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Reschenpass
*** Shopping-Tipp: Reschenpass
Bild:Reschensee.jpg thumb|240px|Reschensee mit Kirchturm, Blickrichtung Reschenpass
Bild:Reschensee2.jpg thumb|240px|Blick über den Reschensee Richtung Reschenpass
Bild:Kirchturm_graun.JPG thumb|240px|Kirchturm von Alt-Graun im Winter, im Hintergrund der Zehner
Der '''Reschenpass''', ''ital. Passo di Resia'', ist ein Gebirgspass in den Tiroler Alpen, westlich des Brennerpasses und östlich der Via Mala (Strasse) Via Mala. Er verbindet den Vinschgau (Südtirol, Italien) mit Tirol (Bundesland) Tirol (Österreich). Die Passhöhe liegt beim Dorf Reschen (ital. ''Resia'') auf 1504 m Seehöhe. Nördlich der Passhöhe verläuft heute die Grenze zwischen Österreich und Italien. Zu den Ortschaften der Region Reschenpass gehören: Nauders, Reschen, Graun (Südtirol), Langtaufers und St. Valentin auf der Haide.
Der Name des Reschenpass geht wohl zurück auf „Rätischer“ Pass.
Geschichte
Der Reschenpass ist seit langer Zeit eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen über die Alpen. Schon in Römisches Reich vorrömischer Zeit verband er als Saumpfad das obere Inntal im Norden mit dem Vinschgau im Süden. Der Reschenpass war Teil der um das Jahr 50 eröffneten Römerstraße Via Claudia Augusta Via Claudia Augusta, die schnell zur Hauptverkehrsader zwischen Italien und der Region Augsburg wurde. Die Verbindung zählte auch im Mittelalter und bis in die frühe Neuzeit neben den Kanton Graubünden Bündnerpässen zu den wichtigsten historischen Alpenübergängen. In heutiger Zeit ist der Brennerpass Brenner wegen seiner Autobahn weitaus bedeutender.
Von römischer Zeit bis 1854 war die befestigte Innbrücke bei Finstermünz nördlich von Nauders eine Zollstätte. Als Relikt der Weltkriege des 20. Jahrhunderts sind auf der Passhöhe bis heute noch zahlreiche kleinere Bunkeranlagen sichtbar.
1948 bis 1950 wurde auf der italienischen Seite des Passes der Reschensee aufgestaut. Dabei versank der Ort Graun (Südtirol) in den Fluten, lediglich der Kirchturm ("San Petro") ist noch sichtbar und dient heute zahlreichen Touristen als Foto-Motiv. Entgegen weitverbreiteter Annahmen liegt dies jedoch nicht an seiner Höhe sondern daran, dass er als einziges Gebäude nicht vor der Flutung abgerissen wurde. Bei Niedrigwasser im Stausee steht der Turm in einer Lagune und kann umwandert werden. Die Volksmusik-Gruppe Kastelruther Spatzen schrieb 1994 auch ein Lied über diese Geschichte - "Atlantis der Berge".
Erbauer der Alpenstraße über den Reschenpass war Carl Ritter von Ghega, der bereits den Entwurf und Bau der berühmten Semmeringbahn vollbrachte, die zu den technischen Pionierleistungen der damaligen Zeit gehörte. Heute sind der Straße die Gefahren von damals durch Tunnel und Galerien genommen worden.
Weblinks
- Neigungsprofil der Passstraße von der ital. Seite aus
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Kategorie:Alpenpass
Kategorie:Gebirgspass
Kategorie:Pass in Südtirol
en:Resia Pass
it:Passo di Resia
nl:Reschenpas
no:Reschenpasset
*** Shopping-Tipp: Reschenpass
[Der Artikel zu Reschenpass stammt aus dem Nachschlagewerk Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Dort findet sich neben einer Übersicht der Autoren die Möglichkeit, den Original-Text des Artikels Reschenpass zu editieren.
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