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Olympische Spiele

*** Shopping-Tipp: Olympische Spiele

Bild:Olympic flag.svg Olympische_Ringe thumb|250px|right|[[Olympische Ringe|Olympische Flagge mit den fünf Ringen; erstmals verwendet bei den Olympischen Spielen 1920 in Antwerpen.html" title="Olympische Flagge.html" title="thumb|250px|right|[[Olympische Ringe|Olympische Flagge">thumb|250px|right|[[Olympische Ringe|Olympische Flagge mit den fünf Ringen; erstmals verwendet bei den Olympischen Spielen 1920 in Antwerpen">Olympische Flagge.html" title="thumb|250px|right|[[Olympische Ringe|Olympische Flagge">thumb|250px|right|[[Olympische Ringe|Olympische Flagge mit den fünf Ringen; erstmals verwendet bei den Olympischen Spielen 1920 in Antwerpen Der Begriff '''Olympische Spiele''' (Griechische Sprache griech.:ολυμπιακοί αγώνες = olimpiaki agones, auch oft ολυμπιάδα = olimpiada genannt) ist gemäß der Olympischen Charta die Sammelbezeichnung für zwei regelmäßig ausgetragene Sportwettkampfveranstaltungen, die "Spiele der (jeweiligen) Olympiade" ("Sommerspiele") und die "Olympischen Winterspiele". Bei diesen treten Athleten und Mannschaften (nicht die Nationen) in den Olympischen Sportarten gegeneinander an. Dabei werden die drei Bestplatzierten mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillen ausgezeichnet. "Olympiade" ist entgegen einem weit verbreiteten Irrtum nicht synonym mit "Olympische Spiele", sondern bezeichnet den Zeitraum von vier Jahren, der mit den Spielen abgeschlossen wird. Die Einführung der Olympischen Spiele der Neuzeit wurde 1894 als Wiederbegründung der antiken Festspiele in Olympia (Griechenland) Olympia auf Anregung von Pierre de Coubertin beschlossen. Als "Treffen der Jugend der Welt" sollten sie dem sportlichen Vergleich und der Völkerverständigung dienen. Seit 1896 finden alle vier Jahre Sommerspiele und seit 1924 Winterspiele statt. 1992 wurden Winter- und Sommerspiele letztmalig im gleichen Jahr veranstaltet, seitdem alternieren sie im zweijährigen Rhythmus (1994: Winterspiele). Von 1912 bis 1948 fanden auch Kunstwettbewerbe bei den Olympischen Spielen Olympische Kunstwettbewerbe statt. In den Jahren 1924, 1932 und 1936 wurde mit dem Prix olympique d'alpinisme auch ein Preis für herausragende Leistungen im Bereich des Bergsteigens vergeben. Seit 1960 folgen den Olympischen Sommerspielen und seit 1976 den Winterspielen die in den gleichen Wettkampforten ausgetragenen Paralympics als Wettkämpfe der Behindertensport behinderten Sportler.

Olympische Spiele der Antike
bild:Palaistra_in_Olympia.jpg thumb|225px|Überreste der antiken Palaistra, dem Trainingsplatz für Weitsprung und Kampfsport : ''Hauptartikel: Olympische Spiele der Antike'' Der Ursprung der Olympischen Spiele der Antike liegt vermutlich im 2. Jahrtausend v. Chr. Der Überlieferung nach sollen die ersten regelmäßigen Spiele im Griechenland griechischen Olympia (Griechenland) Olympia im Jahre 776 v. Chr. stattgefunden haben. Dieser Zeitpunkt wurde im 4. Jahrhundert v. Chr. aus den Siegerlisten rekonstruiert. Die Periode zwischen zwei Spielen hieß Olympiade. Die Zählung nach Olympiaden wurde als Zeitmaß in der gesamten griechischen Antike verwendet. In der Anfangszeit gab es nur einen Wettlauf über die Distanz des Stadions (192,27 Meter). Die Spiele erhielten mit der Zeit eine immer größere Bedeutung. Sie waren keine „Sportveranstaltung“ in unserem heutigen Sinne, sondern ein religiöses Fest, das zu Ehren des Göttervaters Zeus und des göttlichen Helden Pelops durchgeführt wurde. In ihrer Blütezeit dauerten die Spiele fünf Tage – der erste Tag war bestimmt von kultischen Zeremonien, wie Weihehandlungen und dem Einzug der Athleten, Schiedsrichter und Zuschauer in den heiligen Hain von Olympia. Neben den sportlichen Wettkämpfen waren die Wettkämpfe in musischen Wettbewerben ebenso wichtig. Anders als heute stand nicht der Sport als solcher im Mittelpunkt, sondern die religiöse Komponente: Teilnahme und Sieg waren religiöser Natur. Die Olympischen Spiele fanden immer Mitte Juli statt. Die Sportler mussten einen Monat vorher anwesend sein, um den Oberschiedsrichtern ihr Können zu demonstrieren. Wer für geeignet befunden wurde, war für die Wettkämpfe qualifiziert. Die eigentlichen Spiele begannen mit dem Umzug aller Beteiligten - Sportler, Betreuer, Schiedsrichter und Zuschauer -, der zum Tempel des Zeus führte. Hier schworen die Sportler, sich an die Regeln der Spiele zu halten. Die Wettkämpfe selbst wurden mit höchster Leidenschaft ausgetragen. Nur der Sieg zählte. Die Sieger erhielten einen Siegeskranz aus Olivenbaum Olivenzweigen sowie ein Stirnband. Man sah sie als „von den Göttern begünstigt“ an und verewigte sie mit Gedichten und Statuen. Jede Niederlage - sogar schon ein zweiter oder dritter Platz - galt als untilgbare Schmach. Die Verlierer kehrten unglücklich und auf Schleichwegen in ihre Heimat zurück, um dem Spott zu entgehen, der sie erwartete. Als berühmtester Olympionike aller Zeiten galt der Ringer Milon von Kroton. Mit der Zeit stieg die Anzahl der Wettbewerbe auf zwanzig an, unterteilt in Leichtathletik, Schwerathletik, Pentathlon und Pferdesport Reitwettbewerbe. Als die Römisches Reich Römer im Jahr 148 v. Chr. Griechenland eroberten, verloren die Olympischen Spiele ihren Antiker Panhellenismus panhellenischen Charakter – von nun an war es auch „nicht-griechischen“ Athleten gestattet, teilzunehmen. Vermutlich zum letzten Mal fanden die Spiele im Jahr 393 n. Chr. statt, bevor der römische Kaiser Theodosius I. im Jahr 394 alle heidnischen Zeremonien verbieten ließ. Fest steht, dass die Spiele nicht nach 426 n. Chr. ausgetragen werden konnten, da in diesem Jahr ein Brand den Zeus-Tempel zerstörte. Eroberungsfeldzüge, Überschwemmungen, Erdrutsche und Erdbeben zerstörten die Anlagen weitgehend.

