.html" title="120px|[[Berliner Mauer">thumb|120px|[[Berliner Mauer">120px|[[Berliner Mauer">thumb|120px|[[Berliner Mauer
;
Image:Coat of arms of Berlin.svg thumb|140px|center|Berliner Wappen
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|}
{{Navigationsleiste Stadtportale}}
Kategorie:Portal (Deutschland) Berlin
Kategorie:Berlin !
lb:Portal:Berlin
nl:Portaal:Berlijn
{{Begriffsklärungshinweis}}
{| cellpadding="2" style="float: right; width: 307px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;"
! Landesflagge
! Landeswappen
|- style="background: #ffffff;" align="center"
| style="width: 145px;" | {{Border|
Bild:Flag of Berlin.svg 130px|Landesflagge Berlins}}
| style="width: 145px;" |
Bild:Coat of arms of Berlin.svg center|65px|Wappen des Landes Berlin
|- style="background: #ffffff;" align="center"
| (
Flagge Berlins Details) || (
Wappen Berlins Details)
|-
! colspan="2" | Basisdaten
|- style="background: #ffffff;"
|
Fläche: .html">Liste der deutschen Bundesländer, nach der Fläche geordnet
(14.)
|- style="background: #ffffff;"
|
Einwohner: .html">Liste der deutschen Bundesländer, nach der Einwohnerzahl geordnet
(8.)(31. Oktober 2006)
|- style="background: #ffffff;"
|
Bevölkerungsdichte: .html">Liste der deutschen Bundesländer, nach der Bevölkerungsdichte geordnet
(1.) als Bundesland,
Liste deutscher Städte nach Bevölkerungsdichte (2.) als Stadt
|- style="background:#ffffff;"
|
Bruttoinlandsprodukt BIP: || 80,3 Mrd. €
(2006)
|- style="background: #ffffff;"
|
Höhe: || 34–115 m
|- style="background: #ffffff;" valign="top"
|
Geographische Lage: || {{Koordinate Text Artikel|52_31_6_N_13_24_30_E_region:DE-BE_type:city(3402312)|52° 31' N, 13° 25' O}}
|- style="background: #ffffff;"
|
Postleitzahlen: || 10001–14199
|- style="background: #ffffff;"
|
Telefonvorwahl Vorwahl: || 030
|- style="background: #ffffff;"
|
Kfz-Kennzeichen: || B
|- style="background: #ffffff;"
|
Amtlicher Gemeindeschlüssel Gemeindeschlüssel: || 11 0 00 000
|- style="background: #ffffff;"
|
ISO 3166-2:DE ISO 3166-2: || DE-BE
|- style="background: #ffffff;"
|
UN/LOCODE: || DE BER
|- style="background: #ffffff;"
|
Website: || [http://www.berlin.de/ www.berlin.de]
|-
! colspan="2" | Politik
|- style="background: #ffffff;"
|
Regierender Bürgermeister von Berlin Reg. Bürgermeister: ||
Klaus Wowereit (
Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD)
|- style="background: #ffffff;"
|
Politische Partei Reg.Parteien: ||
Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD /
Die Linkspartei Die Linke.PDS
|- style="background: #ffffff;" valign="top"
|
Sitzverteilung in den deutschen Landesparlamenten Sitzverteilung im
Abgeordnetenhaus (149 Sitze): ||
Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD 53
Christlich Demokratische Union Deutschlands CDU 37
Die Linkspartei Die Linke.PDS 23
Bündnis 90/Die Grünen B90/Grüne 23
Freie Demokratische Partei FDP 13
|- style="background: #ffffff;"
|
Wahlen in Berlin Nächster Wahltermin: || 2011
|- style="background: #ffffff;"
| Stadtgliederung: ||
Liste der Bezirke und Ortsteile Berlins 12 Bezirke/ 95 Ortsteile
|- style="background: #ffffff;"
|
Bundesrat (Deutschland) Stimmen im Bundesrat: || 4
|- style="background: #ffffff;"
| Schuldenstand: || 63,0 Mrd. €
(2006)
|- style="background: #ffffff;"
|
Ausländeranteil: || 13,9 %
(Juni 2006)
|- style="background: #ffffff;"
|
Arbeitslosenquote: || 16,0 %
(Dezember 2006)
|-
|}
'''Berlin''' ist
Bundeshauptstadt Hauptstadt und
Regierungssitz der
Deutschland Bundesrepublik Deutschland. Als
Stadtstaat ist Berlin ein eigenständiges
Bundesland (Deutschland) Bundesland und bildet das Zentrum der
Metropolregion Berlin/Brandenburg. Es ist die
Liste der Großstädte in Deutschland bevölkerungsreichste und
Liste der flächengrößten Städte Deutschlands flächengrößte Stadt Deutschlands und nach Einwohnern die
Liste der größten Städte der EU zweitgrößte Stadt der EU.
Berlin ist eines der einflussreichen politischen Zentren in der
Europäische Union Europäischen Union und durch sein kulturelles Erbe eine der meistbesuchten
Metropolen des Kontinents. Die Stadt ist ein bedeutender
Verkehrsknotenpunkt und ein wichtiges Wirtschafts-, Kultur-, und Bildungszentrum Deutschlands. Herausragende Institutionen wie die Universitäten, Forschungseinrichtungen, Theater, Museen, aber auch Festivals, das Nachtleben und die Architektur Berlins genießen Weltruf.
Historisch war Berlin mehrfach
Liste der deutschen Hauptstädte Hauptstadt deutscher Staaten wie die des
Mark Brandenburg Markgrafentums/Kurfürstentumes Brandenburg, des Königreiches
Preußen, des
Deutsches Reich Deutschen Reiches oder der
Deutsche Demokratische Republik DDR (nur der damalige Ostteil der Stadt). Seit der
Deutsche Wiedervereinigung Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 ist Berlin gesamtdeutsche
Hauptstadt.
Geographie
Bild:Deutschland Lage Berlins.svg thumb|right|150px|Lage des Landes Berlin in Deutschland
Die genaue geographische Lage des Berliner Rathauses: 52° 31' 6" nördlicher Breite, 13° 24' 30" östlicher Länge. Die größte Ausdehnung in Ost-West-Richtung beträgt etwa 45 km, die größte Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung etwa 38 km. Die Stadtgebietsfläche beträgt etwa 892 km². Berlin ist gänzlich vom Land
Brandenburg umgeben und liegt im Osten der
Deutschland Bundesrepublik Deutschland, etwa 70 km westlich der Grenze zu
Polen. Die Stadt ist einer der
Metropolregion Verdichtungsräume der Bundesrepublik.
Das Zentrum Berlins befindet sich in
Gletscher glazial geprägter Landschaft im Warschau-
Berliner Urstromtal zwischen den Hochebenen des
Barnim und des
Teltow (Landschaft) Teltow. Die Landschaft Berlins wurde im
Eiszeitalter während der jüngsten Vereisungsphase, der
Weichseleiszeit, angelegt. Vor etwa 20.000 Jahren war das Gebiet Berlins noch vom mehrere hundert Meter mächtigen skandinavischen
Inlandeis bedeckt. Beim Rückschmelzen des
Gletschers entstand vor etwa 18.000 Jahren das Berliner Urstromtal.
Das historische Zentrum Berlins liegt an der schmalsten und damit verkehrsgünstigsten Stelle des
Urstromtals, welches von der
Spree in Ost-West-Richtung durchflossen wird. Im westlichsten
Bezirk (Berlin) Bezirk Bezirk Spandau Spandau mündet die Spree in die
Havel, die den Westen Berlins in Nord-Süd-Richtung durchfließt. Der Flusslauf der Havel, eigentlich eine
Glaziale Rinne, ähnelt dabei oft einer Seenlandschaft, die größten Ausbuchtungen bilden der
Tegeler See und der
Großer Wannsee Große Wannsee.
Bild:Klimadiagramm-Berlin-Dahlem-Deutschland-metrisch-deutsch.png thumb|left|Klimadiagramm von Berlin-Dahlem
Wesentliche Gebiete des heutigen Berlins liegen außerhalb des Berliner Urstromtales auf den beiden Hochflächen Barnim und Teltow, die nördlich und südlich an das Urstromtal angrenzen. Sie werden meist von
Grundmoränen eingenommen. Der Bezirk Spandau liegt sowohl innerhalb des Berliner Urstromtals als auch auf der vor allem westlich von Berlin gelegenen
Nauener Platte.
Die höchsten Erhebungen Berlins sind als höchste natürliche Bodenerhebung der
Müggelberge Große Müggelberg (115,4 m über
Normalnull NN) im
Bezirk Treptow-Köpenick, der aus Trümmerschutt des
Zweiter Weltkrieg Zweiten Weltkriegs künstlich aufgeschüttete
Teufelsberg (114,7 m) im
Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und die
Ahrensfelder Berge (112,1 m) im Landschaftspark
Wuhletal im
Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Die tiefsten Bereiche Berlins sind die Havelseen im Westen. Sie liegen 32 m über
Normalnull NN.
''Siehe auch:''
Liste der Erhebungen in Berlin,
Berliner Statistiken
Klima
Die Stadt befindet sich in der gemäßigten
Klimazone. Die durchschnittliche Jahrestemperatur in
Berlin-Dahlem beträgt 8,9 °C und die mittlere jährliche Niederschlagsmenge 581 mm.
Die wärmsten Monate sind Juli und August mit durchschnittlich 18,5 bzw. 17,7 °C und die kältesten Januar und Februar mit -0,6 bzw. -0,3 °C im Mittel.
Der meiste
Niederschlag fällt im Juli mit durchschnittlich 70 mm, der geringste im März mit durchschnittlich 31 mm.
Stadtgliederung
Image:Berlin.svg right|470px|Die 12 Bezirke Berlins
{| class="prettytable" style="text-align:right; font-size:90%"
|- style="text-align:center;"
!'''Bezirk''' || Einwohner
30. September 2006 || Fläche
in km²
|-
| align="left" |
Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf Charlottenburg-Wilmersdorf || 315.244 || 64,72
|-
| align="left" |
Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg Friedrichshain-Kreuzberg || 264.922 || 20,16
|-
| align="left" |
Bezirk Lichtenberg Lichtenberg || 258.964 || 52,29
|-
| align="left" |
Bezirk Marzahn-Hellersdorf Marzahn-Hellersdorf || 249.882 || 61,74
|-
| align="left" |
Bezirk Mitte Mitte || 325.629 || 39,47
|-
| align="left" |
Bezirk Neukölln Neukölln || 305.658 || 44,93
|-
| align="left" |
Bezirk Pankow Pankow || 356.956 || 103,01
|-
| align="left" |
Bezirk Reinickendorf Reinickendorf || 243.536 || 89,46
|-
| align="left" |
Bezirk Spandau Spandau || 224.408 || 91,91
|-
| align="left" |
Bezirk Steglitz-Zehlendorf Steglitz-Zehlendorf || 288.572 ||102,50
|-
| align="left" |
Bezirk Tempelhof-Schöneberg Tempelhof-Schöneberg || 332.091 || 53,09
|-
| align="left" |
Bezirk Treptow-Köpenick Treptow-Köpenick || 236.450 || 168,42
|}
Nach dem Gebietsreformgesetz vom 10. Juni 1998 wurde die Zahl der
Bezirk (Berlin) Bezirke zum 1. Januar 2001 von 23 auf 12 reduziert.
West-Berlin war zuletzt in 12 ''Bezirke'', Ost-Berlin zuletzt in 11 ''Stadtbezirke'' unterteilt. Die Bezeichnung ''Stadtbezirk'' ist nach der
Deutsche Einheit Wiedervereinigung nicht mehr korrekt.
