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Rhyolith
*** Shopping-Tipp: Rhyolith
Bild:Quarzporphyr.jpg thumb|300px|Rhyolith (Quarzporphyr)
Bild:Rhyolith.jpg thumb|200px|Rhyolith
'''Rhyolith''' (griech. Fließstein) ist ein Vulkanit vulkanisches Gestein, welches reich an Quarz ist und in seiner chemischen und mineralogischen Zusammensetzung dem Granit entspricht. Man bezeichnet es auch als Felsit felsisches Gestein. Die veraltete Bezeichnung für geologisch alte Rhyolithe ist Porphyr Quarzporphyr.
Zusammensetzung
Rhyolith enthält zwischen 20 und 60 % Quarz, zwischen 35 und 80 % Plagioklas und aus 15 bis 65% Alkalifeldspat. Alkalifeldspat und Plagioklas gehören zur Gruppe der Feldspat Feldspäte. Zudem kann ein Rhyolith Biotit und Hornblende enthalten. Gewöhnlich besitzt Rhyolith ein porphyrisches Gefüge mit Einsprenglingen aus Quarz und Feldspäten, teilweise treten auch gut erkennbare Fließtextur Fließtexturen auf. Die Grundmasse dieser Porphyre ist dicht und feinkörnig, zum Teil glasig.
Entstehung
Rhyolith entsteht, wenn Magma im Erdinneren zunächst langsam erkaltet. In der Tiefe bilden sich dann zunächst langsam wenige, aber große Kristalle. Kommt es dann zu einem schnellen Aufstieg des Magmas bei einem Vulkanausbruch, kühlt das verbleibende noch flüssige Magma sehr rasch ab und kristallisiert. Dabei entstehen zahlreiche, mikroskopisch kleine Kristalle, die als Grundmasse bezeichnet werden. Die großen, mit bloßem Auge gut sichtbaren Kristalle werden als Einsprenglinge bezeichnet. Sie haben meist eine Größe zwischen wenigen Millimetern und mehreren Zentimetern.
Aussehen
Rhyolithe bestehen meist aus einer feinkörnigen Grundmasse, bei der man die einzelnen Kristalle nur unter dem Mikroskop erkennen kann. Meistens, aber nicht immer, sind in die Grundmasse größere Kristalle, die Einsprenglinge, eingestreut. Sie haben eine Größe zwischen wenigen Millimetern und einigen Zentimetern. Meistens bestehen die Einsprenglinge aus Kalifeldspat und Quarz. Mafische Minerale sind nur untergeordnet vertreten.
Vor allem bei geologisch jungen Rhyolithen sind Hohlräume im Gestein sehr häufig zu finden. Bei alten Rhyolithen sind diese meist mit jüngeren Mineralausfällungen gefüllt.
Rhyolithe sind für gewöhnlich relativ helle Gesteine. Graue, hellgrüne oder rote Farbtöne dominieren.
Fundorte
* der Thüringer Wald besteht überwiegend aus Rhyolithen, Latiten und Pyroklastiten des Rotliegenden
* Sachsen, dort vor allem Nordwestsachsen
* Sachsen-Anhalt nördlich von Halle
* Saar-Nahe-Senke z.B. Donnersberg
* Schwarzwald
* Vogesen
* Island
* Rocky Mountains
* Anden
* die Nordinsel von Neuseeland besitzt die größte Konzentration an jungen Rhyolith-Vulkanen
Verwendung
* als Schotter und Splitt
* als Pflaster (Belag) Pflastersteine
* als Dekorationsmaterial
Siehe auch
* Liste der Gesteine
* Ignimbrit
* Bimsstein
* Obsidian
Weblinks
*Mineralienatlas:Rhyolith
Kategorie:Vulkanit
bg:Риолит
en:Rhyolite
es:Riolita
et:Rüoliit
fr:Rhyolite
it:Riolite
ja:�紋岩
ko:ìœ ë¬¸ì•”
nl:Rhyoliet
pl:Ryolit
pt:Riolito
sk:Ryolit
sv:Ryolit
*** Shopping-Tipp: Rhyolith
[Der Artikel zu Rhyolith stammt aus dem Nachschlagewerk Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Dort findet sich neben einer Übersicht der Autoren die Möglichkeit, den Original-Text des Artikels Rhyolith zu editieren.
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