Wiedergeburt der Olympischen Idee
Bild:Pierre Frédy Baron de Coubertin.png thumb|left|Pierre de Coubertin, der Begründer der modernen Olympischen Spiele Die Olympische Idee ging nicht ganz verloren. So fanden in England während des 17. Jahrhunderts mehrmals „olympische“ Wettkämpfe statt, später auch in Frankreich und Griechenland. Sporthistoriker zählen 12 einjährig und mehrjährig durchgeführte Veranstaltungen zu den ersten Versuchen einer Erneuerung der Olympischen Spiele. Sie waren jedoch allesamt eher kleine Veranstaltungen mit bestenfalls überregionalem Charakter. Als einziger ernsthafter Vorläufer der modernen Olympischen Spiele gelten die Olympien, die zwischen 1859 und 1889 in Griechenland stattfanden. Sie wurden von Evangelos Zappas ins Leben gerufen und durch eine Königliche Verfügung von Otto I. (Griechenland) Otto I. als eine nationale Aufgabe von hohem Rang angesehen, die auch internationale Beachtung erfuhr. Nachdem 1766 die Sport- und Tempelanlagen in Olympia (Griechenland) Olympia wieder entdeckt worden waren, begannen 1875 groß angelegte Archäologie archäologische Ausgrabungen unter deutscher Leitung. Um diese Zeit kam in Europa die Romantik romantisch-idealistische Antiken-Rezeption immer mehr in Mode; der Wunsch nach einer Wiedererweckung des olympischen Gedankens verbreitete sich. So sagte Baron Pierre de Coubertin damals: ''„Deutschland hatte das ausgegraben, was vom alten Olympia noch vorhanden war. Warum sollte Frankreich nicht die alte Herrlichkeit wiederherstellen?“'' Nach de Coubertins Meinung war die mangelnde körperliche Ertüchtigung der Soldaten eine der Hauptursachen für die Niederlage der Franzosen im Deutsch-Französischer Krieg Deutsch-Französischen Krieg (1870-71). Er strebte danach, diesen Zustand durch die verbindliche Einführung von Sportunterricht an den Schulen zu verbessern. Gleichzeitig wollte er nationale Egoismen überwinden und zum Frieden und zur internationalen Verständigung beitragen. Die „Jugend der Welt“ sollte sich bei sportlichen Wettkämpfen messen und sich nicht auf dem Schlachtfeld bekämpfen. Die Wiederbelebung der Olympischen Spiele schien in seinen Augen die beste Lösung zu sein, um beide Ziele zu erreichen. Bild:100m_Athens_1896.jpg thumb|100-Meter-Lauf 1896 in Athen An einem Kongress, der vom 16. bis 23. Juni 1894 in der Sorbonne Sorbonne-Universität von Paris stattfand, präsentierte er seine Ideen einer internationalen Zuhörerschaft. Am letzten Tag des Kongresses wurde beschlossen, dass die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896 in Athen stattfinden sollten, also im Ursprungsland. Um die Spiele zu organisieren, erfolgte die Gründung des Internationales Olympisches Komitee Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Erster Präsident war der Grieche Demetrius Vikelas, während de Coubertin zunächst als Generalsekretär amtierte. Die Olympische Sommerspiele 1896 ersten Spiele der Neuzeit erwiesen sich als großer Erfolg. Obwohl weniger als 250 Athleten teilnahmen, waren die Spiele das größte sportliche Ereignis, das je seit der Antike stattgefunden hatte. Die griechischen Offiziellen waren vom Erfolg derart begeistert, dass sie den Vorschlag machten, die Spiele zukünftig immer in Griechenland stattfinden zu lassen. Doch das IOC entschied sich für eine Rotation zwischen verschiedenen Ländern.

Olympische Spiele der Neuzeit
Bild:1900summerolympicsposter.jpg thumb|160px|Plakat der Sommerspiele 1900 in Paris ''Siehe auch:'' Olympische Sommerspiele, Olympische Winterspiele Nach dem Anfangserfolg geriet die olympische Bewegung in eine Krise. Die Spiele von Olympische Sommerspiele 1900 1900 in Paris und Olympische Sommerspiele 1904 1904 in St. Louis waren in die parallel stattfindenden Weltausstellungen integriert, die Wettkämpfe zogen sich über mehrere Monate hin und wurden kaum beachtet. Die Spiele von St. Louis waren wegen der eingeschränkten Erreichbarkeit eine fast rein US-amerikanische Angelegenheit. Bei den Olympische Zwischenspiele 1906 Olympischen Zwischenspielen 1906 in Athen standen die sportlichen Wettkämpfe wieder im Vordergrund. Das IOC stimmte der Austragung zwar widerstrebend zu, erkannte die Resultate der Zwischenspiele jedoch nie offiziell an. Von manchen Sporthistorikern werden diese Spiele als Rettung der olympischen Idee angesehen, da sie das Absinken in die Bedeutungslosigkeit verhinderten.

Wachstum
1896 hatten noch 262 Athleten aus 13 Ländern teilgenommen. Diese Zahl erhöhte sich mit der Zeit ständig, so nahmen beispielsweise bei den Olympische Sommerspiele 2004 Sommerspielen 2004 in Athen über 10.500 Athleten aus 202 Ländern an 301 Wettbewerben teil. Die Anzahl der Teilnehmer bei den Winterspielen ist im Vergleich dazu bedeutend geringer, bei den Olympische Winterspiele 2006 Winterspielen 2006 in Turin waren 2633 Athleten aus 80 Ländern gemeldet, die in 84 Wettkämpfen an den Start gingen. Neben den Fußball-Weltmeisterschaften und der Tour de France sind die Olympischen Spiele heute das größte Sportereignis der Welt. Bei den Olympische Sommerspiele 2000 Sommerspielen 2000 in Sydney waren mehr als 16.000 Medienleute im Einsatz, die Wettkämpfe wurden weltweit von rund 3,8 Milliarden Fernsehzuschauern mitverfolgt. Dieses Wachstum stellt heute eines der größten Probleme dar, da für die Olympiastadt Olympiastädte die Kosten für die Ausrichtung der Spiele immer höher werden.

Mitgliedschaft
Heute nehmen 202 verschiedene Länder an Olympischen Spielen teil. Diese Zahl ist höher als jene der Länder, die von den Vereinte Nationen Vereinten Nationen anerkannt werden (momentan 192). Der Grund dafür ist, dass das Internationales Olympisches Komitee IOC auch Nationen zu den Wettkämpfen zulässt, die nicht die strikten Anforderungen für politische Souveränität erfüllen, wie dies von den meisten anderen internationalen Organisationen verlangt wird. Als Folge davon besitzen zahlreiche Kolonien und abhängige Gebiete eigene Delegationen, die getrennt von ihren Mutterländern teilnehmen. Beispiele dafür sind Puerto Rico, Bermuda und Hongkong. Seit 1980 nimmt Taiwan an den Spielen teil, dies unter der Bezeichnung ''Chinese Taipei'' und mit einer vom IOC eigens für diesen Zweck gestalteten Flagge. Zuvor hatte die Volksrepublik China die Teilnahme verweigert, weil die taiwanische Mannschaft unter der Bezeichnung ''Republik China'' teilgenommen hatte.