Das Land Berlin hat mit dem 2.350
Hektar großen Landschaftsschutzgebiet
Parforceheide ein erwähnenswertes Besitztum in
Brandenburg, das jedoch verwaltungsmäßig nicht zum Land Berlin gehört.
''Siehe auch:''
Liste der Bezirke und Ortsteile Berlins
Nachbarstädte und -gemeinden
Bild:Potsdam view from above.jpg thumb|200px|Das Umland Berlins ist geprägt durch die Brandenburger Seeenlandschaft ([[Havel bei Potsdam).]]
Berlin ist vollständig vom Land
Brandenburg umschlossen und grenzt dabei an 8
Landkreise und eine
kreisfreie Stadt mit den folgenden 7
Stadt Städten und 20
Landgemeinden (im Uhrzeigersinn, im Nordosten beginnend):
*
Landkreis Barnim:
Wandlitz,
Panketal,
Ahrensfelde (Brandenburg) Ahrensfelde,
*
Landkreis Märkisch-Oderland;
Hoppegarten,
Neuenhagen bei Berlin,
*
Landkreis Oder-Spree:
Schöneiche bei Berlin,
Woltersdorf (bei Berlin) Woltersdorf,
Erkner ''(Stadt)'',
Gosen-Neu Zittau,
*
Landkreis Dahme-Spreewald:
Königs Wusterhausen ''(Stadt)'',
Zeuthen,
Eichwalde,
Schulzendorf,
Schönefeld,
*
Landkreis Teltow-Fläming:
Blankenfelde-Mahlow,
Großbeeren,
*
Landkreis Potsdam-Mittelmark:
Teltow ''(Stadt)'',
Kleinmachnow,
Stahnsdorf,
*
Potsdam ''(kreisfreie Stadt)'',
*
Landkreis Havelland:
Dallgow-Döberitz,
Falkensee ''(Stadt)'',
Schönwalde-Glien,
*
Landkreis Oberhavel:
Hennigsdorf ''(Stadt)'',
Hohen Neuendorf ''(Stadt)'',
Mühlenbecker Land,
Glienicke/Nordbahn.
Geschichte
''Hauptartikel:''
Geschichte Berlins
Bild:Berlin Dusableau 1737.jpg thumb|Plan Berlins von Abraham Guibert Dusableau (1737, nicht genordet)
Bild:Brandenburger tor 1871.jpg thumb|Das Brandenburger Tor mit Festschmuck und einziehenden preußischen Truppen nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg 1871]]
Bild:Berlin Map 1885.jpg thumb|Berlin und Umgebung 1885
Die Stadt
Cölln, Teil der Doppelstadt Berlin-Cölln (auf der
Spreeinsel gelegen), wurde 1237 erstmals urkundlich erwähnt, 1244 folgte dann die Erwähnung Berlins, welches sich auf dem nördlichen Ufer der Spree befand. Die beiden Städte bekamen 1307 ein gemeinsames Rathaus. Der Name ''Berlin'' hat nichts mit dem Bären im heutigen Stadtwappen zu tun. Er geht vermutlich auf die
Slawische Sprachen slawische Silbe ''berl'' (''Sumpf'') zurück.
1415 wurde
Friedrich I. (Brandenburg) Friedrich I. Kurfürst der
Mark Brandenburg und blieb dies bis 1440. Mitglieder der Familie
Hohenzollern regierten bis 1918 in Berlin, erst als
Markgrafen von Brandenburg, dann als Könige von
Preußen und schließlich als deutsche Kaiser. Die Einwohner von Berlin haben diese Veränderungen nicht immer begrüßt.
1448 revoltierten sie im „
Berliner Unwillen“ gegen den Schlossneubau des Kurfürsten
Friedrich II. (Brandenburg) Friedrich II. Eisenzahn. Dieser Protest war jedoch nicht von Erfolg gekrönt, und die Bevölkerung büßte viele ihrer politischen und ökonomischen Freiheiten ein. 1451 wurde Berlin dann Residenzstadt der brandenburgischen Markgrafen und Kurfürsten und musste seinen Status als freie
Hansestadt aufgeben.
Der
Dreißigjähriger Krieg Dreißigjährige Krieg zwischen 1618 und 1648 hatte für Berlin verheerende Folgen: ein Drittel der Häuser wurde beschädigt, die Bevölkerung halbierte sich.
Friedrich Wilhelm (Brandenburg) Friedrich Wilhelm, bekannt als der ''Große Kurfürst'', übernahm 1640 die Regierungsgeschäfte von seinem Vater. Er startete eine Politik der
Einwanderung Immigration und der religiösen Toleranz. Ab dem folgenden Jahr kam es zur Gründung der Vorstädte
Berlin-Friedrichswerder Friedrichswerder,
Berlin-Dorotheenstadt Dorotheenstadt und
Berlin-Friedrichstadt Friedrichstadt.
1671 wurde fünfzig jüdischen Familien aus
Österreich ein Zuhause gegeben. Mit dem
Edikt von Potsdam 1685 lud Friedrich Wilhelm die französischen
Hugenotten nach Brandenburg ein. Über 15.000 Franzosen kamen, von denen sich 6.000 in Berlin niederließen. Um 1700 waren 20 Prozent der Berliner Einwohner Franzosen, und ihr kultureller Einfluss war groß. Viele Einwanderer kamen außerdem aus
Böhmen,
Polen und
Salzburg (Bundesland) Salzburg.
1701 erlangte Berlin durch die Krönung
Friedrich I. (Preußen) Friedrich I. zum König den Status der Hauptstadt
Preußens. Zum 1. Januar 1710 erfolgte die Vereinigung der Städte Berlin, Cölln, Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt zur ''Königlichen Haupt- und Residenzstadt Berlin''. Aber schon bald entstanden neue Vorstädte, die Berlin vergrößerten. 1861 kam es zur Eingemeindung von
Berlin-Wedding Wedding und
Berlin-Moabit Moabit sowie der
Tempelhofer Vorstadt Tempelhofer, der
Schöneberger Vorstadt Schöneberger, der
Spandauer Vorstadt Spandauer und weiterer Vorstädte. 1871 wurde Berlin dann Hauptstadt des neu gegründeten
Deutsches Kaiserreich Deutschen Reiches.
20. Jahrhundert
Nach dem Ende des
Erster Weltkrieg Ersten Weltkrieges wurde 1918 in Berlin die
Weimarer Republik Republik ausgerufen. 1920 folgte dann mit dem
Groß-Berlin-Gesetz erneut eine umfassende Eingemeindung mehrerer Städte, Landgemeinden und Gutsbezirke rund um Berlin. Die Hauptstadt hatte damit rund vier Millionen Einwohner.
Nach der
Machtergreifung der
Nationalsozialismus Nationalsozialisten 1933 wurde Berlin die Hauptstadt des ''
Zeit des Nationalsozialismus Dritten Reiches''. Die Nazis nutzten die 1936 in Berlin stattfindenden
Olympische Sommerspiele 1936 Olympischen Sommerspiele für Propagandazwecke. Es gab auch Pläne, Berlin zur ''
Welthauptstadt Germania'' umzubauen. Diese wurden jedoch durch den Zweiten Weltkrieg vereitelt.
Bild:Potsdamer Platz 1945.jpg thumb|left|Potsdamer Platz 1945
Die Nationalsozialisten zerstörten
Jüdisches Leben in Berlin Berlins jüdische Gemeinde, die vor 1933 rund 160.000 Mitglieder zählte. Nach den
Novemberpogrome 1938 Novemberpogromen von 1938 wurden tausende Berliner Juden im nahe gelegenen
Konzentrationslager Konzentrationslager Sachsenhausen Sachsenhausen eingesperrt. Abgesehen von einigen wenigen Juden, die mit nichtjüdischen Deutschen verheiratet waren, mussten die letzten Berliner Juden ab Februar 1943 während mehrerer Wochen zum
Bahnhof Berlin-Grunewald Bahnhof Grunewald marschieren, um in Viehwaggons in
Vernichtungslager wie
KZ Auschwitz-Birkenau Auschwitz deportiert zu werden.
Während des Krieges wurden große Teile Berlins durch Bomben und durch den Häuserkampf zerstört. Nach der Einnahme der Stadt durch die
Rote Armee und die Kapitulation 1945 wurde Berlin, analog zu der Regelung für das gesamte Deutschland, in
Viersektorenstadt vier Sektoren aufgeteilt. Die Sektoren der Westalliierten (
Vereinigte Staaten USA,
Großbritannien und Nordirland Großbritannien und
Frankreich) bildeten den
West-Berlin westlichen Teil der Stadt, während der Sektor der
Sowjetunion von nun an den
Ost-Berlin Ostteil bildete.
Für Gesamtberlin blieb allerdings eine Gesamtverantwortung aller vier Alliierten bestehen. Die zunehmenden politischen Differenzen zwischen den Westalliierten und der Sowjetunion führten 1948/49 zu einer wirtschaftlichen
Berlin-Blockade Blockade West-Berlins, die die Alliierten mit der so genannten ''
Berliner Luftbrücke Luftbrücke'' erfolgreich zu umgehen versuchten.
Bild:Berlinermauer.jpg thumb|[[Berliner Mauer]]
Nach der Gründung der demokratischen
Deutschland Bundesrepublik Deutschland im
Westdeutschland Westen Deutschlands und der
Deutsche Demokratische Republik Deutschen Demokratischen Republik (DDR) im
Ostdeutschland Osten Deutschlands, beides im Jahr 1949, verschärfte sich der
Kalter Krieg Kalte Krieg auch in Berlin. Während die Bundesrepublik ihre Hauptstadt nach
Bonn verlegte, was zunächst als Provisorium gedacht war, ernannte die DDR Ost-Berlin zur ''Hauptstadt der DDR''. Der Ost-West-Konflikt gipfelte im Bau der
Berliner Mauer durch die DDR am 13. August 1961. West-Berlin war nun de facto ein Teil der Bundesrepublik Deutschland – allerdings mit rechtlicher Sonderstellung – und Ost-Berlin de facto ein Teil der DDR.
Bild:Berlin-wall-dancing.jpg thumb|left|Mauerfall 1989
Berlins Osten und Westen waren nun völlig voneinander getrennt; der Übergang war nur noch an bestimmten Kontrollpunkten möglich, allerdings nicht mehr für die Bewohner der DDR und Ost-Berlins. 1971 wurde das
Berlinabkommen Viermächte-Abkommen über Berlin unterzeichnet. Während die Sowjetunion den Vier-Mächte-Status nur auf West-Berlin bezog, unterstrichen die Westmächte 1975 in einer Note an die
Vereinte Nationen Vereinten Nationen ihre Auffassung vom Vier-Mächte-Status über Gesamt-Berlin.
1989 kam es zur
Wende (DDR) Wende, die Mauer fiel. Bereits 1990 wurden die beiden deutschen Staaten als Bundesrepublik Deutschland
Deutsche Wiedervereinigung wiedervereinigt und Berlin per
Einigungsvertrag deutsche Hauptstadt. 1991 beschloss der
Deutscher Bundestag Bundestag mit dem
Hauptstadtbeschluss nach kontroverser öffentlicher Diskussion, dass die Stadt auch wieder Sitz der deutschen Bundesregierung sein sollte. Am 1. September 1999 nahmen
Regierung und
Parlament ihre Arbeit in Berlin auf.
