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Krolloper
*** Shopping-Tipp: Krolloper
Bild:Berlin Krolls Etablissement um 1850.jpg thumb|Krolloper Berlin um 1850
Die '''Krolloper''', auch als ''Krollscher Wintergarten'' bezeichnet, war ein von dem Restaurantbesitzer Joseph Kroll gegründetes, von 1843 bis 1844 durch Ludwig Persius, Carl Ferdinand Langhans und Eduard Knoblauch erbautes und am 15. Februar 1844 eröffnetes Opernhaus in Berlin. Es lag am damaligen ''Königsplatz'', dem heutigen ''Platz der Republik (Berlin) Platz der Republik'', gegenüber dem (später erbauten) Reichstagsgebäude, jenseits des Brandenburger Tors außerhalb der Stadt- und Zollmauer vor der Dorotheenstadt.
Geschichte
Bild:Kroll-Oper 1900.jpg thumb|Krolloper Berlin um 1900
Ursprünglich führte das Haus Marionetten-Aufführungen und volkstümliche Konzerte auf, später dann auch Opera buffa Komische Opern und Operetten. Die ''Krolloper'' wurde 1886 vom Hoftheater übernommen, in ''Neues Königliches Opernhaus'' umbenannt, 1914 zerstört und 1920 – 1923 neu aufgebaut. Am 1. Januar 1924 wurde das inzwischen zur Staatsoper Unter den Linden Staatsoper gehörende Haus als ''Neue Oper'' am Platz der Republik wiedereröffnet; das Haus verfügte über 2100 Sitzplätze.
1927 trennte sich das Haus unter Leitung von Otto Klemperer wieder von der Staatsoper (Neueröffnung am 19. November 1927 als ''Staatsoper am Platz der Republik'' (Platz der Republik 7)); als Dirigenten arbeiteten Alexander von Zemlinsky und Fritz Zweig, als Regisseure Ernst Legal, Gustaf Gründgens und Hans Curjel sowie Ewald Dülberg, Lászlo Moholy-Nagy, Teo Otto und Oskar Schlemmer als Bühnenbildner an der Krolloper. 1927 – 1928 wurde der ''Kroll-Festsaal'' von Oskar Kaufmann erbaut.[{{archINFORM|projekte|10870}}]
Die Ära Klemperer fand mit dem Beschluss des Preußischen Landtages vom 25. März 1931 über die Schließung des Hauses ein abruptes Ende. Am 3. Juli 1931 gab es mit Wolfgang Amadeus Mozart Mozarts ''Le nozze di Figaro Die Hochzeit des Figaro'' die letzte Vorstellung.
Nach dem Reichstagsbrand im Jahr 1933 wurde die Krolloper zur Tagungsstätte umgebaut und diente in der Zeit des Nationalsozialismus als Sitz des deutschen Parlaments; nach der Reichstagswahl 1933 Märzwahl verabschiedete der Reichstag (Weimarer Republik) Reichstag hier am 23. März gegen die Stimmen der Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD unter Führung von Otto Wels – die Kommunistische Partei Deutschlands KPD-Abgeordneten waren bereits ausgeschlossen worden – das Ermächtigungsgesetz; am 1. September 1939 verkündete Adolf Hitler hier den Beginn des Zweiter Weltkrieg Zweiten Weltkriegs, bevor am 26. April 1942 schließlich die letzte Reichstagssitzung stattfand. Das Gebäude wurde – wie auch das der Deutsche Oper Berlin Deutschen Oper Berlin – durch einen Bombenangriff am 22. November 1943 erheblich beschädigt.
Am 27. März 1951 wurde die Ruine gesprengt und bis 1957 abgetragen. Heute steht auf dem parkartigen Gelände in der Nähe des Bundeskanzleramt (Berlin) neuen Kanzleramtes das von der DaimlerChrysler Daimler-Benz AG gestiftete Carillon (Berlin) Carillon.
Bedeutende Uraufführungen
* 1929: Paul Hindemith: ''Neues vom Tage''
* 1930: Arnold Schönberg: ''Begleitmusik zu einer Lichtspielszene''
''Siehe auch:'' Spreebogen
Referenzen
Weblinks
- Edition Luisenstadt: Krolloper
- Parlamentarische Schauplätze: Kroll-Oper (Deutscher Bundestag)
- Berlin: Kroll-Oper – Postkartenmotive (Englische Sprache engl.)
{{Commons|Krolloper}}
{{Navigationsleiste Opernhäuser in Berlin}}
{{Koordinate Artikel|52_31_7_N_13_22_14_E_type:landmark_region:DE-BE|52° 31' 7" N, 13° 22' 14" O}}
Kategorie:Opernhaus
Kategorie:Parlamentsgebäude
Kategorie:Theater (Berlin)
Kategorie:Bauwerk in Berlin
en:Krolloper
*** Shopping-Tipp: Krolloper
[Der Artikel zu Krolloper stammt aus dem Nachschlagewerk Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Dort findet sich neben einer Übersicht der Autoren die Möglichkeit, den Original-Text des Artikels Krolloper zu editieren.
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