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Karlsbad
*** Shopping-Tipp: Karlsbad
{{Dieser Artikel|beschreibt die tschechische Stadt '''Karlsbad'''. Für die gleichnamige badische Gemeinde, siehe Karlsbad (Baden)}}
{{Infobox Ort in Tschechien
|Ort=Karlovy Vary
|Wappen=Bild:Wappen Karlsbad.jpg 111px|Wappen von Karlovy Vary
|Kraj=Karlovarský kraj
|Kraj_link=
|Okres=Karlovy Vary
|Fläche=5910
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|Höhe=447
|Einwohner=51537
|EinwohnerDatum=2005
|Postleitzahl=360 01
|Telefonvorwahl=353
|KFZ-Kennzeichen=K (alt: KR, KV)
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|GemeindeArt=Statutarstadt
|Ortsteile=15
|BürgermeisterArt=Oberbürgermeister
|Bürgermeister=Veronika Vlková
|BürgermeisterDatum=2007
|AnschriftStraße=Moskevská 21
|AnschriftOrt=360 21 Karlovy Vary
|Website=www.mmkv.cz
}}
Bild:Karlsbad-Kirche.jpg thumb|right|Marien-Magdalenenkirche
Bild:Maria Magdalena Kirche KARLSBAD.JPG thumb|right|Marien-Magdalenenkirche vor einer Gewitterfront
Bild:Karlsbad-Stadtblick.jpg thumb|right|Blick in den hinteren Teil von Karlsbad, der im Tal der Teplá liegt
Bild:Eger-Karlsbad-2.jpg thumb|right|Hier fließt die Teplá in die Eger. Links die mehrspurige Durchgangsstraße
Bild:Karlsbad-Marktkolonnade.jpg thumb|right|Marktkolonnade
Bild:Mühlbrunnkolonnade.JPG thumb|right|Die Mühlbrunnkolonnade
Bild:Karlsbad.jpg thumb|right|VÅ™Ãdlo-Sprudel
Bild:karlsbad_peter_paul.jpg thumb|right|Russisch-Orthodoxe Kirche ''St. Peter und Paul''
Bild:Muehlkolonnade.jpg thumb|right|Detail der Mühlbrunnkolonnade
Bild:Eger-Karlsbad-1.jpg thumb|right|Die Eger
'''Karlsbad''' (Tschechische Sprache tschechisch: ''Karlovy Vary'') ist eine Stadt im Westen Tschechiens mit 51.537 Einwohnern (2005), gelegen an der Mündung des Flüsschens Teplá (Fluss) Teplá in die Eger (Fluss) Eger (Ohře). Karlsbad gehört zu den berühmtesten und traditionsreichsten Kurorten der Welt.
Geografie
Karlsbad liegt am Zusammenfluss der Eger (Fluss) Eger (tschechisch: ''Ohře'') mit dem Flüsschen Teplá (Fluss) Teplá (deutsch ''Tepl''). Das Stadtzentrum mit der Verwaltung, dem Bahnhof und den Industriebetrieben liegt im flachen Egertal. Die Kuranlagen befinden sich in dem schmalen, südlich gelegenen Tal der Teplá.
Westlich der Stadt befindet sich das Becken von Sokolov (''Falkenauer Becken''), das zweitgrößte tschechische Braunkohle-Tagebaugebiet mit mehreren Dampfkraftwerk Kraftwerken.
Stadtgliederung
Ortsteile von Karlsbad sind:
{|
| valign="top" width="50%" |
* Bohatice ''(Weheditz)''
* Cihelny ''(Ziegelhütten)''
* ÄŒankov ''(Schankau)''
* Doubà (Karlovy Vary) Doubà ''(Aich)''
* Drahovice ''(Drahowitz)''
* Dvory ''(Meierhöfen)''
* Hůrky ''(Berghäuseln)''
* Karlovy Vary ''(Karlsbad)'' - Stadt
| valign="top" width="50%" |
* Olšová Vrata ''(Espenthor)''
* PoÄ?erny ''(Putschirn)''
* Rosnice ''(Roßnitz)''
* Rybáře ''(Fischern)''
* Sedlec ''(Zettlitz, auch Zedtlitz)''
* Stará Role ''(Alt Rohlau)''
* Tašovice ''(Taschwitz)''
|}
Geschichte
Wann die Gegend um Karlsbad besiedelt wurde, ist nicht genau bekannt. Es wurden Siedlungsspuren aus der Urzeit, der späteren Bronzezeit, sowie aus den Anfängen der Slawen slawischen Besiedlung gefunden. Schon im 14. Jahrhundert dürfte die Heilwirkung der Karlsbader Thermalquellen bekannt gewesen sein. Am 14. August 1370 verlieh der Königreich Böhmen böhmische König und Heiliges Römisches Reich römische Kaiser Karl IV. (HRR) Karl IV. dem schon vorher bestehenden Ort, der daraufhin nach ihm benannt wurde, die Stadtrechte. Die Quellen wurden zunächst für Bäder genutzt, ab dem 16. Jahrhundert aber auch für die Trinkkur. 1522 erschien die erste schriftliche Abhandlung über die Quellen.
