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Olympique Marseille

*** Shopping-Tipp: Olympique Marseille

{{Fußballklub Infobox | image = Bild:Olympique Marseille.png 100px | kurzname = Olympique Marseille | langname = Olympique de Marseille | spitzname = ''l'OM, l'Oheme'' | gegründet = 1899 | stadion = Stade Vélodrome | plätze = 60.031 | präsident = Pape Diouf | trainer = Albert Emon | adresse = [http://www.om.net/ om.net] | liga = Ligue 1 (Fußball in Frankreich Frankreich) | saison = 2005/06| rang = 5. Platz | pattern_la1=|pattern_b1=|pattern_ra1=| leftarm1=FFFFFF|body1=FFFFFF|rightarm1=FFFFFF|shorts1=FFFFFF|socks1=FFFFFF| pattern_la2=|pattern_b2=|pattern_ra2=| leftarm2=00BFFF|body2=00BFFF|rightarm2=00BFFF|shorts2=00BFFF|socks2=00BFFF| }} '''Olympique Marseille''' (offiziell ''Olympique de Marseille'') ist ein 1899 gegründeter Fußball in Frankreich französischer Fußballverein aus Marseille. Das Gründungsmitglied der ''Division 1'' ist neunfacher französischer Meister, gewann zehnmal den nationalen Fußballpokal und ist die einzige Mannschaft Frankreichs, die die UEFA Champions League gewinnen konnte. 1993 wurde Marseille aufgrund einer Bestechungsaffäre die nationale Meisterschaft aberkannt und der Verein zur Saison 1994/95 in die zweite Liga zwangsversetzt.

Geschichte


Vor dem Zweiten Weltkrieg
Olympique Marseille gehörte im Jahr 1932 zu den 20 Gründungsmitgliedern der ''Ligue 1 Division 1'', einer im ersten Jahr noch zweigeteilten Spielklasse mit jeweils 10 Mannschaften. Marseille verpasste als Tabellenzweiter der Gruppe A das Finalspiel der beiden Gruppensieger. Im folgenden Spieljahr stand Olympique Marseille bereits dicht vor der ersten französischen Meisterschaft, verlor jedoch als Tabellenführer sein letztes Saisonspiel mit 1:3 beim Tabellenletzten CA Paris - einer Mannschaft, die bis dato 21 ihrer 25 Spiele verloren hatte - und fiel noch auf Platz 3 zurück. Der Französischer Fußballmeister Titelgewinn gelang erstmals 1937, wenngleich nach drei Niederlagen in den letzten vier Saisonspielen der Punktvorsprung am Ende vollends aufgebraucht war und sich das Team nur noch aufgrund des besseren Torverhältnis gegenüber dem FC Sochaux durchsetzten konnte. Weitere Erfolge könnten durch den Zweiter Weltkrieg Kriegsausbruch, bis zu dem noch zwei Vizemeisterschaften folgten, verhindert worden sein.

Von 1945 bis in die 70er Jahre
Zwar konnte sich Olympique Marseille 1948 den zweiten Titelgewinn sichern, versank danach aber mehr und mehr in der Bedeutungslosigkeit. Sicherte sich der Klub 1958 am letzten Spieltag noch aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber dem FC Metz den Klassenerhalt, stieg das Team im folgenden Jahr als Tabellenletzter erstmals aus der ''Division 1'' ab. Nach einem einjährigen Gastspiel in der Saison 1962/63 etablierte sich Marseille erst ab 1966 wieder in der ersten Liga und knüpfte unter dem neuen Vereinspräsident Marcel Leclerc einige Jahre später gar wieder an die großen Erfolge aus den 1920er und 1930er Jahren an. Größter Coup war die Verpflichtung des Jugoslawien Jugoslawen Josip Skoblar, der 1971 mit seinen 44 Treffern maßgeblichen Anteil am dritten Titelgewinn hatte und dafür mit dem ''Goldener Schuh Goldenen Schuh'' ausgezeichnet wurde. Zu den erfolgreichsten Spielern seiner Zeit gehörten ferner Gilbert Gress und Roger Magnusson, später auch der Brasilianer Jairzinho. Zwischen 1969 und 1972 gewann Olympique Marseille je zweimal die französische Meisterschaft und den französischen Pokal. International blieben die Erfolge dagegen aus; im UEFA Champions League Landesmeisterpokal unterlag Marseille 1971 im Achtelfinale Ajax Amsterdam (1:2, 1:4), im folgenden Jahr schied die Mannschaft bereits in der ersten Runde gegen Juventus Turin (1:0, 0:3) aus.

