|
|
 |
|
 |
| Wörterbuch der Bedeutung |
<<Zurück
Bitte wählen Sie einen Buchstaben:
A, Ä |
B |
C |
D |
E |
F |
G |
H |
I |
J |
K |
L |
M |
N |
O, Ö |
P |
Q |
R |
S |
T |
U, Ü |
V |
W |
X |
Y |
Z |
0-9
(Groß-/Kleinschreibung wird nicht unterschieden)
Klicken Sie hier, um zur Shopping-Mall zu gelangen
Bruneck
*** Shopping-Tipp: Bruneck
{{Infobox Ort in Südtirol
| Name=Bruneck
| AndereNamen=lad.: ''Bornech'', ital.: ''Brunico''
| BZG=Pustertal
| BezugsdatumEinwohnerAktuell=31.12.2004
| EinwohnerVZ=13.618
| EinwohnerAktuell=14.535
| VZJahr=2001
| ProzDeutsch=83,1
| ProzItal=14,9
| ProzLad=2,0
| KoordTechnisch=46_48_N_11_56_E
| Koordinate=46°48' Nord, 11°56' Ost
| Meereshöhe=800–1500 m (Bahnhof 835 m)
| Fläche=45,1
| Dauersiedlungsraum=17,0
| Fraktionen=Aufhofen (Bruneck) Aufhofen, Dietenheim bei Bruneck Dietenheim, Luns, Reischach bei Bruneck Reischach, Stegen bei Bruneck Stegen, Sankt Georgen bei Bruneck St. Georgen
| Nachbargemeinden=Gais (Südtirol) Gais, Kiens, Olang, Percha, St. Lorenzen (Südtirol) St. Lorenzen, Pfalzen
| Partnergemeinde=Brignoles (Frankreich F), Groß-Gerau (Deutschland D), Tielt (Belgien B), Szamotuły (Polen PL)
| Postleitzahl=39031
| Vorwahl=0474
| ISTAT=021013
| Steuernummer=00435110218
| JahrBürgermeister=2005
| Bürgermeister=Christian Tschurtschenthaler
| Karte= Karte_Gemeinde_Bruneck.png|300px
| Wappen=CoA civ ITA Bruneck-Brunico.png
}}
'''Bruneck''' (Ladinische Sprache lad.: ''Bornech'', ital.: '':it:Brunico Brunico'') ist der Hauptort im Pustertal in Südtirol. Bruneck liegt an Mündung der Ahr (Südtirol) Ahr in die Rienz.
Geschichte
Bruneck wurde durch den Fürstbischof Bruno von Kirchberg gegründet und am 23. Februar 1256 erstmals erwähnt. Im Jahre 2006 findet also die 750-Jahresfeier statt.
Damals bestand die Stadt aus zwei Häuserreihen, die eine schmale Gasse bildeten. Erst 1336 wurden unter Bischof Albert von Enn die Stadtmauern und der Stadtgraben vollendet. Bald danach wurden außerhalb des östlichen Tores weitere Häuserreihen gebaut die zur kleinen Frauenkirche (der heutigen Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt) führten. Die erste Kirche innerhalb der Stadtmauern (zunächst nur eine kleine Kapelle) wurde vom Brunecker Bürger Niklas Stuck unterhalb des Schlosses gebaut. Diese Kirche ist heute die Rainkirche. Heinrich von Stuck, der Bruder von Niklas, stiftete 1358 das Spital, das in den folgenden Jahren erbaut wurde.
Bild:Bruneck.jpg thumb|190px|left|Bruneck wird von der mächtigen bischöflichen Burg überragt
Schon bald erhielt die Stadt die Freiheit des Wochenmarktes und die Hohe Gerichtsbarkeit. Als Vertreter des Bischofs saß ein Schlosshauptmann auf der Burg.