Am 9. Mai 1582 wurde die Stadt von einem starken Hochwasser überschwemmt, am 13. August 1604 wurde sie durch einen Brand fast völlig zerstört. Auch der Dreißigjähriger Krieg Dreißigjährige Krieg hinterließ seine Spuren. Die Stadt erholte sich nur langsam. 1707 bestätigte ihr Kaiser Joseph I. (HRR) Joseph I. jedoch alle Privilegien als "freie Königsstadt (Böhmen) Königsstadt". Der Kurbetrieb wurde v.a. durch die Besuche des russischen Zaren Peter der Große 1711 und 1712 gefördert. 1711 wurde auch das erste Kurhaus der Stadt erbaut. 1759 vernichtete ein erneuter Brand wiederum einen großen Teil Karlsbads. Die Kur wurde danach entscheidend durch den Arzt Dr. David Becher gefördert, der eine Schrift über die Kurbehandlung in Karlsbad veröffentlichte und die Förderung des Sprudelsalzes anregte. 1795 wurde eine Kurgebühr (Kurtaxe) eingeführt, mit deren Hilfe die Stadt wieder aufgebaut werden sollte.
Traurige Berühmtheit erhielt die Stadt 1819 durch die Karlsbader Konferenz, auf der der Österreich-Ungarn österreichische Kanzler Fürst Metternich in den Karlsbader Beschlüssen alle Staaten des Deutscher Bund Deutschen Bundes auf eine strenge Pressezensur und andere Maßnahmen gegen die seit den Befreiungskriegen sich regenden Demokratiebestrebungen festlegte.
In der Mitte des 19. Jahrhunderts erhielt der Badebetrieb einen wesentlichen Aufschwung. Der Balneologie Balneologe und kaiserliche Leibarzt Josef von Löschner verhalf mit seinen Publikationen über die böhmischen Bäder und die Wirkung ihrer Heilwässer Karlsbad zu seiner Blütezeit als Kurort von Weltruf. Entscheidend hierfür war der Anschluss an das europäische Eisenbahnnetz im Jahr 1870, als der Betrieb auf der Strecke Karlsbad - Eger aufgenommen wurde, kurz darauf Prag - Karlsbad. Ein erneutes Unglück traf die Stadt am 24. November 1890, als sie wieder von einem Hochwasser heimgesucht wurde.
In ''Meyers Konversationslexikon'' von 1898 ist über die Kur in Karlsbad u.a. zu lesen: ''"Man trinkt des Morgens 3-6 Becher und gebraucht sowohl Mineralwasser- und Dampfbäder als auch mit vielem Erfolg Moorbäder, zu denen die Schlammerde dem Franzensbader Moorlager entnommen wird. Von Wichtigkeit sind auch die Quellenprodukte von Karlsbad und zwar das Sprudelsalz, welches durch Abdampfung der Sprudelquelle (...) gewonnen wird. (...) Die jährliche Versendung an Karlsbader Mineralwasser betrug über 1 Mill. Flaschen und Krüge, an Sprudelsalz und Sprudelseife über 23.000 kg."'' Kamen 1756 erst 134 Familien in der Kursaison, waren es Ende des 19. Jahrhunderts im Schnitt 26.000 Kurgäste, 1911 dann fast 71.000.
