenigen Thüringer Städte über einen Bürgerfernsehsender. Hier können interessierte Bürger ein eigenes Programm gestalten und aussenden. Die erforderliche Technik wird kostenfrei bereitgestellt. Träger des Offener Kanal Offenen Kanals ist ein eingetragener Verein.
Ein weiterer Sender ist der Saale Info Kanal, oder SIK. Er zeigt Bilder von Veranstaltungen und Kleinanzeigen der Bürger und Firmen der Stadt sowie einen wöchentlichen Bericht.
Bildung
Es gibt in Saalfeld zwei Gymnasien, das Heinrich-Böll-Gymnasium und das Erasmus-Reinhold-Gymnasium in Gorndorf (dessen Zusammenlegung mit dem Heinrich-Böll-Gymnasium durch einen Landtagsbeschluss verhindert wurde).
Außerdem gibt es zwei staatliche Regelschulen sowie drei Grundschulen.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
* Clara Döhring (* 13. März 1899, † 7. Juni 1987), deutsche Politikerin (Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD), MdB
* Hugo Eberlein (* 4. Mai 1887, † wahrscheinlich 12. Januar 1944), Politiker, Mitbegründer der Kommunistische Partei Deutschlands KPD
* Ludwig Engelhardt (* 18. August 1924, † 21. Januar 2001), Bildhauer
* Johann Philipp Kirnberger (* 24. April 1721, † 27. Juli 1783 in Berlin), Komponist
* Casper Pfreund (* 1517, † 16. Juni 1574), Apotheker und Bürgermeister von Wittenberg
* Erasmus Reinhold (* 22. Oktober 1511, 19. Februar 1553), Mathematiker und Astronom, einer der ersten Verfechter des kopernikanischen Weltbilds
* Richeza (Polen) Richeza (* um 995), Königin von Polen
* Ror Wolf (* 29. Juni 1932), Schriftsteller
Weblinks
{{Commons|Category: Saalfeld, Germany|Saalfeld}}
- Offizielle Webseite der Stadt Saalfeld
- Offizielle Website des Städteverbundes "Städtedreieck am Saalebogen" (Saalfeld-Rudolstadt-Bad Blankenburg)
* {{dmoz|World/Deutsch/Regional/Europa/Deutschland/Thüringen/Landkreise/Saalfeld-Rudolstadt/Städte_und_Gemeinden/Saalfeld/|Saalfeld}}
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt}}
Kategorie:Saalfeld !
Kategorie:Ehemaliger Residenzort in Thüringen
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en:Saalfeld (town)
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fr:Saalfeld
ja:ザールフェルト
nl:Saalfeld/Saale
pl:Saalfeld
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