Krisen
Entgegen den Hoffnungen de Coubertins verhinderten die Olympischen Spiele nicht den Ausbruch von Kriegen. Tatsächlich konnten drei Veranstaltungen nicht durchgeführt werden: Jene von 1916 entfielen wegen des Erster Weltkrieg Ersten Weltkriegs, jene von 1940 und 1944 wegen des Zweiter Weltkrieg Zweiten Weltkriegs. Die Nationalsozialisten missbrauchten erfolgreich die Olympische Sommerspiele 1936 Sommerspiele 1936 in Berlin als Propagandaforum, um das Image Deutschlands im Ausland zu verbessern. Kurzfristig wurden antisemitische Parolen entfernt und sogar die Holocaust Judenverfolgung vorübergehend eingestellt. Das antisemitische Hetzblatt ''Der Stürmer'' durfte in Berlin für die Dauer der Spiele nicht öffentlich im Kiosk ausliegen. 1963 und 1967 führten mehrere kürzlich unabhängig gewordene (meist sozialistische) Staaten eine Gegenveranstaltung zu den Olympischen Spielen durch. Sie trug den Namen GANEFO (Games of the New Emerging Forces) und war klar politisch geprägt, was den Statuten des IOC widersprach. Das IOC erklärte die Teilnehmer der GANEFO-Spiele zu „unerwünschten Personen“. Massaker von Tlatelolco: Bei der Niederschlagung von gegen die Spiele gerichteten Studentenunruhen starben zehn Tage vor der Eröffnung der Olympische Sommerspiele 1968 Sommerspiele 1968 in Mexiko-Stadt etwa 500 Studenten. Ein demgegenüber vergleichsweise kleinerer politischer Zwischenfall ereignete sich bei diesen Spielen, als die zwei Afroamerikaner afroamerikanischen Leichtathleten Tommie Smith und John Carlos während der Siegerehrung des 200-Meter-Laufs die schwarzbehandschuhte Faust in die Höhe streckten. Dies war damals das Symbol der Bewegung Black Power, die sich gegen die Diskriminierung der afroamerikanischen Bevölkerung in den Vereinigte Staaten USA richtete. Das IOC stellte das Olympische Komitee der USA (USOC) vor die Wahl, entweder die beiden Athleten nach Hause zu schicken oder die ganze Leichtathletik-Mannschaft zurückzuziehen. Das USOC entschied sich für ersteres. Bild:Olympiastadion 1.jpg thumb|225px|Münchner Olympiastadion Während der Olympische Sommerspiele 1972 Sommerspiele 1972 in München nahmen Palästinenser palästinensische Terroristen elf Mitglieder der israelischen Mannschaft gefangen. Eine missglückte Befreiungsaktion auf dem Flugplatz von Fürstenfeldbruck führte zum Tod aller Geiseln sowie von fünf Terroristen und einem Polizeibeamten. Die Geiselnahme von München blieb weltweit als „München-Massaker“ in Erinnerung. IOC-Präsident Avery Brundage setzte sich für die Fortführung der Spiele ein, berühmt geworden ist sein Ausspruch ''“The games must go on�'' („Die Spiele müssen weitergehen“). Das Ereignis wurde mehrmals verfilmt so z.B. durch Arthur Cohn (Ein Tag im September, 1999) und Steven Spielberg (München (Film) München, 2006). Im Centennial Olympic Park von Atlanta explodierte während der Olympische Sommerspiele 1996 Sommerspiele 1996 eine Bombe. Dabei starben zwei Menschen und 111 wurden verletzt. Die Bombe war von Eric Robert Rudolph gelegt worden, der der Christian-Identity-Bewegung nahe steht. Nach einer fünfjährigen Flucht konnte er 2003 verhaftet werden.

Boykotte
Bild:Olympic boycotts 1976 1980 1984.PNG thumb|250px|Karte der Olympiaboykotte Mit dem Schlagwort Olympiaboykott bezeichnet man die Entscheidung einzelner Länder oder Ländergruppen, nicht an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Die Olympischen Spiele der Neuzeit wurden mehrmals aus meist politischen Gründen von einem oder mehreren Staaten boykottiert. Die größten Boykotte fanden bei den Olympischen Spielen 1972, 1976, 1980 und 1984 statt. Die Vereinigtes Königreich britischen Sportlerinnen lehnten die Teilnahme an den erstmals mit Frauenwettbewerben für Leichtathleten versehenen Olympische Sommerspiele 1928 Sommerspielen 1928 in Amsterdam ab: Die Internationale Leichtathletik-Föderation IAAF hatte zunächst die Durchführung von zehn Frauenwettbewerben zugesagt, das IOC führte aber tatsächlich nur fünf durch. Der österreichische und der schweizerische Skiverband boykottierten Olympische Winterspiele 1936 1936 die Teilnahme an den Bewerben im alpinen Skisport, weil das IOC im Gegensatz zur Fédération Internationale de Ski FIS Skilehrer als Profis ansah und nicht zu den Bewerben zuließ. Die Niederlande, Spanien und die Schweiz boykottierten die Olympische Sommerspiele 1956 Sommerspiele 1956 in Melbourne aus Protest gegen die Niederschlagung des Ungarischer Volksaufstand Ungarischen Volksaufstands durch die Sowjetunion. Wegen der Sueskrise blieben Ägypten, der Irak, Kambodscha und der Libanon der Veranstaltung fern. Olympische Sommerspiele 1968 1968, Olympische Sommerspiele 1972 1972 und Olympische Sommerspiele 1976 1976 drohte jeweils ein große Anzahl afrikanischer Staaten mit einem Boykott, falls das IOC sich weigern sollte Südafrika, Rhodesien und Neuseeland von den Spielen auszuschließen. Das IOC gab in den ersten beiden Fällen nach, um damit ein Zeichen gegen die Rassendiskriminierung zu setzen. Im Falle Neuseelands weigerte es sich jedoch: Die Neuseeländische Rugby-Union-Nationalmannschaft All Blacks, die neuseeländische Rugby-Union-Nationalmannschaft, hatten in Südafrika gespielt und damit den Sportbann gegen das Apartheid-Regime gebrochen. Weil jedoch Rugby Union seit 1924 keine olympische Sportart mehr ist, verzichtete das IOC auf eine Sperre aller neuseeländischen Sportler. Die afrikanischen Staaten zogen ihre Mannschaften zurück, nachdem die Spiele in Montréal bereits begonnen hatten (einige Athleten waren bereits im Einsatz gewesen). Außerhalb Afrikas gab es nur wenig Verständnis für diese drastische Maßnahme. Lediglich Guyana solidarisierte sich mit den 21 afrikanischen Staaten. Ebenfalls 1976 teilte Kanada der Mannschaft Taiwans mit, dass sie nicht unter dem Namen ''Republik China'' antreten dürfe. Taiwan ging nicht auf einen Kompromissvorschlag ein und verzichtete ebenfalls auf eine Teilnahme. Olympische Sommerspiele 1980 1980 und Olympische Sommerspiele 1984 1984 boykottierten die Supermächte des Kalter Krieg Kalten Kriegs gegenseitig die Spiele im Land des jeweiligen Gegners. Die Vereinigte Staaten USA und 64 weitere westliche Staaten weigerten sich, an den Sommerspielen 1980 in Moskau teilzunehmen; Grund war die Afghanischer Bürgerkrieg und sowjetische Invasion sowjetische Invasion Afghanistans ein Jahr zuvor. 16 westliche Staaten beteiligten sich jedoch nicht am Boykott (darunter Vereinigtes Königreich Großbritannien, Italien, die Schweiz und Österreich) oder überließen die Entscheidung über Teilnahme oder Nichtteilnahme den einzelnen Sportverbänden. Die Sowjetunion und 14 weitere Ostblockstaaten wiederum nahmen nicht an den Sommerspielen 1984 in Los Angeles teil, angeblich weil die Sicherheit ihrer Athleten nicht gewährleistet werden konnte. Die kommunistisch regierten Länder Jugoslawien und Rumänien nahmen jedoch teil, ebenso erstmals überhaupt die Volksrepublik China. 1986 wurden die Goodwill Games gegründet, in erster Linie um die Athleten der USA und der Sowjetunion nach den Boykotten wieder zusammenzubringen. Nordkorea boykottierte die Olympische Sommerspiele 1988 Sommerspiele 1988 in der südkoreanischen Stadt Seoul, weil das Land nicht als Co-Gastgeber berücksichtigt worden war. Die drei Staaten Äthiopien, Kuba und Nicaragua blieben aus Solidarität ebenso fern; diesen Schritt bezeichneten sie offiziell aber nicht als Boykott, um Sanktionen des IOC abzuwenden. Der Sportboykott Irans gegen Israel manifestiert sich nicht in der Weigerung der Teilnahme an den Wettkämpfen (was Sanktionen nach sich ziehen würde), sondern im Rückzug von Sportlern aufgrund von angeblichen Verletzungen und ähnlichen Gründen. Bei den Olympische Sommerspiele 2004 Sommerspielen 2004 in Athen legte der iranische Judoka Arash Miresmaeili absichtlich zuviel Gewicht zu, um den Kampf gegen den Israeli Ehud Vaks platzen zu lassen.