Der Erster Weltkrieg Ersten Weltkrieg bedeutete dann eine deutliche Zäsur für den Kurbetrieb. 1918 wurde die Tschechoslowakei gegründet. Mit dem Vertrag von Saint Germain kam das Egerland und damit auch Karlsbad auch de iure zur Tschechoslowakei. Die Demonstration vom 4. März 1919 für das Selbstbestimmungsrecht und gegen die Annexion durch die Tschechoslowakei endete in Karlsbad ohne Blutvergießen. Im März 1919 fanden in Karlsbad Demonstrationen deutscher Einwohner statt, die von der Armee beendet wurden. Sechs Demonstranten wurden getötet.
Von 1938 bis 1945 gehörte Karlsbad nach der deutschen Besetzung zum Deutsches Reich Deutschen Reich. Am 1. Mai 1939 verließ die Stadt den gleichnamigen Landkreis Karlsbad Landkreis und bildete fortan einen eigenen Stadtkreis. Sie vergrößerte sich zu Lasten des Landkreises durch die Eingliederung der Gemeinden Aich, Drahowitz, Espenthor, Fischern, Kohlhau, Maierhöfen, Pirkenhammer und Weheditz. In Karlsbad hatte ferner einer der drei Regierungspräsidenten für den Reichsgau Sudetenland (Reichsgau) Sudetenland seinen Sitz (Regierungsbezirk Eger).
Der Zweiter Weltkrieg Zweite Weltkrieg brachte den Kurbetrieb zum Erliegen. Während des Krieges war Karlsbad Lazarettstadt und auch als solche international gemeldet und gekennzeichnet, trotzdem wurde die Stadt im September 1944 und im April 1945 durch die United States Army Air Forces USAAF bombardiert. Zerstört wurde der Bahnhof, in dem sich zum Zeitpunkt des Angriffs zwei ebenfalls mit dem roten Kreuz gekennzeichnetet Lazarettzüge befanden, aber auch Teile des Kurviertels mit der Sprudelhalle. Im Mai 1945 wurde Karlsbad durch die United States Army US-Armee eingenommen und besetzt. In Neurohlau (Nova Role) in der Nähe von Karlsbad befand sich ein Konzentrationslager.
Aufgrund der Beneš-Dekrete wurde 1945 die deutsche Bevölkerung zum großen Teil enteignet und vertrieben.
Die Kureinrichtungen wurden 1946 verstaatlicht. Seit dem Ende des kommunistischen Regimes, also seit 1989, ist der Kurbetrieb wieder auf internationales Publikum ausgerichtet und wird stark gefördert.
Entwicklung der Einwohnerzahl:
* 1930 - 54.652
* 1939 - 53.339
* 1947 - 31.322
* 1991 - 56.291 ''(3. März)''
* 2001 - 53.857 ''(1. März)''
* 2003 - 52.359 ''(1. Januar)''
Politik
Karlsbad ist Sitz des Bezirk Karlsbad Bezirks Karlovy Vary und der Region Karlovarský kraj.
Städtepartnerschaften
Karlsbad unterhält Städtepartnerschaften mit Baden-Baden und Bernkastel-Kues in Deutschland, Carlsbad in den USA sowie Kusatsu in Japan.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Die gut erhaltenen historischen Kureinrichtungen laden zum Verweilen und Promenieren ein. Berühmt sind die ''Weißen Kolonnade Kolonnaden''. Auch moderne Kureinrichtungen setzen die Tradition der altehrwürdigen Kurstadt fort.
Karlsbad besitzt insgesamt 14 Quelle (Gewässer) Quellen. Die bekannteste und stärkste befindet sich in den Weißen Kolonnaden und wird Sprudel (''VÅ™Ãdlo'') genannt. Sie ist 72 Grad Celsius °C heiß, schießt bis 14 m in die Höhe und besitzt eine Schüttung von 2000 Litern pro Minute.
Berühmt ist auch das 1701 gegründete, am Ufer der Teplá gelegene ''Grandhotel Pupp''.
Die größte architektonische Sehenswürdigkeit ist die 1736 von Kilian Ignaz Dientzenhofer erbaute Kirche der Maria Magdalena oberhalb des Sprudels. In Sichtweite steht das Stadttheater von 1886. Ebenfalls sehr sehenswert ist die russisch-orthodoxe Kirche ''St. Peter und Paul'' in der Straße ''Krále JiÅ™Ãho'' mit ihren goldenen Kuppeldächern.
