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Ministerialadel
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{{Redundanztext| 01:10, 19. Mär. 2007 (CET)|März 2007|Ministeriale|Ministerialadel}}
Die zwei Lemmata sind doch recht identisch. Auch der Inhalt ist teilweise identisch. Einiges steht jedoch im Artikel Ministerialadel was im Artikel Ministeriale nicht steht. Daher sollten diese Artikel zusammengefasst werden. Da ich nicht weiß unter welchem Lemma, stelle ich das erst mal zu Diskussion. Grüße -- 01:10, 19. Mär. 2007 (CET)
Der '''Ministerialadel''' oder auch '''Dienstadel''' gehörte dem Niederadel an, im Gegensatz zum Hochadel (Geburtsadel, Edelfreie).
Der Ministerialadel entstand aus dem ursprünglichen Stand der Leibeigenschaft Unfreien. Seit dem 11. Jahrhundert zeichnete sich ein neuer Stand ab, die Ministerialen oder Dienstmannen. Sie wurden zu persönlichen Diensten ihrer Herren herangezogen und zu Aufgaben, die Vertrauenswürdigkeit verlangten (Mundschenk, Truchsess, Kämmerer etc.). Sie wuchsen in niedrigere Verwaltungsdienste hinein und schließlich auch in den Waffendienst. Als bewaffnete Reiter kamen sie, obwohl abhängig, der sozialen Stellung ihrer Herren bald näher als ihrem bäuerlichen Ursprung. Ihre allmähliche Standeserhöhung zum niederen Adel bewirkten ihre Aufgaben, nicht ihre Herkunft. Im 12. Jahrhundert wurden sie sogar Lehen lehnsfähig und ihre kampferprobtesten Mitglieder bildeten mit Angehörigen des Hoher Adel Hochadels die Ritterschaft. Im Hochmittelalter (ca. 950 bis 1200) galten sie als die eigentlichen Schöpfer und Träger der ritterlich-höfischen Kultur.
Besonderes Ansehen genossen die in königlichen Diensten stehenden Reichsministerialen. Die Burgen bedeutender Ministerialadelsfamilien (Ministerialenburg) konnten sich hinsichtlich der repräsentativen Ausstattung, besonders in der Stauferzeit (1138 bis 1254), durchaus mit den sogenannten „Dynastenburgen“ ihrer Herren messen.
Literatur
* Elke Lutterbach: Ritterburgen Band 2, Burg Satzvey, J. Bachem Verlag, Köln, 2005, 144 Seiten, 250 Abbildungen, ISBN 3-7616-1863-8
* Harald Herzog: Burgen und Schlösser, Geschichte und Typologie der Adelssitze im Kreis Euskirchen, Rheinland-Verlag, Köln, 1989
* Europäisches Burgeninstitut: Wörterbuch der Burgen, Schlösser und Festungen, Philipp Reclam jun., Stuttgart, 2004, 285 Seiten, ISBN 3-15-010547-1
Kategorie:Adelstitel
[Der Artikel zu Ministerialadel stammt aus dem Nachschlagewerk Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Dort findet sich neben einer Übersicht der Autoren die Möglichkeit, den Original-Text des Artikels Ministerialadel zu editieren.
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