''Siehe auch:''
:Kategorie:Berliner Geschichte Berliner Geschichte
Bevölkerung
Bild:Einwohnerentwicklung Berlin 1880 bis 2005.png thumb|Einwohnerentwicklung Berlins 1880 bis 2005
''Hauptartikel:''
Bevölkerung Berlins
Berlin hat heute knapp 3,4 Millionen Einwohner. Bis Mitte des 17. Jahrhunderts war die Berliner Gegend nur spärlich bevölkert, der
Dreißigjähriger Krieg Dreißigjährige Krieg hatte die Bevölkerung Berlins noch einmal etwa halbiert. Doch nachdem Kurfürst
Friedrich Wilhelm (Brandenburg) Friedrich Wilhelm 1640 die Regierungsgeschäfte von seinem Vater übernommen hatte, startete er eine Immigrationspolitik und holte unter anderem viele
Hugenotten aus
Frankreich in die Region. So stieg die Bevölkerung von rund 6.000 um 1648 auf rund 57.000 im Jahre 1709. Die Einwohnerzahl stieg nun stetig, so dass sie 1740 zur
Großstadt wurde und um 1875 die Millionengrenze überschritt.
Mit dem
Groß-Berlin Groß-Berlin-Gesetz von 1920 stieg die Bevölkerungszahl dann durch Eingemeindung bisher unabhängiger Städte und Dörfer auf fast vier Millionen an. Diese Grenze war bereits wenige Jahre später überschritten. Durch den Zweiten Weltkrieg fiel die Zahl allerdings wieder und liegt seitdem recht konstant zwischen 3,1 und 3,5 Millionen Einwohnern. 1,7 Millionen Berliner haben die Stadt nach der Wiedervereinigung (seit 1991) verlassen, 1,8 Millionen Menschen sind hinzugezogen und haben damit für einen umfangreichen Bevölkerungsaustausch gesorgt.
[Der Spiegel: 12/2007 (19.03.07), Titelstory (S. 23)]
Berlin war schon immer eine Immigrationsregion. Nach den Hugenotten im 17. Jahrhundert folgten seit Mitte des 19. Jahrhunderts viele Slawen. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen viele Gastarbeiter aus Südeuropa und der
Türkei nach West- und Vertragsarbeiter vor allem aus
Vietnam nach Ost-Berlin. Nach 1990 kamen viele
Aussiedler und Juden aus Russland. Außerdem war und ist Berlin aufgrund der politischen und kulturellen Bedeutung ein Zuzugsgebiet für viele Deutsche aus anderen Regionen, insbesondere für
Lesben und
Schwule. Schwerpunkte der lesbischen und schwulen Infrastruktur sind insbesondere
Berlin-Schöneberg Schöneberg und
Prenzlauer Berg, in geringerem Umfang auch
Berlin-Kreuzberg Kreuzberg. West-Berlin war darüber hinaus durch die Freiheit von der
Wehrpflicht ein Anziehungspunkt für junge Männer der
68er-Bewegung, die der Wehrpflicht entkommen wollten. Kreuzberg bildet aufgrund der dichten Besiedlung und niedrigen Mieten einen Schwerpunkt sowohl der türkischen als auch der alternativen Kultur. In Berlin lebt mit ca. 200.000 Personen die weltweit größte türkische Gemeinde außerhalb der Türkei.
Mundart
''Hauptartikel:''
Berlinisch
Berlinisch (oder Berlinerisch) ist ein Dialekt des
Berlin-Brandenburgische Dialekte Berlin-Brandenburgischen, der in Berlin und im Berliner Umland gesprochen wird und auch nur in Berlin übliche (Sprich-)Worte oder dort geprägte Redewendungen enthält. Der Berliner Dialekt nahm durch den Zuzug vieler Bevölkerungsgruppen etliche Wörter und Redewendungen aus anderen Sprachen oder Dialekten wie dem Französischen oder dem Jiddischen auf.
Das Berlinische war auch in der Geschichte überwiegend ein Dialekt der einfachen Leute, die Bildungsschicht bemühte sich stets um einwandfreies Hochdeutsch. Viele Neuberliner nahmen zwar Teile des Dialekts an, aber die ständige Verwendung wurde als „unfein“, „proletisch“ oder „dumm“ betrachtet. Dadurch finden sich die Zentren des Dialekts heute vor allem in den alten innerstädtischen Gebieten, einigen östlichen Außenbezirken und dem Umland, wo relativ wenig Zuwanderer ansässig wurden. Unverändert werden Sprache und Kulturszene in Berlin von Zuwandererwellen geprägt und lassen die verwendete Umgangssprache unbeständig bleiben.
Religion
Bild:Dom Berlin abends.JPG thumb|[[Berliner Dom]]
Von den 3,4 Millionen Einwohnern Berlins sind etwa 59 % konfessionslos, 22,3 % evangelisch, 9,1 % katholisch, 2,7 % bekennen sich zu einer anderen christlichen Konfession, 6,2 % zum Islam, 0,6 % gehören einer anderen Religion an.
[[http://www.statistik-berlin.de/pms2000/sg09/2005/05-04-26.html Weniger als die Hälfte aller Berliner ist religiös gebunden], Statistisches Landesamt Berlin, Zugangsdatum 30. November 2006]
Berlin ist der Sitz eines katholischen
Erzbistum Berlin Erzbistums sowie des evangelischen Bischofs der
Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, der zurzeit auch Ratsvorsitzender der
Evangelische Kirche in Deutschland Evangelischen Kirche in Deutschland ist. Als Reaktion auf die Zwangsvereinigung (
Unierte Kirchen (evangelisch) Union) zwischen der lutherischen Kirche und der reformierten Tradition entstand die
Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche altlutherische Kirche im 19. Jahrhundert, die heute im Stadtgebiet mit acht Kirchengemeinden unterschiedlicher Größe vertreten ist.
Baptisten gibt es in Berlin seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Mit ihren 36 Gemeinden bilden sie heute die größte
Freikirche der Bundeshauptstadt. Außerdem betreiben sie mehrere diakonische Einrichtungen. Dazu gehört das Bethel-Diakoniewerk in Lichterfelde und das Immanuel-Krankenhaus in Wannsee. Baptisten sind in Deutschland auch unter der Bezeichnung
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde bekannt. In Berlin befindet sich der Sitz der Religionsgemeinschaft der
Zeugen Jehovas,
KdöR.
Berlin verfügt darüber hinaus heute über elf
Synagogen, zwei buddhistische Tempel und 76
Moschee Moscheen. Die Moscheen liegen alle im Westteil der Stadt. Die erste Moschee im Ostteil der Stadt wird in
Berlin-Heinersdorf Heinersdorf errichtet.
[[http://www.20min.ch/news/ausland/story/17209551 Proteste gegen erste Ost-Berliner Moschee], 20 Minuten, Zugangsdatum 2. Januar 2007]
''Siehe auch'':
Berliner Statistiken,
Gotteshäuser in Berlin
Politik
''Hauptartikel:''
Politik in Berlin
Die Hauptstadt
Bild:Reichstag exterior 317.JPG thumb|[[Reichstagsgebäude|Das Reichstagsgebäude]]
Der erste
Deutscher Bundestag Deutsche Bundestag nach der
Deutsche Wiedervereinigung Wiedervereinigung entschied 1991 im so genannten
Hauptstadtbeschluss, dass Berlin als
Bundeshauptstadt auch Sitz des Bundestages, der
Bundesregierung (Deutschland) Bundesregierung und des
Bundesrat (Deutschland) Bundesrates werden soll. Seit 1994 befindet sich auch der erste Amtssitz des
Bundespräsident (Deutschland) Bundespräsidenten in Berlin, 1999 fand der Umzug des größten Teils der Bundesregierung von Bonn nach Berlin statt. Berlin ist aber keine zentralistische Hauptstadt, da sich ein Großteil der Ministerien und anderen Bundesinstitutionen nach wie vor in der früheren Bundeshauptstadt (jetzt ''
Bundesstadt'')
Bonn oder in anderen Städten befindet.
Das Land Berlin
Bild:Berlin Rotes Rathaus 2.jpg thumb|Das [[Berliner Rathaus|Rote Rathaus in Mitte]]
Berlin ist seit der Wiedervereinigung der ehemals getrennten beiden deutschen Staaten am 3. Oktober 1990 ein
Bundesland (Deutschland) Land der Bundesrepublik Deutschland, ein so genannter
Stadtstaat. Die Anzahl der
Bezirk (Berlin) Bezirke, in die Berlin untergliedert ist, wurde zum 1. Januar 2001 von ursprünglich 23 auf zwölf reduziert.
Das Landesparlament des Landes Berlin, die
Legislative gesetzgebende Gewalt, ist nach der
Verfassung von Berlin das
Abgeordnetenhaus von Berlin. In ihm sind zurzeit Abgeordnete aus
Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD,
Christlich Demokratische Union Deutschlands CDU,
Die Linkspartei. Linkspartei,
Bündnis 90/Die Grünen und
Freie Demokratische Partei FDP vertreten. SPD und Linkspartei bilden eine
Koalition.
Die
Landesregierung, die
Exekutive, ist der
Senat von Berlin, bestehend aus dem
Regierender Bürgermeister von Berlin Regierenden Bürgermeister (derzeit
Klaus Wowereit, SPD) und bis zu acht
Liste der Senatoren von Berlin Senatoren. Der Regierende Bürgermeister ist dabei zugleich Repräsentant des Landes und der Stadt.
Wappen und Flagge
''Hauptartikel:''
Wappen Berlins,
Flagge Berlins
Das Berliner Wappen zeigt einen „aufgerichteten schwarzen
Bären mit roter Zunge und roten Krallen“, den so genannten ''
Berliner Bären''. Die Herkunft dieses Wappentieres ist ungeklärt. Es wird vermutet, dass es sich entweder um eine Anspielung auf den Begründer der
Mark Brandenburg Albrecht I. (Brandenburg) Albrecht den Bären oder eine lautmalerische Interpretation des Stadtnamens handelt. Der Bär ist erstmals auf einem Siegel von 1280 zu sehen. Erst im 19. Jahrhundert hatte sich allerdings der Berliner Bär endgültig gegen den Brandenburgischen Adler als Hoheitszeichen der Stadt durchgesetzt.
Die Berliner Landesflagge zeigt den Berliner Bären vor weißem Hintergrund, mit einem roten Streifen am oberen und unteren Rand der Flagge. Das Landessymbol enthält den Berliner Bären auf silbernem Schild. Das Landeswappen besitzt außerdem eine goldene Krone.
Die Berliner Bezirke besitzen eigene Wappen, führen aber den Berliner Bären in der Mauerkrone.
{| border="0" cellpadding="5" cellspacing="1" style="background:#f0f0f0; text-align:center;"
|
Bild:Coat of arms of Berlin.svg 75px|Landeswappen
|
Bild:Country symbol of Berlin silver.svg 63px|Landessymbol
|
Bild:Flag of Berlin.svg 120px|Landesflagge
|
Bild:Flag of Berlin (state).svg 120px|Landesdienstflagge
|-
| Landeswappen
| Landessymbol
| Landesflagge
| Landesdienstflagge
|}
Die Verwaltung
Da Berlin eine
Gemeindearten in Deutschland#Einheitsgemeinde Einheitsgemeinde ist, stellen die Bezirke keine eigenständigen
Gemeinden dar und sind somit stark vom
Senat von Berlin Senat und den ihm nachgeordneten Senatsverwaltungen abhängig, die auf der Verwaltungsebene die
Fachaufsicht gegenüber den Bezirken ausüben. Dennoch gibt es in jedem Berliner Bezirk eine eigene – allerdings nicht als Parlament, sondern als Teil der Verwaltung ausgestaltete – Volksvertretung, die
Bezirksverordnetenversammlung (BVV), welche das
Bezirksamt (Berlin) Bezirksamt, bestehend aus Bezirksbürgermeister und fünf
Stadtrat Stadträten, nach Parteienproporz wählt. Bürgermeister und Stadträte haben daher trotz ihrer quasipolitischen Wahl den Status eines ''
Beamter Wahlbeamten'' inne.
