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Mitra

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{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Bischofsmütze. Für weitere Bedeutungen siehe Mitra (Begriffsklärung)}} Bild:Bischof-fuerst-cannstatt-2004.jpg thumb|Bischof Dr. [[Gebhard Fürst (Bistum Rottenburg-Stuttgart Rottenburg-Stuttgart) mit Mitra]] Die '''Mitra''' (aus dem griechischen für „Stirnbinde“) ist die traditionelle Kopfbedeckung der Bischof Bischöfe vieler christlicher Kirchen. Auch andere kirchliche Würdenträger mit eigenem Jurisdiktionsbereich (z.B. bestimmte Abt Äbte) tragen Mitren. Die Mitra wird nur bei Pontifikalhandlungen getragen.

Aussehen und Form
Seit dem 11. Jahrhundert hat die Mitra, die zu den Pontifikalien gehört, in der Kirche (außer der Orthodoxie) die heutige Form. Die Bedeckung des Hauptes besteht an Vorder- und Rückseite aus den beiden Kopf stehenden Schilden ''(cornua)''. Das Innenfutter der Mitra ist immer noch einer Mütze ähnlich. Umfasst wird dieses von festerem Stoff, der vorne und hinten spitz zuläuft. Nach hinten hängen zwei Bänder, die so genannten ''Inful Vittae'' (von Kunsthistorikern manchmal auch ''Inful Infuln'' genannt), bis auf die Schultern herab. In dieser Form wird die Mitra heute vor allem von Römisch-Katholische Kirche römisch-katholischen Bischöfen, Bischöfinnen und Bischöfen der Anglikanische Kirche anglikanischen und Altkatholische Kirche altkatholischen Kirchen und Inful infulierten Abt Äbten und Prälaten getragen, aber auch von Bischöfen der Unierte Kirchen (katholisch) unierten Ostkirchen. Mitren können auf verschiedene Weise gestaltet sein. Bei festlichen Anlässen und an hohen Feiertagen können die Bischöfe die "pretiosa" verwenden, eine besonders kostbar gestaltete Mitra. In der Orthodoxe Kirche orthodoxen Kirche ist die Mitra eine hohe gewölbte Mütze. Statt der Bänder wird die Mitra dort nach hinten von einem Tuch umschlossen. Bild:BischöflicheGäste.jpg thumb|Bischöfliche Gäste beim Liborifest in Paderborn 2005

Herkunft
Die genaue Herkunft ist unsicher. Ursprünglich war die Mitra nur eine Art Mütze, vereinzelt auch nur ein Stirnband. Eigentlich ein Kennzeichen arabischer Fürsten, wurde es früh von den Bischöfen übernommen. Eine andere Meinung besagt, dass bereits bei Würdenträgern im Römisches Reich Römischen Reich eine Mitra zum Ornat zählte und von der Kirche diese Kopfbedeckung übernommen wurde. Kirchenkritiker führen den Ursprung der Mitra auf den Fischgott "Dagon" zurück, die ohne jeglichen Hinweis auf Christus schon nach wenigen Jahrhunderten in die Kirche Einzug hielt, und erklären die Mitra für ein Relikt heidnischen Ursprungs.

Weblinks

- Bilder, Informationen und Literaturhinweise zum Thema "klerikale Kopfbedeckungen" Kategorie:Bischof Kategorie:Insigne Kategorie:Religiöse Kopfbedeckung en:Mitre es:Mitra (indumentaria) it:Mitria ja:ミトラ (�教冠) nl:Mijter no:Mitra sv:Mitra

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