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Kyjov
*** Shopping-Tipp: Kyjov
{{Begriffsklärungshinweis}}
{{Infobox Ort in Tschechien
|Ort=
|Wappen=Bild:Sin escudo.svg 111px|Wappen von ????
|Kraj=Jihomoravský kraj
|Kraj_link=
|Okres=HodonÃn
|Fläche=2988
|Beschriftung=left
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|Postleitzahl=697 01
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|GemeindeArt=Stadt
|Ortsteile=4
|Bürgermeister=František Lukl
|BürgermeisterDatum=2006
|AnschriftStraße=Masarykovo náměstà 30
|AnschriftOrt=697 01 Kyjov 1
|Website=www.kyjov.cz
}}
'''Kyjov''' (deutsch ''Gaya'') ist eine Stadt mit 12.030 Einwohnern in Tschechien.
Geographie
Die Stadt liegt in 192 m ü.M. südwestlich des ChÅ™iby Marsgebirges an der Kyjovka und gehört dem Okres HodonÃn an. Durch Kyjov führt die Eisenbahnfernverbindung Brünn - TrenÄ?anská Teplá.
Geschichte
Kyjov wurde 1126 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte bis 1539 dem Kloster Hradisko bei Olmütz. Ab 1201 wurde der Ort als Städtchen genannt und 1284 gestattete König Wenzel II. (Böhmen) Wenzel II. die Errichtung einer Stadtbefestigung. Vladislav II. (Böhmen und Ungarn) Vladislav II. verlieh 1515 die Stadtrechte und das Privileg zur Verwendung eines roten Wachssiegels.
1539 verkaufte das Kloster die Stadt zusammen mit dem Dorf Bukovany u Kyjova Bukovany an den mährischen Landeshauptmann Jan Kuna z KunÅ¡tátu. Später erwarb Jan KropáÄ?ov z NevÄ›domà auf LitenÄ?ice Kyjov und die KropáÄ?ov blieben lange Zeit Besitzer der Stadt, ihnen folgten die Liechtenstein-Kastelkorn und die Salm (Adel) Salm-Reifferscheidt. 1577 wurde das Dorf VÅ™esovice aufgekauft und 1666 kam noch KelÄ?any hinzu.
1701 ließen sich die Kapuziner in der Stadt nieder und errichteten zwischen 1713 und 1720 am Markt eine neue Kirche, die 1723 der Jungfrau Mariae Himmelfahrt und den mährischen Landespatronen Kyrill und Method geweiht worden ist. Nach der Aufhebung des Klosters im Jahre 1784 wurden die Kapuzinermönche aus der Stadt verwiesen. Als Folge des Josephinischen Toleranzpatents siedelten sich Juden an, die überwiegend von Handel und Gewerbe lebten. In dieser Zeit wuchs Gaya und es entstanden neue Straßen.
Unter Hugo Salm-Reifferscheidt wurde 1844 eine Braunkohlengrube eröffnet. Nach der Ablösung der Patrimonialherrschaften wurde Gaya 1848 zur Bezirksstadt erhoben und war auch Sitz eines Gerichtsbezirkes. 1858 gründeten die Salm-Reifferscheidt eine Glashütte.
In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts entstand die Eisenbahn von Austerlitz über Gaya nach Bzenec Bisenz und 1899 errichtete die Brünner Lokal-Eisenbahn die Nebenstrecke nach Mutěnice Mutienitz. Während der deutschen Besetzung wurden die jüdischen Bewohner in Konzentrationslager deportiert und nur wenige überlebten diese Zeit. Am 28. April 1945 besetzten rumänische Truppen die Stadt.
Bei der Gebietsreform von 1960 verlor Kyjov den Status einer Bezirksstadt.
Sehenswürdigkeiten
*Schloss Kyjov, 1548 errichtet und im 18. Jahrhundert umgebaut, in dem Renaissancebau ist seit 1928 das Stadtmuseum untergebracht
*Schlosskapelle St. Martin, sie diente bis 1786 als Pfarrkirche
*Kirche der Jungfrau Mariae Himmelfahrt am Markt
*Kirche St. Philippius und Jacobus in Bohuslavice
*St. Rochus-Kapelle an der Straße nach Vlkoš
*Rathaus, ein Renaissancebau von 1561-1562
*Mariensäule am Rathaus
Ortsteile
Zu Stadt Kyjov gehören die Ortschaften Bohuslavice (''Bohuslawitz''), BorÅ¡ov (''Borschau'') und NÄ›tÄ?ice (''Nietschitz'').
Städtepartnerschaften
*Hollabrunn, Österreich
*Yvetot, Frankreich
Weblinks
- http://www.kyjov.cz/
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Kategorie:Ort in Tschechien
cs:Kyjov
en:Kyjov (HodonÃn District)
eo:Kyjov (HodonÃn)
pl:Kyjov (miasto)
pt:Kyjov
*** Shopping-Tipp: Kyjov
[Der Artikel zu Kyjov stammt aus dem Nachschlagewerk Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Dort findet sich neben einer Übersicht der Autoren die Möglichkeit, den Original-Text des Artikels Kyjov zu editieren.
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