Im 14. Jahrhundert 14. und 15. Jahrhundert gab es regen Handel von Augsburg nach Venedig. Ein Teil der gehandelten Waren wurde durch das Pustertal geführt und in Bruneck auf dem Ballplatz oft für längere Zeit gelagert. Dadurch erlangte die Stadt bald Wohlstand und Bekanntheit. In dieser Zeit entstand auch die Pustertaler Malschule, zu deren Gründern der Maler Hans von Bruneck gehörte. In dieser Schule lernten auch die großen Meister Michael Pacher und Friedrich Pacher. Die Werkstätte Michael Pachers in Bruneck wurde zu einer der berühmtesten Einrichtungen des gesamten Alpenraums. Daher ist Bruneck auch als Michael-Pacher-Stadt bekannt.
Im Jahre 1500 wurde das Pustertal aufgrund eines Erbvertrages zwischen dem Hause Habsburg und den Grafschaft Görz Grafen von Görz-Tirol wieder mit dem Land Tirol vereint; die Stadt Bruneck blieb weiterhin bischöflicher Besitz.
1610 wird die Stadt Bruneck, die bisher der Pfarre St. Lorenzen (Südtirol) St. Lorenzen unterstand, eine eigene Pfarrei. Als erster Pfarrer scheint 1613 Johann Herlin auf.
Bild:Bruneck vom Kronplatzgipfel.jpg thumb|left|Blick auf Bruneck vom Gipfel des Kronplatzes
Im Jahre 1626 kam der Orden der Kapuziner nach Bruneck. Die Patres erbauten sich am „Spitalangerle“ ein Kloster, das heute noch existiert.
Am 11. April des Jahres 1723 kam es zum schwersten Brand der Stadtgeschichte. Im Oberragen, unweit der Pfarrkirche, brach ein Feuer aus, welches sich durch den starken Ostwind bald über einen Großteil der Stadt verbreitete und diese weitgehend vernichtete.
1741 wurde ein weiteres Kloster errichtet – diesmal vom Orden der Ursulinen.
Bild:BruneckFriedh.jpg thumb|150px|Friedhof k.u.k.-orange
Während der lange andauernden Koalitionskriege Napoleonischen Kriege erlitt die Stadt zwar keinen materiellen Schaden, kam aber als Marschstation und wegen der jahrelangen Einquartierung und Versorgung von Soldaten und Schützen in schwere Schulden, an denen sie jahrzehntelang zu tragen hatte.
Der Erster Weltkrieg Erste Weltkrieg (Garnisoniert waren in Bruneck am 1. August 1914: Stab/1.+ 3. Bataillon des Böhmischen Infanterie Regiments Nr. 36) verschonte die Stadt von Feindeinwirkung. Der Zweiter Weltkrieg Zweite Weltkrieg brachte jedoch durch Bomben ziemlichen Schaden an Mensch und Haus.
Bis 1957 war der Ort Ausgangspunkt für die Tauferer Bahn.
Wirtschaft
Bild:BruneckObRag60erbr.jpg thumb|left|Oberragen 60er Jahre
Durch die Errichtung der Industriezonen, von Handwerksbetrieben und Kaufhäusern erfuhr die Stadt in der Nachkriegszeit einen beachtlichen Aufschwung und Ausdehnung. Nicht zuletzt der Fremdenverkehr gab dem Ganzen in den 1960er-Jahren einen neuen Schub und hatte zur Folge, dass zahlreiche neue Gastbetriebe aller Art entstanden.
Heute ist Bruneck vor allem durch die Industrie und das Dienstleistungsgewerbe geprägt. Rund um Bruneck befinden sich wichtige Tourismuszentren. Besonders erwähnenswert ist der Kronplatz als Skizentrum.
