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Mann

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Biologische und medizinische Bedeutung
Aus Molekularbiologie molekularbiologischer Sicht unterscheidet sich der Mann von der Frau durch die Paarung XY (siehe auch XX-Mann) in den Chromosom Geschlechtschromosomen (statt XX bei der Frau XY-Frau). Dies führt zur Entwicklung diverser Anatomie anatomischer Merkmale des Mannes: *Das Vorhandensein männlicher Gonaden, der Hoden, in denen die männlichen Gamet Gameten, die Spermium Spermien, produziert werden. *die Entwicklung der Geschlechtsorgan primären Geschlechtsmerkmale Penis und Skrotum beim menschlichen Embryo *die Entwicklung von sekundäre Geschlechtsmerkmale sekundären Geschlechtsmerkmalen während der Pubertät, wie Barthaar Bartwuchs, tieferer Stimme als die Frau, breiteren Schulter Schultern, einem schmaleren Becken (Anatomie) Becken, einem geringeren Körperfett- und höherem Muskelanteil am Gesamtgewicht, einem höheren Wuchs sowie generell stärkerer Körperbehaarung, allesamt Folge eines höheren Spiegels des männlichen Geschlechtshormon hormons Testosteron im Blut. Zu fehlenden Geschlechtsmerkmalen und Mehrgeschlechtlichkeit siehe Intersexualität und Transgender. Die Fachrichtung der Medizin, die sich mit den Erkrankungen des Mannes befasst, heißt Andrologie. Im Allgemeinen können Männer von den gleichen Krankheiten befallen werden wie Frauen, es existieren jedoch auch einige geschlechtsspezifische Erkrankungen; für einige weitere Erkrankungen zeigen Frauen und Männer deutlich unterschiedliche Krankheitsverteilungen (etwa für die Rot/Grün-Sehschwäche und andere X-chromosomale Erbkrankheiten).

Männerhaut
Das Erscheinungsbild der männlichen Haut (fettiger und großporiger als weibliche Haut) wird vorwiegend durch hormonell bedingte Hautunterschiede beeinflusst, z. B. durch die Hautdicke und die erhöhte Talgdrüsensekretion. Die dickere männliche Haut hat ein höheres Wasserbindungsvermögen, was die Haut gespannter und fester aussehen lässt. Die erhöhte Talgproduktion ist verantwortlich für eine ausreichende Menge an Feuchtigkeit in der Haut und für die Zusammensetzung des sogenannten Hydrolipidfilms. Dieser Film regelt den Wassergehalt der tiefer liegenden Schichten, hemmt die Austrocknung und gibt der Haut ein glattes, geschmeidiges Aussehen. Zudem hat Männerhaut eine geringere Neigung zur Faltenbildung. Falten zeigen sich beim Mann meist später als bei Frauen und auch nicht als kleine Knitterfältchen, sondern mehr als tiefe („markante“) Falten. Infolge der erhöhten Talgproduktion kann es vor allem bei jungen Männern öfter zu Mitessern und Akne kommen. Diese entstehen, wenn sich der Talg zusammen mit abgestorbenen Hautzellen an den Poren festsetzt. Eine Reizung der Mitesser führt zur Ansiedlung von Keimen und entzündlichen Pustel Pickeln.

Unterschiede zwischen Männern und Jungen
Als Junge Jungen bezeichnet man im Deutschen übergreifend (wenn auch nicht sehr strikt darauf beschränkt) männliche Menschen vor dem Erreichen der Volljährigkeit. In den meisten Gesellschaften wird das Überschreiten der Grenze vom ''Jungen'' zum ''Mann'' (häufig gleichgesetzt mit der Geschlechtsreife) als wichtiger Schritt im Leben eines männlichen Individuums angesehen und oft mit Initiation Initiationsriten unterschiedlichster Form zelebriert (als Beispiele sind hier etwa Zirkumzision Beschneidungen bei einigen Afrika afrikanischen und Südamerika südamerikanischen Stämmen, die Firmung respektive Konfirmation in den christlichen Religionen, die Bar Mizwa im Judentum, die Jugendweihe bei den Freidenkern und in der ehemaligen Deutsche Demokratische Republik DDR, aber auch einfach das Feiern des achtzehnten Geburtstages zu nennen), die jedoch in der „modernen“ westlichen Gesellschaft eher symbolischen Wert haben und in ihrer Funktion durch die Volljährigkeit ersetzt wurden. Mit Erreichen dieser Grenze werden den jungen Männern, ebenso wie den jungen Frauen, neue Rechte (etwa die Heirat Heirats- und Geschäftsfähigkeit) und Pflichten (wie z. B. die Strafmündigkeit oder (Mit-)Verantwortung für elterliches Haus und Hof) verliehen.