Olympische Bewegung
Eine Reihe verschiedener Organisationen sind bei der Planung und Ausführung der Olympischen Spiele beteiligt. Zusammen bilden sie die so genannte Olympische Bewegung. Die Regeln und Richtlinien der Zusammenarbeit sind in der Olympische Charta Olympischen Charta festgehalten. Im Zentrum der Olympischen Bewegung steht das Internationales Olympisches Komitee Internationale Olympische Komitee (IOC), das von Jacques Rogge präsidiert wird. Es hält die Schirmherrschaft über die olympische Bewegung und beansprucht alle Rechte an den olympischen Symbolen, Fahnen, Mottos und Hymnen sowie den Spielen selbst. Seine Hauptverantwortung liegt in der Betreuung und Mitorganisation der Sommer- und Winterspiele, der Auswahl der Austragungsorte und der beteiligten Sportarten. Drei Arten von Organisationen sind auf einer spezialisierten Ebene tätig: * Internationale Sportverbände wie z. B. die Fédération Internationale de Football Association FIFA, die Fédération Internationale de Ski FIS oder die Union Cycliste Internationale UCI sind für die Einhaltung der Regeln in ihren jeweiligen Sportarten zuständig * Nationales Olympisches Komitee Nationale Olympische Komitees vertreten das IOC in den einzelnen Mitgliedsländern und selektieren die Athleten, die an den Spielen teilnehmen * Organisationskomitees der Olympischen Spiele planen und überwachen die Durchführung der Veranstaltungen in den einzelnen Olympiastädten Zurzeit gehörten 202 nationale olympische Komitees und 35 internationale Sportverbände der Olympischen Bewegung an. Die Organisationskomitees bestehen nur ein paar Jahre und werden jeweils nach Ende der Veranstaltung aufgelöst, sobald alle administrativen Arbeiten erledigt sind. Manchmal wird die Bezeichnung „Olympische Bewegung“ auch viel allgemeiner verwendet und es werden auch nationale Sportverbände, Athleten, Medien und Sponsoren dazugerechnet.

Kritik
In der jüngeren Vergangenheit geriet das IOC verstärkt unter Druck. Es wurde als unbewegliche, unflexible Organisation kritisiert. Zahlreiche Mitglieder des IOC waren in sehr fortgeschrittenem Alter und blieben teilweise bis zu ihrem Tod im Amt. Besonders die Präsidentschaft des Spaniers Juan Antonio Samaranch wurde heftig kritisiert. Zwar waren unter seiner Führung einige Fortschritte erzielt worden, doch das IOC galt als autokratisch und korrupt. Auch Samaranchs enge Beziehungen zum Franquismus Franco-Regime und seine lange Amtszeit von 21 Jahren (er trat erst im Alter von 81 Jahren zurück) gaben zu reden. 1998 wurde bekannt, dass mehrere IOC-Mitglieder vom Organisationskomitee der Olympische Winterspiele 2002 Winterspiele 2002 bestochen wurden, um als Gegenleistung bei der Wahl des Austragungsortes ihre Stimme der Stadt Salt Lake City zu geben. Das IOC führte eine Untersuchung durch, in deren Folge vier Mitglieder zurücktraten und sechs ausgeschlossen wurden. Der Skandal führte zu weiteren Reformen. Unter anderem wurde das Auswahlverfahren geändert, um weitere Bestechungen zu vermeiden. Das IOC ernannte zahlreiche aktive und ehemalige Athleten zu Mitgliedern und beschränkte die Amtszeit. Im August 2004 strahlte der britische Fernsehsender British Broadcasting Corporation BBC eine Dokumentation mit dem Titel ''Buying the Games'' („Wie die Spiele gekauft werden“) aus. Sie untersuchte dabei Korruptionsvorwürfe im Zusammenhang mit der Vergabe der Olympische Sommerspiele 2012 Sommerspiele 2012 und wies nach, dass es noch immer möglich sei, IOC-Mitglieder zu bestechen, damit sie sich für eine bestimmte Stadt entscheiden.

Olympische Symbole
Bild:2002_Winter_Olympics_flame.jpg thumb|Der Höhepunkt der Eröffnungsfeier ist jeweils das Entzünden des Olympischen Feuers, hier 2002 in Salt Lake City Die Olympische Bewegung verwendet mehrere Symbole, die meisten davon entsprechen den Ideen und Idealen von Pierre de Coubertin. Das bekannteste ist wohl die Olympische Flagge mit den fünf verschiedenfarbigen, verschlungenen Olympische Ringe Ringen auf einem weißen Feld. Die sechs Farben Weiß, Rot, Blau, Grün, Gelb und Schwarz wurden deshalb gewählt, weil die Flagge jedes Landes der Welt mindestens eine dieser Farben aufweist. Weiterhin steht die Anzahl der Ringe für die fünf Erdteile (klassische Zählweise). Die Flagge wurde 1913 entworfen und wird seit den Olympische Sommerspiele 1920 Sommerspielen 1920 in Antwerpen gehisst. Das offizielle Wahlspruch Motto der Olympischen Bewegung lautet ''citius, altius, fortius'' (Latein für „schneller, höher, stärker“). De Coubertins Ideale spiegeln sich am besten im Olympischen Credo wieder: ''„Das Wichtigste an den Olympischen Spielen ist nicht der Sieg, sondern die Teilnahme, wie auch das Wichtigste im Leben nicht der Sieg, sondern das Streben nach einem Ziel ist. Das Wichtigste ist nicht, erobert zu haben, sondern gut gekämpft zu haben.“'' Die Olympische Fackel wird an historischer Stätte in Olympia (Griechenland) Olympia entzündet und in einem Staffellauf zum Austragungsort getragen. Das erste Mal wurde bei den Olympische Sommerspiele 1928 Sommerspielen 1928 in Amsterdam ein Olympisches Feuer entzündet. Es gab jedoch damals weder einen Fackellauf vor der Eröffnungsfeier, noch wurde das Feuer von einer bestimmten Person entzündet. Nach einer Idee von Carl Diem wurde der erste Fackellauf bei den Olympische Sommerspiele 1936 Sommerspielen 1936 in Berlin veranstaltet. Der erste Fackellauf anlässlich von Winterspielen fand 1952 statt.