Steiler Aufstieg, tiefer Fall
Nach durchwachsenen Jahren gehörte Olympique Marseille ab Ende der 1980er Jahre wieder zu Europas Spitzenklubs. Nachdem der ambitionierte Bernard Tapie 1985 das Amt des Vereinspräsidenten übernommen hatte, investierte der Klub in den folgenden Jahren viel Geld für die Neuverpflichtungen von Spielern mit internationalem Format. Zu ihnen gehörten neben den Deutschen Karlheinz Förster, Klaus Allofs und Rudi Völler auch Alain Giresse, Jean Tigana und insbesondere Jean-Pierre Papin. Fünfmal in Folge, von 1988 bis 1992, wurde Papin Torschützenkönig der ''Division 1'' und hatte damit maßgeblichen Anteil an den vier aufeinanderfolgenden Meisterschaften ab 1989. Auch international machte die Mannschaft nun auf sich aufmerksam. Im Europapokal der Landesmeister 1989/90 Europapokal der Landesmeister scheiterte Marseille 1990 erst im Halbfinale an Benfica Lissabon (2:1, 0:1), Europapokal der Landesmeister 1990/91 1991 gar erst im Endspiel an Roter Stern Belgrad mit 3:5 im Elfmeterschießen. 1993 gelang Olympique im Champions-League-Endspiel gegen den AC Mailand schließlich in München durch das Tor von Basile Boli der bis heute einzige Europapokalsieg. Auf den sportlichen Höhepunkt folgte 1993 für Olympique Marseille der jähe Abstieg. Nachdem bekannt wurde, dass Vereinspräsident Bernard Tapie vor dem Punktspiel gegen FC Valenciennes US Valenciennes Bestechungsgelder gezahlt hatte, wurde die französische Meisterschaft aberkannt, der Verein 1994 in die Zweite Liga zurückgestuft und Tapie im Jahr 1997 zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt. Der Verein war an seinem Tiefpunkt angelangt und stand aufgrund hoher Schulden Mitte der 1990er Jahre am Rande des Ruins. Auch der Europapokal von 1993 erhielt späte Makel. Anfang 2006 gestand Jean-Jacques Eydelie in einem Gespräch mit der französischen Sportzeitung ''L'Équipe'' ein, dass mit Ausnahme von Rudi Völler alle Spieler vor dem Champions-League-Endspiel gegen den AC Mailand eine ihnen in ihrer Wirkung nicht bekannte Injektion erhielten. Ähnliche Dopingvorwürfe äußerte bereits im Jahr 2003 der irische Nationalspieler Tony Cascarino in einer Kolumne der britischen Tageszeitung ''The Times''. Da 13 Jahre nach dem Finalspiel keine endgültige Klärung mehr zu erwarten war, verfolgte die UEFA Eydelies Dopingvorwürfe trotz anfänglicher Überlegungen und Mailänder Titelansprüchen jedoch nicht mehr weiter. Im Mai 1999 unterlag Olympique im UEFA-Pokal Finale dem AC Parma mit 0:3

Im 21. Jahrhundert
Zur Jahrtausendwende erholte sich der Klub wieder und verpasste 1999 mit einem Punkt Rückstand auf Girondins Bordeaux nur knapp die Meisterschaft. Im Mai 2004 unterlag Marseille im UEFA-Pokalfinale mit 0:2 gegen den FC Valencia. Die Saison 2005/06 endete für Marseille enttäuschend und spiegelte die Ergebnisse des Vorjahres wider. In beiden Jahren verpasste Marseille am letzten Spieltag mit einem Unentschieden bei Bordeaux die UEFA-Pokal-Qualifikation aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber dem Tabellenvierten. Olympique ist erneut in einen Skandal verwickelt, bei dem es um illegale Transaktionen in Zusammenhang mit der Verpflichtung neuer Spieler, hinterzogene Sozialabgaben u.ä. aus den Jahren ab 1997 geht. Ein Berufungsgericht hat kürzlich insgesamt 13 Personen zu teilweise mehrjährigen Freiheits- und hohen Geldstrafen verurteilt, darunter den Ex-Präsidenten Robert Louis-Dreyfus und weitere Vorstandsmitglieder von OM, mehrere Anwälte und Spielervermittler/-berater (die bekanntesten: Ex-Nationalspieler Jean-François Larios und der Waffenhändler Rolf Wegener); lediglich der damalige Sportdirektor Marcel Dib wurde freigesprochen. Sportlich wirkt sich dies so aus, dass in der Zwischensaison 2006 Fabien Barthez den Verein unbedingt verlassen will, während Franck Ribéry, der zuerst auch abwandern wollte, nun doch in Marseille bleibt. Der Klub wird momentan von Albert Emon trainiert (Quelle: France Football vom 13.6.06). Ungeachtet aller Probleme ist OM einer repräsentativen Umfrage zufolge der in Frankreich aktuell beliebteste einheimische Fußballklub (Quelle: France Football vom 6.3.07). Zum Jahresbeginn 2007 hat der Verein einen neuen Besitzer: der kanadische Unternehmer Jack Kachkar erwarb für 115 Mio. â‚¬ die Anteilsmehrheit von Louis-Dreyfus. (Quelle: France Football vom 23.1.07)