Die Bürgermeister der Bezirke bilden unter Vorsitz des
Regierender Bürgermeister von Berlin Regierenden Bürgermeisters den ''
Rat der Bürgermeister'', der den Senat berät.
''Siehe auch:''
Bezirksverwaltung in Berlin
Städtepartnerschaften
{| width="900px"
|{{border|
Bild:Flag of the United States.svg 20px|Vereinigte Staaten von Amerika}} ||
Los Angeles,
Vereinigte Staaten USA (1967)
|{{border|
Bild:Flag of Hungary.svg 20px|Ungarn}} ||
Budapest,
Ungarn (1991)
|{{border|
Bild:Flag of Japan.svg 20px|Japan}} ||
Tokio,
Japan (1994)
|-
|{{border|
Bild:Flag of France.svg 20px|Frankreich}} ||
Paris,
Frankreich (1987)
|{{border|
Bild:Flag of Belgium.svg 20px|Belgien}} ||
Brüssel,
Belgien (1992)
|{{border|
Bild:Flag of Argentina.svg 20px|Argentinien}} ||
Buenos Aires,
Argentinien (1994)
|-
|{{border|
Bild:Flag of Spain.svg 20px|Spanien}} ||
Madrid,
Spanien (1988)
|{{border|
Bild:Flag of Indonesia.svg 20px|Indonesien}} ||
Jakarta,
Indonesien (1993)
|{{border|
Bild:Flag of the Czech Republic.svg 20px|Tschechien}} ||
Prag,
Tschechien (1995)
|-
|{{border|
Bild:Flag of Turkey.svg 20px|Türkei}} ||
Istanbul,
Türkei (1988)
|{{border|
Bild:Flag of Uzbekistan.svg 20px|Usbekistan}} ||
Taschkent,
Usbekistan (1993)
|{{border|
Bild:Flag of Namibia.svg 20px|Namibia}} ||
Windhoek,
Namibia (2000)
|-
|{{border|
Bild:Flag of Russia.svg 20px|Russland}} ||
Moskau,
Russland (1990)
|{{border|
Bild:Flag of Mexico.svg 20px|Mexiko}} ||
Mexiko-Stadt,
Mexiko (1993)
|{{border|
Bild:Flag of the United Kingdom.svg 20px|Vereinigtes Königreich}} ||
London,
Vereinigtes Königreich (2000)
|-
|{{border|
Bild:Flag of Poland.svg 20px|Polen}} ||
Warschau,
Polen (1991)
|{{border|
Bild:Flag of the People's Republic of China.svg 20px|China}} ||
Peking,
VR China (1994)
|-
|}
Stand: 16. Dezember 2006[[http://www.berlin.de/rbmskzl/staedteverbindungen/index.html Städtepartnerschaften von Berlin], www.berlin.de, Zugangsdatum 16. Dezember 2006]
Die
Berlin#Stadtgliederung Berliner Bezirke haben weitere Partnerschaften.
Haushalt
Der Jahreshaushalt 2006 des Landes Berlin betrug 20,5 Milliarden Euro. Hierfür erhält das Land etwa 3,2 Milliarden Euro aus dem
Länderfinanzausgleich und etwa 2,0 Milliarden Euro sonstige Bundesergänzungszuweisungen. Für den Jahreshaushalt wurden etwa 1,8 Milliarden Euro Neukredite aufgenommen.
[[http://www.berlin.de/imperia/md/content/senatsverwaltungen/finanzen/zentrales/presse/pressemitteilungen2007/060104_abschluss_anlage_1.pdf_anlage1u.2.pdf Vorläufiger Jahresabschluss 2006], PDF 73 kb, Senatsverwaltung Finanzen, Zugriffsdatum 31. März 2007] Die Gesamtverschuldung des Landes Berlin beträgt derzeit etwa 63 Milliarden Euro für die jährlich 2,4 Milliarden Euro Zinsen anfallen. Ohne Hilfe des Bundes könne sich Berlin von der Schuldenlast nicht befreien, argumentiert der derzeitige Finanzsenator
Thilo Sarrazin (SPD).
Die Konsequenz ist eine „extreme Haushaltsnotlage“, wie der Senat per Beschluss schon im November 2002 feststellte. Der Bund lehnte im April 2003 ab, dem Land Schuldenhilfe zu gewähren. Daraufhin reichte Berlin im Herbst Klage beim
Bundesverfassungsgericht ein. In einer Erklärung des Senats heißt es, das Land erfülle die Kriterien, wie sie im Urteil zur Haushaltsnotlage der Länder
Saarland und
Bremen (Land) Bremen 1992 festgestellt wurden. Man erhoffte sich Hilfen zum Schuldenabbau in Höhe von 35 Milliarden Euro. Jedoch wurde die Klage am 19. Oktober 2006 mit der Begründung, das Ausbleiben der Sanierungshilfe sei mit der Verfassung vereinbar, abgelehnt. Dem Urteil zufolge könne Berlin sein Finanzproblem aus eigener Kraft überwinden. Es habe kein Einnahmenproblem, sondern ein Ausgabenproblem und es wären noch nicht alle möglichen Sparanstrengungen unternommen worden. So regten die Verfassungsrichter den Verkauf der landeseigenen Wohnungen, sowie eine Erhöhung der Gewerbe- und der
Grundsteuer an.
Zu dieser Haushaltnotlage hat teilweise auch der
Berliner Bankenskandal unter der Führung von
Klaus-Rüdiger Landowsky beigetragen. Der Landeshaushalt ist durch die Kapitalzuführung von 1,7 Milliarden Euro sowie durch die Übernahme von bis zu 21,6 Milliarden Euro an Immobilienrisiken finanziell stark belastet. Mehrere der angeklagten Vorstandsmitglieder sind zu Freiheitsstrafen auf Bewährung verurteilt worden. Der voraussichtliche Schaden ist umstritten, wird von Experten jedoch auf 10 Milliarden Euro geschätzt.
Wirtschaft
Bild:Berlin-alt-treptow treptowers 20050922 441 corr.jpg thumb|right|Die Treptowers an der Spree
''Hauptartikel:''
Wirtschaft Berlins
Im Jahr 2006 betrug das
Bruttoinlandsprodukt des Landes Berlin 80,3 Mrd. €, im Land
Brandenburg waren es 49,5 Mrd. € bei rund zwei Dritteln der Berliner Bevölkerung.
[[http://www.statistik-portal.de/Statistik-Portal/en/en_jb27_jahrtab65.asp BIP Berlin/Brandenburg], Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zugangsdatum 30. November 2006] Für das Land Berlin bedeutet dies ein Wirtschaftswachstum von 1,5% gegenüber dem Vorjahr, verglichen mit 2,6% Wachstum in der Bundesrepublik.
Berlin verzeichnet eine überdurchschnittliche Arbeitslosenquote (16% im Dezember 2006) verglichen mit anderen deutschen Bundesländern und vergleichbaren Großstädten. Im Jahresdurchschnitt von 2006 sank die Quote im Vergleich zu 2005 um mehr als 2 Prozentpunkte.
In Berlin gab es 2001 insgesamt 138.688 der Industrie- und Handelskammer zugehörige Betriebe. Davon waren 48.289 im Handelsregister eingetragen und 90.399 so genannte Kleingewerbetreibende (IHK-Bericht 2000/2001).
Über 80 % der Unternehmen Berlins gehören dem
Wirtschaftssektor#Tertiärsektor Tertiärsektor an. Wirtschaftsmotor der Stadt ist schon jetzt der Dienstleistungssektor, in welchem mit rund 591.000 Beschäftigten rund 41 % aller Erwerbstätigen arbeiten. Zukunftsfähigkeit wird den wissens-, technik- bzw. technologie-, und entwicklungsintensiven Leistungen des
Wirtschaftssektor#Quartärsektor Quartärsektors eingeräumt.
Im Vergleich mit dem regionalen
Bruttoinlandsprodukt BIP (in Kaufkraftstandards) je Einwohner erreicht Berlin in der
Europäische Union EU (EU-27: 100) im Jahr 2004 einen Index von 101.2, Brandenburg 81.4 und Deutschland 115,8.
[ [http://epp.eurostat.ec.europa.eu/pls/portal/docs/PAGE/PGP_PRD_CAT_PREREL/PGE_CAT_PREREL_YEAR_2007/PGE_CAT_PREREL_YEAR_2007_MONTH_02/1-19022007-DE-AP.PDF Regional GDP per inhabitant in the EU 27 (PDF)], Eurostat, Zugangsdatum 1. März 2007]
Medien
Image:SonyCenterAtNight.jpg 140px|thumb|right|Das [[Sony Center am
Potsdamer Platz]]
''Hauptartikel:''
Berliner Medienlandschaft
Berlin ist der Sitz vieler regional und bundesweit sendender Rundfunkanstalten. Neben Fernsehsendern wie
MTV,
Nickelodeon Nick,
VIVA und
Comedy Central,
Sat.1,
N24,
TV.Berlin oder
Fernsehen aus Berlin FAB gibt es in Berlin eine große Anzahl so genannter
Privatradios. Auch die öffentlich-rechtlichen Sender
Rundfunk Berlin-Brandenburg RBB (früher in Berlin der geschichtsträchtige SFB, in Brandenburg ORB),
Deutsche Welle TV und
DeutschlandRadio haben hier ihren Sitz. Der politischen Bedeutung als Hauptstadt tragen die meisten überregionalen Sender wie
ARD,
ZDF oder
RTL Television RTL mit einem „Hauptstadtstudio“ Rechnung.
In Berlin erscheinen die meisten
Zeitung Tageszeitungen Deutschlands. Überregionale Tageszeitungen sind die linksliberale
die tageszeitung taz, die konservative
Die Welt Welt, das
Die Linkspartei. Linkspartei-nahe
Neues Deutschland Neue Deutschland und die sozialistische
Junge Welt, mit der rechtskonservativen
Junge Freiheit Jungen Freiheit, dem linksbürgerlichen
Freitag (Zeitung) Freitag und der linken
Jungle World erscheinen drei kleine überregionale Wochenzeitungen. Die größten
Abonnement-Zeitungen sind die
Berliner Zeitung, die
Berliner Morgenpost sowie
Der Tagesspiegel, die alle drei jeweils einen umfangreichen Berlin-Teil aufweisen. Außerdem gibt es in Berlin die Boulevardzeitungen
B.Z.,
Bild-Zeitung Bild Berlin und
Berliner Kurier.
Neben den Zeitungen gibt es verschiedene Anzeigenblätter wie die Berliner Woche, das Berliner Abendblatt oder die Zweite Hand; außerdem erscheinen verschiedene
Stadtmagazine wie der
Tip (Zeitschrift) Tip,
030 oder die
Zitty.