Eröffnungsfeiern
Bild:Opening Ceremony Athens 2004 Fire rings.jpg thumb|left|225px|Eröffnungsfeier Athen 2004 Die Eröffnungsfeiern der Olympischen Spiele umfassen eine Reihe von traditionellen Elementen. Die Feier beginnt üblicherweise mit dem Abspielen der Nationalhymne des Gastgeberlandes. Nach verschiedenen kulturellen Darbietungen beginnt der Einmarsch der teilnehmenden Athleten ins Stadion, jeweils ein Athlet geht einige Schritte vor dem Rest seiner Mannschaft und trägt dabei die Flagge seines Landes. Seit 1928 marschiert stets die Mannschaft Griechenlands als erste ins Stadion (um an die antike Tradition zu erinnern). Danach folgen die weiteren teilnehmenden Nationen in alphabetischer Reihenfolge der Hauptsprache des Gastgeberlandes. Falls die Sprache des Gastgeberlandes kein Alphabet kennt (z. B. Chinesische Schrift Chinesisch), erfolgt der Einmarsch gemäß dem englischen Alphabet. Den Abschluss des Einmarschs bildet die Mannschaft des Gastgeberlandes. Sind alle Athleten eingetroffen, hält der Vorsitzende des Organisationskomitees eine kurze Rede. Auf diesen folgt der Präsident des IOC, der am Ende seiner Rede das Staatsoberhaupt des Gastgeberlandes vorstellt. Dieser wiederum eröffnet formell die Spiele. Als nächstes wird die Olympische Hymne gespielt, während die Olympische Flagge ins Stadion getragen wird. Danach versammeln sich die Flaggenträger aller teilnehmenden Länder um ein Podium. Auf diesem sprechen ein Athlet (seit 1920) und ein Schiedsrichter (seit 1972) den Olympischer Eid Olympischen Eid, mit dem sie das Einhalten der Regeln versprechen. Zuletzt trägt der vorletzte Läufer des Staffellaufs die Olympische Fackel ins Stadion und übergibt diese an den letzten Läufer. Der letzte Läufer, oftmals ein sehr bekannter und erfolgreicher Sportler des Gastgeberlandes, entzündet dann mit der Fackel das Feuer in einer großen Schale (das Entzünden des Feuers wurde erstmals 1928 durchgeführt, der Staffellauf 1936). Ab 1920 wurden auch Friedenstauben freigelassen; dies wurde jedoch wieder aufgegeben, nachdem 1988 in Seoul einige Tauben im olympischen Feuer verbrannt waren.

Schlussfeiern
Seit 1956 sind die Schlussfeiern weit weniger formell und strukturiert als die Eröffnungsfeiern. Erneut marschieren die Athleten ins Stadion ein, diesmal jedoch nicht nach Ländern geordnet, sondern bunt gemischt. Damit wird die Verbundenheit der Athleten nach Ende der Wettkämpfe symbolisiert. Der IOC-Präsident hält eine Rede, in der er den Erfolg der Spiele betont. Danach übergibt er den Olympischer Orden Olympischen Orden an die Mitglieder des Organisationskomitees und erklärt die Spiele für beendet; gleichzeitig ruft er „die Jugend der Welt“ auf, sich in vier Jahren erneut zu versammeln. Danach wird der Gastgeber der nächsten Olympischen Spiele vorgestellt. Traditionell werden drei Flaggen gehisst, die Flagge Griechenlands, die Flagge des aktuellen Gastgeberlandes und die Flagge des nächsten Gastgeberlandes. Darüber hinaus wird dem Bürgermeister der nächsten Olympiastadt eine Olympische Flagge übergeben. Zuletzt wird die Olympische Hymne gespielt und das Olympische Feuer gelöscht. In den letzten Jahren hat es sich eingebürgert, dass anschließend ein Rock- und Popkonzert stattfindet; dieses gehört aber nicht mehr zum offiziellen Teil.

Maskottchen
Seit den Olympische Winterspiele 1968 Winterspielen 1968 in Grenoble gibt es zu Verkaufsförderung Promotionszwecken ein offizielles Olympische Maskottchen olympisches Maskottchen, üblicherweise eine heimische Tierart der Austragungsregion, seltener auch eine menschliche Figur, die das kulturelle Erbe repräsentiert.

Olympische Sportarten
''Siehe auch:'' Olympische Sportarten Bei den Olympische Sommerspiele 2004 Sommerspielen 2004 fanden Wettbewerbe in 28 verschiedenen Sportarten statt (gemäß Zählung des IOC). Wenn man die Wassersportarten weiter aufteilt, kommt man sogar auf 37. Im Jahr 1896 standen neun Sportarten auf dem Programm: Leichtathletik, Radsport, Fechten, Kunstturnen, Gewichtheben, Sportschießen, Schwimmsport Schwimmen und Ringen. Damals waren auch Wettkämpfe im Rudern vorgesehen, diese mussten jedoch wegen schlechten Wetters abgesagt werden. Bei den Olympische Winterspiele 2006 Winterspielen 2006 wurden Wettkämpfe in 7 Sportarten ausgetragen (oder 15 bei genauerer Aufteilung). Seit der ersten Austragung im Jahr 1924 waren Skilanglauf, Eiskunstlauf, Eishockey, Nordische Kombination, Skispringen und Eisschnelllauf jedes Mal im Programm. Zwei dieser Sportarten waren schon zuvor bei Sommerspielen ausgetragen worden (Eiskunstlauf 1908 und 1920, Eishockey 1920). In jüngster Vergangenheit hat das IOC einige neue Sportarten ins Programm aufgenommen, um die Attraktivität der Spiele für ein jüngeres Publikum zu steigern. Beispiele dafür sind Snowboarden und Beachvolleyball. Das Wachstum der Olympischen Spiele hat zur Folge, dass weniger beliebte Sportarten wie Moderner Fünfkampf und teure Sportarten wie Kanuslalom darum kämpfen müssen, im Wettkampfprogramm zu verbleiben. Bei der Session des IOC im Juli 2005 in Singapur sind – mit Wirkung von Olympische Sommerspiele 2012 2012 an – mit Baseball und Softball erstmals seit 1924 (Rugby Union) wieder Sportarten aus dem Olympischen Programm gestrichen worden. Die Anträge anderer Sportarten, wie z. B. Rugby und Karate, in den Wettbewerbsplan aufgenommen zu werden, fanden nicht die notwendige Mehrheit unter den IOC-Mitgliedern. Bis 1992 wurden oft auch Wettkämpfe in so genannten Demonstrationssportarten durchgeführt. Die Absicht war, dass diese Sportarten ein größeres Publikum erreichen sollten; die Gewinner dieser Wettbewerbe gelten nicht als offizielle Olympiasieger. Manche Sportarten waren nur in den jeweiligen Gastgeberländern populär, andere hingegen werden weltweit betrieben. Einige dieser Demonstrationssportarten wie Baseball (vorübergehend), Curling und Taekwondo wurden schließlich ins offizielle Programm aufgenommen.

