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Leukozytose

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'''Leukozytose''' bezeichnet eine Vermehrung an Leukozyten (weiße Blutkörperchen) im Blut. Der Mensch verfügt normalerweise über ca. 4.400 bis 11.300 Leukozyten pro Mikroliter Blut oder mehr als 50 % Leukozyten von 200 Blutzellen bei einer Blutbilddifferenzierung per Mikroskop. Wird dieser Wert überschritten, spricht man von einer Leukozytose. Eine Verminderung der Leukozytenzahl nennt man Leukopenie. Anhand des Differentialblutbildes lässt sich klären, welche Zellart für die Vermehrung der Leukozyten verantwortlich ist. Häufig handelt es sich um eine Vermehrung von neutrophiler Granulozyt neutrophilen Granulozyten (Neutrophilie) oder von Lymphozyten (Lymphozytose). aber auch die übrigen weißen Blutkörperchen können von einer solchen Zellzahlerhöhung betroffen sein (Basophilie, Eosinophilie, Monozytose).

Ursachen
Die Leukozytose kommt bei den meisten infektiösen Prozessen, die mit einer akuten Entzündung einhergehen, z.B. Appendizitis (Blinddarmfortsatzentzündung), Cholezystitis sowie bei Leukämie Leukämien vor. Kategorie:Hämatologie en:Leukocytosis pt:Leucocitose




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