In Berlin haben der
Verlag Walter de Gruyter und der
Springer-Verlag ihren Sitz. Sie bieten neben Büchern und Zeitschriften auch viele multimediale Angebote.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
''Hauptartikel:''
Sehenswürdigkeiten in Berlin
Theater, Orchester und Chöre
Bild:Berlin_Theater_des_Westens_Sep_2002.jpg thumb|[[Theater des Westens]]
Berlin ist bekannt für seine zahlreichen Theater- und Kleinkunstbühnen. Die bekanntesten sind das
Berliner Ensemble, die
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, die
Schaubühne am Lehniner Platz, das
Theater des Westens, das
Renaissance-Theater, das
Deutsches Theater Berlin Deutsche Theater Berlin, das
Maxim-Gorki-Theater, das
GRIPS-Theater und der
Friedrichstadtpalast. Außerdem verfügt Berlin über drei Opernhäuser: die
Staatsoper Unter den Linden, die
Deutsche Oper Berlin Deutsche Oper und die
Komische Oper Berlin Komische Oper. Jedes Jahr finden in Berlin die
Internationale Filmfestspiele Berlin Internationalen Filmfestspiele, die ''Berlinale'', mit der Verleihung des ''
Goldener Bär Goldenen Bären'' statt.
Daneben besitzt Berlin mehrere Orchester und Chöre. Neben den
Berliner Philharmonikern (Leitung: Sir
Simon Rattle), der
Staatsoper Unter den Linden Staatskapelle Berlin (Leitung:
Daniel Barenboim) und dem
Konzerthausorchester Berlin gibt es mehrere Orchester und Chöre der
Rundfunk Orchester und Chöre GmbH. Dies sind das
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (
Kent Nagano), das
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (
Marek Janowski), der
Rundfunkchor Berlin (
Simon Halsey) und der
RIAS Kammerchor (
Hans-Christoph Rademann). Diese Orchester und Chöre treten oft zusammen (Orchester mit Chor) im
Konzerthaus Berlin, der
Philharmonie Berlin oder in anderen Sälen in Deutschland oder auf Tourneen auf der ganzen Welt auf. Im
Chorverband Berlin sind 236 Laienchöre mit über 10.000 Mitgliedern vereinigt.
''Siehe auch:''
:Kategorie:Theater (Berlin) Theater in Berlin
Museen
Bild:AlteNationalgalerie 1a.jpg thumb|[[Alte Nationalgalerie]]
''Hauptartikel:''
Museen in Berlin
Berlin verfügt über eine Vielzahl von Museen. Bereits 1841 wurde die von Spree und Kupfergraben umflossene
Museumsinsel (Berlin) Museumsinsel im nördlichen Teil der
Spreeinsel durch königliche Order zu einem „der Kunst und der Altertumswissenschaft geweihten Bezirk“ bestimmt. In der Folge entstanden dort mehrere Museen, wie das
Altes Museum (Berlin) Alte Museum im
Lustgarten (Berlin) Lustgarten, das
Neues Museum (Berlin) Neue Museum, die
Alte Nationalgalerie, das heutige
Bodemuseum und das
Pergamonmuseum. Diese Museen stellen vor allem Exponate aus der Zeit der
Antike aus. 1999 wurde die Museumsinsel in die
UNESCO-Liste des
Weltkulturerbes aufgenommen.
Außerhalb der Museumsinsel befinden sich Museen verschiedenster Themengebiete. Die
Gemäldegalerie (Berlin) Gemäldegalerie und
Neue Nationalgalerie sind Kunstmuseen, das
Bauhaus-Archiv ein Architekturmuseum. Das
Deutsches Historisches Museum Deutsche Historische Museum im
Zeughaus Berlin Zeughaus Unter den Linden veranschaulicht deutsche Geschichte aus 2000 Jahren. Einen ebenso langen Zeitraum jüdisch-deutscher Geschichte zeigt das
Jüdisches Museum Berlin Jüdische Museum in einer ständigen Ausstellung. Das
Jagdschloss Grunewald beherbergt eine erlesene Gemäldesammlung aus dem 15. bis 19. Jahrhundert. In
Berlin-Dahlem Dahlem konzentrieren sich im dortigen
Museumszentrum Berlin-Dahlem Museumszentrum zahlreiche ethnologische Museen. In Lichtenberg wurde auf dem Areal des früheren
Ministerium für Staatssicherheit Ministeriums für Staatssicherheit der DDR das Stasi-Museum eingerichtet. Das Museum am
Checkpoint Charlie, auch als Mauermuseum bekannt, zeigt Momente aus der Teilungsgeschichte. In der Nähe des Potsdamer Platzes steht seit 2005 das
Denkmal für die ermordeten Juden Europas von
Peter Eisenman.
In Berlin hat die vom Bund und allen Bundesländern gemeinsam getragene
Stiftung Preußischer Kulturbesitz ihren Hauptsitz. Auch die
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg unterhält hier wichtige Standorte. Beide verwalten, bewahren, pflegen und ergänzen in ihren international bedeutenden Einrichtungen die Kulturgüter des ehemaligen Staates
Preußen.
Die Stiftung Stadtmuseum Berlin vereinigt weitere traditionsreiche Museen Berlins. Die am 23. Juni 1995 gegründete Stiftung ist das größte stadthistorische Museum Deutschlands. Als Landesmuseum für Kultur und Geschichte Berlins ist es in seinem Kern aus der Vereinigung von
Märkisches Museum (Berlin) Märkischem Museum, – 1874 gegründet – und Berlin Museum – 1962 gegründet – entstanden. Die breite Palette der verschiedenen, zum Teil schon im 19. Jahrhundert begründeten Sammlungen dokumentieren in großer Vielfalt alle Bereiche der Entwicklung Berlins von den ersten Spuren menschlicher Besiedlung in der Steinzeit bis zur Gegenwart.
Bauwerke
Bild:Berlin-brandenburg-gate.jpg thumb|[[Brandenburger Tor]]
Das zwischen 1788 und 1791 errichtete
Brandenburger Tor ist Berlins Wahrzeichen und Symbol der überwundenen Teilung. Es ist den
Propyläen auf der Akropolis in
Athen nachempfunden und wird von einer Quadriga mit der Siegesgöttin
Victoria (Mythologie) Viktoria gekrönt, die von ihrem Schöpfer
Johann Gottfried Schadow jedoch als Friedensgöttin
Eirene (Mythologie) Eirene gedacht war. Das Tor ist das westliche Ende der Straße
Unter den Linden, die sich bis zur
Museumsinsel (Berlin) Museumsinsel in der
Spree und dem
Berliner Dom hinzieht. Bis zur Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 verlief dort die Grenze zwischen beiden Stadthälften.
In diesem Areal liegen die im Jahre 1743 im
Rokokostil erbaute
Staatsoper Unter den Linden Deutsche Staatsoper, die zwischen 1774 und 1780 errichtete
Staatsbibliothek zu Berlin Staatsbibliothek, das von 1695 bis 1706 nach Plänen von
Andreas Schlüter gebaute barocke ehemalige
Zeughaus Berlin Zeughaus und die zwischen 1747 und 1773 errichtete
Sankt-Hedwigs-Kathedrale Hedwigs-Kathedrale, die Hauptkirche des katholischen Bistums Berlin. Der
Französischer Dom Französische Dom am
Gendarmenmarkt war im 17. Jahrhundert Mittelpunkt des französischen Viertels. Die im Jahre 1809 eröffnete
Humboldt-Universität zu Berlin, an welcher der Philosoph
Georg Wilhelm Friedrich Hegel lehrte, brachte 27
Liste der Nobelpreisträger Nobelpreisträger hervor.
Eine beliebte Einkaufspromenade in Berlin ist der
Kurfürstendamm mit seinen zahlreichen Hotels, Geschäften und Restaurants. Die im Zweiten Weltkrieg zerstörte
Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche wurde zwischen 1891 und 1895 erbaut. Sie markiert das östliche Ende des Boulevards. Ihre Turmruine blieb als Mahnmal erhalten. Gleich daneben entstand nach Plänen
Egon Eiermanns von 1959 bis 1961 eine neue
Kirchen in Berlin Kirche auf achteckigem Grundriss mit einem sechseckigen frei stehenden Kirchturm.
Bild:Berlin Eiermann Memorial Church.JPG thumb|160px|[[Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche]]
Die östliche Verlängerung des Kurfürstendammes bildet die
Tauentzienstraße, wo sich mit dem KaDeWe (
Kaufhaus des Westens) das größte Kaufhaus des europäischen Kontinents und das zwischen 1963 und 1965 erbaute
Europa-Center befinden. Das 22-stöckige Gebäude beherbergt viele Geschäfte, Restaurants, Büros und eine Aussichtsplattform. Dieser Teil der Stadt um Tauentzienstraße und Kurfürstendamm wird als „
Neuer Westen“ bezeichnet. In nordöstlicher Richtung erstreckt sich mit über drei Kilometern Länge die größte Parkanlage Berlins, der
Großer Tiergarten Tiergarten.
In der Nähe des Brandenburger Tores befinden sich die 1957 errichtete
Kongresshalle (Berlin) Kongresshalle und das zwischen 1884 und 1894 gebaute
Reichstagsgebäude. Es wurde am 27. Februar 1933 durch einen
Reichstagsbrand Brand schwer beschädigt und im Zweiten Weltkrieg erneut erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Seit dem Jahre 1999 ist das Gebäude Sitz des
Deutscher Bundestag Deutschen Bundestages. Jährlich wandeln zwei Millionen Menschen durch seine gläserne Kuppel. Der Reichstag ist inzwischen der zweitstärkste Touristenmagnet der Republik, nach dem
Kölner Dom und weit vor
Schloss Neuschwanstein.
Einen Besuch wert ist auch das 1785 errichtete
Schloss Bellevue, einst Sommerwohnung von Prinz August Ferdinand, des Bruders
Friedrich II. (Preußen) Friedrich des Großen, heute Amtssitz des
Bundespräsident (Deutschland) Bundespräsidenten.
Die Oranienburger Straße war vor dem Zweiten Weltkrieg das Zentrum des jüdischen Viertels. Zu deren Wiederaufbau gehörte unter anderem die Restaurierung der 1866 fertig gestellten
Neue Synagoge (Berlin) Neuen Synagoge. Sie wurde durch Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. 1995 wieder eröffnet dient sie heute als Mittelpunkt für das Studium und die Erhaltung jüdischer Kultur. In nördlicher Richtung liegt der
Jüdischer Friedhof Berlin-Mitte älteste jüdische Friedhof der Stadt. Der weitaus bekanntere
Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee Jüdische Friedhof in Berlin-Weißensee ist der größte jüdische Friedhof Europas.
Östlich der beiden Spreearme, die die
Spreeinsel umfließen, liegt der
Alexanderplatz (Berlin) Alexanderplatz mit vielen Geschäften und Restaurants, ganz in der Nähe davon der 368 Meter hohe
Berliner Fernsehturm Fernsehturm – das höchste Gebäude Deutschlands –, die gotische
St. Marienkirche (Berlin) Marienkirche und das
Berliner Rathaus Rote Rathaus. Zwei Statuen, eine männliche und eine weibliche, mit Blick auf den Eingang des Rathauses sollen an die Beseitigung der vielen Trümmer nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erinnern. Sehenswert im östlichen Zentrum Berlins sind der alte Stadtteil
Prenzlauer Berg und die Einkaufsstraßen
Schönhauser Allee und Kastanienallee. Seit 2006 wird der
Palast der Republik abgerissen. An seiner Stelle soll bis 2015 das
Berliner Stadtschloss wieder aufgebaut werden. Wegen Geldmangels ist auch dieser Termin ungewiss.
Der
Potsdamer Platz ist eine Verkehrsdrehscheibe im Zentrum Berlins, von der mehrere große Straßen ausgehen. Er wurde 1741 auf Erlass von
Friedrich Wilhelm I. (Preußen) Friedrich Wilhelm I., König in Preußen angelegt. 1923 begann von dem in der Nähe gelegenen
Vox-Haus aus die Geschichte des Rundfunks in Deutschland. Bis 1940 war der Potsdamer Platz der verkehrsreichste Platz Europas. Nach dem starken Bombardement durch die
Alliierte#Zweiter Weltkrieg Alliierten im Zweiten Weltkrieg lag er in Trümmern.