Amateurstatus und Profisport
In de Coubertins Vision waren Athleten auch Ehrenmänner. Nur Amateure wurden als solche angesehen, während man den Profis die Teilnahme an Olympischen Spielen verweigerte. Eine Ausnahme bildeten die Fechttrainer, die als Inbegriff für Ehrenhaftigkeit galten. Der Ausschluss von Profis hatte während der gesamten modernen Geschichte der Olympischen Spiele zahlreiche Kontroversen zur Folge. James Francis Thorpe Jim Thorpe, 1912 der Olympiasieger im Fünfkampf (Leichtathletik) Fünfkampf und im Zehnkampf, wurde ausgeschlossen, nachdem man herausgefunden hatte, dass er vor dem Gewinn der Medaillen auf halbprofessioneller Basis Baseball gespielt hatte; erst 1983 rehabilitierte ihn das IOC. Skiläufer aus der Schweiz und Österreich boykottierten die Olympische Winterspiele 1936 Winterspiele 1936, um damit ihre Solidarität mit den Skilehrern zu bekunden, die das IOC als Profisportler betrachtete. 1972 wurde Karl Schranz nach einem Verstoß gegen das damalige Amateurgesetz durch IOC-Präsident Avery Brundage von den Olympischen Winterspielen in Sapporo ausgeschlossen. Als er nach Wien zurückkehrte, bereiteten ihm mehrere tausend Menschen einen heroischen Empfang. Mit der Zeit wurde vielen klar, dass die Amateurregeln nicht mehr der Zeit entsprachen. Beispielsweise waren die meisten Athleten aus kommunistisch regierten Ländern eigentlich Staatsangestellte („Staatsamateure“). Sie erhielten somit effektiv die Möglichkeit, den ganzen Tag lang zu trainieren und waren deshalb nur dem Namen nach Amateure. Nichtsdestotrotz hielt das IOC weiterhin unbeirrt am Amateurstatus fest. Während der 1980er wurden die Amateurregeln gelockert und während der 1990er schließlich ganz aufgehoben. Das sichtbarste Zeichen für diesen Sinneswandel war die Zulassung des Dream Team. Es war gänzlich aus gut bezahlten National Basketball Association NBA-Stars zusammengesetzt und gewann 1992 überlegen die Basketball-Goldmedaille. Im Jahr 2004 war Boxen die einzige Sportart, in der keine Profis zugelassen waren. Im Fußballturnier der Männer (jedoch nicht in jenem der Frauen) ist die Anzahl der über 23-jährigen Spieler auf drei pro Mannschaft begrenzt. Regelungen, welche die Werbung betreffen, sind noch immer sehr strikt, wenigstens auf dem eigentlichen Wettkampfgelände. Jedoch gelten für „offizielle olympische Sponsoren“ zahlreiche begünstigende Sonderregelungen. Die Logos von nichtoffiziellen Sponsoren (z. B. auf der Ausrüstung der Athleten) dürfen eine bestimmte Größe nicht überschreiten.

Doping
Eines der Hauptprobleme bei den Olympischen Spielen (und im internationalen Sport im Allgemeinen) ist die unerlaubte Leistungssteigerung durch Doping. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts nahmen viele Athleten Drogen zu sich; so war die Verwendung von Kokain weit verbreitet. Thomas Hicks, der Gewinner des Marathonlaufs bei den Olympische Sommerspiele 1904 Sommerspielen 1904, erhielt beispielsweise von seinem Trainer selbst während des Rennens Brandy, das mit Strychnin angereichert war. Das Trinken von Wasser war damals unerklärlicherweise verboten. Als die Athleten und Betreuer zu immer extremeren Methoden griffen, wurde den Verantwortlichen allmählich bewusst, dass dies nicht mehr mit dem Ideal von „Gesundheit durch Sport“ zu vereinbaren war. Der erste durch Doping verursachte Todesfall an Olympischen Spielen ereignete sich 1960 in Rom, als der Däne Knut Enemark Jensen von seinem Fahrrad fiel und starb. Später stellte sich heraus, dass er mit Amphetaminen gedopt gewesen war. Mitte der 1960er erließen mehrere Sportverbände ein Dopingverbot, das IOC folgte 1967 diesem Beispiel. Der erste Athlet, der positiv auf verbotene Substanzen getestet wurde, war 1968 der Schwede Hans-Gunnar Liljenwall; er musste seine Bronzemedaille im Moderner Fünfkampf modernen Fünfkampf wegen der Einnahme von Alkohol zurückgeben. Seither wurden mehr als fünfzig Athleten überführt, darunter mehrere Medaillengewinner. Für den größten Skandal sorgte der Kanadier Benjamin Sinclair Johnson Ben Johnson; er war 1988 mit neuem Weltrekord Olympiasieger im 100-Meter-Lauf geworden, wurde dann jedoch positiv auf Stanozolol getestet. Trotz der Tests verwendeten viele Athleten Doping, ohne je überführt zu werden. Im Jahr 1990 aufgetauchte Dokumente zeigten, dass zahlreiche Athleten aus der Deutsche Demokratische Republik DDR (insbesondere Frauen) gezielt von ihren Betreuern mit Anabole Steroide anabolen Steroiden und anderen Mitteln gedopt wurden, dies auf Anweisung der Regierung. Ende der 1990er begann das IOC, den Kampf gegen das Doping besser zu organisieren; 1999 nahm die WADA (Welt-Anti-Doping-Agentur) ihre Arbeit auf. Die strengeren Kontrollen führten ab 2000 dazu, dass deutlich mehr Sportler überführt werden konnten, insbesondere im Gewichtheben und im Skilanglauf.

