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0-9
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C*-Algebra
*** Shopping-Tipp: C*-Algebra
In der Funktionalanalysis sind '''C*-Algebren''' eine Abstraktion der beschränkten linearer Operator linearen Operatoren auf einem Hilbertraum.
Zunächst trennte man den abstrakten Begriff und die konkreten Realisierungen von Norm-abgeschlossenen *-Unteralgebren und nannte sie B*-Algebren bzw. C*-Algebren. Das C sollte auf die Abgeschlossenheit (closed) hinweisen. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Trennung der beiden Begriffe nicht notwendig war, und man nutzte nur noch den Begriff C*-Algebra.
Heute wird die Theorie der C*-Algebren auch als nichtkommutative Topologie angesehen.
Definition und Eigenschaften
Eine C*-Algebra ist eine involutive Banachalgebra, die zusätzlich das C*-Axiom erfüllt:
: .
Mit "involutiv" ist die Existenz einer Involution (Mathematik) Involution gemeint, d.h. einer Abbildung
:
mit den folgenden Eigenschaften:
* und (semilinear oder konjugiert linear)
* (multiplikativ)
* (involutiv)
* (isometrisch) für und .
Sind und C*-Algebren, dann heißt eine Abbildung *-Homomorphismus, falls sie linear, multiplikativ und mit der Involution verträglich ist.
Es wird nicht gefordert, dass stetig sein muss.
Jeder *-Homomorphismus ist kontrahierend, also insbesondere stetig. Kontrahierend bedeutet, dass für beliebiges gilt.
Beispiele
* Das motivierende Beispiel für den Begriff der C*-Algebren ist die Algebra der linearen Operatoren auf einem Hilbertraum mit der Bildung des adjungierter Operator adjungierten Operators als Involution.
* Auch jede *-Unteralgebra von , die in der Normtopologie abgeschlossen ist, ist eine C*-Algebra.
Man kann sogar zeigen, dass jede C*-Algebra isometrisch *-isomorph zu einer *-Unteralgebra von für einen geeigneten Hilbertraum ist (Satz von Gelfand und Naimark).
* X sei ein lokalkompakter Hausdorffraum. Dann bilden die komplexwertigen, stetigen und im unendlich verschwindenden Funktionen eine kommutative C*-Algebra, wobei die Involution durch die Konjugation gegeben wird.
Ein ebenfalls nach Gelfand und Naimark benannter Satz besagt, dass jede kommutative C*-Algebra diese Form hat.
* , Matrizen
* kompakte Operatoren auf einem Hilbertraum
* Calkin Algebra
* Direkte Summe von C*-Algebren
* Direktes Produkt von C*-Algebren
* induktiver Limes von C*-Algebren
* Tensorprodukt von C*-Algebren
* UHF Algebren
* AF Algebren
* universelle C*-Algebren
* Rotationsalgebra
* Cuntzalgebra
* Cuntz-Krieger-Algebra
* Toeplitz-Algebra
* Gruppen C*-Algebra
* ''Von-Neumann-Algebra Von-Neumann-Algebren'' sind stark abgeschlossene *-Unteralgebren von L(H) (H Hilbertraum). Da die starke Lokal konvexer Raum Operatortopologie schwächer ist als die Normtopologie, sind die von-Neumann-Algebren auch in der Normtopologie abgeschlossen. Also sind sie insbesondere C*-Algebren.
Kategorie:Funktionalanalysis
en:C*-algebra
es:C-estrella-álgebra
fr:C-étoile-algèbre
ja:C*-環
sv:C*-algebra
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[Der Artikel zu C*-Algebra stammt aus dem Nachschlagewerk Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Dort findet sich neben einer Übersicht der Autoren die Möglichkeit, den Original-Text des Artikels C*-Algebra zu editieren.
Die Texte von Wikipedia und dieser Seite stehen unter der GNU Free Documentation License.]
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