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Ortler

*** Shopping-Tipp: Ortler

{{Infobox Berg |NAME=Ortler |BILD = Koenigspitze_HQ.jpg |BILDBESCHREIBUNG =Königspitze, Monte Zebrù und Ortler (von links nach rechts) von Südosten aus gesehen |HÖHE = 3905 |HÖHE-BEZUG = IT |LAGE = Südtirol (Italien) |GEBIRGE = Ortlergruppe, Alpen |GEO-LAGE = {{Koordinate Text Artikel|46_30_38_N_10_32_31_E_type:mountain(3905)_region:IT-BZ|46° 30' 38" N, 10° 32' 31" O}} |TYP = |ALTER = |ERSTBESTEIGUNG = 27. September 1804 Josef Pichler |LEICHTESTE ROUTE=von der Payerhütte über Nordgrat |BESONDERHEITEN = }} Bild:100 2105.JPG thumb|Ortlergletscher Der '''Ortler''' (ital. ''Ortles'') ist mit 3.905 Metern der höchste Berg Südtirols. Bis zur Annexion Südtirols durch Italien im Jahre 1919 war er auch der höchste Berg Österreich-Ungarns. Der Ortler ist ein massiger Berg mit drei markanten Graten (Nordgrat, Südgrat und Ost- oder Hintergrat). Auf seiner Nordwestabdachung sitzt eine mächtige Eiskappe. Er besteht aus Sediment Sedimenten des zentralalpinen Mesozoikums. Einer Sage nach handelt es sich beim Ortler um einen versteinerten Riesen. Die Erstbesteigung des Ortlers gelang dem Passeiertal Passeirer Gämsenjäger ''Josef Pichler'' („Pseirer-Joseleâ€?) am 27. September 1804 im Auftrag des Erzherzog Johann von Österreich. Der Aufstieg erfolgte über die schwierige und heute nicht mehr begangene Nordwestflanke der „Hinteren Wandelnâ€? von Trafoi aus. Im Jahr darauf entdeckte Josef Pichler den von Sulden ausgehenden, heute häufig begangenen Hintergrat. Der heutige Normalweg zum Gipfel folgt im Wesentlichen dem Nordgrat von der Payerhütte aus. Der Ortler ist der höchste und mächtigste Gipfel der nach ihm benannten Ortlergruppe, einem Bergstock von 50 km Länge und 40 km Breite mit fast 100 Gletschern (zu den größten von ihnen zählen der Suldenferner und der Laaser Ferner). Die Ortlergruppe gruppiert sich um den Monte Cevedale bzw. die ihm nördlich vorgelagerten Zufallspitzen, die das Dreiländereck der italienischen Provinzen Trentino, Provinz Sondrio Sondrio und Südtirol markieren. Der Ortler selbst steht nordwestwärts vorgeschoben und ganz auf Südtiroler Territorium. Zu den Hauptgipfeln der Ortlergruppe zählen neben dem Ortler und dem Cevedale die Königspitze, der Monte Zebrù, die Thurwieserspitze und die Trafoier Eiswand sowie Palon della Mare und Punta San Matteo. Insgesamt hat das Ortlergebiet über 70 Dreitausender. Die Ortlergruppe gehört geologisch – mit Ausnahme des Ortlers selbst â€“ zum Altkristallin der Ostalpen. Im Gebirgskrieg 1915-1918 verlief die österreichisch-italienische Front entlang der heutigen Provinzgrenze Südtirol-Sondrio, wenige Kilometer südwestlich des Ortlers, in dessen Eiskappe sich eine das ganze Jahr über besetzte österreichische Stellung befand. Letztere wurde von italienischen Artilleriestellungen unter Feuer genommen, deren Überreste sich noch heute westlich des Stilfser Jochs im Bereich der Forcola di Rims befinden. Bild:Ortler 1891 lohner I 06.jpg thumb|right|Wiener Bergsteiger mit Führer am Gipfel (23. Juli 1891)

Weblinks
{{Commons}}
- Barbara Schaefer: ''Vor 200 Jahren wurde der Ortler erstmals bestiegen'' (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
- Infos über die Gebirgszüge des Vinschgaus. Kategorie:Berg in den Alpen Kategorie:Berg in Europa Kategorie:Berg in Südtirol en:Ortler it:Ortles nl:Ortler sk:Ortler

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[Der Artikel zu Ortler stammt aus dem Nachschlagewerk Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Dort findet sich neben einer Übersicht der Autoren die Möglichkeit, den Original-Text des Artikels Ortler zu editieren.
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