Olympiasieger und Medaillengewinner
Ewiger Medaillenspiegel der Olympischen Spiele Bild:1896 Olympic medal.jpg thumb|left|225px|Silbermedaille von 1896 (sie wurde damals dem Sieger verliehen) Bei sämtlichen Wettkämpfen an Olympischen Spielen wird eine Rangliste erstellt. Die Athleten (oder Mannschaften), die sich an erster, zweiter oder dritter Stelle klassieren, erhalten Medaillen als Auszeichnung. Der Gewinner erhält eine Medaille, die als „Goldmedaille“ bezeichnet wird (eigentlich sind es Silbermedaillen mit einem goldenen Überzug). Der Zweite erhält eine Medaille aus Silber, der Dritte eine Medaille aus Bronze. In einigen Wettbewerben, die im K.-o.-System ausgetragen werden (insbesondere Boxen, Judo und Taekwondo), werden zwei Bronzemedaillen vergeben. Die Vergabe von Medaillen als Anerkennung für die drei Erstplatzierten wurde 1904 eingeführt. 1896 und 1900 erhielten lediglich die zwei Besten eine Medaille (Silber für den Ersten und Bronze für den Zweiten). Außerdem erhielten beide einen Olivenbaum Ölzweig. Einige Literaturstellen sprechen bei der Ehrung des Zweitplatzierten allerdings auch von einer Kupfermedaille und einem Lorbeerzweig. 1904 erhielt erstmals der Sieger eine Goldmedaille, die anderen Medaillen wurden um einen Platz nach unten versetzt. Seit 1948 erhalten die Athleten auf den Plätzen 4, 5 und 6 Olympisches Diplom olympische Diplome; seit 1976 werden diese auch zusätzlich den drei Medaillengewinnern überreicht. Seit 1984 erhalten auch die Siebt- und Achtplatzierten Diplome. Damit sollten nicht nur alle Teilnehmer eines Viertelfinales gewürdigt werden, es entfiel auch die Notwendigkeit, in Wettkämpfen mit K.-o.-System Platzierungskämpfe um die Plätze 5 bis 8 durchzuführen (interessanterweise werden diese in einigen Sportarten jedoch noch immer ausgetragen). Weil die Olympischen Spiele nur alle vier Jahre ausgetragen werden, genießen sie bei Zuschauern und Athleten ein höheres Prestige als Weltmeisterschaften, die oft im jährlichen Rhythmus stattfinden. Viele Athleten wurden nach einem Olympiasieg zu Prominenten (oder gar Helden) in ihren jeweiligen Ländern, manche sogar weltweit. Bild:Ray Ewry.jpg Raymond Ewry thumb|Mit 10 Olympiasiegen (darunter 2 inoffiziellen) gilt [[Raymond Ewry|Ray Ewry als erfolgreichster Sportler in der Geschichte der modernen olympischen Spiele.html" title="Ray Ewry.html" title="thumb|Mit 10 Olympiasiegen (darunter 2 inoffiziellen) gilt [[Raymond Ewry|Ray Ewry">thumb|Mit 10 Olympiasiegen (darunter 2 inoffiziellen) gilt [[Raymond Ewry|Ray Ewry als erfolgreichster Sportler in der Geschichte der modernen olympischen Spiele">Ray Ewry.html" title="thumb|Mit 10 Olympiasiegen (darunter 2 inoffiziellen) gilt [[Raymond Ewry|Ray Ewry">thumb|Mit 10 Olympiasiegen (darunter 2 inoffiziellen) gilt [[Raymond Ewry|Ray Ewry als erfolgreichster Sportler in der Geschichte der modernen olympischen Spiele Die Verschiedenartigkeit der Sportarten sowie die großen Unterschiede zwischen den Spielen der Anfangszeit und jenen von heute, erschweren die Bestimmung der erfolgreichsten Athleten aller Zeiten. Dies wird dadurch verkompliziert, dass das IOC die Zwischenspiele von 1906 nicht mehr offiziell anerkennt. Wenn man die Anzahl der Siege und Medaillen addiert, so können folgende Athleten als die erfolgreichsten angesehen werden (das Resultat von Ray Ewry beinhaltet zwei Medaillen der Zwischenspiele, ohne diese wäre er auf Platz 10): {| class="prettytable" |- ! Athlet (Land) !! Sportart !! Zeitraum !! Gold !! Silber !! Bronze !! Total |- | Raymond Ewry (Vereinigte Staaten USA) | Leichtathletik | 1900–1908 | align="right"| 10 (8) | align="right"| 0 | align="right"| 0 | align="right"| 10 |- | Larissa Semjonowna Latynina Larissa Latynina (Sowjetunion URS) | Kunstturnen | 1956–1964 | align="right"| 9 | align="right"| 5 | align="right"| 4 | align="right"| 18 |- | Paavo Nurmi (Finnland FIN) | Leichtathletik | 1920–1928 | align="right"| 9 | align="right"| 3 | align="right"| 0 | align="right"| 12 |- | Mark Spitz (Vereinigte Staaten USA) | Schwimmsport Schwimmen | 1968–1972 | align="right"| 9 | align="right"| 1 | align="right"| 1 | align="right"| 11 |- | Carl Lewis (Vereinigte Staaten USA) | Leichtathletik | 1984–1996 | align="right"| 9 | align="right"| 1 | align="right"| 0 | align="right"| 10 |- | Bjørn Dæhlie (Norwegen NOR) | Skilanglauf | 1992–1998 | align="right"| 8 | align="right"| 4 | align="right"| 0 | align="right"| 12 |- | Birgit Fischer (Sportlerin) Birgit Fischer (Deutschland GER) | Kanusport | 1980–2004 | align="right"| 8 | align="right"| 4 | align="right"| 0 | align="right"| 12 |- | Sawao Kato (Japan JPN) | Kunstturnen | 1968–1976 | align="right"| 8 | align="right"| 3 | align="right"| 1 | align="right"| 12 |- | Jenny Thompson (Vereinigte Staaten USA) | Schwimmsport Schwimmen | 1992–2004 | align="right"| 8 | align="right"| 3 | align="right"| 1 | align="right"| 12 |- | Matt Biondi (Vereinigte Staaten USA) | Schwimmsport Schwimmen | 1984–1992 | align="right"| 8 | align="right"| 2 | align="right"| 1 | align="right"| 11 |} Die erfolgreichste deutsche Athletin ist Birgit Fischer (Sportlerin) Birgit Fischer, die zwischen 1980 und 2004 acht Gold- und vier Silbermedaillen im Kanusport Kanufahren gewann. Der erfolgreichste Österreicher ist Anton Sailer Toni Sailer (drei Goldmedaillen 1956 im alpinen Skisport). Georges Miez gewann die meisten Medaillen für die Schweiz (4 Gold, 3 Silber, 1 Bronze im Geräteturnen zwischen 1924 und 1936). Hanni Wenzel ist die erfolgreichste Athletin aus Liechtenstein (2 Gold, 1 Silber, 1 Bronze im alpinen Skisport an den Spielen 1976 und 1980).

Siehe auch
{| | width="40%" valign="top" | * Arbeiterolympiade * Bewerbungen für Olympische Spiele * Bewerbungen für Olympische Winterspiele * Liste_der_Referenztabellen/Sport#Olympia Medaillengewinner der Olympischen Spiele * Olympiade * Olympiaschutzgesetz * Olympien | width="30%" valign="top" | * Olympionike * Olympisches Diplom * Olympisches Dorf * Olympischer Eid * Olympische Fackel * Olympisches Jugendlager * Olympisches Museum | valign="top" | * Olympische Spielstraße * Olympiastadt * Paralympics * Spartakiade * Kunstwettbewerbe bei den Olympischen Spielen * World Games |}

Literatur
* ''Die Chronik der Olympischen Spiele''. Chronik Verlag, Gütersloh - München 2004, ISBN 357714632X (Resultate und Medaillengewinner von 1896 bis heute) * Horst Callies: ''Über Olympia, die Olympischen Spiele und die Politik im Altertum.'' in: ''Sportpädagogik.'' Hrsg. v. Gerhard Hecker. Diesterweg, Frankfurt am Main 1996, S. 5ff. ISBN 3-425-05129-6 * Vyv Simson, Andrew Jennings: ''Geld, Macht und Doping. Das Ende der olympischen Idee.'' A.-Knaus-Verlag, München 1992, ISBN 381350445X (kritische, enthüllungsjournalistische Auseinandersetzung mit den Machenschaften des IOC) * Judith Swaddling: ''Die Olympischen Spiele der Antike.'' Reclam, Ditzingen 2004, ISBN 315018293X (Beschreibung der antiken Spiele, der Bauten und Anlagen von Olympia, der Wettkämpfe und vieles mehr) * Leni Riefenstahl: ''Olympia''. Taschen Verlag, Köln 2002, ISBN 382281945X (Bildband mit Fotos der umstrittenen Regisseurin von den Sommerspielen 1936 in Berlin) * ''Das Olympia-Buch''. Delius Klasing Verlag, Bielefeld 2004, ISBN 3768815455 (ausführliche Geschichte der modernen olympischen Spiele) * ''The Economics of staging the Olympics. A comparison of the Games 1972-2008.'' Edward Elgar Publishing, Glos 2005, ISBN 1843768933 (ausführliche Geschichte zur Ökonomie der Olympischen Spiele) *Gerold Schmidt, Bonaventure Julien Baron de Coubertin (1788-1871). Der Großvater des Gründers der Olympischen Spiele als napoleonischer Beamter in Bremen und Oldenburg. Oldenburgische Familienkunde, Heft 1, Jahrg. 44/2002, 118 S.