Nicht nur der Kern, sondern auch die insgesamt 130 km langen Wanderwege durch die drei, die Stadt umgebenden, Gebirge sind eine Attraktion und erlauben einen ausgezeichneten Blick auf Stadt und Kurzentrum. In der Stadtinformation gibt es zum Preis von 10 Krcz eine Wanderkarte zu kaufen.
Oberhalb der Stadt steht der mittels Standseilbahn zugängliche Aussichtsturm "Diana". Er ist 35m hoch, wurde 1914 erbaut und hieß ursprünglich Freundschaftsaussichtsturm.
Im westlichen Vorort Doubà (Karlovy Vary) Doubà im Eger (Fluss) Egertal befindet sich der sagenumwobene Hans-Heiling-Felsen. Fünf Kilometer weiter Eger aufwärts steht die gut erhaltene und zugängliche Burg Loket (wo auch zahlreiche Kulturveranstaltungen stattfinden) und die älteste Kettenbrücke Böhmens von 1836.
Von großer Bedeutung ist das alljährlich stattfindende Internationales Filmfestival von Karlsbad Internationale Filmfestival von Karlsbad.
Das Stammhaus des bekannten Kräuterschnapses Becherovka (''Karlsbader Becherbitter'') befindet sich ebenfalls in Karlsbad. In dem ''becherovkagrün'' gestrichenen Haus ist ein Museum mit Ausstellungsstücken rund um diesen Schnaps untergebracht.
Eine weitere Spezialität sind die Karlsbader Oblate (Gebäck) Oblaten, ein Feingebäck, das Klein- und Kleinstbäcker frisch hergestellt im Straßenverkauf anbieten.
Für Mineralogen und Mineraliensammler bieten Karlsbad und seine Umgebung eine Besonderheit. An den Thermalquellen tritt hier Aragonit als Sinterbildung auf. Diese bezeichnet man hier als Sprudelstein und Erbsenstein. Während es sich beim Sprudelstein um einen wellenförmig gebänderter Kalksinter handelt, ist der Erbsenstein eine Ansammlung von Kalkkügelchen. Diese bilden sich an heißen Quellen infolge Ablagerung um schwebende Fremdkörper. Werden diese zu schwer, sinken sie zu Boden und bilden Aggregate.
Weitere Sehenswürdigkeiten
*Hirschsprung (Jeleni skok)
*Klein Versailles (Malé Versailles)
Berühmte Besucher
*Madeleine Albright
* Johann Sebastian Bach
* Johannes Brahms
* Frederic Chopin
*Michael Douglas
* Antonin Dvorak
* Sigmund Freud
* Theodor Fontane
*Morgan Freeman (hat das Embassy Pub besucht)
* Johann Wolfgang von Goethe (hat im Haus "Zu den Drei Mohren" gewohnt)
* Edvard Grieg
* Johann Gottfried Herder
* Kaiser Joseph II. (HRR)
* Kaiser Karl VI. (HRR) Karl VI.
* Ferdinand Laub, tschechischer Geiger
* Franz Liszt
* Gottfried Wilhelm Leibnitz
* Karl Marx
* Zar Peter der Große
* Friedrich Schiller
* Richard Wagner
* Albrecht von Wallenstein
Wirtschaft
Kurbetrieb
Die für den Kurbetrieb erforderlichen Hotels, anderen Unterkünfte, Kurhäuser, Gastronomiebetriebe und Unterhaltungseinrichtungen (Casino) tragen wesentlich zum Arbeitsstellenangebot und dem städtischen Wirtschaftsergebnis bei. Zwei Drittel dieser Einrichtungen befinden sich im Besitz privater Investoren aus Russland und Umgebung.
Bäder
*Elisabethbad, Becher-Bad (Alžbětiny Lázně, Lázně 5)
*Schlossbad (Zamecky Lazne)
*Lazne III
Verkehr
Karlsbad liegt an der europäischen Straße Liste der Europastraßen E48 und an der Eisenbahnstrecke (Marktredwitz) - Eger (Böhmen) Cheb (Eger) - Ústà nad Labem Ústà nad Labem (Aussig an der Elbe).
Neben zahlreichen Buslinien gibt es in der Stadt zwei Standseilbahnen Karlovy Vary Standseilbahnen.
Karlsbad verfügt über einen Flughafen Karlsbad Flughafen, von dem regelmäßig Prag und Moskau angeflogen werden (2005).