Per Stichtag 22. Oktober 2001, dem Tag der italienischen Volks- und Arbeitsstättenzählung, hatte Bruneck 10.692 Beschäftigte in 1.678 Arbeitsstätten, womit es als zweitgrößter Arbeitgeber Südtirols zählt, nur knapp vor Brixen, welches am Stichtag 239 Personen weniger beschäftigte. 5 Unternehmen in der Stadt beschäftigen mehr als je 250 Personen, weitere 5 mehr als je 100.
Bild:BruneckFuZone.jpg thumb|250px|thumb|Fußgängerzone (Oberragen)
Theater und Theaterschule Bruneck
Das Stadttheater Bruneck ist 1994 vom Theatermacher Klaus Gasperi als „Theater im Pub“ im Hotel Bruneck gegründet worden und ist bis heute dessen künstlerischer Leiter. Im Laufe der Jahre ist das Theater in Bruneck in mehreren Spielstätten untergebracht worden. Mit seinem jetzigen Sitz im Pohlin-Haus seit 1998 am Stadtrand von Bruneck ist es in Stadttheater Bruneck umgetauft worden. Dem professionell geführten Stadttheater angegliedert ist die einzige Theaterschule Südtirols seit 2001.
Sport
In Bruneck gibt es zahlreiche Sportvereine, wobei sich mehrere dem Wintersport widmen. Traditionsreiche und erfolgreiche Vereine sind tätig im Eishockey (HC Pustertal), im Langlauf (LV Kronspur) usw.
Kinder der Stadt
*Linda Wolfsgruber (* 1961 in Bruneck) ist eine Graphikerin und Kinderbuch- Illustratorin, welche in Wien lebt.
*Konrad Beikircher (* 22. Dezember 1945) ist Kabarettist und Musiker, der in Bonn lebt.
*Norbert Conrad Kaser (* 19. April 1947 in Brixen, Südtirol; † 21. August 1978 in Bruneck) war rebellischer Dichter und Begründer der neuen Südtiroler Literatur der Nachkriegszeit
*Markus Lanz (* 16. März 1969) ist Moderator des Kölner Fernsehsenders RTL.
*Georg Kofler (* 26. April 1957) ist Vorstandsvorsitzender der Premiere (Medienunternehmen) Premiere AG.
*Kuno Krissler (* 12. Mai 1894, † 19. September 1986 in Castellammare di Stabia) war Architekt und Zeichner
*Alfred Amonn, (*1. Juni 1883, † 2. November 1962 in Bern); international bekannter Wirtschaftswissenschafter.
*Michael Pacher (* 1435; † 1498 in Salzburg) war Maler und Bildschnitzer
*Carl Toldt (* 1840; † 1920 in Wien) war ein Mediziner
*Carlo Cabigiosu ((* 22. Juni 1939) ehemaliger General des italienischen Heeres
*Nanni Moretti (* 19. August 1953) ist ein italienischer Filmemacher, Produzent und Schauspieler.
Weblinks
{{commons|Bruneck}}
- http://www.gemeinde.bruneck.bz.it
- Stadtführer über Bruneck
- www.geschichte-tirol.com: Bruneck
- Hockey Club Pustertal
{{NaviBlock
|Navigationsleiste Gemeinden der Bezirksgemeinschaft Pustertal
|Navigationsleiste Städte in Südtirol}}
Kategorie:Ort in Südtirol
bar:Bruneck
en:Bruneck
eo:Brunico
es:Brunico
fr:Brunico
it:Brunico
ja:ブルーニコ
la:Brunopolis
nap:Brunico
nl:Bruneck
no:Bruneck
pl:Brunico
pt:Brunico
*** Shopping-Tipp: Bruneck
[Der Artikel zu Bruneck stammt aus dem Nachschlagewerk Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Dort findet sich neben einer Übersicht der Autoren die Möglichkeit, den Original-Text des Artikels Bruneck zu editieren.
Die Texte von Wikipedia und dieser Seite stehen unter der GNU Free Documentation License.]
<<Zurück |
Zur Startseite |
Impressum |
Zum Beginn dieser Seite
|
|
|
|