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Internet Message Access Protocol

*** Shopping-Tipp: Internet Message Access Protocol

{{Netzwerk-TCP-IP-Anwendungsprotokoll|IMAP}} Die Abkürzung '''IMAP''' steht für '''Internet Message Access Protocol'''. Das Netzwerkprotokoll Protokoll IMAP erlaubt den Zugriff auf und die Verwaltung von empfangenen E-Mails. Im Gegensatz zum weiter verbreiteten Protokoll POP3 verbleiben die Mails in der Regel auf dem Mailserver und werden nur bei Bedarf auf den Client-Rechner übertragen. IMAP wurde mit dem Ziel entworfen, den Zugriff auf Mailboxen und Nachrichten so bereitzustellen, als befänden sich diese auf dem lokalen Rechner. Eine grundsätzliche Beschreibung von IMAP findet sich in RFC 3501. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von optionalen Erweiterungen des Protokolls, die in eigenen Request for Comments RFCs und Drafts beschrieben sind.

Vorteile
* Zentrale Speicherung und Archivierung der E-Mails * Gemeinsam genutzte Mailboxen für mehrere Benutzer möglich * Manche Server-Implementationen bieten Rechtevergabe für Mailboxen (lesen, schreiben, löschen, administrieren usw.) pro Benutzer und erlauben damit eine detaillierte Zugriffssteuerung * Suchen und Sortieren kann serverseitig durchgeführt werden, sodass auch Clients mit geringer CPU-Leistung effizient große Mailboxen nutzen können * Reduzierung des lokalen Datenvolumens, besonders wichtig für Mobiltelefone u. ä. * Sofortige Zustellung ohne ständige Abfragen durch Push-Verfahren möglich (IMAP IDLE, RFC 2177)

Nachteile
* Da die E-Mails in der Regel auf dem Server liegen, ist zum Zugriff auf die Mails eine Internetverbindung notwendig. Manche E-Mail Clients halten zusätzlich eine Kopie der E-Mails auf der lokalen Platte, um diesem Problem zu entgehen (offline mode). Einige Clients erlauben sogar das Bearbeiten (Verschieben, Löschen etc.) von - zuvor lokal gespeicherten - Mails ohne bestehende Internetverbindung. Die durchgeführten Aktionen werden bei der nächsten Verbindung mit dem IMAP-Server nachgeholt. Dieser Betriebsmodus wird als „disconnected mode“ bezeichnet. * Weniger für den Endnutzer als für den Serviceprovider ist relevant, dass durch die im Vergleich mit POP3 lange andauernde Verbindungen und die Verwaltung der E-Mails auf dem Server dieser stärker belastet wird als bei einem reinen POP3-Dienst. * Besonderer Augenmerk ist auf den Datenschutz, Sicherheit und Backup der Server zu richten, da hier in der Regel große Mengen persönlicher und geschäftlicher E-Mail liegen. Dies ist für den Endbenutzer besonders dann relevant, wenn er keinen Server im eigenen Netz, sondern einen Provider im Internet nutzt.

Server
Im Unix-Umfeld kommen unter anderem folgende IMAP-Server zum Einsatz: * Citadel Citadel Groupware Server * Cyrus (Server) Cyrus-IMAP * UW-IMAP * Courier (Server) Courier-IMAP * Dovecot Dovecot-IMAP * Binc IMAP * DBMail-IMAP Auch auf anderen Plattformen und auch im kommerziellen Bereich bieten Messaging-Produkte IMAP-Schnittstellen an. * KERIO-Mailserver * InstantServers ISMail * Microsoft Exchange Server

Clients
IMAP wird von vielen Mail-Clients (Mozilla Thunderbird, Netscape Communicator, Outlook Express, Microsoft Outlook Outlook, KMail, Pegasus Mail, The Bat!, Apple Mail Apple-Mail, Novell Evolution, mutt, Sylpheed, Claws Mail, Opera M2, Eudora (Software) Eudora etc.) unterstützt. Allerdings bestehen große Unterschiede im Grad der Unterstützung. Ein Problem ist, dass viele Programme IMAP nutzen, als wäre es Post Office Protocol POP. Nur wenige Programme nutzen die Möglichkeiten aus, die IMAP bietet. Zu ihnen zählen u. a. pine, Wanderlust, Gnus (Newsreader) Gnus, KMail und Mulberry (Software) Mulberry. Die aktuellen Versionen von Mozilla Thunderbird und Novell Evolution bieten eine akzeptable Unterstützung für normale Benutzer, erweiterte Funktionen wie die Rechteverwaltung sind dort jedoch noch nicht möglich. Die bei der Internet Assigned Numbers Authority IANA registrierte Portnummer für IMAP ist 143. Ein primär vor der Einführung von STARTTLS verwendeter zusätzlicher Port für mit Transport Layer Security SSL gesicherte Verbindungen steht mit 993 zur Verfügung.

Siehe auch
* Simple Mail Access Protocol (SMAP) – eine Weiterentwicklung von IMAP

Weblink

- The IMAP Connection Kategorie:Netzwerkprotokoll auf Anwendungsschicht Kategorie:E-Mail bg:IMAP ca:IMAP cs:Internet Message Access Protocol da:IMAP en:Internet Message Access Protocol es:Internet Message Access Protocol eu:Internet Message Access Protocol fi:IMAP fr:Internet Message Access Protocol gl:IMAP he:Internet Message Access Protocol hu:IMAP id:IMAP it:IMAP ja:Internet Message Access Protocol ko:IMAP li:Internet Message Access Protocol lt:IMAP nl:Internet Message Access Protocol nn:IMAP no:IMAP pl:Internet Message Access Protocol pt:Internet Message Access Protocol ro:IMAP ru:IMAP sl:IMAP sv:IMAP th:Internet Message Access Protocol tr:IMAP uk:IMAP zh:IMAP

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[Der Artikel zu Internet Message Access Protocol stammt aus dem Nachschlagewerk Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Dort findet sich neben einer Übersicht der Autoren die Möglichkeit, den Original-Text des Artikels Internet Message Access Protocol zu editieren.
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