Industrie
* Mineralwasserabfüllung (Marken ''Mattoni'' und ''Magnesia'')
* Likör Becherovka
* Glashütten (''Moser-Glas'')
* Porzellanherstellung (''Karlsbader Porzellan'')
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
''(Folgende Persönlichkeiten sind in Karlsbad geboren. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr. Ob sie ihren späteren Wirkungskreis in Karlsbad hatten oder nicht ist dabei unerheblich)''
* Johann Wenzel Peter (1745-1829), Maler
* August Pfizmaier (1808-1887), österr. Sinologe und Japanologe
* Johann Josef Loschmidt (1821–1895), Physiker und Chemiker
* Heinrich Mattoni Heinrich Edler von Mattoni (1830–1910), Unternehmer, nach dem noch heute das Karlsbader Mineralwasser Mattoni benannt ist
* Ludwig Moser (1833-1916), österr. Glasgraveur und -fabrikant (Moser, Ludwig & Söhne, Karlsbad)
* Friedrich Teller (1852-1913), österr. Geologe
* Josef Maria Kotzian, genannt ''Josef Maria Kotzky'' (1856-1917), österr. Dirigent
* Sophie von Kuensberg (1861-1938), Schriftstellerin
* Wenzel Wirkner (1864–1947), Maler
* Paul Moser (1865-1924), österr. Pädiater
* Emil Goldmann (1872-1942), Rechtshistoriker
* Otto Neubauer (1874-1957), Internist
* Alfred Grünberger (1875–1935), österreichischer Politiker
* Wilhelm Falta (1875-1950), österr. Mediziner
* Ernst Löwenstein (1878-1950), österr. Pathologe
* Richard Teschner (1879–1948), österr. Künstler des Wiener Jugendstils
* Viktor Kafka (1881-1955), österr. Neuropsychologe und Bakteriologe
* Carl Thiemann (1881-1966), deutscher Graphiker, Maler
* Hugo Uher (1882–1945), tsch. Bildhauer
* Eugen de Witte (1882–1952), Politiker
* Walther Klemm (1883-1957), österr. Maler und Graphiker
* Hans Gallus Pleschner (1883-1950), österr. Urologe
* Bruno Maria Adler, auch Pseud. Urban Roedl, Lorenz Brunner, (1888-1968), Literatur- und Kunsthistoriker
* Walter Serner, eigentl. ''Walter Seligmann'' (1889-1942), Schriftsteller
* Franz Planer (1894-1963), Kameramann
* Heinrich Fischer (Schriftsteller) Heinrich Fischer, auch ''H. C. Fisher'' (1896-1974), Schriftsteller
* Lily Pincus (1898-1981), Sozialtherapeutin, Schriftstellerin
* Walter Becher (1912–2005), Vertriebenenpolitiker, CSU-Bundestagsabgeordneter 1965-1980
* Kurt P. Lohwasser (1922–1999), Maler und Grafiker
* Traute Richter (1924-1986), Schauspielerin
* Gerhard Schmidt-Gaden (* 1937 ), Gründer und Leiter des Tölzer Knabenchores
* Blandina Paschalis Schlömer OSCO (* 1943), Trappistin und Ikonographin
* Milan Augustin (* 1960), Archivar und Historiker
Personen, die vor Ort wirkten
* Joseph Labitzky (1802–1881), Komponist und Kapellmeister in Karlsbad
* August Labitzky (1822–1903), Komponist, Musikdirektor und Kapellmeister in Karlsbad
* František Běhounek (1898–1973), tschechischer Physiker und Schriftsteller, mit dem Schwerpunkt in der Jugendliteratur und Science Fiction
* Jiřà Bartoška (* 1947), tschechischer Schauspieler, Mitbegründer der Filmfestspiele
Literatur
* Stanislav BurachoviÄ?: Karlovy Vary a jejich vlastivÄ›dné pÃsemnictvÃ, Státnà okresnà archiv Karlovy Vary 2000, ISBN 8023853635 (auf Tschechisch)
* Harald Salfellner (Hg.): LeseReise Karlsbad, Vitalis Verlag, Prag 2005, ISBN 3-89919-038-6
Weblinks
- Homepage der Stadt (auf Deutsch), u.a. mit umfassender Darstellung der Geschichte der Stadt
- Kurbehandlung in Karlsbad
- Darstellung der Neubesiedlung bei www.radio.cz
- Homepage des sudentendeutschen Heimatverbands der Karlsbader e.V.
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