Weblinks
{{Portal|Olympische Spiele}} {{Wiktionary|Olympische Spiele}}
- Internationales Olympisches Komitee (englisch)
- Deutscher Olympischer Sportbund
- Nationales Olympisches Komitee für Österreich
- Nationales Olympisches Komitee für die Schweiz
- Umfangreiche Darstellung der Olympischen Spiele
- Medaillenspiegel
- Sehenswerte olympische Sammlerstuecke und Informationen (englisch)
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Portal Olympische Spiele
|- | width="60%" style="vertical-align:top" |
Bild:Olympic rings.svg 150px|right '''Herzlich Willkommen!''' Die '''Olympische Spiele Olympischen Spiele''' sind ein sportliches Großereignis, das alle vier Jahre stattfindet. Ursprünglich wurden sie in Olympia (Griechenland) Olympia im antiken Griechenland abgehalten. Im ausgehenden 19. Jahrhundert rief der französische Baron Pierre de Coubertin die Idee der Olympischen Spiele wieder ins Leben. Neben dem sportlichen Aspekt hatte er dabei auch die Idee der Völkerverständigung im Blick. Als Olympische Sommerspiele Olympische Sommerspiele sollten sie alle vier Jahre stattfinden. Ausnahmen gab es während der beiden Weltkriege. 1924 wurden erstmals auch Olympische Winterspiele veranstaltet.


Olympische Spiele
Bild:Aerial view of Olympic complex in Athens 2004 DSC06793.jpg right|140px|Sportstättenkomplex in Athen mit den Olympiastadion '''Olympische Sommerspiele'''
Olympische Sommerspiele 1896 Athen 1896 - Olympische Sommerspiele 1900 Paris 1900 - Olympische Sommerspiele 1904 St. Louis 1904 - ''Olympische Zwischenspiele 1906 Athen 1906'' - Olympische Sommerspiele 1908 London 1908 - Olympische Sommerspiele 1912 Stockholm 1912 - (Olympische Sommerspiele 1916 Berlin 1916) - Olympische Sommerspiele 1920 Antwerpen 1920 - Olympische Sommerspiele 1924 Paris 1924 - Olympische Sommerspiele 1928 Amsterdam 1928 - Olympische Sommerspiele 1932 Los Angeles 1932 - Olympische Sommerspiele 1936 Berlin 1936 - (Olympische Sommerspiele 1940 Tokio 1940) - (Olympische Sommerspiele 1944 London 1944) - Olympische Sommerspiele 1948 London 1948 - Olympische Sommerspiele 1952 Helsinki 1952 - Olympische Sommerspiele 1956 Melbourne 1956 - Olympische Sommerspiele 1960 Rom 1960 - Olympische Sommerspiele 1964 Tokio 1964 - Olympische Sommerspiele 1968 Mexiko-Stadt 1968 - Olympische Sommerspiele 1972 München 1972 - Olympische Sommerspiele 1976 Montréal 1976 - Olympische Sommerspiele 1980 Moskau 1980 - Olympische Sommerspiele 1984 Los Angeles 1984 - Olympische Sommerspiele 1988 Seoul 1988 - Olympische Sommerspiele 1992 Barcelona 1992 - Olympische Sommerspiele 1996 Atlanta 1996 - Olympische Sommerspiele 2000 Sydney 2000 - Olympische Sommerspiele 2004 Athen 2004 - ''Olympische Sommerspiele 2008 Peking 2008'' - ''Olympische Sommerspiele 2012 London 2012'' '''Olympische Winterspiele'''
Olympische Winterspiele 1924 Chamonix 1924 - Olympische Winterspiele 1928 St. Moritz 1928 - Olympische Winterspiele 1932 Lake Placid 1932 - Olympische Winterspiele 1936 Garmisch-Partenkirchen 1936 - (Olympische Winterspiele 1940 Sapporo 1940) - (Olympische Winterspiele 1944 Cortina d'Ampezzo 1944) - Olympische Winterspiele 1948 St. Moritz 1948 - Olympische Winterspiele 1952 Oslo 1952 - Olympische Winterspiele 1956 Cortina d'Ampezzo 1956 - Olympische Winterspiele 1960 Squaw Valley 1960 - Olympische Winterspiele 1964 Innsbruck 1964 - Olympische Winterspiele 1968 Grenoble 1968 - Olympische Winterspiele 1972 Sapporo 1972 - Olympische Winterspiele 1976 Innsbruck 1976 - Olympische Winterspiele 1980 Lake Placid 1980 - Olympische Winterspiele 1984 Sarajevo 1984 - Olympische Winterspiele 1988 Calgary 1988 - Olympische Winterspiele 1992 Albertville 1992 - Olympische Winterspiele 1994 Lillehammer 1994 - Olympische Winterspiele 1998 Nagano 1998 - Olympische Winterspiele 2002 Salt Lake City 2002 - Olympische Winterspiele 2006 Turin 2006 - ''Olympische Winterspiele 2010 Vancouver 2010'' '''Siehe auch:''' Bewerbungen für Olympische Sommerspiele - Bewerbungen für Olympische Winterspiele - Olympische Bewerbungen (Wahlgänge) - Olympiastadt - Liste der Schirmherren bei Olympischen Spielen


Medaillenspiegel
Image:1896 olympic medal-one-side-transparent.png 70px|right '''Olympische Sommerspiele'''
Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 1896 1896 - Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 1900 1900 - Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 1904 1904 - ''Medaillenspiegel der Olympischen Zwischenspiele 1906 1906'' - Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 1908 1908 - Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 1912 1912 - Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 1920 1920 - Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 1924 1924 - Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 1928 1928 - Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 1932 1932 - Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 1936 1936 - Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 1948 1948 - Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 1952 1952 - Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 1956 1956 - Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 1960 1960 - Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 1964 1964 - Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 1968 1968 - Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 1972 1972 - Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 1976 1976 - Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 1980 1980 - Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 1984 1984 - Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 1988 1988 - Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 1992 1992 - Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 1996 1996 - Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 2000 2000 - Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 2004 2004 '''Olympische Winterspiele'''
Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 1924 1924 - Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 1928 1928 - Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 1932 1932 - Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 1936 1936 - Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 1948 1948 - Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 1952 1952 - Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 1956 1956 - Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 1960 1960 - Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 1964 1964 - Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 1968 1968 - Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 1972 1972 - Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 1976 1976 - Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 1980 1980 - Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 1984 1984 - Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 1988 1988 - Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 1992 1992 - Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 1994 1994 - Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 1998 1998 - Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 2002 2002 - Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 2006 2006 '''Siehe auch:''' Ewiger Medaillenspiegel der Olympischen Spiele Ewiger Medaillenspiegel - Ewiger Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele Ewiger Medaillenspiegel der Sommerspiele - Ewiger Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele Ewiger Medaillenspiegel der Winterspiele