1961 wurde er durch die
Berliner Mauer geteilt und die Gegend verfiel. Der frühere Verlauf der Berliner Mauer wird seit einigen Jahren durch in den Boden eingelassene Pflastersteine gekennzeichnet. Durch die Hochhausbebauung des Potsdamer Platzes, die eine große Anzahl an Geschäften und Restaurants beherbergen, hat dieser sich als Bindeglied zwischen den bis zur
Wende (DDR) Wende getrennten Stadthälften entwickelt.
In Charlottenburg wurde das
Olympiastadion Berlin Olympiastadion für die
Olympische Sommerspiele 1936 Olympischen Sommerspiele von 1936 errichtet, sowie der 150 Meter hohe
Berliner Funkturm Funkturm, der zwischen 1924 und 1926 anlässlich der
Internationale Funkausstellung Berlin 3. Deutschen Funkausstellung entstand und sehr schnell zu einem der Wahrzeichen Berlins avancierte. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind das
Schloss Charlottenburg (Baubeginn 1695), ein barocker Repräsentationsbau der
Hohenzollern mit bedeutender Gemäldesammlung, die
Zitadelle Spandau und das im Stil des Klassizismus erbaute Schloss Tegel (auch Humboldt-Schloss), ehemals Wohnsitz des Naturforschers und Geographen
Alexander von Humboldt. Trotz des bautechnisch problematischen Untergrundes gibt es in Berlin zahlreiche
Spreetunnel.
Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen die zahlreichen Wandgemälde von
Gert Neuhaus die so manchen kriegsbedingten „Zwischenraum“ wieder sehenswert machen.
''Siehe auch:''
:Kategorie:Bauwerk in Berlin Bauwerke in Berlin
Parkanlagen
{{Großes Bild|Berlin Siegessaeule Panorama.jpg|1500px|Rundumblick von der
Berliner Siegessäule Siegessäule auf den
Großer Tiergarten Tiergarten}}
Berlin besitzt neben
Berliner Forsten ausgedehnten Waldgebieten im Westen und Südosten des Stadtgebietes eine Reihe großer Parkanlagen. Auch in Verbindung mit der Tatsache, dass fast alle Straßen von Bäumen gesäumt sind, gilt Berlin als besonders grüne Stadt. Die über 2500 öffentlichen Grün-, Erholungs- und Parkanlagen umfassen eine Gesamtfläche von über 5500
Hektar und bieten vielfältige Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten.
Bild:Siegessäule 2.JPG thumb|150px|Die [[Berliner Siegessäule|Siegessäule]]
Im Zentrum der Stadt liegt der
Großer Tiergarten Große Tiergarten. Er ist die älteste, mit 210 Hektar größte und bedeutendste, im Verlauf von mehr als 500 Jahren gestaltete Parkanlage Berlins. Ursprünglich ein ausgedehntes Waldareal vor den Toren der Stadt, genutzt von den preußischen Adeligen als Jagd- und Ausrittgebiet, wurde dieses nach und nach von der Stadtentwicklung umschlossen. Heute erstreckt sich der Park vom
Bahnhof Berlin Zoologischer Garten Bahnhof Zoo bis zum
Brandenburger Tor und liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Parlaments- und Regierungsviertel. Einige große Straßen durchschneiden den Tiergarten, darunter die Ost-West-Achse
Straße des 17. Juni Straße des 17. Juni. Sie kreuzen sich am
Großer Stern (Berlin) Großen Stern, in dessen Mitte seit 1939 die
Berliner Siegessäule Siegessäule steht. Die Gestaltung des Großen Tiergartens zeigt sich als naturnahe
Parklandschaft: Charakteristisch sind die weiten, von kleinen Wasserläufen durchzogenen und mit Baumgruppen bestandenen Rasenflächen sowie die Seen mit kleinen Inseln und zahlreichen Brücken und Alleen. Anlagen wie der
Englischer Landschaftspark Englische Garten, die Luiseninsel und der Rosengarten setzen an einigen Stellen schmuckgärtnerische Akzente.
Neben dem Tiergarten gehört der
Treptower Park im Südosten Berlins zu den bedeutendsten Parks der Stadt. Er wurde von 1876 bis 1882 vom ersten Berliner Gartenbaudirektor
Johann Heinrich Gustav Meyer Gustav Meyer angelegt und war 1896 Schauplatz der ''
Berliner Gewerbeausstellung Großen Berliner Gewerbeausstellung''. Die weite an der
Spree sich hinziehende Gartenlandschaft ist eines der beliebtesten Ausflugsziele der Berliner, nicht zuletzt auch wegen der bereits 1821/22 von
Carl Ferdinand Langhans als ''Gasthaus an der Spree'' erbauten heutigen Gaststätte
Treptower Park#Zenner Zenner.
Bild:Botanischer Garten Berlin Greenhouse 3.jpg thumb|Das Tropenhaus im [[Botanischer Garten Berlin|Botanischen Garten]]
Eine Besonderheit unter den Parks ist der
Botanischer Garten Berlin Botanische Garten Berlin. Im Südwesten der Stadt gelegen, wird er neben seiner wissenschaftlichen Bestimmung (er gehört zur
Freie Universität Berlin Freien Universität Berlin) auch als Erholungspark genutzt. Die Vorgängereinrichtung existierte bereits seit 1697 auf dem Gelände des heutigen
Kleistpark (Berlin) Kleistparks in
Berlin-Schöneberg Schöneberg, ab 1897 folgte der Bau der neuen Parkanlage in
Berlin-Dahlem Dahlem. Mit einer Fläche von über 43 Hektar und etwa 22.000 verschiedenen Pflanzenarten ist er der drittgrößte
Botanischer Garten Botanische Garten der Welt. Das 25 Meter hohe, 30 Meter breite, und 60 Meter lange ''Große Tropenhaus'' ist das höchste
Gewächshaus der Welt.
Außerdem verfügt Berlin über gleich zwei
Zoos: den
Zoologischer Garten Berlin Zoologischen Garten Berlin und den
Tierpark Berlin. Der bereits 1844 in
Berlin-Charlottenburg Charlottenburg eröffnete Zoologische Garten ist der älteste Zoo Deutschlands und zugleich der artenreichste der Welt (ca. 14.000 Tiere in 1.500 Arten). Zu ihm gehört auch das
Aquarium Berlin. Der wesentlich jüngere Tierpark verdankt seine Entstehung der
Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (1945–1990) Teilung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg: Weil der Zoologische Garten im
Britischer Sektor britischen Sektor der Stadt lag, fehlte der Hauptstadt der DDR eine eigene tiergärtnerische Einrichtung. 1954 gründete man daher in
Berlin-Friedrichsfelde Friedrichsfelde den Tierpark. Er ist mit 160 Hektar Fläche der größte Landschaftstiergarten Europas.
Viele weitere Parkanlagen prägen das grüne Gesicht Berlins: Neben den Schlossgärten in
Schloss Charlottenburg Charlottenburg,
Schloss Glienicke Glienicke und auf der
Pfaueninsel (die letzten beiden gehören zum
UNESCO-
Weltkulturerbe) sind dies auch die historischen Parkanlagen
Lustgarten (Berlin) Lustgarten,
Viktoriapark (Berlin) Viktoriapark,
Rudolph-Wilde-Park und
Schillerpark, aber auch die zahlreichen großen
Volksparks. Im Süden der Stadt befindet sich außerdem der
Britzer Garten, auf dessen Gelände 1985 die
Bundesgartenschau stattfand. Das östliche Gegenstück dazu ist der 20 Hektar große
Erholungspark Marzahn, der 1987 als ''Berliner Gartenschau'' eröffnet wurde. Neu angelegte Parkanlagen sind der
Mauerpark auf dem ehemaligen Todesstreifen der Berliner Mauer, der
Natur-Park Südgelände, der
Görlitzer Bahnhof Park Görlitzer Bahnhof und der
Spreebogenpark in der Nähe von Hauptbahnhof und Regierungsviertel.
''Siehe auch:''
:Kategorie:Parkanlage in Berlin Parkanlagen in Berlin
Freizeit und Erholung
Bild:Wannsee.jpg thumb|Blick von der Wannseebrücke auf den [[Großer Wannsee|Wannsee]]
In Berlin sind etwa 18 Prozent der Stadtfläche bewaldet. Die Stadtforstverwaltung
Berliner Forsten verwaltet mit ca. 29.000
Hektar die größte Stadtwaldfläche Deutschlands. Am bekanntesten ist sicherlich der
Grunewald (Forst) Grunewald, der von der
Grunewaldseenkette durchzogen und im Westen von der Havel begrenzt wird.
Der von der
Havel durchflossene
Großer Wannsee Große Wannsee bedeckt eine Fläche von 260 Hektar. Mit ihm besitzt
Berlin-Zehlendorf Zehlendorf, eine der bevorzugtesten Wohngegenden der Stadt, Berlins beliebtestes Naherholungsgebiet, das Wassersport, Ausflugsschifffahrt und das
Strandbad Wannsee bietet.
Der
Müggelsee und die
Müggelberge im Südosten Berlins sind zu allen Jahreszeiten beliebte Ausflugsziele. Das Strandbad
Berlin-Rahnsdorf Rahnsdorf ist in den Sommermonaten ein Besuchermagnet. Der Müggelsee ist der größte der Berliner Seen. Er dehnt sich über 7,4 km² aus (maximal 4,3 km lang; 2,6 km breit) und ist bis zu 8 m tief. Vielfach findet man die Bezeichnung ''Großer Müggelsee'', da er mit dem ''Kleinen Müggelsee'' einen Bruder hat, der allerdings lediglich 0,16 km² umfasst. Der See und die am Südrand gelegenen Müggelberge, mit 114,7 m über
Normalhöhennull NHN die höchsten Berliner Erhebungen, entstanden während des
Pleistozäns. Am Westhang des sogenannten Kleinen Müggelbergs wurde von 1959 bis 1961 der neue
Müggelturm errichtet, nachdem der alte im Mai 1958 abgebrannt war. Er bietet einen weitreichenden Ausblick über die Seen und Wälder der Umgebung bis hin zur Stadtsilhouette Berlins.
Sport
Bild:Berlin Olympiastadion aussen.jpg thumb|[[Olympiastadion Berlin|Olympiastadion]]
In Berlin gibt es zahlreiche Sportvereine, wobei sich die meisten dem
Breitensport widmen. Ein paar Vereine sind aber zusätzlich auch im Bereich des professionellen Sports tätig. Dazu zählen insbesondere im
Fußball Hertha BSC Berlin Hertha BSC und der
1. FC Union Berlin, im
Eishockey in Berlin Eishockey die
Eisbären Berlin Eisbären, im
Basketball Alba Berlin Alba und im
American Football Berlin Thunder. In der
Deutsche Volleyball-Bundesliga Volleyball-Bundesliga ist die Hauptstadt gleich mit drei Vereinen vertreten. Am bekanntesten dürfte der
SCC Berlin SCC Charlottenburg sein. Die
Wasserballer der
Wasserfreunde Spandau 04 waren von 1979 bis 2005 – mit nur einer Ausnahme im Jahre 1993 – regelmäßig
Liste der deutschen Wasserballmeister deutscher Wasserballmeister. Auf dem Weg in die Bundesliga befinden sich zudem die
Handball Handballer der
Reinickendorfer Füchse Füchse Berlin. Durch Umstrukturierung und Umbenennung sowie hohen finanziellen Aufwand strebt die Mannschaft den Aufstieg in diesem Jahr an.