Soziologische Bedeutung (Soziale Rolle Geschlechterrollen)
Bild:David von Michelangelo.jpg thumb|172px|right|Idealbild eines Mannes ([[David (Michelangelo)|David von Michelangelo)]] Die Soziologie dokumentiert diverse Unterschiede im Verhalten von Männern und Frauen in der menschlichen Gesellschaft, sowie signifikante Unterschiede in den Rollenverteilungen (vgl.: Männlichkeit, Weiblichkeit). Die Menschheitsgeschichte war und ist teilweise heute noch durch die Dominanz (Psychologie) Dominanz des Mannes in politischer, intrafamiliärer und gesamtgesellschaftlicher Hinsicht geprägt. Oftmals wird dies religiös begründet; viele Weltreligionen predigen oder praktizieren eine Überlegenheit des Mannes. Die körperlichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen prägen das Vorurteil einer intellektuellen Überlegenheit von Männern. Dies ist jedoch wissenschaftlich nicht belegt. Im Durchschnitt kommen sowohl Hochbegabung als auch die intellektuelle Minderbegabung bei Männern etwas häufiger als bei Frauen vor. Die Bandbreite verschiedener Verhaltensweisen von Männern und Frauen ist sehr groß und oftmals nicht eindeutig oder nur unscharf zu belegen. Männern wird als Beispiel eine größere Durchsetzungskraft, dafür aber auch ein höheres Aggressionspotential nachgesagt. Bei Frauen hingegen sind häufig die sozialen Fähigkeiten stark ausgeprägt. In beiden Fällen ist dies jedoch bei weitem nicht die Regel.

Siehe auch
* Männlichkeit * Homosexualität * Männerforschung * Männerbewegung * Männchen * Maskulismus * Patriarchat (Soziologie) Patriarchat * Sexismus * Wilder Mann

Literatur
* Pierre Bourdieu, ''Die männliche Herrschaft'', Frankfurt am Main: Suhrkamp 2005 (Rezension: [http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/id=6904&count=245&recno=14&type=rezbuecher&sort=datum&order=down&epoche=89]) * Raewyn Connell Robert W. Connell (Raewyn Connell), ''Der gemachte Mann: Konstruktion und Krise von Männlichkeiten'', Opladen: Leske + Budrich 1999, Neuauflage 2004, ISBN 3-8100-2765-0 * George L. Mosse, ''Das Bild des Mannes. Zur Konstruktion der modernen Männlichkeit'', Frankfurt: S. Fischer 1996, ISBN 3-10-050605-7 * Paul Nathanson, Katherine Young, ''Legalizing Misandrie Misandry: From Public Shame to Systemic Discrimination Against Men'', McGill-Queen's University Press (2006), ISBN 0-7735-2862-8 * Margret Spohn, ''Türkische Männer in Deutschland. Familie und Identität. Migranten der ersten Generation erzählen ihre Geschichte'', Bielefeld: transcript 2004, ISBN 3-933127-87-4 * Esther Vilar, ''Der dressierte Mann. Das polygame Geschlecht. Das Ende der Dressur'', München: DTV, Neuauflage 2000, ISBN 3-423-36134-4 * Élisabeth Badinter, ''XY. Die Identität des Mannes'', München: Piper 1993, ISBN 3-492-03634-1

Weblinks
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