Erfolge
*Französischer Fußballmeister Französischer Meister: 1937, 1948, 1971, 1972, 1989, 1990, 1991, 1992 *Französischer Fußballpokal Französischer Pokalsieger: 1924, 1926, 1927, 1935, 1938, 1943, 1969, 1972, 1976, 1989 *Europapokale: UEFA Champions League Champions-League-Sieger 1993 und UEFA Intertoto Cup Intertotopokalsieger 2005

Kader 2006/07
'''Torhüter''' * 01 - Cédric Carrasso * 16 - Sébastien Hamel * 30 - Bild:Flag of Algeria.svg 20px|Algerier Mehdi Sennaoui '''Abwehr''' * 02 - Bild:Flag of Argentina.svg 20px|Argentinier Renato Civelli * 03 - Bild:Flag of Nigeria.svg 20px|Nigerianer Tayé Taiwo * 05 - Alain Cantareil * 04 - Julien Rodriguez * 06 - Garry Bocaly * 15 - Ronald Zubar * 20 - Hassoun Camara * 21 - Bild:Flag of Slovenia.svg 20px|Slowene Bostjan Cesar * 23 - Bild:Flag of Senegal.svg 20px|Senegalese Habib Beye '''Mittelfeld''' * 07 - Franck Ribéry * 08 - Bild:Flag of Nigeria.svg 20px|Nigerianer Wilson Oruma * 14 - Bild:Flag of Algeria.svg 20px|Algerier Salim Arrache * 17 - Bild:Flag of Cameroon.svg 20px|Kameruner Modeste M'Bami * 19 - Bild:Flag of Albania.svg 20px|Albaner Lorik Cana * 22 - Samir Nasri * 27 - Bild:Flag of Cameroon.svg 20px|Kameruner Salomon Olembé * 28 - Mathieu Valbuena '''Angriff''' * 09 - Djibril Cissé * 10 - Mickaël Pagis * 11 - Bild:Flag of Senegal.svg 20px|Senegalese Mamadou Niang * 13 - Toifilou Maoulida

Bekannte Personen des Vereins
* Klaus Allofs (1987–1989) * Manuel Amoros (1989-1993) * Gunnar Andersson (1950-1958), erfolgreichster OM-Torschütze aller Zeiten * Fabien Barthez * Franz Beckenbauer, sportlicher und technischer Direktor (1990–1992) * Larbi Ben Barek (1938/39 und 1953-1955) * Laurent Blanc * Bernard Bosquier (1971-1974) * Éric Cantona * Marcel Desailly * Didier Deschamps * Jules Dewaquez (1924-1930) * Jean Djorkaeff (1966-1970) * Didier Drogba * Christophe Dugarry * József Eisenhoffer, Spieler und Trainer (1932-1941) * Karl-Heinz Förster (1986–1990) * Xavier Gravelaine * Michel Hidalgo, Manager (1986-1991) * Jairzinho (1974–1976) * Vilmos Kohut * Andreas Köpke (1996–1999) * Frank Lebœuf * Roger Magnusson (1968-1973) * Jean-Jacques Marcel (1954-1959) * Jean-Pierre Papin (1986–1992) * Robert Pires * Fabrizio Ravanelli * Josip Skoblar - mit 44 Liga-Toren in der Saison 1970/71 französischer Rekordtorschütze * Jean Tigana (1989-1991) * Rudi Völler (1992–1994) * George Weah * Edmund Weiskopf Edmund Weiskopf (Virage) (1936-1938 und 1940-1942)

Stadion
Olympique Marseille trägt seine Heimspiele im Stade Vélodrome aus, das trotz des Namens seit 1998 keine Radrennbahn mehr enthält. Diese namensgebende Bahn wurde anlässlich der Renovierungen zur Fußball-Weltmeisterschaft in Frankreich aus der Anlage entfernt. Das Stade Vélodrome bietet Platz für ca. 60.000 Zuschauer und ist so das größte für Vereinsspiele genutzte Stadion des Landes. Größer ist nur das Stade de France in Paris, das als Nationalstadion (also für Länderspiele und Pokalendspiele) dient, ohne einen Heimatverein zu haben.

Weblinks

- Offizielle Homepage von Olympique Marseille
- Detaillierte Informationen auch aus der Vorkriegszeit von OM {{Navigationsleiste Ligue 1}} Kategorie:Französischer Fußballverein Marseille Olympique Kategorie:Marseille ar:نادي مارسيليا ca:Olympique de Marseille cs:Olympique de Marseille en:Olympique de Marseille es:Olympique de Marseille et:Olympique de Marseille fi:Olympique de Marseille fr:Olympique de Marseille he:×?ולימפיק מרסיי hu:Olympique de Marseille id:Olympique de Marseille it:Olympique Marsiglia ja:オリンピック・マルセイユ lt:Olympique de Marseille nl:Olympique Marseille no:Olympique de Marseille oc:Olimpic de Marselha pl:Olympique Marsylia pt:Olympique de Marselha ru:Олимпик (футбольный клуб, МарÑ?ель) sv:Olympique de Marseille tr:Olympique de Marseille uk:Олімпік (МарÑ?ель) vi:Olympique de Marseille zh:马赛足ç?ƒä¿±ä¹?部

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