Jedes Jahr findet in Berlin der weltbekannte
Berlin-Marathon, das alljährliche Finale des DFB Pokals sowie das
Internationales Stadionfest Berlin ISTAF statt.
Für die Bewerbung der
Olympische Sommerspiele 2000 Olympischen Sommerspiele 2000, die die Stadt an
Sydney,
Australien verloren hatte, wurden viele Sportobjekte in und um Berlin errichtet bzw. renoviert, wie zum Beispiel die
Max-Schmeling-Halle. Am 9. Juli 2006 fand in Berlin das Finale der
Fußball-Weltmeisterschaft 2006 Fußball-Weltmeisterschaft statt. Dazu wurde das
Olympiastadion Berlin Olympiastadion komplett saniert. 2009 werden die
Leichtathletik-Weltmeisterschaften dort ausgetragen.
''Siehe auch''
Liste von Stadien in Berlin und Brandenburg Liste der Berliner Stadien
Infrastruktur
Öffentlicher Verkehr
Bild:Karte Berlin U-Bahn S-Bahn Sansculotte.jpg thumb|S- und U-Bahn-Netz
Bild:BlnHauptbahnhof28.jpg thumb|[[Berlin Hauptbahnhof|Hauptbahnhof]]
Dem innerstädtischen
Öffentlicher Personennahverkehr öffentlichen Personennahverkehr dienen 15
S-Bahn Berlin S-Bahn-Linien (betrieben von der S-Bahn Berlin GmbH) sowie neun
U-Bahn Berlin U-Bahn-, 23
Straßenbahn Berlin Straßenbahn-, 150
Omnibus Bus- und sechs
Fähre Fährlinien (alle betrieben von der
Berliner Verkehrsbetriebe BVG).
Wie man der
Netzspinne leicht entnehmen kann, wird die Innenstadt in Ost-West-Richtung von der als Hochbahn angelegten
Berliner Stadtbahn Stadtbahn durchquert, welche parallel von S-Bahn sowie Regional- und Fernverkehr befahren wird. Sie verbindet das
Bahnhof Berlin Westkreuz Westkreuz mit dem
Bahnhof Berlin Ostkreuz Ostkreuz, und passiert dabei die Bahnhöfe
Bahnhof Berlin Charlottenburg Charlottenburg,
Bahnhof Berlin Zoologischer Garten Zoologischer Garten,
Berlin Hauptbahnhof Hauptbahnhof,
Bahnhof Berlin Friedrichstraße Friedrichstraße,
Bahnhof Berlin Alexanderplatz Alexanderplatz und
Berlin Ostbahnhof Ostbahnhof. Auf der Nord-Süd-Achse übernehmen die
U-Bahnlinie 9 (Berlin) U-Bahnlinie 9 und die
U-Bahnlinie 6 (Berlin) U6 den größten Teil des Fahrgastaufkommens, ergänzt durch die unterirdische Nord-Süd-Trasse der S-Bahn. Die S-Bahntrasse kreuzt am
Bahnhof Berlin Friedrichstraße Bahnhof Friedrichstraße die Stadtbahn. Vervollständigt wird der Bahnverkehr durch die
Berliner Ringbahn Ringbahn, welche die Innenstadt einschließt. Alle anderen Linien kreuzen diese Trassen.
Am 28. Mai 2006 wurden der neue
Berlin Hauptbahnhof Hauptbahnhof als zentraler Berliner Bahnhof und im Zusammenhang damit der
Tiergartentunnel, die Fernbahnhöfe
Bahnhof Berlin Gesundbrunnen Gesundbrunnen und
Bahnhof Berlin Südkreuz Südkreuz sowie die Regionalbahnhöfe
Bahnhof Berlin Potsdamer Platz Potsdamer Platz (unterirdisch),
Bahnhof Berlin Jungfernheide Jungfernheide und
Bahnhof Berlin Lichterfelde Ost Lichterfelde Ost in Betrieb genommen. Damit erhielt der
Regionalverkehr Regional- und
Fernverkehr der
Deutsche Bahn Bahn gemäß dem so genannten ''
Pilzkonzept'' zusätzlich zu der in Ost-West-Richtung angelegten Stadtbahn eine unterirdische Regional- und Fernverkehrsverbindung in Nord-Süd-Richtung. Der Umstieg zwischen Nord-Süd-Tiergartentunnel und West-Ost-Stadtbahn erfolgt am Hauptbahnhof. Züge, die Berlin aus nördlichen oder südlichen Richtungen erreichen, fahren seitdem meist über die neue Nord-Süd-Trasse von Lichterfelde Ost über Südkreuz, Potsdamer Platz, Hauptbahnhof über den „Overfly“ nach Gesundbrunnen oder Richtung Westen über Jungfernheide nach
Bahnhof Berlin-Spandau Spandau.
Zum Eisenbahnknotenpunkt Berlin gehört auch der südlich bei
Potsdam gelegene
Rangierbahnhof Seddin (bei Potsdam) Seddin. Für den Regionalverkehr verkehren Regionalbahn- und Regionalexpresslinien der Deutschen Bahn sowie eine
InterConnex-Linie sowie der
Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt Harz-Berlin-Express.
Das
Stadtbus (Netz) Stadtbusnetz gliedert sich in
Schnellbus Expressbusse (Buchstabe X),
Metrobus MetroBusse (Buchstabe M) und
Stadtbusse (mit dreistelliger Nummer). Ähnlich dazu gibt es die MetroTram (Buchstabe M) und
Straßenbahn Berlin Straßenbahn (zweistellige Nummer).
Nachtbusse haben als Linienbezeichnung ein „N“ vor der Liniennummer. In den Nächten vor Sonnabenden, Sonn- und Feiertagen fahren fast alle S- und U-Bahn- sowie Metrolinien (außer U4 und S85) durchgehend, bei der S-Bahn teilweise mit veränderter Streckenführung.
Der
Omnibus Bus-Fernverkehr zu deutschen und europäischen Zielen wird über den
Zentraler Omnibus-Bahnhof Zentralen Omnibus-Bahnhof am Funkturm (ZOB) abgewickelt. Gegenüber dem
Messegelände (Berlin) Messegelände gelegen, ist er direkt über den ''Berliner Stadtring'' (
Bundesautobahn 100 A 100) erreichbar und mit dem
ÖPNV durch Bus-, U- und S-Bahnlinien verbunden.
''Siehe auch:''
Liste der Bahnhöfe im Raum Berlin,
Liste der Berliner U-Bahnhöfe
Autobahnen
Bild:A10 AS Erkner.jpg thumb|Östlicher Berliner Ring
Die Innenstadt wird von Westen her von einem
Autobahn-Halbkreis (
Bundesautobahn 100 A 100 – Berliner Stadtring) umgeben, der langfristig zu einem Ring vervollständigt werden soll und eine reine
Stadtautobahn darstellt. Rund um Berlin verläuft die Autobahn
Bundesautobahn 10 A 10 (Berliner Ring).
Von der A 100 gibt es innerhalb des Stadtgebiets folgende Autobahnen Richtung Berliner Ring:
*
Bundesautobahn 111 A 111 in Richtung Nordwesten (Richtung
Hamburg und
Rostock)
*
Bundesautobahn 113 A 113 in Richtung Südosten (Richtung
Dresden und
Cottbus). Diese Autobahn beginnt derzeit erst am Dreieck Treptow im äußersten Südosten der Stadt. Bis 2007 soll der im Bau befindliche Anschluss von der A 100 (beginnend am Dreieck Neukölln) bis zur Berliner Stadtgrenze fertig gestellt sein. Am 14. Juli 2004 wurde dazu das erste Teilstück vom Dreieck Neukölln bis zur Anschlussstelle Späthstraße für den Verkehr freigegeben.
*
Bundesautobahn 115 A 115 in Richtung Südwesten (Richtung
Hannover und
Leipzig), deren anfängliches gerades Teilstück umgangssprachlich auch heute noch ''
AVUS'' genannt wird.
Zusätzlich hierzu gibt es im Norden der Stadt noch die
Bundesautobahn 114 A 114 von der Prenzlauer Promenade im
Bezirk Pankow zur A 10 in Richtung
Stettin.
Die nur wenige Kilometer lange ehemalige
Bundesautobahn 104 A 104, die im Südwesten der Stadt den ''Berliner Stadtring'' (
Bundesautobahn 100 A 100) nach Süden hin mit
Berlin-Steglitz verbindet, wurde inzwischen zur
Autostraße herabgestuft. Die
Bundesautobahn 103 A 103 (sog. „Westtangente“), auf der die
Bundesstraße 1 Bundesstraße 1 verläuft, verbindet den ''Berliner Stadtring'' – von einem weiter östlich gelegenen Anschluss – nach Südwesten hin mit dem
Steglitzer Kreisel in Richtung
Potsdam.
Flughäfen
Bild:Lage_der_Flughäfen_in_Berlin.png thumb|Lage der Berliner Flughäfen
Derzeit verfügt Berlin über drei Flughäfen:
Flughafen Berlin-Tegel Tegel (TXL),
Flughafen Berlin-Tempelhof Tempelhof (THF) und
Flughafen Berlin-Schönefeld Schönefeld (SXF). Letzterer liegt allerdings knapp hinter der Berliner Stadtgrenze und befindet sich somit im Land
Brandenburg. Bis 2011 ist geplant, den Flughafen Schönefeld zu vergrößern, um die im Innenstadtbereich liegenden Flughäfen Tegel und Tempelhof zu schließen. Das Großprojekt Flughafen ''
Berlin Brandenburg International'' (BBI) stößt bei zahlreichen Anwohnern in Berlin und Brandenburg auf Widerstand. Sie haben gegen den geplanten Hauptstadtflughafen geklagt. Am 16. März 2006 hat das
Bundesverwaltungsgericht (Deutschland) Bundesverwaltungsgericht in Leipzig den Bau des Großflughafens aber unter Auflagen genehmigt, so dass dessen Bau zum Jahreswechsel 2006/07 beginnen kann. Es sind von den BBI-Gesellschaftern Baukosten in Höhe von rund 2 Milliarden Euro veranschlagt worden.
Mit dem bereits 1909 eröffneten
Flugplatz Johannisthal besaß Berlin den ersten
Flugplatz Deutschlands (er wurde 1995 geschlossen).
Binnenschifffahrt
Bild:Westhafen (Berlin) Administration Building.jpg thumb|[[Westhafen (Berlin)|Westhafen (Nordbecken mit
BEHALA-Verwaltungsgebäude)]]
Berlin liegt im Zentrum des ''
Bundeswasserstraßengebietes Ost''. Die Stadt wird wasserseitig auf mehreren Wegen erschlossen, der
Binnenschifffahrt stehen von und nach Berlin drei
Wasserstraßen zur Verfügung. Dabei kommt der Verbindung über
Havel,
Elbe-Havel-Kanal und
Mittellandkanal zu
Elbe und
Nordsee bzw.
Weser und
Rhein die größte Bedeutung zu. Außerdem verbindet die
Havel-Oder-Wasserstraße Berlin mit der unteren
Oder und der
Ostsee. Beschränkt ausgebaut und weniger stark frequentiert ist auch die
Spree-Oder-Wasserstraße als Verbindung über die
Spree zur oberen Oder und nach
Schlesien.
Zum Warenumschlag können vier Hafenanlagen genutzt werden: der
Osthafen (Berlin) Osthafen, der
Hafen Neukölln, der
Südhafen sowie der
Westhafen (Berlin) Westhafen. Letzterer liegt in
Berlin-Moabit Moabit am Nordrand der Berliner Innenstadt und ist von allen vier Häfen der größte und bedeutendste. Seine Anlagen umfassen auch ein Fracht- und Logistikzentrum, das den Warenumschlag zwischen Binnenschiff, Eisenbahn und Lastwagen ermöglicht. Betrieben werden die Häfen von der
BEHALA. Die verschiedenen Anlagen an Havel, Spree und den Verbindungskanälen machen Berlin zusammengenommen zum zweitgrößten
Binnenhafen Deutschlands.
Energieversorgung
Bild:berlin_wilmersdorf_kraftwerk.jpg thumb|[[Kraftwerk Wilmersdorf und
Bundesautobahn 100 BAB 100 (''Berliner Stadtring'')]]
Die
Energieversorgung von Berlin verfügt über einige Besonderheiten. Im Zweiten Weltkrieg wurde geplant, Berlin über eine als Erdkabel ausgeführte
Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) vom Kraftwerk
Dessau zu speisen. Mit dem Bau dieser Anlage wurde 1943 begonnen, sie konnte aber nicht mehr in Betrieb gehen (
Elbe-Projekt).
Während der Zeit der Teilung war West-Berlin vom Stromnetz des Umlandes abgeschnitten. Die Stromversorgung musste über im Stadtgebiet gelegene thermische Kraftwerke wie das
Kraftwerk Berlin-Reuter West Kraftwerk Reuter-West, das
Kraftwerk Berlin-Wilmersdorf Kraftwerk Wilmersdorf und andere erfolgen. Zur Pufferung der Lastspitzen waren in manchen dieser Kraftwerke ab den 1980er-Jahren
Akkumulatoren installiert, die über
Umrichter mit dem Stromnetz verbunden waren und während Schwachlastzeiten geladen und während Starklastzeiten entladen wurden.
Erst 1993 wurde die 1951 unterbrochene Leitungsverbindung mit dem Umland wieder hergestellt. In den Westbezirken Berlins sind fast alle Stromleitungen als Erdkabel ausgeführt, nur eine 380-kV- und eine 110-kV-Leitung, die vom Kraftwerk Reuter zur Stadtautobahn führen, sind als Freileitung ausgeführt. Durch Berlin verläuft das längste 380-kV-Drehstromkabel in Deutschland, die
380-kV-Transversale Berlin. Sie dürfte die teuerste Stromleitung in Deutschland sein.
Wissenschaft und Bildung
Hochschulen und Forschung
Bild:Humboldt_Universitaet_Berlin.jpg thumb|[[Humboldt-Universität zu Berlin, Hauptgebäude]]
Berlin ist der Standort mit der höchsten Konzentration an
Wissenschaft Wissenschafts- und
Forschung Forschungseinrichtungen in Europa. In der Stadt studieren an insgesamt vier
Universitäten, vier
Kunsthochschulen, sieben
Fachhochschulen und zwölf privaten
Hochschulen rund 140.000 Studenten.
Allein die vier Berliner Universitäten stellen gemeinsam über 112.000 Studenten. Es sind
* die
Freie Universität Berlin mit 40.840 Studenten,
* die
Humboldt-Universität zu Berlin mit 36.423 Studenten,
* die
Technische Universität Berlin mit 31.547 Studenten sowie
* die
Universität der Künste Berlin mit 3.800 Studenten.
Die Medizinischen Fakultäten der Freien Universität und der Humboldt-Universität wurden 2003 zur ''
Charité Charité - Universitätsmedizin Berlin'' zusammengefasst. Seitdem ist diese mit ihren vier Standorten die größte medizinische Fakultät Europas.
Über 50.000 Beschäftigte lehren, forschen und arbeiten an den über 70 außeruniversitären öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen. Auch die großen nationalen Forschungsorganisationen
Fraunhofer-Gesellschaft,
Helmholtz-Gemeinschaft,
Leibniz-Gemeinschaft und
Max-Planck-Gesellschaft sind mit mehreren Instituten vertreten, ebenso verschiedene Bundesministerien mit insgesamt acht Forschungsinstituten.
Die meisten Einrichtungen der Wissenschaft konzentrieren sich an den Standorten in
Berlin-Buch Buch,
Berlin-Charlottenburg Charlottenburg,
Berlin-Dahlem Dahlem,
Berlin-Mitte Mitte sowie am
WISTA Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof.
Jährlich werden rund 1,8 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in Wissenschaft und Forschung investiert, über 13 Prozent der
Patentanmeldungen der Wissenschaft in Deutschland kommen aus Berlin.
''Siehe auch:''
Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Berlin
Schulsystem
Berlin hat eine sechsjährige
Grundschule und ein sich anschließendes dreigliedriges Oberschulsystem mit
Hauptschule Haupt-,
Realschulen und
Gymnasium Gymnasien sowie
Gesamtschulen. Im Februar 2004 wurde ein neues Schulgesetz verabschiedet. Wesentliche Reformen waren:
* Verkürzung der Schulzeit bis zum
Abitur von dreizehn auf zwölf Jahre
* Vorverlegung des Einschulungsalters auf fünfeinhalb Jahre,
* der in der 10. Klasse stattfindende ''mittlere Bildungsabschluss'', eine schriftliche Prüfung zum Erhalt des Realschulabschlusses, die auch von Gymnasiasten abgelegt werden muss,
* das
Zentralabitur in
Deutschunterricht Deutsch,
Mathematik und der ersten
Fremdsprache,
* Pressefreiheit für Schülerzeitungen und sonstige Schülerpresse,
* verstärkte Förderung von
Ganztagsschulen, vor allem bei Grundschulen und
* ermöglichte Kooperation von Haupt- und Realschulen
Mit Stand Dezember 2006 gab es in Berlin 954 öffentliche Schulen, darunter 405 Grund-, 49 Gesamt-, 45 Haupt- und 53 Realschulen sowie 98 Gymnasien. Die Zahl der Privatschulen betrug 295.
Im Rahmen eines Schulversuchs ist es an 13 Gymnasien mit
Schnellläuferprogramm möglich, das Abitur ein Jahr schneller abzulegen, das heißt seit dem Inkrafttreten des neuen Schulgesetzes nach 11 Jahren.
Persönlichkeiten
*
Liste der Söhne und Töchter der Stadt Berlin
*
Regierender Bürgermeister von Berlin Liste der Bürgermeister von Berlin
*
Liste der Ehrenbürger von Berlin
Berlin in den Medien
Literatur
''Hauptartikel:''
Berlin-Literatur
* Presse- und Informationsamt des Landes Berlin (Hrsg.): ''Berlin Handbuch – Das Lexikon der Bundeshauptstadt''. Berlin 1992, ISBN 3-927551-27-9.
* Rolf Hosfeld, Friedhelm Teicke, Tobias Vogt, Rainer Wörtmann: ''Berlin Kultur(ver)führer 2004''. 3. Auflage. Helmut Metz, Hamburg 2004, ISBN 3-9807381-7-5.
* Philipp Oswalt: ''Berlin – Stadt ohne Form''. München, London, New York 2000, ISBN 3-7913-24403.
Filme
* ''
Berlin: Die Sinfonie der Großstadt'', Regie:
Walter Ruttmann, Deutschland, 1927, 69 Min.
* ''
Berlin Alexanderplatz (Film) Berlin Alexanderplatz'', Regie:
Piel Jutzi, 1931
* ''Urlaub auf Ehrenwort'', Regie:
Karl Ritter (Regisseur) Karl Ritter, Deutschland, 1938, 87 Min. s/w
* ''
Deutschland im Jahre Null'', Regie
Roberto Rossellini, 1946
* ''
Eins, Zwei, Drei'', Regie:
Billy Wilder, USA/Deutschland, 1961, 104 Min. s/w
* ''Berlin Berlin Berlin'', Experimentalfilm, Drehbuch und Regie:
Jonatan Briel, Deutschland, 1970, 45 Min.
* ''
Cabaret (Film) Cabaret'', Regie:
Bob Fosse, 1972, 124 Min.
* ''
Berlin Alexanderplatz (Fernsehverfilmung) Berlin Alexanderplatz'', Regie:
Rainer Werner Fassbinder, 1979
* ''
Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo'', Regie:
Uli Edel, 1981, 138 Min.
* ''
Der Himmel über Berlin'', Regie:
Wim Wenders, Deutschland, 1987, 127 Min. s/w und Farbe
* ''
Linie 1. (Musicalfilm nach einem Stück des Berliner
Grips-Theaters''), Regie:
Reinhard Hauff, 1988, 99 Min.
* ''
Lola rennt'', Regie:
Tom Tykwer, 1998, 81 Min.
* ''
Sonnenallee (Film) Sonnenallee'', Regie:
Leander Haußmann, 1999, 101 Min.
* ''
Berlin: Sinfonie einer Großstadt'', Regie:
Thomas Schadt, 2002, 77 Min. s/w
* ''
Good bye, Lenin!'', Regie:
Wolfgang Becker (Regisseur, 1954) Wolfgang Becker, 2003, 121 Min.
* ''
Herr Lehmann (Film) Herr Lehmann'', Regie:
Leander Haußmann, 2003, 105 Min.
* ''
Status Yo!'', Regie:
Till Hastreiter, 2004, 118 Min.
* ''
Sommer vorm Balkon'', Regie:
Andreas Dresen, 2006, 107 Min.
* ''
Knallhart'', Regie:
Detlev Buck, 2006, 98 Min.
Musik
Beginnend mit der verstärkten Industrialisierung Berlins um 1900 entstanden in der Populärkultur eine Reihe von Liedern, die Berlin und das Leben in der Stadt, häufig in ihrem historischen Kontext, darstellten. Das bekannteste Lied aus der Frühzeit ist wohl ''Das ist die Berliner Luft'', das
Paul Lincke 1904 für die gleichnamige Operette schrieb. Ein weiteres bekanntes Lied ist das 1951 von
Cornelia Froboess Conny Froboess gesungene ''Pack die Badehose ein'', das die
Nachkriegszeit Nachkriegsstimmung im
West-Berlin der
Wirtschaftswunderjahre widerspiegelt.
Die
Vier-Sektoren-Stadt Teilung Berlins führte bis 1990 auch zu ganz unterschiedlichen Liedern über die Stadt. Während in West-Berliner Titeln auch die Umbrüche in der Stadt in den 1970er- und 1980er-Jahren zum Ausdruck kommen, wird bei
Ost-Berliner Bands häufiger, wenn auch nur implizit, die Teilung der Stadt thematisiert, so zum Beispiel
City (Band) Citys ''Wand an Wand'', das 1987 zum 750-jährigen Stadtjubiläum geschrieben wurde.
Seit der Wiedervereinigung der Stadt und den sich reichlich entwickelnden Szenen entstehen immer wieder neue Songs, die das jeweilige Lebensgefühl der Interpreten in einer der jeweiligen Szene angepassten Form zum Ausdruck bringen.
''Siehe auch:''
Liste von Liedern und Songs über Berlin
Quellen
Siehe auch
* {{Portal|Berlin}}
*
Berliner Statistiken
*
Berlinisch
*
Liste der Großstädte in Deutschland
*
Liste der größten Städte der EU
*
Liste der größten Städte der Welt
*
Berliner Umland Das Umland Berlins
*
Liste der höchsten Bauwerke in Berlin
Weblinks
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-
Offizielle Seite des Landes Berlin
-
Berlinlexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins e.V.
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-
Amt für Statistik Berlin-Brandenburg - HomePage
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3D-Modell der Berliner Innenstadt
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